Kapitel 3: Der Drachenkönig bebt – die Waffe erwacht

Kapitel 3: Der Drachenkönig bebt – die Waffe erwacht

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10 Videoaufrufe·13.06.2025

Kapitel 3: Der Drachenkönig bebt – die Waffe erwacht

Ich kam, nicht als Bettler, nicht als Knecht –
sondern als König, wach und echt.
Ich suchte nicht Gold, nicht Glanz, nicht Spiel –
ich suchte Macht – für mein Gefühl.

Der Drachenkönig sah mich nah’n,
mit Donnerblick und Sturmbahnahn.
Ich sprach: „Ich will, was mir gebührt –
ein Werkzeug, das zum Himmel führt.“

Sie gaben mir Klingen, Schwerter, Speer –
doch keines davon trug Himmelsmeer.
Ich lachte laut – „Zu leicht! Zu schwach!“
Dann bebte tief der Drachenbach.

Dann sprach das Meer –
und eine Waffe hob sich auf.
Ein Stab aus Gold, aus Urzeitkraft –
er passte sich mir an – und taucht.

Der Ruyi-Stab – schwer wie ein Berg,
leicht wie der Wind – mein Himmelswerk.
Ein Werkzeug nur für einen Geist,
der ohne Furcht durch Grenzen reist.

Ich schwang ihn leicht – das Meer zerbrach.
Die Drachen flohen, der Himmel wach.
Die Tiefe wusste: Dieser Geist –
bringt Sturm, wo er sich einmal zeigt.

Der König starrte, gab sich klein,
denn Macht erkennt man – nicht am Schein.
Ein Affe, wild, aus Stein geboren –
hat jetzt das Werkzeug der Auserkor’nen.

Doch Macht ist Prüfung, nicht nur Glanz.
Sie fragt dich: „Bist du Herr – oder nur Tanz?“
Der Stab gehorcht, doch nur dem Licht –
das aus dem Herzen leise spricht.

Der Ruyi-Stab – ein Siegel, alt,
er spürt den Willen, nicht die Gestalt.
Er folgt nicht Stolz, nicht leerem Klang –
nur dem, der wahr ist, still und bang.

Ich trage ihn – doch er trägt mich,
durch Wolkenflut, durch Weltenlicht.
Denn wer ihn schwingt, muss rein sein Geist –
und wissen, wo die Grenze heißt.

Ich habe Kraft, die Himmel bebt…
Doch frag ich still, was wirklich lebt…
Denn eine Waffe ist nicht das Ziel –
nur Werkzeug… auf dem großen Spiel.