Nicht immer klappt alles was man sich als Reiter vornimmt. In diesem Video sehen wir, dass wir uns immer auf unsere Pferde einstellen und uns auch nach der Tagesverfassung unserer Pferde richten müssen. Ich zeige euch in diesem Video vor allem auch Fehler und die korrekten Handlungen um diese Reiterfehler wieder ausbessern zu können. Wir betrachten unter anderem in diesem Video: - Wie wir wirklich korrekte Wendungen mit Pferden beim Reiten trainieren können. - Was verstehen wir unter einem korrekten Aufbau einer Reiteinheit? - Wie sollten wir eine Trainingseinheit richtig planen? - Den Sinn der Skala der Ausbildung. - Übergänge von Gangart zu Gangart. - Zulegen und aufnehmen; Tritte verlängern - Einfache Schlangenlinie - Schlangentouren/Schlangenlinien - Reiterfehler - Was verstehen wir unter der Lösungsphase bei den Pferden - Wie Schwung bei Pferden entsteht - Den Sinn der Gerte beim Reiten, wie man eine Gerte richtig einsetzen kann. - Richtiges Galoppieren - Hilfen des Reiters und vieles mehr.
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Eine tolle Unterstützung von euch für unseren Kanal ist auch, wenn ihr die Videos teilt und auch den Kanal weiterempfehlt, damit auch andere interessierte unsere Online-Reitschule Riding Academy by Wolfgang Rust abonnieren können.
Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg beim Lernen durch die Videos und dann beim Umsetzen und Üben. Euer online Reitlehrer Wolfgang 😉
Hallo Reiter Kollegen, ich freue mich euch wieder auf unseren YouTube-Kanal der Online-Reitschule der Riding Academy bei Rolf Merus begrüßen zu dürfen.
Heute mit dem fünften Teil unserer Serie mit Kuki und zwar ist Kuki jetzt mittlerweile sieben Wochen bei uns.
Das heißt, wir können jetzt auch schon etwas mehr zeigen.
Wir haben ja die ersten Teile, da haben wir auch schon diese Stabilität ein bisschen mitverfolgen können.
Auch, dass wir die Übergänge schon ein bisschen einbauen können, dann das Zulegen aufnehmen.
In dem heutigen Teil kommen wir schon ein bisschen.
Wenn Kuki mitspielt, ist immer die Frage, ob er auch mitmacht.
Das ist ein junges Pferd, mittlerweile vierjährig, 2021.
Wenn er mitspielt, kann ich euch heute schon so diese Lösungsphase, dann Abschluss der Lösungsphase,
wo wir schon Schritt, Trab, Galopp geritten haben, dann ein paar Lektionen, Übergänge, je nachdem, was wir gerade üben mit den Pferden.
Also Lösungsphase ist immer die Pferde warm reiten, die Pferde entspannen lassen.
Dann beginnen wir mit der Arbeitsphase.
In der Arbeitsphase dazwischen ist nochmal so ein Kontrollieren, ob das Pferd locker ist.
Dann Arbeitsphase, da können wir die Schwerpunkte trainieren.
Was Neues erlernen bei einem jungen Pferd, was das Pferd schon kann, wieder erhalten, üben oder eben Fehler korrigieren.
Das ist die Arbeitsphase.
Dann würde wieder eine Überprüfung kommen, ob ein Pferd locker ist und dann das Cooldown.
Bei Cookie ist das Aufwärmen in erster Linie noch an der Hand.
Da wird das Spazieren geführt, dann machen wir so wie jetzt gerade das Intro.
Nun beginne ich mit dem Aufsitzen, reite dann los.
Wir haben bis jetzt Cookie immer in einem durchgefilmt, auch das werden wir jetzt noch weitermachen.
Und wir filmen dann am Stück alles, was wir euch hier zeigen.
Ist also nicht geschnitten, sondern tatsächlich der Ablauf des Reitens mit Cookie.
Ihr seht, nach wie vor ist es mir wichtig, wenn wir mit Pferden zu Beginn Schritt reiten, dass die Pferde einfach mal nur schreiten.
Wir halten eine leichte Verbindung, gerade mit jungen Pferden, damit sie auch schon wissen, wo wir hin möchten.
Das habe ich euch auch schon in dem ersten Teil erklärt.
Also nicht die Zügel durchhängen lassen und glauben, ihr seid freundlich und nett zu den Pferden.
Das ist im Prinzip unfair.
Denn wenn ein Pferd nicht weiß, wo es hingehen soll, wie soll es dann dort hingehen?
Also das funktioniert ja nicht.
Wenn ich nicht weiß, in welche Richtung, dann werde ich auch nicht überzeugt hingehen.
Ein Pferd, das weiß, wo es lang geht, kann auch wirklich bestimmt dahin gehen.
So wie es jetzt bei Cookie ist, der weiß, da geht es rüber und nun kann er hier die Wendung gehen.
Was wir mittlerweile bei Cookie auch schon machen können, ist, da er schon stabiler ist im Gleichgewicht,
das heißt, seitliche Balance und Balance in Bewegungsrichtung, ist dieses Schulternach-Innen-Reiten.
Wenn ich hier auf euch zureite, ich bleibe hier stehen,
ich habe es ja schon in dem einen oder anderen Video gezeigt, die Fehler mit dem Zügel,
wenn ein Reiter zum Beispiel mit der Hand so rüber über Minikant zieht.
Wenn ich hier anziehe, seht ihr sofort, ich kippe nach links. Warum?
Weil Cookie das Gewicht auf das linke Vorderbein gibt.
Würde ich hier anziehen, falle ich mit meinem Gewicht nach rechts.
Er versteht die Welt nicht, weil ich es nicht mache im Normalfall.
Jedoch ist das ein natürliches Reagieren des Pferdes.
Der Kopf-Hals geht nach rechts, das Pferd fällt nach links.
Kopf-Hals geht nach links, das Pferd fällt nach rechts.
Warum ist das für uns wichtig?
Ich bezeichne es immer als das Pferd fällt um.
Wenn ich zu einem Reiter sage, achte darauf, dass dein Pferd nicht umfällt,
bedeutet das nichts anderes, als wenn ich gerade reite.
Ich habe jetzt gerade auch das Wechselvideo gemacht,
wo es ganz wichtig ist, das Gerade-Machen unter dem Reiter,
damit man dann einen Wechsel reiten kann.
Also macht euch nicht in der Grundausbildung Barrieren, wo ihr dann später nicht weiterkommt.
Das ist ja genau das Thema.
Wir sitzen am Pferd und haben jetzt die Möglichkeit,
das ausbalancierte Pferd, Hinterbein, Rücken bis Schulter, so zu reiten,
dass sich das Pferd aus dem Widerriss an die Hand dehnen kann.
Und wenn ich jetzt sage, ihr seht auch Cookie, wenn ich ihn ganz alleine lasse,
piekt er sich leicht rechts. Immer noch rechts hohl ist das Pferd.
Er ist zwar jetzt schon besser, aber immer noch rechts hohl.
Wenn ich jetzt sage, ich möchte ihn nach rechts wenden,
dann muss ich fähig sein, mit dem rechten Schenkel das rechte Hinterbein zu fixieren und vorzureiten.
Warum? Würde ich mit dem inneren Schenkel nicht zum Reiten kommen,
fällt er mir sowieso in den äußeren Zügel rein, weil die Hinterhand ausweicht und er nach links fällt.
Rechts hohl, Hinterhand weicht nach rechts aus, Schulter fällt nach links, Kopf ist rechts.
Das heißt, hier wäre genau dieser Fehler, innen wird angezogen und ich sitze dann da drüben.
Auf der linken Hand, wenn ich jetzt links herum reite, seht ihr sofort,
wenn ich da mit der Hand reinführe und ich bin mit dem Bein nicht dran,
bleibt das Pferd rechts gebogen und geht mit der Schulter darüber.
Das heißt, das ist ein Pferd, das umfällt.
Wenn ich hier in die Linkswendung reite, eine Ecke reiten möchte und der gibt rechts nicht nach,
und ich ziehe aber links an, dann ist das Erste, was das Pferd macht, das merkt ihr nur nicht,
außer die, die schon besser reiten, die Pferde fallen mit der Schulter nach innen.
Währenddessen ist immer noch der Kopf in Rechtsstellung.
Was macht der Reiter? Er merkt ja, das Pferd ist nicht rechts gestellt, wir wollen ja Rechtsstellung.
Fehler, der Reiter zieht am Zügel an.
Jetzt ist die Schulter links, das Pferd fällt um, der Reiter zieht an auch noch
und in dem Moment verdrehen sich die Pferde dann.
Er gibt jetzt auf das Annehmen leicht nach, weil er weiß, Annehmen bedeutet nachgeben.
Er versteht es mittlerweile schon.
Wie ist es richtig? Richtig ist es, ich reite auf euch zu, ich möchte links herum reiten.
Jetzt wissen wir mittlerweile, rechts hohles Pferd braucht links mit der Wade mehr Unterstützung nach vorne.
Das heißt, wenn ich da links Druck mache, jetzt seht ihr, er geht gerade vor
und schon ist er jetzt nach links ausgewichen, weil er nicht verstanden hat, was ich jetzt möchte.
Ich habe links den Druck gemacht, jedoch habe ich jetzt links nichts mehr in der Hand
und rechts kriege ich eine Anlehnung, weil er sich links um das Bein biegen gelernt hat.
Und wenn ich hier jetzt annehme, kann er nach links am Außenzügel entlang gehen.
Und das nenne ich ein ausbalanciertes Pferd.
Umfallen tut das Pferd immer dann, wenn die Schulter nach innen fällt.
Ich zeige euch das jetzt während der Bewegung.
Kenzo darf noch ein bisschen mitlaufen, dann ist er auch bewegt.
Ist auch für die Pferde immer wieder mal ein bisschen Abwechslung.
Mache ich jedoch nur, wenn ich alleine in der Halle bin.
Sonst lasse ich den Kenzo nicht mitlaufen.
Wenn ich hier auf die Bande zureite, und das könnt ihr üben,
dann habt ihr irgendwann jetzt ein Pferd, das wissen möchte, geht es links oder rechts rum?
Wo soll ich denn hingehen?
Und merken du dir es, entweder hört das Pferd zu gehen auf, oder die Schulter weicht aus.
Und hier ist es wichtig, dass ihr dem Pferd rechtzeitig zeigt,
linkes Bein am Gurt, rechtes Bein hinterm Gurt, und das Pferd kann wenden.
Hier wieder dasselbe, gleiche Wendung.
Grad vor, grad vor, grad vor, und linke Wade, links Biegung.
Das haben wir alles schon in den Videos mit Eckenreiten.
Und noch einmal.
Also ihr seht, Cookie vertraut mir hier schon total.
Warum? Er geht so lange geradeaus, bis ich ihn wende.
Das heißt hier ganz gerade, leichte Verbindung.
Nun wieder, linke Wade, links zur Seite, biegender Sitz, und gerade machen.
Wenn ihr ein Pferd habt, das vor der Ecke abwendet, quasi nicht mehr auf das innere Bein wartet,
dann noch einmal genauer, ich reite hier hin.
Nun, das wäre der Moment, wenn das Pferd beginnt, links, rechts, und die Pferde schwanken.
Wenn wir so weit sind, dass wir korrekt reiten, linker Schenkel innen, außen parat,
das ist das, was die Pferde geradeaus reitet.
Innen, Schenkel parat, außen.
Nun kommt biegender Sitz und der äußere Schenkel, der mittreibt in der Wendung.
Das geht alles sehr schnell.
Dazu haben wir auch die Podcasts zum Verinnerlichen, also noch einmal.
Ich reite jetzt hier hin, gerade, er bleibt gerade.
Nun kann ich noch einmal innen, Schenkel parat, außen.
Jetzt kommt äußeres Bein dazu, und ich reite die Wendung.
Das muss Standard werden für euch.
Wieder Stellung, Biegung, Paradewendung.
Also immer, wenn ein Pferd geradeaus gehen soll, einmal außen stärker abwangen.
Nun gebe ich die Decke runter und auch ziehe meine Jacke aus.
Ihr seht nun auch, Kucki ist geschoren.
Dazu könnt ihr eure eigene Meinung haben.
Für mich ist es wichtig, dass Pferde, die ein Winterfell haben,
die haben ja das Winterfell nicht zum Trainieren,
sondern die haben das Winterfell, wenn sie auf der Koppel stehen.
Das heißt, wenn wir Pferde trainieren im Winter,
dann müssen wir den Pferden auch die Möglichkeit geben, die Thermoregulation zu machen.
Das heißt, das Blut auch wirklich abzukühlen.
Und wenn die da einen Wintermantel außen haben mit Fell,
dann nehmen wir den weg durch Scheren.
Und in dem Moment, wo das Pferd geschoren ist, kann es auch viel leichter wieder abkühlen.
Und darum decken wir die Pferde dann zu.
Also wenn ich ein Pferd arbeite, wird er auch geschoren.
Wie gesagt, ihr könnt eure Meinung dazu haben.
Ich zwinge niemanden.
Das ist der Spiegel.
Wie gesagt, er ist immer noch jung.
Steht ihm zu.
Nun, das Antraben kennen wir bereits.
Verkürzen beide Beine.
Er trabt weg.
Und ihr seht mittlerweile, Kucki ist schon gefestigter.
Er geht hier gleichmäßig weiter.
Braver.
Er ist auch bereits stabiler.
Das heißt, ich zum Beispiel habe jetzt im Aussitzen begonnen.
Und jetzt trabe ich leicht.
Es wäre auch vollkommen egal, ob ich hier aussitze oder leicht reite.
Warum?
Weil es für die Pferde egal ist, wenn es ein Reiter kann.
Kucki hat jetzt die Möglichkeit, sich zu lösen.
Das ist die Lösungsphase.
Lösungsphase bedeutet große Linien reiten.
Ganze Bahn.
Hand wechseln.
Hier ist es mir bereits wichtig, dass ich mit dem inneren rechten Schenkel am linken Zügel entlang reiten kann.
Lockere vorne.
Wechsel auf die linke Hand.
Nun zählt linke Wade an den rechten Zügel.
Lockeres Vorreiten.
Und ihr seht, er ist auch im Takt schon viel stabiler.
Links gebogen.
Wieder gerade machen.
Das muss für euch ganz normal werden.
Stellung, Biegung.
Gerade machen.
Jede Ecke geritten.
Hier auch wieder gleichmäßig.
Kriterium bei der großen Tour.
Gleichmäßiges Tempo.
Takt.
Und auf der großen Tour im Zirkel habe ich die Möglichkeit, an der Biegung zu arbeiten.
Den Zirkel nicht einfach nur reiten, damit die Zeit vergeht.
Sondern wirklich ganz klar innerer Schenkel an den Außenzügel.
Geradeaus.
Wieder Biegung, Ecke.
Gerade.
Jetzt wende ich weiter auf die Diagonale.
Stellung, Biegung. Locker vorne.
Und ihr merkt auch, wenn Cookie hier sich ein bisschen gegen den linken Zügel sperrt.
Rechts hohles Pferd.
Habe ich sofort eine Blockade.
Das ist auch der Grund, warum er rechts herum sofort tiefer geht.
Gleichmäßig weiter geht.
Fleißiger ist.
Also nochmal.
Rechts hohles Pferd.
Gibt rechts leichter nach.
Und darum geht er auch viel gleichmäßiger vor.
Dehnt sich besser.
Das erlaube ich auch.
Nur, worauf ich hier jetzt schon achte.
Ich erlaube ihm nicht mehr so viel Biegung nach rechts.
Sondern halte ihn auf der rechten Hand eher gerade.
Links herum arbeite ich mehr an der Biegung.
Und zwar aus dem Grund, dass das Pferd sich rechts gar nicht mehr so verkürzt.
Wenn ich nämlich rechts herum die Biegung extrem zulasse,
muss ich, wenn ich links herum reite, das Ganze erst wieder öffnen.
Diesen verkürzten Muskel wieder dehnen.
Die ganze Muskelseite.
Darum reite ich ihn hier gleichmäßig.
Jedoch mit weniger Biegung.
Schön lässig nach vorne.
Nun wieder weiter wenden.
Lösungsphase bedeutet.
Das Pferd kann sich mal warmlaufen.
Es geht um das Warmwerden der Muskeln.
Sehnenbänder.
Durch die Durchblutung werden auch die Gelenke, die Auflageflächen größer.
Das Pferd ist im Prinzip dann auch leistungsfähiger.
Leistungsbereiter.
Hier sehen wir jetzt wieder links die steife Seite.
Würde ich jetzt ziehen, habe ich das Problem, dass das Pferd sich draufhängen würde.
Ihr seht hier immer wieder ein Umsitzen von mir.
Weil ich auf dem Bein leicht trabe, das ich gerade brauche.
Das heißt, wenn ich jetzt so leicht trabe, wird er langsamer.
Weil ich links hinten nicht einwirken kann, wenn ich jetzt umsitze.
Jetzt kann ich links einwirken.
Ich kann ihn arbeiten.
Er wird fleißiger.
Und ich kann ihn auch vorne besser lockern.
Weil ich, wenn ich links annehme am Zügel, ja das linke Hinterbein blockiere.
Und wenn ich jetzt auf dem Bein leicht trabe, habe ich Einfluss auf das linke Hinterbein.
Und dadurch gibt er auch besser nach.
Braver.
Wieder Hand wechseln.
Jetzt sitze ich hier um, damit beide Beine gleich trainiert werden.
Wenn er da mit dem Kopf hoch geht, zeige ich ihm immer noch.
Junges Pferd.
Sind zwar sieben Wochen jetzt, in denen er da ist.
Trotzdem hat er das Recht noch mit einer feinen Anlehnung auch mal schauen zu dürfen.
Er muss ja erst mal alles zuordnen lernen.
Jetzt reite ich ein paar Übergänge.
Ausgesessen.
Ich reite sie an der kurzen Seite, eine Schrittparade.
Verkürzen bis zum Schritt.
Wenn Kuki jetzt ein bisschen müde wird, zeige ich euch den Unterschied, wenn ich eine Gerte zur Unterstützung nehme.
Hier eine schöne Haltparade.
Auch hier, ihr seht, ich kann mit der Gerte hier spielen.
Pferde brauchen da Vertrauen.
Wenn ich jetzt mit der Gerte einwirke, ist die Gerte immer eine Unterstützung zur Wade.
Und wenn ihr diesen Schritt jetzt betrachtet, ist das ein ganz anderer fleißiger Schritt.
Das heißt, jetzt habe ich auch die Möglichkeit, mit der Wade feiner zu reiten.
Ich habe die Möglichkeit, die ganzen Hilfen feiner zu geben.
Weil er auf die Gerte fein reagiert.
Ererweise wird damit nicht gestraft.
Darum auch das Vertrauen dazu.
Jedoch habe ich die Möglichkeit, durch einen kurzen Impuls das Pferd aufmerksamer zu machen.
Ihr müsst hier nur aufpassen, wenn es ein ständiges Klopfen wird, wo die Pferde gar nicht reagieren können, dann wird das Pferd auch stumpf.
Tuschieren immer nur, wenn das Pferd wirklich abfußt.
Oder so wie Kuki jetzt gerade, er geht von alleine, dann brauche ich gar nicht viel machen.
Aber im Normalfall wäre es immer recht.
Immer wenn er abfußt, darf ich tuschieren.
Dann hat er die Möglichkeit zu gehen.
Und schon kippt er vorne ab, weil er hinten mehr macht.
Nochmal Trab.
Zur Lösungsphase gehören Leichttraben, Aussitzen, paar Übergänge reiten.
Ihr seht auch sofort, durch die Gerte geht er auch mehr nach vorne.
Jetzt muss ich vorne abwangen.
Das ist auch interessant.
Was mache ich, wenn ein Pferd so ein bisschen losläuft?
Und zwar, ihr seht, von der Seite gezeigt, wenn ich die Hand weggebe, bleibt er auch so.
Zum Loslassen kommen.
Jetzt läuft er vor der Kamera weg.
Wieder abfangen.
Leicht werden, abfangen.
Leicht werden.
Das heißt, ich pariere, lasse wieder los.
Das Abfangen ist, wenn ich die Hand weggebe, muss er das Tempo halten.
Hier habe ich die Möglichkeit zu lockern.
Jetzt mache ich ein bisschen mehr, damit er von der Kamera nicht mehr weglaufen kann.
Dass er da bleibt, braver.
Das heißt, wenn ihr wisst, es kommt irgendetwas, könnt ihr auch vorher schon einwirken.
Dann lernen die Pferde, da zu bleiben.
Nicht hoffen, dass das von alleine weggeht.
Macht etwas.
Was man jetzt schon beobachten kann, Kuki geht ganz anders nach vorne.
Er hat schon den Takt.
Er ist viel stabiler.
Einmal Hand wechseln.
Er dehnt sich vorne bereits.
Hier ist der Moment des Umstellens.
Was ist mir wichtig?
Nicht der Kopf, nicht das Genick.
Sondern linke Wade biegt in der Rippe.
Pferd dehnt sich an den Auszügeln.
Und in dem Moment kann er gleichmäßig gehen.
Ihr seht, Kuki ist zum Beispiel beim Aussitzen gelassener als beim Leichtraden.
Weil ich ihn hier durchgehend unterstützen kann.
Er dehnt sich nach vorne.
Das erlaube ich auch bis zu einem gewissen Maß.
Nämlich bis dorthin, wo ich sage, da möchte ich, dass er die Muskeln bekommt.
Diese Grenze, wie weit, ist, wenn das Pferd hinten aktiv geht.
Wenn das Pferd schwingt.
Und sich auch selbst noch tragen kann.
Er dehnt sich an die Hand.
Aktiv im Hinterbein.
Schwingender Rücken.
Tendenz nach vorne.
Dehnung an die Hand.
Und dann komme ich zum Parieren und zum Loslassen.
Nun wieder eine Schrittparade.
Verkürzen.
Loslassen.
Jetzt komme ich mit der Gärte leichter zu.
Und lasse ihn schreiten.
Schreiten.
Wieder annehmen.
Vom links rechts auf beide Beine.
Und er trabt los.
Wieder lockern.
Noch einmal Schrittparade.
Das kann man ein paar Mal reiten.
Warum?
Weil die Pferde durch die Konditionierung lernen.
Schwer werden.
Verkürzen.
Loslassen.
Reiten.
Im Schritt wieder reiten.
Ihr könnt euch noch erinnern, beim ersten Mal ist er sofort stehen geblieben.
Mittlerweile geht er weiter.
Wieder links rechts treiben.
Annehmen.
Beine zu.
Die Pferde lernen dann im Laufe der Zeit, was wir hier möchten.
Hier diagonal rüber.
Abfangen.
Auch hier wieder Balance in Bewegungsrichtung.
Rechts gestellt.
Und hier die Schrittparade.
Kürzer, kürzer Schritt.
Loslassen.
Geht er selbstständig, ist gut.
Geht er nicht selbstständig, lege ich die Gärte leichter an.
Dann habe ich auch vorne wieder die Aktivität.
Und ihr seht auch sofort, wenn er aufhört zu gehen, geht der Hals hoch, weil der Rücken unten ist.
Geht er hinten aktiv, geht auch der Hals sofort wieder runter.
Das aktive Hinterbein ist die Voraussetzung für die Beugerkette.
Und in dem Moment sind Pferde rund.
Vielleicht geht sich das nochmal aus, dass er das nochmal macht.
Hier mache ich die Wendung.
Schrittparade.
Kürzer, kürzer.
Loslassen.
Jetzt geht er gleich brav weiter.
Das heißt, er hat sich zum anderen Mal gemerkt.
Braver.
Sehr brav.
Aktivieren.
Was er jetzt schon sehr gut macht, ist dieses Geradebleiben.
Das Umfallen, das ich zuerst erklärt habe, macht er nicht mehr.
Das heißt, er bleibt so lange mit der Schulter auf der Linie, bis ich ihn wende.
Und das ist ja hier, kann ich auch am zweiten Rufschlag reiten.
Jetzt reite ich auf euch zu.
Wichtig, das Pferd muss ganz locker auf der Linie bleiben.
Und hier seht ihr, wenn die Schulter mal rechts geht, mal links geht, ich bleibe sitzen.
Jetzt Wendung.
Gerade.
Wendung.
Ich bleibe sitzen und ermögliche es ihm, sein Gleichgewicht zu finden.
Und hier ist immer wieder, abfangen, leicht werden.
Abfangen, leicht werden.
Das Schlimmste, was euch passieren kann bei einem jungen Pferd, ist, dass sie sich in die Hand stützen.
Denn dann beginnen sie eng zu werden.
Sie beginnen zu laufen.
Sie werden eilig.
Hier haben wir dann immer die Pferde, die dann gar nicht mehr reagieren.
Unsere Aufgabe ist es, abzufangen, loszulassen, bis das Pferd sich entspannt.
Ich drehe jetzt mal das Licht auf, geht die Sonne weg.
Also ihr seht, ich filme hier wirklich durch.
Beziehungsweise Sabrina, ich reite ja.
Nun sehen wir uns den Galopp an.
Heute durch das Laufen, auch wiederum, ich habe zuerst gesagt, Lösungsphase, Arbeitsphase.
Heute läuft er.
Durch das Laufen ist die Lösungsphase verlängert.
Warum? Weil er ja nicht da bleibt.
Wenn er nicht da bleibt, dann ist die Lösungsphase, die Arbeitsphase.
Hätte er jetzt zum Beispiel mehr mitgemacht, hätte ich euch dann zeigen können,
wie das Pferd Schritt, Trab, Galopp, kurz abgeritten wird.
Er bleibt schön da.
Und wir können dann Linien dazu üben.
Dann hätten wir ganz anders arbeiten können.
Nun machen wir den Galopp.
Wir wissen bereits, innen vorbereiten mit der Innenwaage.
Das Pferd geht vor.
Ich kann innen leicht reinführen, außen gegenhalten, Bein nach hinten.
Und er galoppiert an.
Und in dem Moment komme ich schon zum Treiben.
Auch im Galopp seht ihr einen gewaltigen Unterschied zum ersten Mal.
Das Pferd bleibt da und galoppiert locker dahin.
Immer wieder ein Abfangen.
Junges Pferd darf auch noch mehr vorgehen.
Das ist alles noch, das sind sieben Wochen, die er jetzt bei uns ist.
Außenschenkel, Außenzügel sind die Begrenzung.
Innerer Zügel wendet.
Gerade Wendung.
Gerade Drahtabrichtung.
Ganz brav.
Und ich komme auch zum Loslassen.
Er ist in der Balance.
Er erlaubt mir das Treiben.
Das funktioniert nur, wenn ich wirklich tief im Sattel sitze.
Mit der Waage diktiere.
Innere Waage die vortreibt, äußere Waage die angaloppiert.
Wenn ich jetzt ausatme, das Bein vorlasse, klappt das schon.
Mehr brauche ich gar nicht machen.
Das heißt, da habe ich dann nur äußeres Beinrutsch nach vorne.
Ausatmen, außen annehmen, das Pferd ist im Trab.
Noch einmal.
Ich bereite vor.
Den Ablauf müsst ihr intus haben.
Innendruck.
Er wird sofort schneller.
Gleichzeitig.
Innendruck.
Innen wenden.
Außen abfangen.
Bein nach hinten gleiten lassen.
Und er galoppiert an, weil er weiß, dass das kommt.
Und er ist sofort entspannt und locker.
Da macht er jetzt sehr schön mit.
Ihr müsst eure Pferde immer annehmen, wie sie sind.
Seid nicht enttäuscht.
Ich wollte heute auch andere Sachen zeigen.
Ich nehme es, wie es ist.
Ihr sollt ja lernen, mit jungen Pferden zu arbeiten.
Wieder ausatmen.
Und schon ist er da.
Ich komme zum Loslassen.
Auch hier sehen wir bereits einen gewaltigen Unterschied zum 1. Mal.
Wo Cookie noch nach der Trabparade gelaufen ist.
Die Schrittparade loslassen.
Leicht touchieren.
Und schon geht er fleißig los.
Wir werden Cookie jetzt auch länger haben.
Die Besitzerin hat sich entschieden, hier zu bleiben.
Für längere Zeit.
Da können wir dann auch Stangentrabend mit ihm zeigen.
Mit einem ganz jungen Pferd.
Wobei noch einmal zu betonen.
Cookie ist sehr, sehr brav.
Mit ihm ist das alles sehr leicht.
Er hat im Prinzip kein einziges Problem.
Ein ideales Pferd zum Lernen.
Kurze Verschnaufpause für ihn.
Und dann machen wir den Rechtsgalopp.
In der Verschnaufpause mache ich aber nicht einfach nur nichts und lasse ihn gehen.
Ich gebe ihm immer noch Sicherheit.
Ich unterstütze ihn.
Hier die Wendung.
Das gerade Machen.
Worauf ihr immer wieder mit euren Pferden achten solltet, ist Takt.
Gleichmäßig.
Eins, zwei, drei, vier.
Da habt ihr die Möglichkeit.
Zählt die Vorderbeine, wie sie auffußen.
Eins, zwei, drei, vier.
Wenn ihr zum Zählen kommt, ist der Takt gut.
Losgelassenheit.
Das Pferd spannt nur die Muskeln an, die es zum Ausführen der Bewegung braucht.
Das Pferd geht im Hinterbein aktiv.
Über den Rücken.
Geht nach vorne.
Und entspannt sich auch.
Das heißt, das Pferd dehnt sich.
So wie Kuki es sehr schön zeigt.
Aktiv im Hinterbein.
Das heißt, aktiv im Hinterbein in Schritt nennen wir Fleiß.
Grab und Galopp nennen wir es dann Schwung.
Also, Takt.
Losgelassenheit.
Und wenn sich das Pferd vorne raus dehnt, dann haben wir durch die Begrenzung die Anlehnung.
Das sind die ersten Punkte der Skala der Ausbildung.
Die Gewöhnungsphase für junge Pferde.
Wenn das funktioniert, haben wir dann die Möglichkeit, am Schwung zu arbeiten.
Und den Schwung verbessern wir durch Tempounterschiede.
Natürlich auch, je besser und durchlässiger ein Pferd wird, umso besser wird das Pferd auch mit Schwung.
Weil die ganze Muskulatur die Bewegung zulässt.
Es gibt keinen Schwung, wenn das Pferd verspannt ist.
Deswegen ist ja die Losgelassenheit an zweiter Stelle.
Wenn ich keine korrekte Anlehnung habe, bekomme ich auch keinen Schwung.
Hier wiederum.
Innentreiben.
Jetzt wissen wir, Kuki ist ja rechts hohl.
Bedeutet für uns, ich halte ihn ein bisschen gerade am Außenschenkel.
Jetzt mache ich Innendruck.
Lasse ihm noch Zeit.
Jetzt ist da natürlich der Punkt, wo er vor der Kamera wegläuft.
Trotzdem Bein nach hinten.
Und er galoppiert los.
Wichtig, immer wieder zum Loslassen kommen.
Wenn euch ein junges Pferd so über die Schulter läuft, wie er jetzt gerade,
könnt ihr mit Außenschenkel, also innen wende ich immer,
jetzt, wenn er mir hier über die Schulter läuft,
kann ich jetzt treiben und abfangen.
Das ist ganz kurz.
Treiben, abfangen.
Äußere Schenkel, äußere Zügel.
Jetzt, jetzt, jetzt, jetzt.
Während ich das mache, drehe ich mich mit dem Oberkörper
und habe immer noch den inneren Zügel zum Wenden.
Jetzt, jetzt, jetzt, jetzt, jetzt.
Gleich wie der Galopp.
Jetzt, jetzt, jetzt, jetzt.
Jetzt bleibt er auch super auf der Linie.
Also, wenn das Pferd über die Schulter läuft,
auf keinen Fall ziehen.
Würde ich hier ziehen, zum Beispiel hier,
wenn ich wende und ich ziehe jetzt an,
läuft er geradeaus und wird nur eng.
Da kann ich ihn gar nicht wenden.
Das kann ich euch leider nicht zeigen,
weil ich ihn kaputt machen würde.
Und jetzt wieder Präparate.
Und tief sitzen, ruhig reiten.
Ihr seht auch hier, ist er bereits ausbalanciert.
Nun zeige ich euch noch kurz eine Übung.
Und zwar den Sinn der einfachen Schlangenlinie.
Viele glauben, die ist einfach nur,
dass die Pferde hier bewegt werden.
Eine einfache Schlangenlinie bedeutet,
ich kann hier abwenden.
Das Pferd rechts gestellt gebogen.
Jetzt links stellen und biegen.
Und das Wichtige dabei ist ja,
dass ich mit dem inneren Schenkel vorreiten,
den inneren Zügel wenden kann.
Noch einmal.
Wenn ich hier Stellung biegen habe,
jetzt rechte Wade an den linken Zügel,
linke Wade an den rechten Zügel.
Hier reiten wir auf fünf Meter.
Rechte Wade, linke Zügel.
Hier könnt ihr das üben,
wovon wir die ganze Zeit sprechen.
Der innere Schenkel fixiert das innere Hinterbein
und treibt das Pferd nach vorne.
Der äußere Zügel fängt ab.
Jetzt linke Wade, rechts abfangen.
Hier fällt er mir noch leicht nach links um.
Und wieder rechte Wade.
Mittlerweile wisst ihr, was das heißt.
Er fällt um, sprich er fällt mit der Schulter nach links.
Machen wir das Ganze auf der anderen Hand.
Die einfache Schlangenlinie hat den Sinn,
dass wir die Pferde mit dem inneren Schenkel
gerade auf der Linie halten können.
Wenn wir das hinbekommen,
haben wir auch die Möglichkeit,
mit dem inneren Zügel zu wenden.
Seht euch dazu das Video mit den Reiterhilfen an.
Also gerade, Stellung, Biegung, links.
Das Pferd dehnt sich rechts heran.
Hier ist der Scheitelpunkt.
Umstellen, nach rechts.
Das ist hier leichter.
Rechts holen, logisch.
Und hier wieder links durchreiten.
Noch einmal.
Gerade machen, Stellung, Biegung.
Pferd links gestellte Bogen am rechten Zügel.
Rechts gestellte Bogen am linken Zügel reiten.
Und wieder links gestellte Bogen an den rechten Zügel.
Das gleiche könnten wir auch noch bei einer Schlangentour.
Auch hier.
Ich reite halbkreis links.
Gerade auf.
Jetzt kommt schon das Umstellen.
In Deutschland heißt das Schlangenlinie.
Drei Bögen, vier Bögen, je nachdem.
Wieder gerade.
In Österreich heißt das Schlangentour.
Und wieder halbkreis nach links.
Und immer wenn der Halbkreis fertig ist,
kann ich das Pferd schon in eine neue Richtung stellen und biegen,
damit er weiß, wo es dann lang geht.
Und ihr seht jetzt mittlerweile auch schon,
und das ist ganz wichtig,
wenn ihr den Teil hinterm Sattel betrachtet,
dass Cookie hier schon die Kraft hat zu schwingen.
Das ist dieser Teil.
Das habt ihr bei dem Video mit der Skala der Ausbildung,
mit der Losgelassenheit.
Ich verlinke es euch oben.
Dann könnt ihr es nachher ansehen.
Das sind immer diese weißen Links oben.
Braucht ihr dann nur antippen, dann seid ihr bei dem Video.
Nun mache ich noch ein paar Mal dritte Verlängern verkürzen,
damit er schön nach vorne geht.
Aufnehmen.
Noch einmal diagonal.
Hier ist es wichtig, die Ecke zu reiten.
Innere Wade bereitet vor.
Nun äußere Wade dazu.
Und ich lasse ihn zulegen.
Ich reite kein Tempo.
Er geht ein Tempo.
Ich setze eine Handlung.
Er geht ein Tempo.
Noch einmal.
Noch einmal die Diagonale.
Ich reite gerade vor.
Rechte Wade vermehrt.
Links dazu.
Und er hat die Möglichkeit zuzulegen.
Sehr brav.
Ganz toll.
Nun lasse ich ihn noch einmal etwas mehr in die Tiefe zum Abschluss.
Auch hier seht ihr mittlerweile,
Cookie ist stabiler.
Er fällt jedoch jetzt nach links um.
Jetzt könnte ich raussetzen, rausziehen.
Oder ich akzeptiere das, wie es ist.
Ich nehme die Gatte links.
Und zeige euch das Gleiche noch einmal.
Nämlich indem ich ganz korrekt über dem Pferd gerade sitze.
Nun mit dem inneren Schenkel das innere Hinterbein fixiere.
Und an den Außenzügel arbeite.
Wieder so ein zweiter Hufschlag.
Und jetzt komme ich zur Wade.
Auch mit der Gatte dazu.
Und schon geht er geradeaus.
Ich kann sogar schenkelweichen nach außen.
Weil ich innen die Wade und die Gatte habe.
Ich habe jetzt die Wade unterstützt.
Und so kann ich korrekt reiten.
Noch einmal.
Würde ich hier falsch reiten,
von hinten gesehen, würde ich dann so machen.
Nur das ist eine falsche Ausbildung.
Ich bleibe über dem Pferd gerade.
Und habe die Möglichkeit,
ihn an den Außenzügel zu reiten.
Und was seht ihr?
Ihr seht sofort ein Pferd, das sich dehnt und entspannt.
Und auch jetzt in der Dehnung und Entspannung
Hier die Gatte leicht angelegt.
Geht er geradeaus.
Hier nochmal schenkelweichen.
Und ihr seht, er geht immer weiter runter.
Tiefer als so würde ich ihn gar nicht gehen lassen.
Warum?
Weil es nicht notwendig ist.
Und auf der anderen Seite ist es eine Überlastung der Vorhand.
Achtet mal drauf.
Wenn ich ihn wirklich runterlasse,
nur dass ihr seht, er macht es,
wird er vorne immer kurztrittiger.
Hier muss ich ihn ein bisschen mehr unterstützen.
Durch breite Zügelführung und Lockern.
Das kennen wir auch bereits.
All jene, die die Videos sehen.
Jetzt habe ich ihn touchiert,
dass er ein bisschen aktiver geht.
Und schon geht er wieder runter.
Lockern.
Runterlassen.
Für diejenigen, die das befürworten,
natürlich schwingt das Pferd.
Natürlich geht er runter.
Natürlich ist er zufrieden.
Das Problem ist nur,
er arbeitet mit dem Hinterbein nicht mehr
und hat das volle Gewicht auf der Vorhand.
Das ist das Problem.
Und wenn ihr Pferde auf der Koppel betrachtet,
die grasen auf der Koppel mit dem Kopf unten.
Keine Frage.
Das ist Schritt und Stehen.
Aber ihr werdet selten ein Pferd
mit dem Kopf am Boden traben und galoppieren sehen.
Das ist etwas, was der Mensch erzwingt,
weil er denkt, dass das gut wäre.
In meiner Welt ist das ein kompletter Fehler.
Für mich zählt, und jetzt achtet darauf,
was er macht.
Jetzt nehme ich den Zügel wieder kürzer.
Kann ihn wieder ein bisschen mehr aktivieren.
Abfangen.
Er hat wieder die Möglichkeit,
seinen Brustkorb anzuheben.
Kommt vorne wieder besser raus.
Geht schwungvoll durch den Körper.
Ich kriege wieder meine Anlehnung,
mit der ich parieren kann.
Und das Pferd kann auch wieder
Hinterbeine trainieren.
Rücken trainieren.
Die Vorhand heben.
Und so weiß ich, dass die Vorderbeine
nicht überlastet werden.
Und er kann wieder gleichmäßig
an die Hand treten.
Also ihr habt gesehen,
vorgenommen hätte ich mir etwas anderes.
Wir müssen uns immer nach den Pferden richten.
Und in dem Moment,
wo Pferde da nicht mitspielen,
ich lasse ihn jetzt noch eine Runde
ohne Decke gehen,
so ein bisschen auskühlt.
Das klingt so.
Wenn Pferde nicht mitspielen,
dann seid nicht sauer auf die Pferde.
Es sind Pferde. Es ist alles gut.
Ich wollte euch etwas anderes zeigen.
Ich kann es euch noch 100 Mal zeigen,
weil wir noch sehr, sehr viele Videos machen.
Und viel vorhaben.
Hier geht es darum,
euch zu zeigen, wie man mit Pferden arbeitet.
Und das ist mir auch ganz wichtig.
Darum bin ich Cookie auch dankbar,
dass er das gemacht hat.
Nehmt wie es ist.
Jeder Tag ist anders.
Wenn er jetzt einen Tag super drauf ist,
dann kann man das total lässig zeigen.
Dann ist es Schritt, Trab, Galopp.
Er macht ein paar Übergänge, ist da.
Und dann kann man mit ihm etwas anderes üben.
Wenn er aber so ist wie heute,
natürlich auch die Kamera.
Die Kamera steht ja nicht jeden Tag da.
Wenn die Kamera da steht
und er läuft zu Beginn etwas weg,
dann ist es nun mal so.
Dann muss ich eben das machen,
was er auch anbietet.
Ihr habt also nun gesehen,
wie weit man das Pferd, Cookie oder Bonnie,
in kurzer Zeit bringen kann,
wenn man als Reiter stabil ist.
Deshalb ist es ganz wichtig,
arbeitet immer an euch.
Nicht die Pferde arbeiten,
sondern der Reiter arbeitet.
Wenn ich als Reiter an mir arbeite,
gerade sitzen und ich merke dann,
ich möchte da jetzt gerade ausreiten,
ich sitze schief und setze mich wieder gerade hin,
dann lernt das Pferd unter mir
auch auf der Linie gerade zu gehen.
Das ist ja das Allerwichtigste,
dass ihr so weit kommt,
um ausbalanciert zu sitzen.
Ein gerader Sitz,
mittig über dem Pferd,
gibt dem Pferd die Chance, Balance zu finden.
Dann Oberkörper drehen.
Wenn ich weiß, ich drehe meinen Oberkörper
und das Pferd nimmt die Schulter mit.
Selbst auch bei Cookie,
wenn ich meine Arme so halte
und ich drehe mich hier leicht nach rechts
und gehe mit dem Gewicht leicht nach rechts,
schaut er ja schon nach rechts
und wird einen Schritt machen.
Würde ich das Gleiche nach vorne links machen,
dann, ich habe es noch nicht einmal wirklich gemacht,
er hat sich schon gedreht.
Nur weil ich es ausgesprochen habe,
im Unterbewusstsein schon leicht mit,
dreht sich er schon.
Also ihr seht, wie Pferde reagieren lernen.
Das Gleiche machen die Pferde jedoch auch,
wenn ihr nicht konzentriert reitet.
Auf jungen Pferden
oder auch für euch,
wenn ihr lernt,
wenn ihr die Basis lernt.
Das, was ich auf jungen Pferden mache,
ist im Endeffekt genau das,
was ihr als Basis machen könnt.
Das ist euer Basisreiten.
Und wenn ihr hier die Basis übt,
mit sitzen, ausbalanciert,
der Schenkel in einer bestimmten Lage,
der Zügel schön dran,
elastisch in Ellbogen und Schultergelenk,
die Hand unabhängig am Maul,
bin ich fähig, meine Hände zu tragen
und da immer mit einer Verbindung
zum Pferd zu reiten.
Hier sind so viele Punkte.
Wir haben das schon alles angesprochen.
Ich möchte das nicht wiederholen.
Seht euch die Videos an.
All jene, die das wirklich machen,
die den Kanal von der Picke weg verfolgen,
auch wirklich die Videos
nochmal ansehen,
die heute schon weiter sind als damals
und sich wiederum die Videos,
die älteren ansehen,
die wir früher online gestellt haben,
werden ganz andere Punkte sehen.
Warum? Weil unser Gehirn,
je mehr wir lernen,
fähiger wird, etwas wahrzunehmen.
Deshalb ist es ja auch,
jemand, der viel gelernt hat,
sieht mehr,
als jemand, der noch wenig kann.
Die, die wenig können, glauben,
sie wissen schon alles, weil sie ja noch
nicht wissen, was sie nicht wissen.
Das muss euch klar sein.
Das ist ja der Clou daran,
warum ihr euch, wenn ihr arbeitet,
wenn ihr reitet, nur auf euch konzentrieren solltet.
Blendet aus,
was andere sagen. Ihr habt eure
Vertrauenspersonen, das ist euer Trainer.
Der Kanal, den wir haben,
der kann euch nur unterstützen.
Das ist visuell, das ist akustisch,
das ist ein Bild im Kopf.
Es ersetzt jedoch keinen Trainer vor Ort.
Und der Trainer vor Ort,
das muss eine Vertrauensperson
für euch sein. Und was alle
anderen sagen, lasst es,
blendet es aus.
Das wird immer wieder passieren, dass irgendwelche
Leute kommen und
Tipps geben,
wo man dann wirklich, wenn man zusieht, wie die reiten,
sagt, okay,
jetzt weiß ich auch, wo der Tipp herkommt.
Die Leute wissen
noch gar nicht, was sie nicht wissen.
Und deswegen glauben sie, das Wenige ist auch schon viel.
Hackt das ab.
Um darauf zurückzukommen,
lernt die Basis.
Wenn ihr die Basis drin habt,
dann habt ihr die Möglichkeit,
euren Pferden durch immer gleiches
Handeln, durch Konditionierung
die Möglichkeit zu geben,
auch richtig reagieren zu dürfen.
Und ihr könnt die Pferde viel loben.
Dann entsteht das Lob.
Denn wenn ein Pferd immer brav geht,
ist es auch toll, die Pferde zu loben.
Das ist das Ziel von uns.
Wir reiten nicht, um Pferde zu
strafen, um Pferde zu schlagen, sondern
den Pferden zu zeigen, was richtig ist
und dann können wir sie loben.
Was macht Kuki jetzt? Kuki steigt jetzt so
hin und her. Darum belohne ich ihn
mit Absitzen, damit er
das nicht macht.
Die Bügel versorge ich.
Ganz wichtig, bevor ich jetzt drüben bin,
mache ich auch noch den Bauchgurt locker.
Ihr wisst, das ist die Negativbelohnung.
Also auch hier immer wieder
in die Pferde etwas reinhören.
Wenn ihr merkt, dass dem Pferd
das ein bisschen schwer wird,
das Pferd unruhig wird, natürlich könnte ich
ihn nicht strafen und sagen, der muss das schon machen.
Oder ich sage, nein, der ist noch jung.
Der braucht das noch nicht.
Jedoch jetzt, wenn ich neben
ihm stehe, jetzt muss er
brav stehen.
Kenzo ist auch immer dabei.
Die Basis, die wir jetzt durchgemacht haben,
die Videos, die ihr gesehen habt, wenn ihr auch
die nächsten sehen wollt, abonniert den Kanal.
Ich kann es euch nur empfehlen.
Ihr habt die Möglichkeit, wenn ihr mehr sehen möchtet,
auch Mitglieder zu werden.
Die Mitglieder haben die Vorteile, dass sie
immer wieder zusätzliches
Material bekommen mit Podcasts
zum Verinnerlichen. Wir wissen ja,
es geht beim Reiten alles sehr, sehr schnell.
Und wenn das beim Reiten
so schnell geht, komme ich mit dem Denken
nicht mehr nach. Dafür gibt es
diese Podcasts mit Affirmationen.
Das sind die Vorbereitungen, das ist Gedanken.
Ihr habt ja sicher auch öfters Gedanken,
ich kann das nicht, das geht nicht.
Genauso könnt ihr denken, das mache ich,
denn dann funktioniert.
Das sollte unser Ziel sein. Und dann haben
die Pferde die Möglichkeit, auch
mit uns mitzuarbeiten. In diesem Sinne freue ich mich,
wenn ihr auch weiterhin den Kanal
besucht. Bis zum nächsten Mal.