Mann attackiert Marius Høiby: Weder Festnahme noch Anklage
08.11.2026
Ein nächtlicher Zwischenfall
auf dem königlichen Anwesen Skaugum sorgt in Norwegen für Aufsehen.
Ein Mann soll in das Haus von Marius Borg Høiby eingedrungen sein
und ihn gestoßen haben.
Trotzdem wurde der mutmaßliche Angreifer
weder festgenommen noch angeklagt.
Laut Dagbladet hielt die Polizei ihn
an und verwies ihn anschließend lediglich vom Gelände.
Zuvor soll der Mann gegen die Eingangstür getreten
und geschlagen haben, bevor er ins Gebäude gelangte.
Høiby habe den ungebetenen Besucher selbst hinausgebracht,
erklärte sein Anwalt Alexander Graker.
Erst kurz danach trafen die Einsatzkräfte ein.
Høiby steht derzeit unter Hausarrest
und trägt eine elektronische Fußfessel.
Sein Anwalt sagte Darkbladet, der 29-Jährige habe
sich in seinem Zuhause unangenehm und unsicher gefühlt.
Inzwischen gehe es ihm wieder gut,
der Vorfall habe ihn aber emotional stark mitgenommen.
Nach Angaben von TV 2 wurde
der Eindringling bereits mehrfach wegen Gewaltdelikten verurteilt.
Die Polizei vermutet laut Bericht außerdem eine psychische Erkrankung.
Während des Vorfalls sollen auch Høibys Mutter Mette-Marit
und sein Stiefvater Haakon auf Skaugum gewesen sein.
Wie der Mann auf das Anwesen und bis ins Haus gelangen konnte,
bleibt bislang unklar.

