Schließe die Augen, lausche diesem wunderbaren Märchen Hörbuch und erlebe, wie du in eine Welt des Wohlgefühls und der Fantasie geführt wirst.
Ein Kaufmannssohn, dessen Vater schon verstorben, verlässt seine Mutter, um in der Welt sein Glück zu machen. Er verdingt sich bei einem älteren Herrn, der ihn für seine treuen Dienste reich belohnt. Doch wer glaubt, dass der Junge nun alles erreicht habe, irrt. Denn weil der Junge den Rat des Alten missachtet, beginnt für ihn lange Reise voller Abenteuer.
Begib dich mit diesem Hörbuch-Märchen auf eine besinnliche Reise in die Welt der Träume - lasse dich am Abend verzaubern und finde Entspannung vor dem Schlafengehen!
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#Märchen #Hörbuch #GuteNachtGeschichte
hallo und schön dass du da bist ich bin
Rico Märchen sind toll ein Kaufmannssohn
dessen Vater schon verstorben verlässt
seine Mutter um in der Welt sein Glück
zu machen er verdingt sich bei einem
älteren Herrn der ihn für seine
treuenienste reich
belohnt doch wer glaubt dass der Junge
nun alles erreicht habe IRT denn weil
der Junge den Rat des alten missachtet
beginnt für ihn eine lange Reise voller
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[Musik]
zuhören die Taube mit den drei goldenen
Federn von Josef
wenzich ein Kaufmann hinterließ bei
seinem Tode einen Sohn der 19 Jahre
zählte dieser sagte zu seiner Mutter
lieb Mütterchen ich will in die Welt
hinaus mein Glück zu
versuchen die Mutter sprach so geh mein
lieber Sohn aber bleib nicht zu lange
weg denn ich werde alt und ich möchte
gern dass du mich in meinem Alter
unterstützest der ging also in die Welt
und ging bis er in einen großen Wald
gelangte zwei Tage zog er durch den Wald
und noch immer sah er kein Ende am
dritten Tage kam er zu einem Gebäude das
von außen einem jägerhause glich er trat
in die Stube doch wie erschrak er als er
darin keinen Weitmann sondern einen Kerl
gewahte der inmitten der Stube auf einem
Stuhle saß und ein für liches Aussehen
hatte sein Haupt war borstig wie ein
sprengwedel sein Bauch Eimer dick und
seine Nase hing ihm bis auf den Nabel
herab es war ein Zauberer der Jüngling
zitterte an Händen und
Füßen fürchte nichts mein Sohn sprach
der Zauberer du gefällst mir und ich
meine es gut mit dir du bist
hinausgezogen in die Welt dein Glück zu
versuchen wohl an du kannst durch mich
dein Glück finden wenn du ein Jahr treu
und redlich bei mir Dienst willst du in
meinen Dienst
treten der Jüngling hatte nicht den Mut
Nein zu sagen er diente bei dem Zauberer
ein volles Jahr dabei erging es ihm gut
und sein Herr tat ihm durchaus nichts zu
leider als das Jahr vorüber war sagte
der
Zauberer jetzt will ich dir deinen Lohn
geben
er führte ihn in einen unermesslich
großen Keller der mit lauter Goldstücken
angefüllt war und sprach nimm dir von
diesen Schätzen viel du vermagst was du
ertrgst ses dir gehören und damit du
recht viel wegtragen könntest sollst du
an keinem Goldstück schwerer tragen als
an einer
Feder der Jüngling füllte sich einen
ganzen Sack und dazu auch alle
taschenoll
der Zauberer hatte in der Nähe seiner
Wohnung auch einen Teich worin sich drei
Tauben zu baden pflegten von denen jede
drei goldene Federn am Leibe trug er
führte nun den Jüngling zu dem Teiche
fing eine der Tauben die sich eben
badete gab sie ihm und
sprach nimm diese Taube du hast ein
kostbares Geschenk an ihr keine Taube
eine Prinzessin
weil weder sie noch ihre zwei Schwestern
mich zum gemahle haben wollten obgleich
ich ihren Feind in Fesseln schlug so
habe ich sie alle drei verwünscht samt
ihren zwei Brüdern rupfst du ihr die
drei goldenen Federn aus die sie am
Leibe trägt so wird der Zauber gelöst
und du kannst glücklich mit ihr sein
doch verwahre die drei Federn wohl und
entdecke niemandem das und wo du sie
verwarst jetzt geh und denk an mich wer
war froher als der Jüngling er ging mit
seinem federleichten Goldsack und der
Taube und da er sich in das im Walde
zurechtfinden gelernt gelangte er bald
zu seinem Mütterchen dort baute er sich
ein prächtiges Haus in der Mauer ließ er
eine geheime Stelle anbringen um dort
die drei goldenen Federn zu verwahren
dann rupfte er der Taube die drei Federn
aus und es stand die liebreizendste
Prinzessin vor ihm welcher die
seelengüte aus den Augen leuchtete und
mit der er sich sogleich
vermählte jetzt waren alle glücklich der
Jüngling die Prinzessin und die Mutter
die Feder nahm er und verwarrte sie an
der geheimen Stelle in der Mauer und
sagte niemandem etwas davon nicht einmal
seiner Braut nur seinem
Mütterchen
einst war der Jüngling ausgeritten die
Mutter saß daheim bei ihrer
Schwiegertochter und konnte sich an
ihrer Schönheit gar nicht satt sehen auf
die sie ganz eitel
geworden wie du doch schön bist mein
Töchterchen sagte sie aber mich deucht
wenn du dich mit einer der drei goldenen
Federn schmücktest wärst du noch schöner
zwar hat mir mein Sohn verboten dir
etwas von dem Geheimnis zu entdecken
doch was kann eine Feder schaden sie
wird dich nur noch schöner
machen auf diese Worte wollte die
Prinzessin ihre gute Schwiegermutter
zurückhalten allein die ließ sich nicht
zurückhalten sie brachte eine der drei
goldenen Federn die Prinzessin musste
sie anstecken und war noch schöner als
zuvor siehst du habe ich es nicht
gesagt rief voller Freude die alte
Mutter ich will noch die zwei anderen
Federn holen du musst sie gleich
anstecken eh dein Mann kommt legen wir
sie alle wieder an ihren
Ort die Prinzessin sträubte sich als
hätte sie ein Vorgefühl ihres Schicksals
allein die Mutter ließ keine Ruhe sie
brachte die zwei anderen Federn die
Prinzessin musste sie anstecken und war
augenblicklich wieder eine
Taube als Taube flog sie zu dem offenen
Fenster hinaus und rief ich danke euch
schlecht lieb Mütterchen dass ihr mir
die drei goldenen Federn gabt jetzt will
ich nur noch meinen Gemahl erwarten um
Abschied von ihm zu
nehmen dann setzte sie sich traurig aufs
Dach und
W die alte stand wie versteinert und
stand noch immer als ihr Sohn in das
Gemach
trat mit Gott mein Gemahl rief die Taube
vom Dache ich dank dir herzlich für
deineue Liebe aber sehen werden wir uns
nimmer mehr und hierauf flog Sie don
oh Mutter was habt ihr getan weklagte
der Jüngling ihr habt mein Geheimnis
verraten und mich um mein liebes liebes
Weib gebracht jetzt lebt wohl behaltet
alle meine Schätze mit ihnen seid ihr
hinlänglich geborgen bis zum Grabe ich
gehe und suche mein verlorenes Weib er
stürzte fort doch wie er auch suchte und
Berg und Tal Wald und Feld durchkreuzte
er fand sein Weibchen das Täubchen
nicht da wüst er sich keinen anderern
Rat mehr als zu seinem gewesenen Herrn
dem mächtigen Zauberer mit der langen
Nase zu
gehen kommst du wieder sprach dieser als
er den trostlosen in die Stube treten
sah ich weiß alles du hast meinen Rat
schlecht befolgt doch weil du bei allem
ein zärtlicher Sohn warst und das
Geheimnis nur deiner Mutter entdecktest
so will ich dir diesmal verzeihen dein
Weib ist bei ihren Schwestern 100 Meilen
von hier in einem Palast mit goldenem
Dache dorthin habe ich sie gebannt aber
nur einige Stunden des Tages noch hat
sie menschliche Gestalt in den übrigen
ist sie eine Taube hast du Mut die weite
Fahrt zu wagen so will ich dich
hinschaffen
lassen des Jünglings Sehnsucht war zu
groß als dass er nicht freudig
eingewilligt hätte da nahm der Zauberer
eine Pfeife und pfiff auf ihr im
Augenblick wimmelte es in der Stube von
lauter kleinwinzigen dienstbaren
Geistern der Zauberer winkte einem der
hintersten im
Winkel setz dich auf diesen da sprach er
zu dem Jüngling er wird dich in den
Palast mit goldenem Dache
bringen und das kärlchen trat näher
hockte nieder und so klein es war nahm
es den Jüngling auf den
Rücken wie schnell willst du fliegen
fragte er etwa wie ein
Adler noch schneller
schneller antwortete der
Jüngling also wie der Pfeil der den
Adler
ereilt fragte das
kärlchen noch schneller
schneller antwortete der
Jüngling also wie der Sturmwind wenn er
über die Länder und Meere braust
fragte das
kärlchen so schnell will ich fliegen
versetzte der
Jüngling und die Decke der Stube öffnete
sich und das kärlchen mit dem Jüngling
erhob sich kaum hatte der Zauberer noch
Zeit dem Jüngling nachzurufen aber hüte
dich wenn du in den Palast kommst dort
den Feind zu befreien der dein Weib
verfolgt befreist du ihn trotz den
Bitten deines Weibes dann hilft dir
selbst dann will und kann ich dir nicht
mehr
helfen das kärlchen flog so schnell dass
der Jüngling die letzten Worte kaum
vernahm
eh sichs der Jüngling versah waren die
100 Meilen zurückgelegt das kärlchen
setzte ihn im Garten des ersehnten
Palastes ab und
verschwand als er um sich blickte sah er
in einer Laube seine Holde gemahlen
sitzen wie sie goldfocht zwei Tauben
ihre Schwestern neben
sich er stürzte auf sie zu und sie als
sie ihn gewahte flog in seine
Arme so sehen wir uns dennoch wieder
jauchzten beide Freude trunken zu
gleicher
Zeit aber nur einige Stunden des Tages
noch habe ich menschliche Gestalt in den
übrigen bin ich eine Taube wie meine
Schwestern hier sagte die Prinzess
wenn ich dich nur wieder besitze mehr
verlange ich nicht mein liebes teures
Weib
entgegnete der
Jüngling sie waren höchst glücklich in
dem Palaste und kümmerten sich um die
übrige Welt nicht so verstrichen mehrere
Wochen einst nahm die Prinzessin die
Schlüssel führte ihren Gemahl in den sen
und gemäern des Palastes umher und
zeigte ihm alles was es da zu sehen gab
nur ein Gemach wollte sie nicht öffnen
und bat ihren Gemahl inbrünstig dass
auch er es niemals öffne sonst drohe
ihnen
verderben als sie dann wieder zur Taube
geworden und mit ihren Schwestern
ausgeflogen war um im roten Meere zu
baden dachte bei sich der Jüngling was
mag wohl in dem Gemache sein er ging
suchte die Schlüssel und öffnete
es in dem Gemache sah er einen Drachen
mit drei Köpfen und der war so an der
Decke angespießt dass jeder Kopf an
einem Haken häng unter dem Drachen
standen drei Gläser mit Wasser der
Jüngling erschrak und wollte zurück er
gedachte der Bitten seines Weibes es
schien ihm der Zauberer habe ihm beim
Scheiden irgendeine Warnung
nachgerufen aber aber der Drache Bart
ihn schmeichelnd fürchte nichts und
reich mir ein Glas mit Wasser dafür soll
dir dein Leben einmal geschenkt
sein und der Jüngling ließ sich bereden
und reichte ihm ein
Glas als es der Drache gelehrt fiel ihm
sogleich ein Kopf vom Haken und er bat
weiter reich mir das zweite Glas mit
Wasser es soll dir dein Leben noch
einmal geschenkt sein
und der Jüngling ließ sich bereden und
reichte ihm das zweite Glas als es der
Drache gelehrt fiel ihm der zweite Kopf
vom Haken da sprach der Drache mit
furchtbarer Stimme er musst du mir das
dritte Glas reichen ob du wolltest oder
nicht von Angst erfüllt reichte es ihm
der Jüngling der Drache lehrt es auch
sein dritter Kopf fiel vom Haken und
jetzt war der Drache frisch und gesund
denn das Wasser war das Wasser des
Lebens als sich der Drache gesund fühlte
rafft er sich zusammen und stürmte durch
das verschlossene Fenster hinaus das in
tausend schiben
zersplitterte noch stand der Jüngling
wie gelähmt als schon die zwei
Schwestern geflogen kamen und riefen
unglücklicher was hast Du getan du hast
den schlimmsten Feind befreit der dein
Weib verfolgt der Drache hat ein
Täubchen gehascht und in sein feines
Schloss geschleppt wo er es quälen wird
bis zum Tage des Gerichtes
ich elender rief der Jüngling und brach
in Tränen
aus meine Mutter schalt dich dass sie
mein Geheimnis verriet und ich tat aus
sträflicher Neugier Ärgeres als das
Ärgste was ich tun konnte oder sie mich
nie geboren
hätte in seiner Verzweiflung ging er
trübselig in dem Palaste umher wo er das
Täubchen sein Weibchen nicht mehr fand
von dem Zauberer mit der langen Nase
trennte ihn ein endloser Weg er wusste
nicht was
anzufangen da kam er auch in den Stall
wo ein Ross stand einer der verwünschten
Brüder der drei
Prinzessinnen das sprach zu ihm als es
ihn so trauern sah mir tut es leid um
dich und meine Schwester weil ihr euch
so lieb gehabt wohnt Heldenmut in deiner
Brust schwing dich auf mich ich will
dich zu des drachenchlosse tragen wie
fern es auch von dieser stäte liegt und
du geh und entreiß ihm seine
Beute und koste es mein Leben rief der
Jüngling und schwang sich auf das Ross
das flog mit ihm wie der Adler
plegt sie kamen zu des drachenenschlosse
der zum Glück nicht daheim war
der Jüngling bemächtigte sich der Tauber
doch kaum besaß er sie wieder kaum hatte
er sich zur Rückkehr auf das Ross
geschwungen da kam der Drache nach
Hause schnell witterte er den Verlust
jagte den eilenden nach und entriss dem
Jüngling sein Täubchen als dieser den
Palast beinah schon
erreicht ich versprach dir rief der
Drache für das eine Wasser soll das
Leben einmal geschenkt sein ich schenke
es dir jetzt doch komm zum zweiten Male
nicht
wieder nach einiger Zeit sprach das Ross
im Stalle wieder zu dem trauernden wohnt
Heldenmut in deiner Brust lass dich
nicht abschrecken durch ein
fehlgeschlagenes Wagstück schwing dich
auf mich wir wollen das Werk zum zweiten
mal
versuchen und koste es mein Leben rief
der Jüngling und schwang sich auf das
Ross das flog mit ihm wie der Pfeil
dahin
fliegt sie kamen zu das
drachenenschlosse der abermals nicht
daheim war der Jüngling bemächtigte sich
der Taube doch kaum besaß er sie kaum
hatte er sich zur Rückkehr auf das Ross
geschwungen da kam der Drache nach Hause
witterte bald was geschehen jagte den
eilenden nach und entriss dem Jüngling
sein Täubchen eben als dieser bereits in
das Tor des Palastes sprengen
wollte ich versprach dir rief der Drache
grimmig für das zweite Glas Wasser solle
dir das Leben noch einmal geschenkt sein
ich schenke es dir noch einmal doch
kommst du wieder bist du ohne Erbarmen
ein Kind des
Todes des Jünglings Verzweiflung stieg
immer höher er wegklagte bei Tag und
Nacht das sprach das Ross im Stalle zu
ihm ich will dir noch einen Rat erteilen
ich weiß wo junge Raben sind komm und
lass uns zu dem Neste gehen worin sie
stecken tu als ob du sie aus dem Neste
herausnehmen wolltest die alten werden
über dich herfallen du aber sag du
werdest die jungen durchaus nicht
schonen wenn sie dir nicht das Wasser
des Wachstums und des Lebens Brechten
bringen sie dir es so überzeug Dich
zuerst nim einen Jungen Raben reiß ihm
den Kopf ab tauch ihn in das Wasser und
kleb ihm den Kopf wieder an wächst der
Kopf mit dem Rumpf zusammen dann ist es
das wahrhafte Wasser des Wachstums gieß
hierauf dem Vogel Wasser in den Schnabel
wird er lebendig so ist es das wahrhafte
Wasser des
Lebens der Jüngling befolgte des Rosses
Rat als sie nun das kostbare Wasser
hatten sprach das R zu dem jüling jetzt
ist Hilfe möglich falls dir ein Übel
wierfahren ste aller guten Dinge sind
drei fühlst du Lust und Wut so lass uns
den Ritt zum Drachen noch einmal
wagen wie ste ich nicht Lust und Mut
fühlen duues R versetzte der Jüngling
ist es doch meine Pflicht den begangenen
Fehler wieder gutzumachen und mein Weib
aus der Haft zu erlösen die ich ihr
selbst bereitet auf zu dem Schlosse des
Drachen und er schwang sich auf das
rooss und das flog mit ihm wie der
Sturmwind über Länder und Meere
braust glücklich bemächtigte sich der
Jüngling der Taube da der Drache wieder
nicht daheim war doch kaum besaß er sie
kaum hatte er sich zur Rückkehr auf das
Ross geschwungen da kam der Drache nach
Hause witterte schnell den Raub jagte
den eilenden nach und entriss dem
Jüngling sein Täubchen eben als dieser
schon halb im Tore des Palastes war den
Jüngling selbst aber zerriss er in zwei
Hälften dann kehrte er triumphierend in
sein Schloss
zurück da lag der Jüngling ein Kind des
Todes doch das treue Ross nahm das
Wasser tauchte die zwei Hälften hinein
klebte sie aneinander und sie wuchsen
zusammen
dann Gos es dem Jüngling Wasser in den
Mund und er kam wieder zum
Leben jetzt sprach das treue Ross zu ihm
weiß ich keinen Rat mehr dreimal haben
wir es versucht und dreimal ist es uns
misslungen doch habe ich noch einen
Bruder jenseits des Roten Meeres der wie
ich verwünscht ist und Rosses Gestalt
hat der besitzt mehr Kraft als ich und
der Drache zugleich verbänd sich der mit
uns dann würden wir den Drachen erlegen
allein es wird schwer wird ungemeint
schwer sein ihn zu bekommen denn er
dient bei dem höllenscheusal
jesebaba versuchen wir es rief der
neugestärkte Jüngling dessen Herz von
frischem Mute schwoll oh ist nur ein
schwacher Schein von Hoffnung so verlass
mich nicht du mein Kampfgefährte und
bring mich ans Ziel dass ich Siege oder
verderbe gern will ich dir auch diesen
Dienst erweisen versetzte das Ross es
soll Bruderliebe der gattenliebe nicht
nachstehen aber merk dir was du zu tun
hast verding dich jesebaba auf drei Tage
und als Lohn Begehr das magere Ross
meinen Bruder du wirst bei jasbara zwöf
Pferde weiden müssen sei auf der Hut vor
dem was sie dir zu essen gibt was sie
dir zu Hause reicht
das kannst du schadlos genießen doch was
sie dir auf die Weide mitgibt das ist
nicht essest du es so würdest du
Einschlafen die Pferde würden dir
entlaufen und jesba strafte dich daran
dass du unrettbar verloren
wärest so zogen sie dahin bis sie zum
Roten Meer gelangten als sie sich ihm
näherten sah der Jüngling eine
ungewöhnlich große Fliege die in einem
Spinnengewebe umherzappelte und nicht
herauskonnte er stieg vom Rosse trat zu
ihr und
sagte du Arme Fliege du kannst dich aus
dem Spinnengewebe nicht losmachen wart
ich will dir
helfen das Spinnengewebe glich einem
großen jagdnetz er zerhieb es und die
Fliege kroch heraus und
sprach dank dir du gutherziger
kaufmannsohn dass du mir geholfen reiß
dir einen meiner Füße unter dem Bauche
ab und wenn es dir schlimm ergeht denke
mein ich will dir gleichfalls
helfen der Jüngling lachte bei sich und
meinte was kann mir eine Fliege nützen
indes nahm er sich einen fliegenfuß und
steckte ihn zu
sich sie zogen nun weiter und der
Jüngling sah einen Wolf der den Schweif
unter einem Balken eingeklemmt hatte und
sich nicht helfen konnte denn der W hat
einen Steifen Rücken und vermag sich
nicht zu drehen und zu wenden der
Jüngling stieg wieder vom Rosse wälzte
den Balken hinweg und half dem Wolfe der
Wolf sprach zu ihm dank dir du
gutherziger Kaufmannssohn dass du mir
beigestanden nimm dir eine Klaue aus
einem meiner Füße und wenn es dir
schlimm ergeht denk gemein ich will dir
gleichfalls
beistehen er nahm sich ein Klaue und
steckte sie zu
sich als sie hierauf zum Ufer des Meeres
gelangten sah der Jüngling einen
riesigen Krebs der im Sande auf dem
Rücken lag und sich nicht helfen konnte
der Jüngling stieg wieder vom Rosse
drehte den Krebs um wie sich es gehört
und half ihm der Krebs
sprach dank dir du gutherziger
Kaufmannssohn wohin ziehst du der
entgegnete zu jesebaba jenseits des
Roten
Meeres wohl mein Sohn sprach der Krebs
so will ich dir eine Brücke über das
Meer bauen damit dein rösslein nicht
hinüber zu schwimmen brauche und Gefahr
laufe zuvor aber reißt dir einen meiner
Füße unter dem Bauche ab und wenn es dir
schlimmer geht denke mein ich will dir
gleichfalls
beistehen er nahm sich einen krebsfuß
und steckte ihn zu sich der Krebs kroch
nun ins Wasser legte sich zurecht und
sogleich krochen alle Krebse aus dem
ganzen Meere zusammen legten sich
nebeneinander zurecht und bauten so dem
Jüngling eine Brücke dass er hinübers
schreiten konnte sein treues Ross
entsandte er nach
Hause es währte nicht mehr lange so
gelangte er zu dem höllenscheusal
jesebaba die stand eben vor ihrem
Schlosse und bewikomnete ihn
nachdem sich ihr der Jüngling auf drei
Tage verdungen gab sie ihm zwölf Pferde
zu weiden und sprach zu ihm Weide die
Pferde gut dass du keines von ihnen
verlierest verlierest du eins so pflanze
ich deinen Kopf auf einen
pfal sie schickte ihn hierauf mit den
Pferden auf die weideer und gab ihm ein
Stück Brot mit damit er nicht Hunger
leide und etwas zu essen
habe der Jüngling erinnerte sich an den
Rat seines Rosses er warf das Brot
hinweg denn die vielen Trübsale die er
besonders seit der Zeit zu erdulden
hatte wo er die Warnung seiner gemahlen
sich nicht zu Herzen genommen hatten ihn
gelehrt auf wohlgemeinten Rat zu
achten doch was halfs ihm ein
unwiderstehlicher Hunger befahl ihn er
musste das Brot suchen und aß es da
schlief er ein und während er schlief
zerstreuten sich die
Pferde als er erwachte sah er keines da
begann er zu weh klagen oh was hat mir
mein fester vorsag gefruchtet wohl hat
jesebaba recht prophezeit dass ich
meinen Kopf einbüßen
würde in seinem Kummer gedachte er der
Flieger und zog ihren Fuß
hervor da kam die Fliege geflogen und
fragte ihn warum wehklagst du
er erzählte ihr den
Vorfall Sorg dich nicht dir soll
geholfen
werden sprach die Fliege und die Fliege
rief alle übrigen fliegen zusammen und
die flogen und suchten die Pferde rings
umher sie fanden sie endlich und
umsumpten sie und starchen sie so lange
bis sie wieder zu dem Hirten liefen der
trieb sie freudig Heim als jeba ihn
kommen sah und die Pferde alle beisammen
erblickte sprach
sie du hast die Pferde gut gehütet denn
es fehlt kein einziges von
ihnen dann nahm sie die Peitsche und
hieb die Pferde wütend besonders schlug
sie das magre Ross so dass ihm das
Fleisch vom Leibe hing den Jüngling
dauerte das Ross weil es am meisten
geschlagen wurde und das magerste war
jesbaba nahm dann eine Salbe und salbte
die Pferde damit sass bis zum folgenden
Tage die Wunden alle
heilten des anderen Tags gab Jasba dem
Jüngling abermals die zwölf Pferde zu
weiden gab ihm wieder ein Stück Brot mit
und gebot ihm es zu
essen er zerbrockte das Brot sobald er
auf die Weide kam und stampfte es mit
den Füßen in die
Erde doch das half ihm nichts er musste
alles Brot heraussuchen und aß es samt
der Erde einen so gewaltigen Hunger
schickte jesbaba über
ihn in einer kleinen Weile schlief er
ein die Pferde zerstreuten sich alle und
als er erwachte sah er dass er kein
einziges mehr habe da begann er wieder
zu Wehklagen doch gedachte er des Wolfes
und zog dessen Klaue hervor als bald kam
der Wolf gelaufen und fragte warum
weklagst du so sei ohne Sorgen ich werde
dir helfen er heulte nach allen übrigen
Wölfen und die Wölfe rannten in Scharen
herbei und liefen dann und suchten die
Pferde als sie sie gefunden stellten
sich je zwei Wölfe zu beiden Seiten
eines Pferdes und führten es bei den
Ohren zu dem Hirten der freute sich
nicht wenig und trieb die Pferde Heim
als sie jesba kommen sah sprach sie
wieder hi du hast die Pferde gut gehütet
denn alle bringst du
zurück aber die Pferde Hieb sie abermals
mit der entsetzlichen Peitsche und noch
stärker als am vorigen Tage und dann
salibte sie die Wunden damit sie bis zum
folgenden Tage
heilten den dritten Tag schickte jesba
den Jüngling zum letzten Mal auf die
Weide gab ihm auch die diesmal ein Stück
Brot mit und gebot ihm es ja nicht
wegzuwerfen sondern zu essen er vergrub
sobald er auf die Weide kam das Brot so
tief in den Sand als er
vermochte doch überwältigte ihn abermals
ein solcher Hunger dass er es suchen
musste und gierig
aufaß er schlief ein und als er erwachte
waren alle Pferde verschwunden sie
hatten sich diesmal in der meh verborgen
aus Furcht es möchte sie jesbaba noch
grimmiger schlagen wenn sie gefunden
würden dies wusste der Jüngling nicht
darum hoffte er von des Krebses Hülfe
wenig und weklagte desto lauter doch
gedachte er des Krebses und zog dessen
Fuß hervor und sieehe da begann sich der
Krebs im Meere zu regen und alle übrigen
Krebse schnarrten sich zusammen und
suchten die Pferde und zwickten sie so
lange bis sie zu dem Hirten getrabt
kamen der empfand unaussprechliche
Freude nahm die Pferde und trieb sie
heim
jesbaba erwartete ihn bereits der
pferdezüchtigung weil sie sich hatten
finden lassen war noch schrecklicher als
in den beiden früheren Tagen worauf sie
ihnen wieder die Wunden
seibte des nächsten Morgens fragte J den
Jüngling was er für seinen Dienst zum
Lohn begehre er antwortete nach dem rate
den er
empfangen ich verlange nichts als das
magre Ross aus deiner
Herde das wäre
unede sprach das Scheusal
arglästig wenn ich dir für deinen guten
Dienst so schlechten Lohn geben wollte
das schönste Pferd soll dir
gehören doch er
entgegnete ich verlange kein and als das
magere
Ross und warum willst du gerade
dieses fragte das Scheusal um den
Jüngling zu
erforschen weil es mir leid tut
erwiderte der Jüngling klug dass gerade
dies Arme Ross immer am meisten
geschlagen wird woh denn sprach Jessa
tückisch und hätte ihn trotz all seiner
Klugheit dennoch bald
überlistet so sollst du haben allein das
feiste Pferd dort schenke ich dir dazu
das magre würde dich kaum nach Hause
schleppen und er setzte sich auf das
feiste Pferd und führte das magere
nebenher als sie aber zum Tore kamen
flüsterte das magre Ross zu ihm schwing
dich geschwind auf mich herüber sonst
bist du
verloren der Jüngling Tat und erriief
das feiste Pferd das hat dir der Teufel
eingegeben riss sich zornig los und
trabte in seinen Stall
zurück siehst du sprach nun das magere
Rost zum Jüngling wärst du auf dem
feisten Pferde sitzen geblieben so
hättest Dich im Tore in die Höhe
geschleudert du hättest dir das Haupt
zerschmettert und lägst jetzt tot ein
Opfer
josebabas glücklich gelangten sie zu dem
Palast mit goldenem Dache als die zwei
Tauben die Schwestern von ferne ihrer
ansichtig wurden flogen sie ihnen
entgegen begrüßten sie und umflatterten
sie fröhlich in weiten
Kreisen als sie in den Stall kamen
sprach das Ross im Stalle zu ihnen
willkommen jetzt sind wir Sieger gönnt
euch drei Tage Rast und dann zieht aus
dem Drachen seine Beute zu
entreißen dies geschah am vierten Tage
schwang sich der Jüngling auf das magre
Ross das ich ganz erholt hatte und
Funken aus Augen und Nüstern sprühte das
flog mit ihm noch schneller als Adler
Pfeil und
Sturmwind bald waren sie bei dem
Schlosse des Drachen der sich nicht
daheim befand und der Jüngling
bemächtigte sich der
Taube zwar kam der Drache gleich darauf
nach Hause witterte den Verlust jagte
den eilenden aus allen Kräften nach und
ollte den Jüngling eben erfassen als er
schon in das Tor des Palastes
hineinesprengt war doch da schlug das
Ross noch keineswegs erschöpft so
gewaltig mit den Hinterfüßen aus dass
der Drache betäubt zu Boden stürzte
hurtig sprang der Jüngling von dem Rosse
zückte das Schwert und hieb dem Drachen
mit blitzschnelle einen Kopf nach dem
anderen ab der wälzte sich in seinem
Blute und er bchte nimmer zum
Leben jetzt knieten das magre Ross und
das Ross aus dem Stalle das herbeigeeilt
war vor dem Jüngling nieder und flehten
ihn an er möchte auch Ihnen das Haupt
abschlagen der Jüngling
erschrak wie könnte ich das vollbringen
rief er wie euch meinen Wohltätern mit
solchem Undank lohnen nie und nimmer
will ich die Schuld auf mein Gewissen
laden
allein sie hörten nicht auf zu flehen
und versicherten ihm es würde ihnen nur
zum Heil
gereichen da entschloss er sich und hieb
auch ihnen die Köpfe ab in dem
Augenblick standen zwei stattliche
Prinzen vor ihm und die Prinzen nahmen
die zwei Tauben die sich ihnen auf die
Schultern gesetzt hatten und
streichelten und küssten sie und der
Jüngling folgte ihrem Beispiel und nahm
sein Häubchen das ich ihm gleichfalls
auf die Schulter gesetzt hatte und
streichelte und küsste es und plötzlich
erhielten die Tauben ihre
Menschengestalt für immer wieder und da
standen drei der holzten Prinzessinnen
die holstete des Jünglings
gemahlen da war des Jubels kein Ende die
zwei Prinzen nahmen hierauf Abschied um
auf Abenteuer in die Welt zu ziehen und
sich Ruhm und Ehre zu
erwerben die zwei Schwestern aber
versprachen bei ihrer vermählten
Schwester zu bleiben und ihr in allem
beizustehen was Sie brauchen
würde so blieb dem Kaufmannssohn in
seinem Glücke nichts zu wünschen übrig
als dass er noch sein liebesmütterchen
bei sich
hätte auch dieser Wunsch ward ihm
erfüllt an einem Tage kam sein
Mütterchen in einem von vielen weißen
Rossen gezogenen Wagen unverhofft
herfahren
dies hatte der Zauberer mit der langen
Nase bewerkstelligt der von der
Standhaftigkeit und Ausdauer des hart
geprüften Kaufmannssohn gerührt worden
war als er durch seine dienstbaren
Geister Kunde davon erhielt und der
eigentlich kein böses Herz hatte wenn er
gleich fürchterlich war in seinem
Zorn wer sein Glück sucht der findet's
sehe nur jeder dass er es nicht
verschert
[Musik]
danke fürs zuhören wenn dir das Märchen
gefallen hat und du noch nicht schläfst
würde ich mich über einen Daumen nach
oben und einen Kommentar freuen und
falls du noch nicht schlafen kannst
findest du hier ein weiteres
Märchen bis bald