Einige Vorschläge für Freundlichkeit im täglichen Leben:

Wenn wir im täglichen Leben uns Mühe geben freundlich zu sein, wirkt sich das sowohl auf unsere Mitmenschen als auch auf uns selbst positiv aus. Hier einige Gedanken, wie wir Freundlichkeit in unseren Alltag integrieren und zur täglichen Routine machen können:

  1. Lächeln Sie Fremde an: Ein einfaches Lächeln kann den Tag von jemandem aufhellen und eine positive Atmosphäre schaffen.
  2. Üben Sie sich in aktivem Zuhören: Wenn jemand mit Ihnen spricht, schenken Sie ihm Ihre volle Aufmerksamkeit. Vermeiden Sie sich ablenken zu lassen und haben Sie echtes Interesse.
  3. Helfen Sie mit: Wenn Sie sehen, dass jemand mit etwas zu kämpfen hat, bieten Sie Ihre Hilfe an. Das kann das Tragen von Lebensmitteln sein, das Aufhalten einer Tür oder die Unterstützung bei einer Aufgabe.
  4. Seien Sie dankbar: Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um Menschen für ihre Bemühungen zu danken, egal ob es sich um einen Kollegen, ein Familienmitglied oder einen Mitarbeiter handelt. Nehmen Sie sich Abends einen Moment Zeit, denken Sie nach wofür Sie dankbar sein können.
  5. Schicken Sie eine nette Nachricht: Schreiben Sie jemandem, der Ihnen wichtig ist, eine SMS, eine E-Mail, eine Postkarte oder einen Brief um ihn wissen zu lassen, dass Sie an ihn denken.
  6. Machen Sie ehrliche Komplimente: Machen Sie echte Komplimente, wenn Ihnen etwas Positives an der Erscheinung, der Arbeit oder der Einstellung einer Person auffällt. Gerne können Sie versuchen, wenn Sie jemanden neues kennen lernen, als erstes etwas Positives an ihm oder ihr zu finden.
  7. Üben Sie sich in Geduld: In Situationen, in denen Sie sich frustriert fühlen könnten, atmen Sie tief durch und reagieren Sie mit Geduld und Verständnis. Wenn Ihnen dies schwer fällt, zählen Sie so ruhig wie Sie können langsam bis 10 oder 20. Geben Sie sich Mühe sich erst Gedanken darüber zu machen, ob Sie das, was Sie tun oder sagen wollen, auch wirklich tun oder sagen möchten. Worte und Taten können nicht zurückgenommen werden. Üben Sie sich wann immer möglich darin, so viel Geduld aufzubringen, dass Sie sich sicher sind, dass Sie so handeln wollen, bevor sie handeln. Es wird Ihnen mit Sicherheit eine Menge Ärgernisse ersparen.
  8. Nehmen Sie Rücksicht auf die Zeit anderer: Vermeiden Sie unnötige Unterbrechungen, Störungen, Verzögerungen oder unnötig zeitraubende Aktivitäten. Respektieren Sie die Zeitpläne anderer Personen. Pünktlichkeit ist nicht nur die Tugend von Königen.
  9. Teilen Sie Ihr Wissen: Wenn Sie über Fachwissen in einem Bereich verfügen, bieten Sie anderen an, ihnen beim Lernen oder Lösen eines Problems zu helfen. Auch kleine Hilfestellungen können dem anderen eine echte Hilfe sein.
  10. Vergeben Sie und lassen Sie los: Wenn Sie an einem Groll oder an negativen Gefühlen festhalten, schadet Ihnen das auf lange Sicht nur. Üben Sie sich in Vergebung und machen Sie weiter. Sprechen oder Handeln Sie nicht unfreundlich, bloss weil Sie jemandem nicht vergeben können. Vergebung ist eines der mächtigsten Werkzeuge für eine freundliche Umgebung.
  11. Seien Sie integrativ bzw. schliessen Sie andere nicht aus: Bemühen Sie sich, jeden in Gespräche oder Aktivitäten einzubeziehen, und achten Sie darauf, ob sich andere ausgeschlossen fühlen. Suchen Sie das Gespräch und fragen Sie nach, wenn Sie merken, dass sich jemand unwohl fühlt.
  12. Spenden Sie oder engagieren Sie sich ehrenamtlich: Geben Sie Ihrer Gemeinschaft oder einer Sache, die Ihnen am Herzen liegt, etwas zurück, selbst wenn es nur ein kleiner Beitrag an Zeit oder Ressourcen ist. Manchmal kann schon eine kleine Nachfrage wie es denn geht und echtes Interesse einen grossen Unterschied machen.
  13. Üben Sie sich in Empathie: Versetzen Sie sich in die Lage anderer und versuchen Sie, deren Perspektive zu verstehen, besonders in schwierigen Situationen. Versuchen Sie wirklich zuzuhören, unterbrechen Sie den anderen nicht, bis er wirklich ausgesprochen hat. Fragen Sie behutsam nach, bis Sie sich sicher sind, dass Sie Ihr Gegenüber richtig verstehen, bevor Sie ihre Meinung oder Ihren Rat anbieten.
  14. Achten Sie auf Ihre Worte: Meiden Sie Klatsch, Gerüchte, Negativität oder verletzende Sprache. Wenn Sie es nicht vermeiden können von Klatsch oder Gerüchten erfahren, sollte dieser bei Ihnen aufhören. Geben Sie diese negativen Dinge auf keinen Fall weiter. Diese Dinge können nur schaden. Wählen Sie Worte, die aufmuntern und ermutigen. Wenn Sie Kritik äussern müssen, wählen Sie Ihre Worte sorgfältig. Achten Sie darauf, dass Ihre Kritik nicht verletzend ist, sondern möglichst konstruktiv und aufbauend. Worte können wie Seelenbalsam sein, wenn Sie von Herzen kommen und barmherzig sind.
  15. Feiern Sie die Erfolge anderer: Anstatt neidisch zu sein, freuen Sie sich aufrichtig für andere, wenn sie etwas erreichen. Loben Sie ehrlich, aber übertreiben Sie nicht. Sich aufrichtig und ehrlich für andere freuen ist eine schöne From der Freundlichkeit.
  16. Sprechen Sie Mut zu: Unterstützen Sie die Menschen in Ihrer Umgebung bei ihren Bemühungen, egal ob es sich um ein persönliches Ziel oder eine berufliche Leistung handelt. Ermutigen Sie andere in aufrichtiger und gütiger Art und Weise.
  17. Behandeln Sie sich selbst mit Freundlichkeit: Denken Sie daran, dass Freundlichkeit mit Selbstfürsorge beginnt. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst und behandeln Sie sich mit Liebe und Respekt. Das kann ein tägliches Zeitfenster sein, in dem Sie weder Mobiltelefon, TV, Computer etc. einschalten. Als Beispiel können Sie etwas in dieser Richtung für sich selbst tun: Geniessen Sie die Abendsonne auf dem Balkon. Gehen Sie spazieren. Trinken Sie einen guten Tee oder Kaffee. Schreiben Sie auf, was gut gemacht haben, worüber Sie sich freuen etc. Nehmen Sie ein entspannendes Bad. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst.
  18. Entschuldigen Sie sich, wenn es nötig ist: Wenn Sie einen Fehler gemacht haben oder jemanden unabsichtlich verletzt haben, entschuldigen Sie sich aufrichtig und machen Sie es wieder gut. Achten Sie darauf, dass die Entschuldigung keine Floskel ist, sondern ernst gemeint ist.
  19. Seien Sie im Hier und Jetzt präsent: Schenken Sie den Menschen, mit denen Sie zusammen sind, und den Aktivitäten, an denen Sie beteiligt sind, Ihre volle Aufmerksamkeit. Schauen Sie demjenigen, den Sie begrüssen in die Augen. Hören Sie aufmerksam zu, ohne zu unterbrechen. Konzentrieren Sie Ihre Gedanken auf das Gespräch oder die Arbeit.
  20. Verbreiten Sie online positives: Teilen Sie aufmunternde und positive Inhalte in den sozialen Medien. Vermeiden Sie es, sich an negativen oder schädlichen Diskussionen zu beteiligen. Wenn Sie merken, dass Sie nach der Benutzung bestimmter sozialer Medien müde und kraftlos sind, wechseln Sie zu einer Plattform, bei der Ihnen das nicht passiert. Wählen Sie achtsam, welche Art von Informationen Sie lesen, schauen oder hören wollen, damit Sie auch nach der Nutzung der Sozialen Medien gut gelaunt und fröhlich sein können.

Freundlichkeit ist eine mächtige Kraft, die die Welt entscheidend verändern kann. Es fängt oft mit kleinen, alltäglichen Handlungen an, die sich auf die Menschen in Ihrer Umgebung auswirken können.