Die Gefahr des Überschwangs

Die Gefahr des Überschwangs

YBH – YellowBlueHarmony
30 Videoaufrufe·23.10.2025

„Die Kraft der neun Worte“ ist ein berührendes spirituelles Lied über die heilende Macht von Falun Dafa ist gut – Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht sind gut.
Basierend auf wahren Erlebnissen einer 75-jährigen Praktizierenden erzählt das Lied, wie durch aufrichtigen Glauben Krankheiten verschwinden, Herzen geheilt werden und Menschen die Wahrheit erkennen.
Eine Hymne des Lichts, der Güte und der unerschütterlichen Hoffnung – für alle, die an die Kraft des Guten glauben.


Die Gefahr des Überschwangs

So viele Jahre suchte ich Licht,
doch sah nur Spiegel – nicht Gesicht.
Ich glaubte rein, ich glaubte klar,
doch mein Herz blieb unbewahr’.
Ein leiser Stolz, verborgen fein,
ließ mich oft der Höchste sein.
Ich sah nach außen, fand mich groß,
doch innen war ich grenzenlos – verloren.

Ich sprach vom Fa, doch nicht von mir,
mein Herz war trüb, nicht klar wie Zier.
Im Eifer suchte ich den Sinn,
doch fiel ich tief ins Selbst darin.
Wie Lotus aus dem Schlamm geboren,
fühlte ich mich auserkoren.
Doch meine Wurzeln blieben schwach,
weil Stolz und Glanz mich trennte – sacht.

Ich fragte still: Wo bin ich blind?
Ein Flüstern kam, so klar wie Wind:
„Demütig sein, das ist der Weg.
Nur so erhebt dich Gottes Steg.“

Überschwang – du blendest mild,
machst Herz und Geist zum eignen Schild.
Ich dacht’, ich wär’ schon weit gereist,
doch sah mich selbst – noch voller Eis.
Erst wer den Stolz im Herzen bricht,
sieht wieder klar im Himmelslicht.
Ein Tropfen Demut, still und rein,
bricht tausend Berge Stolz entzwei’n.

Ich hielt mich für die Blume hell,
doch war mein Duft nur flüchtig schnell.
Ich sprach von Güte, lehrte Licht,
doch lebte seine Tiefe nicht.
Die Worte trug ich wie ein Kleid,
doch blieb mein Innerstes entzweit.
Nun steh’ ich still, im Wind der Zeit,
und lerne wieder – Wahrhaftigkeit.

Ich sah den Meister, fern im Traum,
er lächelte – und sprach kaum.
Doch seine Augen gaben mir,
die Antwort still – ganz tief in mir:
„Nicht Wissen zählt, nicht Worte schön,
nur wer sich wandelt, kann besteh’n.“
Da fiel mein Herz wie Schnee zur Ruh,
und fand den Ursprung wieder – du.

Überschwang – du alter Freund,
der einst so hell, nun dunkel scheint.
Ich danke dir, für jeden Schmerz,
der Demut pflanzte in mein Herz.
Denn jetzt, im klaren Seelenblick,
seh’ ich den Weg – Stück für Stück.
Kein Stolz, kein Glanz, nur stilles Sein –
so darf das Herz dem Meister rein.

Ich neig’ mein Haupt, das Herz erwacht,
die Dunkelheit hat leicht gemacht,
zu sehn, was wahre Größe ist:
ein Herz, das sanft und rein vergisst.
In Stille wächst die neue Kraft –
der Mensch, der Demut neu erschafft.