In diesem Video "Bitcoin verstehen in nur 5 Min! 💡 Das lernst du nicht in der Schule" erklärt der @Blocktrainer Bitcoin in nur 5 Minuten! Verstehe Bitcoins einfach und schnell. Ein Muss für alle, die noch keine Bitcoins besitzen.
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~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Das Interview wurde geführt von: Simo Azzaoui ist Lehrer, Vater und Unternehmer – und jemand, der dafür brennt, die Wahrheit auszusprechen, auch wenn sie unbequem ist. Mit seiner Plattform Meet Your Mentor hat er eine Mission: Menschen aus ihrer Komfortzone holen und ihre Denkmuster hinterfragen lassen. Es geht ihm darum, uns alle zu ermutigen, größer zu denken und die Perspektive zu wechseln – denn nur so entsteht echter Wandel.
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Roman, ich bin Lehrer und ich liebe es, komplexes Wissen einfach runterzubrechen.
Du bist der Meister der Rhetorik, weil du es geschafft hast, so ein nischiges Feld in den Mainstream zu bringen.
Wie würdest du Bitcoin einem 16-Jährigen erklären?
Bitcoin ist ein Wertspeicher, in dem du deine geleistete Arbeitszeit abspeichern kannst,
ohne dass irgendjemand auf der Welt die Macht hat, dir diese geleistete Arbeit wieder wegzunehmen.
Und du kannst, und das ist das Gute, diese geleistete Arbeit überall an jedem Ort der Welt wieder einsetzen.
Und das unterscheidet Bitcoin von jedem anderen Wertspeicher, wie zum Beispiel Immobilien es sind,
weil diese sind immobil und bleiben an Ort und Stelle stehen.
Und Bitcoin kannst du durch das Merken eines Geheimnisses an jeden Ort der Welt transportieren.
Warum braucht es Bitcoin?
Weil wir in einer digitalen Welt nur mit Vertrauensparteien reale Güter handeln können.
Jedes Mal, wenn wir Gold, Holz, Öl, egal was handeln, handeln wir erstmal nur eine digitale Information.
Und das ist erstmal auch kein Problem, bis zur Frage, wie entsteht denn diese Information.
Und die entsteht immer dadurch, dass jemand zum Beispiel in einer Bank eine Goldreserve liegen hat und sagt,
hier liegt jetzt Gold und deswegen habe ich diese Zertifikate und die kann ich jetzt digital handelbar machen.
Ob das Gold da noch liegt, weiß man nicht. Ob das Gold reines Gold war, weiß man auch nicht.
Und ob die Goldmenge gestimmt hat, weiß man auch nicht.
Dafür gibt es dann wiederum Vertrauensparteien, die dann zwischendurch mal hingehen und das überprüfen angeblich.
Aber woher weiß man, dass man auch diesen Vertrauensparteien vertrauen kann?
Und leider zeigt die Geschichte, dass immer wieder hier nicht vertraut werden kann.
Es gibt sogar Experten, die davon ausgehen, dass der gehandelte Goldbestand hundertmal so groß ist,
wie der tatsächliche physische Bestand.
Und jeder weiß, Preise ergeben sich durch Angebot und Nachfrage.
Die Nachfrage ist da, die ist da, Gold wird gekauft.
Aber das Angebot, das können wir ja gar nicht ermitteln.
Wir wissen ja gar nicht, wie viel es wirklich gibt, weil das, was wir handeln in digitaler Form,
ja nicht die tatsächliche physische Menge widerspiegelt.
Und selbst wenn ich jetzt Gold kaufe und mir das physische Gold nach Hause schicken lasse,
habe ich ja nur einen kleinen Anteil der gesamten Menge, die in digitaler Form ja noch viel größer ist.
Das heißt, der physische Preis meines Goldes ist abhängig von der digital gehandelten Menge.
Mit anderen Worten, wir haben eigentlich für gar nichts mehr echte Preise.
Und wir leben eigentlich in einer absoluten Blase.
Diese Abhängigkeit zu Vertrauensparteien sorgt dafür, dass wir keine Wahl haben.
Wenn ich heute auf Amazon ein Produkt kaufe, dann muss ich das mit einem digitalen Geld bezahlen,
das von einer zentralen Partei erschaffen wird, eingetragen wird und nutzbar gemacht wird.
Ich kann Amazon kein Bargeld schicken, auch kein Goldklumpen schicken.
Das funktioniert nicht.
Diese Abhängigkeit sorgt dafür, dass wir natürlich auch in gewisser Form durch solche Zahlungsdienstleister,
aber eben auch durch das Geldsystem als solches, korrumpiert werden können.
Zum Beispiel, dass die Geldmenge einfach erhöht wird oder dass man vielleicht auch in manchen Ländern,
passiert das sehr häufig, bei uns sehr selten, aber es kommt vor,
von seinem Geld wirklich abgeschnitten wird, das Konto zensiert wird.
Bitcoin ist deswegen so notwendig, weil es diese Vertrauensproblematik das erste Mal gelöst hat.
Bitcoin löst ein Problem, das so alt ist wie Gesellschaften selbst.
Es erzeugt eine kollektive Wahrheit über einen Knappheitszustand, der überprüfbar ist.
Und zwar in digitaler Form.
Wenn BlackRock heute Bitcoin-Spot-ETFs ausgibt und Gold-ETFs ausgibt,
dann wissen wir nicht, ob die Gold-ETFs wirklich gedeckt sind.
Wir können BlackRock vielleicht vertrauen, aber wir müssen ihn auch vertrauen,
weil wir keine Option haben.
Die Bitcoin-Adressen von BlackRock sind bekannt.
Und sobald ich sehe, dass der ETF-Anteil, der gehandelt wird,
und die Bitcoin, die auf den Adressen von BlackRock liegen, nicht mehr deckungsgleich sind,
hat BlackRock ein Vertrauensproblem. Die Leute werden ihre ETFs verkaufen.
Ein künstliches Aufblähen ist mit Bitcoin extrem schwierig dadurch.
Also ein künstliches Aufblähen von Papier-Bitcoin in Form von zum Beispiel ETFs.
Und macht es überprüfbar. Und zwar nicht nur für große Institutionen,
sondern für jeden einzelnen Menschen auf dieser Welt.
Eine Bitcoin-Fullnode, einen Knotenpunkt zu betreiben, ist eine technische, sehr leichte Herausforderung.
Und ich lade damit jede Transaktion herunter, die es jemals gab.
Und faktisch gesehen habe ich die Coins, die BlackRock besitzt, auf meinem Knotenpunkt.
Ich darf sie nur nicht ausgeben.
Und daher weiß ich zu jeder Zeit, ob da Geld oder das, was wir darauf ausgegeben haben,
auf die Bitcoin immer noch gedeckt ist.
Und das löst diese Vertrauensproblematik und sorgt dafür,
dass wenn wir darauf Ökonomien aufbauen, wir zwar immer noch Dienstleister wie Banken benutzen können oder PayPal,
um Zahlungen durchzuführen, aber wenn es hart auf hart auf hart kommt, brauchen wir das nicht.
Dann können wir unser Geld auch ohne diese Dienstleister verschicken.
Muss nicht jeder. Warum auch?
Weil ab diesem Zeitpunkt können sie uns in letzter Konsequenz nicht mehr korrumpieren.
Weil wenn sie das tun würden, habe ich Alternativen.
Die habe ich heute nicht. Ich bin abhängig vom zentralen System.
Bitcoin löst das zum allerersten Mal weltweit.
Dass wir es schaffen, ein System zu implementieren, was global funktioniert,
ohne zentrale Vertrauensparteien und ein monetäres Netzwerk für jeden Menschen darstellt.
Und das ist wahrscheinlich die größte Innovation der Menschheit seit dem Internet.