Die Wahrheit über Brot: So ungesund ist es wirklich!

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2 Videoaufrufe·16.11.2024
Für viele von uns ist Brot ein unverzichtbarer Bestandteil des Alltags.
Seit Jahrhunderten gehört es zu unseren Grundnahrungsmitteln.
Doch unser heutiges Brot hat kaum noch etwas mit dem ursprünglichen Leib zu tun,
den unsere Vorfahren gebacken haben.
Und je mehr die Wissenschaft über Brot herausfindet,
desto deutlicher werden auch die Schattenseiten dieses täglichen Genusses.
Gluten, das Klebereiweiß in Getreidesorten wie Weizen, Dinkel und Roggen,
sorgt für die geschmeidige Konsistenz von Brot,
kann jedoch für viele problematisch sein.
Menschen mit Zöliakie reagieren mit Darmbeschwerden
und auch ohne diese Diagnose klagen viele über Bauchschmerzen,
Müdigkeit und sogar neurologische Symptome.
Einige Forscher vermuten, dass der Körper Gluten generell schwer abbaut,
da ihm dafür ein spezielles Enzym fehlt.
Zudem kann Gluten die Darmbarriere schädigen und sogenannte Leaky Gut Probleme verursachen,
was Entzündungen fördert und das Risiko für Autoimmunerkrankungen
wie Rheumatoide Arthritis oder Hashimoto erhöht.
Wusstest du, dass Brot eine Art Suchtverhalten in uns auslösen kann?
Ähnlich wie bei Zucker können bestimmte Substanzen im Gluten zu einem Belohnungseffekt führen.
Gliadin, ein Bestandteil des Weizens, wird im Körper zu Peptiden abgebaut,
die eine opioidähnliche Wirkung haben.
Diese Peptide beeinflussen das Gehirn und sorgen dafür,
dass wir uns entspannt und zufrieden fühlen.
Ein Effekt, der uns immer wieder zu Brot greifen lässt.
Wissenschaftler haben sogar Verbindungen zwischen Gluten
und bestimmten neurologischen Erkrankungen wie Schizophrenie entdeckt.
Auch wenn das extrem klingt, ist es wichtig, auf diese möglichen Effekte aufmerksam zu machen.
Das Brot von heute ist nicht mehr das Brot von früher.
Der heutige Weizen enthält oft mehr Gluten als frühere Sorten,
weil das Backen damit einfacher und der Teig stabiler wird.
Hinzu kommt, dass Brot heute oft im Schnellverfahren produziert wird.
Früher wurde der Brotteig mehrere Tage fermentiert,
wodurch ein Teil des Glutens und der schädlichen Phytinsäure abgebaut wurde.
Heute wird dieser Prozess oft auf wenige Stunden verkürzt,
was das Brot schwerer verdaulich macht.
Doch keine Sorge, Brot muss nicht komplett vom Speiseplan verschwinden.
Es gibt gesündere Möglichkeiten, es zu genießen.
Alte Getreidesorten wie Einkorn oder Emmer sind weniger gezüchtet und glutenärmer,
was sie oft verträglicher macht.
Fermentiertes Getreide, etwa in Sauerteigbrot, ist ebenfalls leichter verdaulich.
Auch glutenfreie Brotsorten sind eine gute Alternative,
besonders für Menschen mit Glutenempfindlichkeit.
Kombiniert man Brot zudem mit eiweißreichen Lebensmitteln wie Käse oder Eiern,
bleibt der Blutzucker stabiler und das Sättigungsgefühl hält länger an.
Brot ist und bleibt ein Grundnahrungsmittel, das mit Bedacht genossen werden sollte.
Gerade industriell hergestelltes Brot sollte nur eine gelegentliche Beilage sein.
Wenn wir auf die Qualität und Herkunft unseres Brotes achten,
kann es durchaus Teil einer gesunden Ernährung bleiben.
Wirst du Brot bei deinem nächsten Frühstück mit anderen Augen sehen?
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