Russell Brand wird als "wild¦ugiger Wahnsinniger" betitelt
17.10.2026
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Im Prozess gegen Russell Brand hat
am Londoner Southwark Crown Court die zweite Anklägerin
ausgesagt. Hinter einem Sichtschutz schilderte sie
einen mutmaßlichen Vorfall in den MTV-Büro-Räumen
im Jahr 2001. Brand habe ihren Unterarm gepackt
und rund 20 Sekunden versucht, sie in die
Herrentoilette zu ziehen.
Laut Deadline beschrieb sie ihn plötzlich als wildäugigen Wahnsinnigen.
Sie habe protestiert,
sich zurückgezogen und ihren Arm schließlich mit Kraft befreit. Die
Verteidigung sprach von einer Einladung zu einvernehmlichem Sex,
doch die Frau widersprach.
Aus Sorge um ihren Job habe sie damals nur zwei Kollegen informiert.
Vor Gericht wurde außerdem
die Aufnahme einer polizeilichen Befragung von 2023 abgespielt.
Darin schilderte eine weitere
Frau einen mutmaßlichen sexuellen Übergriff aus dem Jahr 1999.
Laut TMZ sagte sie, Brand habe
sie gegen ihren Willen festgehalten, geküsst und später penetriert.
Eine Dokumentation von
2023 habe sie dazu gebracht,
den Vorfall Jahrzehnte später offiziell zu melden. Brand bestreitet die
Darstellungen und hat sich in allen sieben Anklagepunkten
für nicht schuldig erklärt.
Das Verfahren betrifft mutmaßliche Taten
an sechs Frauen zwischen 1999 und 2009.

