Verurteilter Royal: Marius Borg Høiby findet keinen Job
04.11.2026
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Mette-Marits Sohn Marius Borg-Høiby sucht
weiterhin vergeblich nach einem Job.
Der 29-Jährige lebt seit dem 13.
Juli in einem separaten Haus auf dem Anwesen Skaugum.
Dort muss er eine elektronische Fußfessel tragen.
Verteidiger Daniel Storvik nennt gegenüber Netterwiesen mehrere Gründe
für die schwierige Jobsuche.
Marius hat keinen Führerschein
und Skaugum ist schlecht an Bus und Bahn angebunden.
Auch seine Bekanntheit und sein
durch die Verurteilung beschädigter Ruf schmälerten seine Chancen.
Anfang Oktober erklärte Anwalt Alexander Greker,
Marius wolle unbedingt ins Berufsleben zurückkehren.
Im Juni wurde Marius in erster Instanz zu vier Jahren Haft verurteilt.
Das Gericht sprach ihn wegen zweier Vergewaltigungen
und der Misshandlung von Nura Haugland schuldig.
Von zwei weiteren Vergewaltigungsvorwürfen wurde er freigesprochen.
Marius und die Staatsanwaltschaft legten Berufung gegen das Urteil ein.
Am Montag stimmte das Osloer Amtsgericht seiner Entlassung
aus der Untersuchungshaft zu.
Die Staatsanwaltschaft legte Beschwerde ein,
weshalb nun das Berufungsgericht Borgarting entscheidet.
Bis dahin bleibt die Fußfessel angelegt.
Das neue Verfahren ist für 16 Verhandlungstage vom 9.
Februar bis 5. März 2027 angesetzt.

