Kapitel 6: Unbesiegbar – doch nicht im Recht

Kapitel 6: Unbesiegbar – doch nicht im Recht

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11 Videoaufrufe·15.06.2025

Kapitel 6: Unbesiegbar – doch nicht im Recht

Sie kamen in Scharen – Schwerter und Licht,
Generäle, Banner, voller Pflicht.
Doch was sind Legionen aus Himmelsmacht –
gegen einen, der aus Wahrheit erwacht?

Ich sah die Drachenkönige zieh’n,
Wolken splitterten an meinem Kinn.
Sie warfen Blitze, Feuer, Gift –
doch ich – ich lachte – war zu geschliffen.

Mit einem Schlag fiel Blitz zu Staub,
mit einem Schritt zerplatzte Raub.
Sie riefen Namen, Titel, Ehre –
doch keiner war mir je ein Lehrer.

Unbesiegbar – so nennt man mich.
Ein Geist, der keiner Ordnung wich.
Doch Sieg allein ist nicht genug –
wenn du den wahren Weg nicht suchst.

Denn Macht, die sich nur selbst erhebt,
ist wie ein Stern, der flackert, bebt.
Der Himmel sieht, und sagt noch nichts –
doch sein Gedanke ist wie Licht.

Sie schickten Nezha, Yasha, Mars –
doch keiner hielt, was man versprach.
Ich sprang durch Form, durch Raum, durch Zeit,
und zeigte, was ein Wille zeigt.

Sie baten – ich verspottete kühn.
Sie kämpften – ich ließ Kräfte blühn.
Ein Affe nur – doch ohne Schranken,
stand ich über all den Rängen.

Doch wem nutzt Sieg, der ohne Ziel?
Wem nutzt der Thron, der nicht heil wird?
Ich spürte nichts – kein Stolz, kein Licht –
nur Leere, die mein Herz durchbricht.

Unbesiegbar – das sagt die Zeit.
Doch ist es Stärke… oder nur Streit?
Der Himmel schweigt – doch denkt sehr weit,
und prüft, ob Herz zu Demut neigt.

Denn wer gewinnt, doch nicht erkennt –
verliert am Ende, was ihn trennt:
den Weg zurück – zum reinen Licht –
der lehrt: Du kämpfst… doch weißt noch nicht.

Ich habe sie alle bezwungen…
Doch mich selbst – noch nicht gefunden…
Und in der Mitte dieses Lichts –
fragt jemand: Kämpfst du – oder fliehst?