
Klingbeil: Krypto-Besteuerung soll Gerechtigkeitslücke schließen
Für die nächsten Jahre droht dem Bund ein massives Haushaltsdefizit. Ein stärkeres Vorgehen gegen Steuer- und Finanzbetrug soll helfen, die Lücke zu schließen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (beide SPD) stellten dazu einen Aktionsplan vor.
Dabei soll es auch um die Ahndung von Finanzbetrug im Kryptobereich und die Besteuerung von Kryptowährungen gehen. Angesichts dezentraler Börsen, anonymer Krypto-Anlagen und komplexer, teils unregulierter Transaktionsketten stellte Epoch Times die Frage, wie das Finanzministerium dies technisch umsetzen will.
Um die Ermittlungsarbeit zu verbessern, sollen beim Zoll ein „Gemeinsames Zentrum gegen Steuer- und Finanzkriminalität“ mit 1.500 Mitarbeitern und ein bundesweites Datenanalysezentrum eingerichtet werden. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz soll es große Datenmengen auswerten und Betrugsmuster schneller erkennen.
Der Bund rechnet durch die verstärkte Bekämpfung von Finanz- und Steuerkriminalität sowie durch die Einführung einer Krypto-Besteuerung mit Mehreinnahmen von mindestens einer Milliarde Euro. Genauere Angaben dazu wollte der Finanzminister nicht machen.
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