
1984 – Lied 9: Der Raum ohne Zeit

„Der Raum ohne Zeit“ führt in eine Dimension des reinen Seins. Ein Lied über die Befreiung von der Illusion der Zeit – über das Erwachen der Seele, die erkennt, dass Wahrheit unendlich ist. Ein epischer Klangraum zwischen Traum, Kosmos und innerem Licht.
1984 – Lied 9: Der Raum ohne Zeit
Kein Schatten fällt, kein Licht erwacht,
ein Ort, der weder Tag noch Nacht.
Hier atmet Zeit im Stillstand leis,
kein Werden und kein altes Weiß.
Die Wände aus Gedanken gebaut,
ein Niemandsland, so kalt, so laut.
Doch in der Stille ruft ein Ton,
ein Funke Wahrheit, leise, schön.
Im Raum ohne Zeit – wer bist du dann?
Wenn jede Maske fallen kann.
Die Wahrheit steht still, nichts bleibt versteckt,
wenn sich die Seele selbst entdeckt.
Im Raum ohne Zeit – beginnt der Blick,
zurück zum Ursprung, Stück für Stück.
Die Ketten der Stunden lösen sich sacht,
du wirst, was dein Herz einst gemacht.
Ein Schritt – und doch bleibt alles gleich,
Gedanken fließen grenzenlos und weich.
Kein „Morgen“ drängt, kein „Gestern“ zieht,
nur Sein, das leise weiterglüht.
Die Uhren schweigen ohne Klang,
die Ewigkeit wird endlich lang.
Und du erkennst: Die Illusion
dieser Welt hat keine Dimension.
Wenn du begreifst, was Zeit dir nahm,
wird jedes Leid zu einem Traum.
Der Geist erhebt sich, Furcht zerfällt,
ein neues Sein erfasst die Welt.
Im Raum ohne Zeit – wer bist du dann?
Wenn jede Maske fallen kann.
Die Wahrheit steht still, nichts bleibt versteckt,
wenn sich die Seele selbst entdeckt.
Im Raum ohne Zeit – kein Weg zurück,
du findest dich im Augenblick.
Die Ketten der Stunden fallen entzwei,
und plötzlich bist du wirklich frei.
Die Tore öffnen sich ganz weit,
zu Welten fern von Raum und Zeit.
Ein neuer Tag im Herzen ruft,
ein Leben frei von Lüge, Trug.
Du bist zurück, du bist erwacht,
die Wahrheit hell wie Sonne.
Und über allem leuchtet klar:
Du warst das Licht – schon immerdar.
Im Raum ohne Zeit – du bist bereit,
zu gehen in die Ewigkeit.
Die Seele kennt ihr wahres Sein:
Unendlich, stark und ewig rein.
Schweigend fliegt der letzte Ton,
und du gehst heim – zum Licht davon.
