Ich habe soeben den Artikel «Shen Yuns Ursprünge: Die Verfolgung in China aufdecken und die traditionelle Kultur wiederbeleben» (siehe Link) gelesen. Er ist zwar etwas länger, aber für mich sehr interessant und absolut lesenswert.

Seit vielen Jahren bin ich ein großer Fan von Theater und Oper, von klassischer Musik und von Shen Yun. Mein liebster Wagner-Dirigent ist Christian Thielemann. Auf der chinesischen Seite sehe ich sein Pendant in Chen Ying, der Dirigentin des Shen Yun Orchesters. Seit 2008 – das sind inzwischen 17 Jahre und ebenso viele unterschiedliche Shen-Yun-Inszenierungen – habe ich mehrmals das Glück gehabt, Chen Ying das Orchester leiten zu sehen.

Im Artikel wird das Schicksal ihres Bruders thematisiert, der in China vom Regime der KPCh verfolgt wurde – ein trauriges Schicksal, das viele Chinesen teilen. Die kommunistische Regierung Chinas handelt ähnlich wie andere sozialistische oder kommunistische Regime: durch gezielte Unterdrückung einzelner Gruppen, um von Problemen abzulenken und die eigene Macht zu sichern. Solche Herrschaftssysteme basieren stets auf Angst, Gewalt und Unterdrückung.

Chen Ying hingegen verkörpert mit ihrer Arbeit eine völlig andere Vision. Sie möchte mit ihrem Dirigat «Hoffnung und Inspiration in die Welt tragen und zeigen, wie wunderbar die Welt ohne Kommunismus sein könnte.»

Daher werde ich auch 2025 wieder in Berlin Shen Yun besuchen – nicht, um der Propaganda der KPCh die Stirn zu bieten, sondern vor allem, weil ich seit Jahren die Schönheit und Anmut der Shen Yun-Aufführungen schätzen und lieben gelernt habe. Ein Jahr ohne Shen Yun, es würde mir etwas fehlen.

Der Artikel ist lesenswert, denn er bietet Hintergrundwissen, das uns im Westen sensibilisieren kann. Die KPCh versucht, ihren Einfluss weltweit auszudehnen, insbesondere durch die Medien. Deshalb ist es wichtiger denn je, wachsam zu bleiben.

S.

Link zum Artikel: https://www.epochtimes.de/politik/ausland/die-urspruenge-shen-yuns-verfolgung-in-china-aufdecken-und-traditionelle-kultur-wiederbeleben-a4991069.html