Kapitel 4: Sein Name gelöscht – der Tod verliert Macht

Kapitel 4: Sein Name gelöscht – der Tod verliert Macht

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12 Videoaufrufe·13.06.2025

Kapitel 4: Sein Name gelöscht – der Tod verliert Macht

In der Stille kam die Frage,
tiefer als mein goldner Stab:
„Kann ein Wesen, das erwacht ist,
sterben so wie jeder Grab?“

Ein Traum – nein, eine Reise tief,
in Hallen, kalt und voller Schrift.
Die Richter sah’n mich, ahnungsvoll –
und spürten schon den Bruch im Griff.

„Dein Name steht hier schwarz auf weiß –
die Zeit ist nah, dein Licht versiegt!“
Doch ich lachte, griff den Pinsel –
und zog die Zeile durch – besiegt.

Sein Name gelöscht – der Tod verliert Macht!
Die Ketten der Hölle zerbrachen in Nacht.
Ein Wesen aus Stein, doch voll Leben so klar –
zerriss das Register, das einst göttlich war.

Nicht aus Trotz, nicht nur aus Wut –
aus Sehnsucht nach ewigem Mut.
Der Tod – er weicht, wo Seele brennt,
und ihren Ursprung wahr erkennt.

Ich strich nicht nur den Namen mein,
auch meine Brüder – von der Pein
des Sterbens hab ich sie befreit –
ein König schenkt sich Ewigkeit.

Die Richter flohen, blass vor Wut,
ihr Reich erschüttert, leer die Glut.
Denn wer das Buch des Todes liest –
und schreibt sich aus – dem nichts mehr fließt.

Doch Freiheit fordert mehr als Kraft…
…sie fragt, ob du den Preis auch schaffst.
Denn Unsterblichkeit in Stolz errungen –
hat Himmel und Hölle mit sich verbunden.

Sein Name gelöscht – der Tod verliert Macht!
Doch wer sich über das Schicksal lacht,
muss einst erkennen: Unsterblich sein –
heißt nicht, frei von Prüfungen zu sein.

Der Tod verneigt sich – aber sieht,
ob man im Licht den Schatten flieht.
Denn ewig lebt nur, was sich neigt –
und freiwillig ins Wahre steigt.

Ich warf das Buch – ich schrieb es um…
Doch spürte ich – der Weg bleibt stumm…
Denn wer den Tod bezwingt mit Macht –
muss wissen, was danach erwacht.

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