Diese Briefe an ihren Harald rühren Königin Sonja zu Tränen
16.10.2026
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Königin Sonja erlebt im Nationalarchiv in Oslo einen bewegenden Termin.
Am Mittwoch betrachtet sie dort die Trauerbekundungen
für ihren verstorbenen Ehemann König Harald.
Nach seinem Tod hatten zahlreiche Menschen Briefe,
Zeichnungen und Abschiedsgrüße auf dem Schlossplatz abgelegt.
Später wurden die persönlichen Botschaften sorgfältig eingesammelt
und für die Zukunft konserviert.
Wie die norwegische Zeitung VG berichtet,
nimmt sich Sonja viel Zeit für die einzelnen Stücke.
Beim Anblick der liebevoll gestalteten Erinnerungen kommen
der Königin schließlich die Tränen.
Die Sammlung zeigt, wie eng sich viele Norwegerinnen
und Norweger mit ihrem langjährigen Staatsoberhaupt verbunden fühlten.
Für Sonja haben die Dokumente aber nicht nur eine historische,
sondern auch eine sehr private Bedeutung.
Sie erinnern die 89-Jährige
an mehr als fünf gemeinsame Jahrzehnte an Haralds Seite.
Ihre Liebesgeschichte begann mit einem langen Kampf,
denn Sonja Haraldsen war damals eine Bürgerliche.
Neun Jahre mussten sie und der damalige Kronprinz warten,
bis König Olaf der Hochzeit zustimmte.
1968 heiratete das Paar schließlich im Dom zu Oslo.
Gemeinsam prägten Sonja und Harald eine moderne
und volksnahe Monarchie.
Aus ihrer Ehe gingen König Harald und Prinzessin Märta Louise hervor.

