Offener Brief an die Botschafter und Konsuln der Kommunistischen Partei Chinas in der Schweiz

Im Namen der Falun-Gong-Praktizierenden in der Schweiz wende ich mich an Sie, sehr geehrte Botschafter und Konsuln.

Seit nun 27 Jahren verfolgt die Kommunistische Partei Chinas Falun Gong, wie Sie wissen, ohne rechtliche Grundlage.

Im Juli 1999 begann eine massive, unerbittliche landesweite Unterdrückung von mindestens 70 Millionen chinesischen Bürgern, die Falun Gong praktizieren und an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, und Nachsicht“ glauben.

Seit dem Beginn vor 27 Jahren, als die Verfolgung von Falun Gong ihren verhängnisvollen Lauf nahm, wurde den Falun-Gong-Praktizierenden unsägliches Leid angetan. Wir wissen nicht wie viele Praktizierende durch diese Verfolgung ihr Leben verloren haben.

Wir, Falun-Gong-Praktizierende leben und arbeiten wie alle anderen Menschen auch. Wir sorgen für unsere Familie, tun unsere Arbeit gut, haben einen Freundeskreis, manche machen Karriere, manche nicht. Was uns auszeichnet ist nicht, was wir arbeiten, oder welcher sozialen Schicht wir in der Gesellschaft angehören, sondern, dass wir an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ glauben und nach diesen Prinzipien zu leben versuchen. Ist dies einfach? Nein. Lohnt es sich? Ja, ganz sicher. Denn der Glaube an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ und das Praktizieren von Falun Gong gibt uns Halt in einer turbulenten Welt. Die fünf einfachen Falun-Gong-Übungen gehören zu unserem Alltag, wie bei anderen das Joggen oder Gymnastik.

Egal, wo wir uns befinden, wir Falun-Gong-Praktizierende bemühen uns ehrlich, verlässlich, gütig, tolerant und verständnisvoll zu sein. Falun Gong ist etwas sehr Gutes, sehr Reines. Es schenkt uns Praktizierenden und jenen in unserer Umgebung eine Zukunft voller Hoffnung. Anders als die Kommunistische Partei Chinas befürchtet, interessieren uns weder politische Ambitionen, noch streben wir nach Reichtum, Ruhm oder Macht. Für die Kultivierung, wie wir das Praktizieren von Falun Gong auch nennen, benötigen wir weder Macht, Geld, Status noch Ruhm.

Aus unserer Sicht gibt keine rationale Begründung, warum Jiang Zemin, das damalige Regime-Oberhaupt der Kommunistischen Partei Chinas am 20. Juli 1999 den Zerstörungsbefehl gegen Falun Gong gab:

„Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell, und vernichtet sie physisch!

Und für die Auslöschung von Falun Gong setzte Jiang Zemin die gesamte ihm zur Verfügung stehende Staatsgewalt ein.

1999 waren die Worte „Falun Gong ist gut“ allen, die Falun-Gong-Praktizierende persönlich kannten, wohl bekannt. Bei 70-100 Millionen Falun-Gong-Praktizierenden, sind das nicht wenige.

Um den guten Ruf von Falun Gong zu zerstören, befahl Jiang Zemin grossangelegte Verleumdungskampagnen. Lügen, Verleumdungen und Hass wurden in Dauerschleife über die chinesischen Medien in jeden Haushalt und in der Öffentlichkeit ausgestrahlt.

Die Kommunistische Partei hat schon immer die Menschenrechte mit Füssen getreten. Viele Verfolgungskampagnen gegen Unschuldige hatte sie bereits davor durchgeführt. Jeder innerhalb China weiss, dass es in der Vergangenheit für jene, welche die KPCh ins Visier genommen hat, kein Entrinnen gab.

Doch, Falun Gong ist anders, nicht wahr?

Die Praktizierenden in China selbst beugten und beugen sich der unrechtmässigen Verfolgung nicht.

Trotz all der Lügen, die über sie verbreitet wurden, trotz all der Schikanen, denen sie ausgesetzt sind, trotz der brutalen Verfolgung, der die Praktizierenden seit 27 Jahren ausgesetzt sind, trotz alle dem halten die Praktizierenden in China standhaft an ihrem Glauben an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ fest.

Sie erzählen anderen was Falun Gong ist, dass es die drei Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ und fünf Übungen hat. Dass es kostenlos gelehrt wird und sie erzählen von ihren Erfahrungen, welche Vorteile sie dank Falun Gong erfahren haben. Auf Minghui.org können auch Sie Herr Botschafter diese Erfahrungen lesen und selbst beurteilen, was Sie über Falun Gong denken möchten.

Die Falun-Gong-Praktizierenden in China decken systematisch all die Lügen der KPCh und deren Verfolgungsmethoden und Verbrechen gegen Falun Gong auf, wobei sie ihr eigenes Leben riskieren. Denn die Verfolgung dauert noch immer an. Noch immer berichtet Minghui von Folter, Vergewaltigung, willkürlicher Festnahmen und vielem mehr.

Anlässlich des 27. Jahrestages des Beginns der Verfolgung möchte ich Ihnen Herr Botschafter eine grobe Übersicht geben, was Minghui.org in seinen Fall- und Jahresberichten über die Methoden der Verfolgung von Falun Gong zusammentrug:

Vorne weg ist wichtig zu verstehen, dass die Verfolgung in China Falun-Gong-Praktizierende jeden Alters, aus jeder sozialen Schicht und aus allen Lebenslagen betrifft. Weder Kinder, Jugendliche noch ältere Menschen sind ausgenommen. Das jüngste Folteropfer, das Minghui.org dokumentiert hat, war 10 Monate alt.

1.In Listen erfasst und überwacht

Praktizierende werden in „Namenslisten“ von den Behörden registriert. Potentiell wird jeder auf diesen Listen überwacht und verfolgt. Manche Praktizierende werden sehr engmaschig überwacht und rund um die Uhr beschattet, sei es im Privaten, am Arbeitsplatz oder online. Die Behörden benutzten dabei auch Gesichts- und Bewegungserkennung, so wie auch Ortungsgeräte an Fahrzeugen.

2. Wiederholte Schikanen

Regelmässig wird berichtet wie die Polizei, die Staatssicherheitsabteilungen, Nachbarschaftskomitees die Praktizierenden so genannt „spontan besuchen“, um sie zu schikanieren. Diese Besuche geschehen spontan und ohne rechtliche Grundlage. Auch werden Praktizierende ohne rechtliche Grundlage vorgeladen, befragt bzw. verhört und bedroht.

3. Festnahmen und unterschiedliche Formen der Inhaftierung

Minghui berichtet ausgiebig davon, wie Praktizierende widerrechtlich „entführt“ und in Gewahrsam genommen werden, zB. in Polizeistationen, Haftanstalten und Gefängnissen sowie in sogenannten Rechtserziehungs- oder Gehirnwäsche-Einrichtungen untergebracht und teilweise in psychiatrischen Kliniken und Zwangsarbeitslagern eingesperrt werden.

Die Armee, die paramilitärische Polizei und die Polizei sind direkt an der Entführung und Festnahme von Falun-Gong-Praktizierenden beteiligt.

4. Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen

Minghui berichtet von vielen Fällen bei denen Wohnung, Haus etc. der Praktizierenden durchsucht wurde, ohne dass die Behörden einen Durchsuchungsbefehl vorgelegt haben. Praktizierende werden willkürlich beraubt: Polizisten nehmen bei ihren „spontanen Besuchen“ Falun-Gong-Bücher, Informationsmaterialien, Computer, Drucker, Mobiltelefone, Bargeld und Wertgegenstände mit.

5. Erzwungene Mitwirkung bei Ermittlungen

Praktizierende werden verhört, zwangsfotografiert, ihnen werden die Fingerabdrücke abgenommen, und sie werden gezwungen verleumderisches Material zu unterschreiben. Auch werden sie massiv unter Druck gesetzt, damit sie Namen und Kontakte weiterer Praktizierender verraten. Da die Behörden interne Quoten erfüllen müssen, werden um diese Ziele zu erreichen, oft auch grausame Foltermethoden angewandt.

Bei den Verhören werden sämtliche brutalen Verhörmethoden angewandt, um den Willen der Praktizierenden zu brechen.

6. Erzwungene Glaubensaufgabe – die sogenannte „Transformation“

In vielen Berichten wird davon erzählt, wie versucht wird, Praktizierende dazu zu zwingen, ihren Glauben an Falun Gong aufzugeben. Auch hier werden grausame Methoden angewandt, auch hier wird von „internen Quoten“ gesprochen, die erreicht werden müssen. Die Methoden, mit denen versucht wird die Praktizierenden von ihrem Glauben abzubringen, gehen von sanft bis sehr brutal; von manipulativ sanftem „verständnisvollem“ Zureden, bis zu Erpressung und Folter.

Die Praktizierenden werden einer Gehirnwäsche unterzogen und gezwungen sich verleumderische Tonaufnahmen anzuhören, verleumderische Filme und Dokumente anzusehen, welche die Lehre von Falun Gong verdrehen und verleumden. Sie werden von anderen isoliert und mit Schlafentzug und anderen Druckmitteln zur Unterzeichnung von Verzichts-Erklärungen gedrängt, in denen sie erklären „nicht mehr weiter zu praktizieren“.

Es wird berichtet, wie sie nach erzwungener Unterschrift trotzdem nicht wie versprochen in Ruhe gelassen werden. Manche werden nach der Unterschrift gezwungen ihre „Bekenntnisse“ mehrfach zu wiederholen, teils wird dies auf Video aufgenommen, um es anderen als Propaganda oder Umerziehungsmaterial vorzuspielen.

7. Strafverfahren und Gefängnisstrafen

Minghui berichtet darüber, dass Praktizierende willkürlich verhaftet werden, dass sie in nichtöffentlichen oder kurzfristig angesetzten Gerichtsverfahren oft zu hohen Geldstrafen und langen widerrechtlichen Haftstrafen verurteilt werden. In Haft werden Wärter und Gefangene mit Verkürzung ihrer eigenen Haft belohnt, wenn sie Praktizierende überwachen und verfolgen.

Der Zugang zu einem Anwalt für die eigene Verteidigung wird oft eingeschränkt oder verwehrt. Das gilt oft auch für den Kontakt zur Familie.

8. Zwangsarbeit

Minghui berichtet wie Praktizierende zu jahrelanger Zwangsarbeit ohne oder mit sehr geringer Bezahlung gezwungen werden, teilweise unter hohem Produktionsdruck und sehr vielen Arbeitsstunden pro Tag. Berichte belegen, dass sie oft trotz gesundheitlicher Beschwerden, weiterarbeiten müssen, um sehr hohe Arbeitsquoten zu erfüllen.

9. Körperliche Misshandlung und Folter

Laut Minghui-Berichten werden Praktizierende verprügelt, mit Elektroschocks geschockt, gezwungen sehr lange zu stehen oder zu kauern, bis dies zur echten Qual wird. 

Gezielte Folter durch Verletzungen wie, Durchstechen von Fingern und empfindlichen Körperteilen mit Bambusspitzen oder Eisendraht, und auch über sexuelle Belästigung und Vergewaltigung wird berichtet. Praktizierende werden in quälenden Positionen über lange Zeit an Betten, Wänden, Decken etc. gefesselt, in sehr kleine Käfige gesperrt, über lange Zeit extremer Hitze oder Kälte ausgesetzt, sowie langzeitiger Schlafentzug, mit wenig oder verdorbenem Essen versorgt und es wird davon berichtet, dass den Praktizierenden versagt wurde die Toilette zu benutzen.

Wenn Praktizierende an den Folgen der Misshandlungen und Folter sterben, wird dies fälschlicherweise als Selbstmord dokumentiert.

10. Zwangsernährung und medizinischer Missbrauch

Wenn ein Praktizierender in Haft in den Hungerstreik geht, um gegen die brutale und unrechtmässige Behandlung bzw. Verfolgung zu protestieren, wird er mit qualvoller Zwangsernährung (Weizenbrei mit Salz, Alkohol, oder teils mit Fäkalien) bestraft. Es wird berichtet, wie durch die viel zu dicken Schläuche, die gewaltsam in den Rachen geschoben werden, Zähne abbrechen, wie die Zwangsernährung zu heftigem Erbrechen und starken Verletzungen des Mundraums und der Speiseröhre geführt hat

Zudem berichtet Minghui darüber wie Praktizierende zur Einnahme von unbekannten Medikamenten gezwungen werden und/oder es werden ihnen Injektionen nervenschädigender Substanzen verabreicht. In manchen Berichten wird belegt, wie Praktizierende in psychiatrische Behandlung ohne medizinische Notwendigkeit eingewiesen wurden und dort stark verfolgt wurden, bis sie geistig verwirrt waren.

11. Verweigerung von medizinischer Versorgung und Kontakten in Haft

Minghui berichtet davon, wie Praktizierenden in Haft eine notwendige medizinische Behandlung nicht gewährt wurde, oder diese hinausgeschoben wurde.

Es wird auch davon berichtet: Wenn heftige Folter und Verfolgung einen Praktizierenden an den Rand des Todes geführt haben, entlässt das Gefängnis oder die Haftanstalt den Praktizierenden früher, weil sie die Verantwortung für den Tod des Praktizierenden oder die gesundheitlichen Schäden, die sie verursacht haben, nicht tragen wollen. Zudem werden den Angehörigen der Praktizierenden in Haft, oft die Familienbesuche und der Briefverkehr stark eingeschränkt oder untersagt. Oft wissen die Familienangehörigen nichts über den Aufenthaltsort oder den Gesundheitszustand der Praktizierenden.

12. Wirtschaftliche Verfolgung

Praktizierende werden mittels willkürlichen Geldstrafen, Beschlagnahmung oder Erpressung von Geld, Einfrieren von Bankkonten, ihres Vermögens beraubt. Zudem riskiert, wer an seinem Glauben an Falun Gong festhält, seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Wer Falun-Gong-Praktizierende anstellt, riskiert selbst ebenfalls Repressalien.

Jeder Zeit können Lohn oder Prämien von Praktizierenden zurückgehalten werden. Jeder Zeit kann die Rente gekürzt oder ausgesetzt werden.

13. Druck auf Angehörige, Arbeitgeber und Ausbildungsstätten

Minghui berichtet wie Familienangehörige von den Behörden unter Druck gesetzt werden, sie müssten die Praktizierenden zur Glaubensaufgabe bringen. Behörden haben Familienangehörige auch gezwungen Glaubensverzichts-Erklärungen im Namen der Praktizierenden zu unterschrieben.

Berichtet wurde auch, wie Praktizierenden gedroht wurde, dass sie mit beruflichen oder schulischen Nachteilen bestraft würden, sollten sie das Praktizieren nicht aufgeben. Zudem nutzt die KPCh auch die Festnahme oder das unter Druck setzen von Angehörigen als Erpressungsmittel.

14. Propaganda und gesellschaftliche Ausgrenzung

Um die Verfolgung zu rechtfertigen und Hass gegen die Praktizierenden zu schüren wurden Hass-Kampagnen und öffentliche Verleumdungen in Medien, Schulen, Betrieben und Wohnvierteln, landesweit betrieben. Zudem wurden Belohnungen an jene ausgezahlt, die Praktizierende an die Behörden meldeten. (Minghui-Bericht zu einer Schulkampagne 2026)

15. Reisebeschränkungen und erzwungenes Leben außerhalb der eigenen Wohnung

Praktizierende werden mit Reise- bzw. Ausreiseverboten belegt. Sie werden an Flughäfen und Bahnhöfen angehalten, festgenommen und werden nach ihrer Freilassung unter Überwachung gestellt. Manche Praktizierende leben laut Minghui daher zeitweise außerhalb ihres Wohnorts, um einer erneuten Festnahmen zu entgehen – was zu einem Leben auf der Flucht vor weiterer Verfolgung führt.

16. Erzwungene Blutabnahmen, Organuntersuchungen und Organraub

Minghui berichtet über erzwungene Blutabnahmen und Organuntersuchungen in Haft, aber auch Zuhause. Die Untersuchungen dienen der Abklärung für eine mögliche erzwungene Organentnahme für die Organtransplantations-Industrie. Der Organraub wird unter anderem von der Behörde für öffentlichen Sicherheit, der Staatsanwaltschaft, den Volksgerichten und medizinischen Einrichtungen ausgeführt.

Es ist der blutigste Teil der Verfolgung von Falun Gong, von dem wir heute wissen.

Der Organraub wird als eine eigene Form der Verfolgung beschrieben. (Minghui-Themenseite „Organ Harvesting“)

Hier möchte ich dies etwas ausführen:

Die physische Vernichtung für Profit – eine lukrative Organtransplantations-Industrie

Eine der schlimmsten Entwicklungen dieser Verfolgung geschah, als die Kommunistische Partei Chinas begann Jiang’s Befehl „zerstört sie physisch“ lukrativ umzusetzen:

Vorneweg: Wir Falun-Gong-Praktizierenden rauchen nicht, trinken keinen Alkohol und verunreinigen unseren Körper nicht. Viele Praktizierende erleben eine deutlich bessere Gesundheit und sehen jünger aus, als dass sie sind, seitdem sie Falun Gong praktizieren. Man könnte dies als eine allgemein auftretende Nebenwirkung des gewissenhaften Praktizierens von Falun Gong betrachten. Es ist recht üblich und keine Seltenheit.

Falun-Gong-Praktizierende sind mehrheitlich aussergewöhnlich gesund, in Listen erfasst, werden vom Staat massiv verfolgt, in den chinesischen Medien geächtet und durch die Verfolgung entmenschlicht.

Wenn man diese Tatsachen mit dem Ansteigen der Anzahl der Transplantationen ab 1999 in Verbindung bringt, lässt sich vermuten wie von 1999 bis 2005 die Anzahl der Transplantationszenter in China von 150 auf über 700 ansteigen konnte.

Doch reine Vermutungen reichen hier nicht:

Die beiden berühmten kanadischen Anwälte Hon. David Kilgour (†) und Menschenrechtsanwalt David Matas wurden gebeten zu überprüfen, von wo die Organe für die zunehmenden Transplantationen in China stammen. Von wem die Organe stammen, die in vielen Zentren online mit Preisangabe und einer Lieferzeit von circa 14 Tagen angepriesen wurden. Sie veröffentlichten 2006 einen umfassenden Untersuchungsbericht und kamen durch Ausschlussverfahren zum Schluss, dass die Mehrheit dieser Organe von lebenden Falun-Gong-Praktizierenden stammen müssen.

2020 kam das unabhängige China Tribunal ebenfalls zu dem Schluss, dass erzwungene Organentnahmen in China über Jahre hinweg systematisch stattgefunden haben und Falun-Gong-Praktizierende eine wesentliche Quelle gewesen sein müssen.

Laut Minghui wissen wir bis heute nicht wie viele Praktizierende in den letzten 27 Jahren aufgrund der Verfolgung ihr Leben verloren. Auch wissen wir nicht wie viele Praktizierende verschwanden und/oder dauerhafte Gesundheitsschäden davon getragen haben.

Ausserhalb Chinas sind es nicht länger nur ausländische Falun-Gong-Praktizierende, Menschenrechtsorganisationen und Private, die sich für Falun Gong in China einsetzen. Viele Länder haben bereits Gesetze oder Verordnungen erlassen, die dem Organraub entgegenwirken.

In den Vereinigten Staaten befassen sich derzeit zwei Gesetzesinitiativen mit Berichten und Vorwürfen über erzwungene Organentnahmen in der Volksrepublik China.

Der „Falun Gong Protection Actzu Deutsch das „Falun-Gong-Schutzgesetz“ liegt als H.R. 1540 sowie als Senatsentwurf S. 817 vor.

Einmal angenommen, wird es den US-Präsidenten verpflichten, Visa- und Vermögenssanktionen gegen ausländische Personen oder Organisationen zu verhängen, die nach seiner Feststellung wissentlich und unmittelbar an unfreiwilligen Organentnahmen beteiligt waren oder diese ermöglichten.

Der 2026 eingebrachte „Falun Gong and Victims of Forced Organ Harvesting Protection Act(S. 4009) erfasst ausdrücklich alle Opfergruppen.

Erwähnenswert scheint mir die am 16. Juni 2026 angenommene US-Senat Resolution S. Res. 444 In ihrer Präambel bezeichnet sie die Kommunistische Partei Chinas als eine „kriminelle Organisation, die eine ernste Gefahr für die weltweite Stabilität und den Frieden darstelle“.

Wer wird künftig für die Verbrechen an Falun Gong zur Rechenschaft gezogen werden?

Die Kommunistische Partei Chinas und somit jeder, der Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas ist.

Solange man Parteimitglied der Kommunistischen Partei Chinas ist, ist man Teil von eben jener Organisation, die fürchterlich unmenschliche Verbrechen gegen Falun Gong und andere Religionen oder Minderheiten begeht und zählt somit als Mittäter.

An alle Mitglieder der Kommunistischen Partei Chinas: Treten Sie aus der Partei aus!

Sehr geehrter Herr Botschafter, falls Sie noch Parteimitglied der Kommunistischen Partei Chinas sind, treten Sie schnellstmöglich aus der KP Chinas aus. Sollten Sie Parteimitglieder kennen, die Verbrechen gegen Falun Gong getan haben, oder immer noch tun, raten Sie diesen, dies nicht weiter zu tun.

Der Austritt aus der Kommunistischen Partei Chinas ist sehr einfach: Besuchen Sie die Webseite www.tuidang.org und registrieren Sie dort Ihren Austritt:

Bis heute, 17.07.2026, wurden 464,006,003 Austritte 
aus der Kommunistischen Partei Chinas registriert.

Die Kommunistische Partei Chinas hat seit ihrer Machtergreifung weder dem chinesischen Volk noch der Welt Vorteile gebracht. Die Partei kann das Land China nicht vertreten, sie kann auch das chinesische Volk nicht vertreten.

Was auch immer Sie tun, und wie auch immer Sie sich entscheiden, beteiligen Sie sich nicht an der Verfolgung von Falun Gong.

Setzen Sie sich dafür ein, dass die chinesische Verfassung endlich rechtsgültig umgesetzt wird und die Verfolgung von Falun Gong beendet wird!

Wir hoffen, dass Sie persönlich den Mut haben, aus dieser bösartigen Partei und den ihr angeschlossenen Organisationen auszutreten. Wählen Sie eine sichere Zukunft für sich, für Ihre Familienangehörigen und Freunde.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit den besten Wünschen für Ihre Zukunft grüssen wir Sie freundlich.

Simone Schlegel

im Namen der Falun-Gong-Praktizierenden in der Schweiz

Bilder Copyright: chinesisches Minghui-Bildarchiv „酷刑种种“