Cortison kann bei Tinnitus helfen! Die Frage ist nur, in welchen Fällen und in welcher Form (oral, iv oder als intratympanale Cortisongabe) und wie dosiert (hoch oder niedrig)??? Ein Update zur Cortisongabe bei Tinnitus gibt Dr. Uso Walter. Dr. Uso Walter ist HNO-Arzt in Duisburg und Tinnitus-Experte. Gemeinsam mit Psychologen hat er die verhaltenstherapeutische Tinnitus-App Kalmeda entwickelt, die als erste medizinische App in Deutschland als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) zugelassen wurde und von jedem Arzt zuzahlungsfrei auf Rezept verordnet werden kann: www.kalmeda.de Im September 2021 ist sein Buch „Zu viel um die Ohren“ erschienen, dass er mit der FAZ-Redakteurin Dr. Lucia Schmidt verfasst hat: https://www.hno-praxis-duisburg.de/unsere-leistungen/zu-viel-um-die-ohren-publikation.html
früher war es ganz klar wenn zinitus
dann
Kortison warum das so war wusste
eigentlich keiner so recht und auch die
Studien waren da nie so ganz
eindeutig wie ist da jetzt der Stand der
Dinge
Tinitus kann ja verschiedene Ursachen
haben ein akut auftretener Titus kann
durch eine innenurschädigung auftreten
z.B im Rahmen von einem hirsturz am
Knalltrauma oder einer Menchen
Erkrankung z.B zitus kann aber auch
auftreten durch Stress in diesen Fällen
wird einfach der Filter im Kopf die
Hörverarbeitung durchlässiger für
Ohrgeräusche und man hört dann Geräusche
die vorher auch schon daan das heißt am
Ohr selber z.B hat sich in dem Moment
gar nichts geändert das gleiche gilt
wahrscheinlich für Verspannung im
kiefernackenbereich auch das ist eh ein
filterproem als dass es ein Problem
ist
Kortison hilft aber wenn überhaupt dann
nur bei einer akuten Schädigung des
Innenohres wenn also sinnesächen im Ohr
nicht mehr richtig
funktionieren und das macht sich in der
Regel im Hörtest bemerkbar das heißt
also ein Tinitus ohne Hörverlust ist
primär wahrscheinlich erstmal gar nicht
durch eine Schädigung des Ohres
bedingt
Kortison hilft aber nur bei der Erholung
von geschädlichen Sinnes und definitiv
nicht bei Stress oder
kiefergelenksverspannung im Gegenteil
bei Stress ist man eh schon angespannt
und Kortison als Stresshormon
verschlechtert die Situation häufig noch
ganz zu schweigen von anderen
Nebenwirkungen auch bei chronischen
Ohrgeräuschen die also schon länger
bestehen wo sinesärchen vielleicht vor 3
4 5 Monaten oder sogar 10 Jahren kaputt
gegangen sind kann Kortison überhaupt
gar keinen Effekt haben und es ist
unsinnig und das konstatieren dann auch
die wissenschaftlichen Leitlinien
Kortisonpräparate bei einem chronischen
Tinitus zu geben das heißt es bleibt die
Situation akute Schädigung des ohes mit
Tinitus in diesen Fällen zeigen Studien
und haben das schon sehr lange gezeigt
dass eine hochdosierte
Kortisongabe kurzfristig die Erholung
dieser sinnelchen begünstigen
unterstützen kann und dadurch in einem
etwas höheren Prozentsatz als z.B
Placebo also irwelche zuckertabletten zu
einer Verbesserung des zus führen kann
diese Erkenntnis das hochdosiertes
Kortison helfen kann wird allerdings ein
bisschen wieder relativiert durch eine
neue Studie die hodocord Studie die 2016
initiiert wurde und letztes Jahr
veröffentlicht wurde wo nämlich
herauskam dass auch eine niedrig doierte
Kortisongabe den gleichen Effekt hat wie
eine hochdosierte Kortisongabe das heißt
dass es gar nicht notwendig ist z.B 250
mg Kortison pro Tag zu nehmen um
eventuell eine Besserung zu erreichen
sondern dass eine deutlich niedrige
Dosierung auch schon ausreicht
dazu kommt dass man heute weiß dass es
relativ egal ist ob Kortison in Form von
Tabletten gegeben wird oral wie die
Mediziner sagen oder in Form von
Infusionen also IV
intravenös beide Verfahren führen zu den
gleichen Ergebnissen das heißt also bei
einem akuten Hörsturz z.B mit einem
akuten tenitus kann man eine niedrig
dosierte Kortisongabe auch als Tabletten
geben und hat den gleichen Effekt wie
eine hochdosierte Kortisongabe die man
intravenös als Infusion
verabreicht ganz neue Verfahren wie z.B
die Gabe von Kortison direkt ins
Mittelohr die sogenannte intratympanale
Kortisongabe basieren ja auf der
Vorstellung dass möglichst viel Kortison
möglichst viel hilft und im Mittelohr
kann man Kortison wesentlich hö dosieren
dass natürlich dort keine Nebenwirkung
z.B im Bereich der Nieren des Magens und
so weiter
macht dazu stehen aber letzt die Studien
noch aus es gibt im Moment die Vermutung
das es eventuell etwas besser helfen
kann als die orale Gabe oder die
intravenöse Gabe aber bisher ist die
Empfehlung nur so dass Kortison direkt
ins mittelorr gegeben nur dann sinnvoll
erscheint wenn eine deutliche Schädigung
des innenores vorliegt und die
intravenöse oder orale Gabe von Kortison
nichts gebracht
hat das heißt also zusammengefasst
Cortison bei Tinitus ist nur dann
sinnvoll wenn es eine akute nachwbare
Schädigung des innenores als Ursache
gibt für den den Tinitus und die
Dosierung ist nicht so entscheidend wie
man das früher vermutet hat das heißt
auch eine niedrigere Dosierung um die 50
mg z.B täglich reicht aus dass der
Effekt wie bei einer hohen Dosierung
auftreten kann die intratympanale Gabe
von kortisonen sollte nur ernsten Fällen
vorbehalten werden wo die orale oder
intravenöse Gabe nichts vorher gebracht
hat ه