FRIEDRICH HÖLDERLIN - WENN UNGESEHN UND NUN VORÜBER II

FRIEDRICH HÖLDERLIN - WENN UNGESEHN UND NUN VORÜBER II

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5 Videoaufrufe·12.11.2024

Dichtung von Friedrich Hölderlin alias Scardanelli datiert vom 24.4.1849 /
Rezitation: Christian Reiner /
Anmerkung: Und wie mit den Lebenszeiten, so ist es auch mit den Tagen. Keiner ist uns genug, keiner ist ganz schön, und jeder hat, wo nicht seine Plage, doch seine Unvollkommenheit, aber rechne sie zusammen, so kommt eine Summe von Freude und Leben heraus. (F.Hölderlin)
Foto: André Wilms (1947-2022) als Scardanelli. Film von Harald Bergmann Deutschland 2000 /

Wenn ungesehn und nun vorüber sind die Bilder
Der Jahreszeit, so kommt des Winters Dauer,
Das Feld ist leer, die Ansicht scheinet milder,
Und Stürme wehn umher und Regenschauer.

Als wie ein Ruhetag, so ist des Jahres Ende,
Wie einer Frage Ton, daß dieser sich vollende,
Alsdann erscheint des Frühlings neues Werden,
So glänzet die Natur mit ihrer Pracht auf Erden.

Siehe auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_H%C3%B6lderlin
https://www.hoelderlin-gesellschaft.de/
https://hoelderlinturm.de/turmgespraeche/04-christian-reiner/