Mann über Bord! Heute zeigt die Besatzung Bravo, wie gut sie die Seenotrettung beherrscht. In 8 Minuten muss "Oskar" wieder sicher an Bord geholt werden. Obermaat Mehmet erklärt dir dieses Manöver und auch Obergefreiter Emmily wird von Obermaat Artur dazu eingewiesen. Oberstabsarzt Sarah überwacht die Lage vom Schiff aus, bevor der Patient ins Lazarett geschafft wird.
Endspurt: Die Unterquerung der beeindruckenden Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden läutet ein, dass sie sich dem Hafen in Kiel nähern! Dort verbringen die Männer und Frauen ihr Wochenende. Bei der Gelegenheit bringt dir Obermaat Michel die Bedeutung des Brückeneis näher und auch die Seefahrer-Tradition beim Einlaufen in den Hafen wirst du kennenlernen. Viel Spaß mit der neuen Folge, Kamerad!
Morgen um 17 Uhr kannst du schon die nächste Folge schauen!
Das QVN ist extra dafür da, um die umliegenden Schiffer zu warnen, dass wir jetzt komische Manöver fahren.
Wie man sieht, drei Minuten brauchen die zum Auspusten. Es geht auch typisch.
Wo ich dich nochmal einweisen muss, ist der Manöverbord.
Wenn wir den Simuliert-Manöverbord fahren oder den Safe-Cut-Manöverbord.
Bei dem Manöverbord, wir werfen ja öfter den Oscar.
So Leute, das ist unser berühmter Oscar. Den benutzen wir immer, wenn wir die Rolle Manöverbord üben.
Der wird dann einfach über Bord geschmissen vom ersten Offizier meistens.
Dann wird das ausgewählt, das ist Manöverbord, Manöverbord.
Dann muss halt jeder zu seiner Sammelstelle hingehen, sich melden usw.
Dann wird das Speedboot ausgelassen, unsere Rettungsschwimmer gehen mit an Bord vom Speedboot und fischen einfach den Oscar raus.
Ab und zu kann man auch mal seinen Frust rauslassen, ein bisschen gegenhauen und dann passt das schon.
Das ist ein sehr dankbarer Kollege, der alles einsteckt.
Hier die Seemarkierer, der ist schon offen hier.
Einfach den Stift ziehen und den dann rausfeuern.
Hat der noch den Deckel auf? Passiert gar nichts.
Dann hast du einfach 200 Euro Umsatz ausgelöst.
Der reagiert mit Seewasser und dann gibt es einen riesigen Lichtstrahl im Wasser.
Es brennt richtig und es raucht.
Das vereinfacht es uns z.B. bei Nacht im Mann zu sehen.
Und den Dinger beim Safeguard, das seht ihr jetzt schon.
Es ist egal, wie viel du wirfst.
Man kann das Skirt schon alle drei werfen.
Das ist ein Safeguard-Verfahren, da geht es um das Leben des Mannes.
Jetzt noch Fragen zum Ausflug?
Vor allem ist es jetzt wieder unerwartet, Manöverbord auszulösen.
Dann erwarten wir, dass der Fahrer die ganze Versatzung auf Manöverbord-Station umgeht und dann die Rolle ausgelöst wird.
Und der dann hoffentlich innerhalb von acht Minuten wieder im Boot ist.
Mann mit Gebiss mit Schlafausfahrer in Basta.
Flugplan zum Aussetzen der Kapitänfrage aussetzen.
Die 1.1. Abdeckung, die Bootsbesatzung zieht die gerade in die Eintorperzüge an.
Wir werden dann gleich das Boot besetzen.
Wir warten so schnell wie möglich, dass das Boot rauskommt.
Jetzt kam die Durchsage, Mann ist neun Minuten im Wasser und Mann ist gefischt.
Anhand dieser Werte kann der Schützplatz jetzt ausrechnen,
bei neun Minuten im Wasser, Wassertemperatur, 18 Grad, wie viel der Grad der Unterkühlung der Person ist.
Letztendlich habe ich ja mein eigenes Personal auch mit in dem Boot,
die auch schon den ersten Test machen und dann über Funk einmal weitergeben,
wo wir noch was zu tun haben, damit man sich schon mal psychologisch drauf vorbereiten kann,
aber zu schauen, dass der Patient den Weg ins Lanzarett sicher schafft.
Wenn man eine Puppe hat, dann ist es nicht so schlimm, wenn man irgendwo mal anstößt.
Mit der echten Person drinne passe ich einfach viel mehr auf.
Dann tauschen wir jetzt einmal, der Schwimmer geht rein.
In der Regel geht es darum, dass wir einfach gucken, wie wir ihn herbeikriegen, weil Medizin können wir ja.
Was wir dann hier machen in der Vorbereitung für das Lanzarett ist,
dass wir die Räume entsprechend vorheizen, weil die Leute, die aus dem Wasser kommen, sind in der Regel sehr unterkühlt.
Der Patient war nach neun Minuten aus dem Wasser gefischt.
Wenn dann betrachtet Tatsache, dass wir nicht einfach nur ein Holzboot ins Wasser fallen lassen,
sondern das heben wir jetzt auch mit gewisser Technik und mit Personal im Aufwand verbunden,
ist für mich neun Minuten nur so die Zeit.
Wir überqueren gleich kurz unterqueren, durchfahren sozusagen die Brücke zwischen Norwegen und Denver.
Das läutet für uns dann sozusagen ein, dass wir uns jetzt bald Richtung Kiel nähern.
Das ist für die Leute mehr oder minder der Endspurt auf der Reise, auf dem Transit sozusagen.
Kurze Geschichte zu dem Brückeneis, welches da dann stehen wird.
Wir melden ein gelbes Postauto.
Dann muss der fahrende Wachhabendoffizier ein Brückeneis ausgeben.
Ist jetzt egal, ob da eins drauf ist oder nicht, wir sehen immer ein gelbes Postauto.
Das ist halt echt gefährlich, wenn man unter der Brücke drunter durchsieht und es fährt gerade ein Postauto drüber weg.
Also die Ausgucksachten da auch dann extra drauf.
Ja.
Komischerweise bisher immer, wenn ich drunter her gefahren bin.
Keine Ahnung, bis in dem Moment immer ein gelbes Postauto drüber gefahren ist.
Ärgerlich.
Dann muss man den Brückeneis ausgeben.
Steuerwort 5D, gelbes DHL-Auto.
Steuerwort 5D, verstanden.
Gelbes DHL, also ein gelbes Postauto.
Gelbes Postauto.
Wenn man hier ziemlich lange in der Nock steht, also dem seitlichen Ausguck, dann meldet man am Ende alles.
Gelbes Postauto, da hat jemand einen DHL-Wagen gesehen.
Das muss man mitleben.
Bei der ersten AWD-Kamelle muss man alles im Gehalt grundsätzlich in der Kantine einzahlen.
Ach, das ist nur ein Brückeneis.
Hier oben auf der Brücke bekommt einmal jeder ein Eis aus der Kantine und das geht.
Also ich finde, das Schöne ist, dass man direkt unter der Brücke ist.
Und wenn man noch so hoch und so nah unter der Brücke ist, sieht das einfach mega aus.
Jeder kennt Independence Day, wie das Raumschiff aus den Wolken kommt.
Da habe ich immer so einen kleinen Vergleich damit.
Steuerwort 14D, der DHL-LKW.
Rot, gelb.
Und plötzlich noch ein Eiskind für beide Seemann.
Flutschfinger, ein Brückeneis sozusagen.
Für die Brücke von der Brücke.
Guck mal, das sieht ja so ähnlich aus, wie unsere Flotten Dienstwoche.
Jede Station ist meine Station als Einzelne.
Das heißt, ich kann mir auf jeder Station Eis abholen.
So Leute, jetzt laufen wir heute in Kiel ein und dann machen wir Fest.
Machen Müllübergabe, ein paar Kleinigkeiten noch erledigen in der Wachmusterung und so weiter.
Donnerstag geht es halt auch schon für mich oder auch für die teilweise gesamte Besatzung ins Wochenende.
Und danach verlegen wir Montag Richtung Aarhus.
Vor, nach, Backbord, Farina, Ehrenwald, Aarhus.
Anderer Stellschiff geht so ran und fest, so ran und fest.
Und so bleiben wir jetzt stehen?
0, 0, 0.
Das sind unsere sogenannten Manöver-Liegestützen.
Also wir haben ja nicht so viele Manöver, aber vor jedem Manöver versuchen wir nichts zu machen.
Trink nochmal ein bisschen Motivation.
Motivation.
Für den einen mehr, für den einen weniger.
Wir ziehen jetzt gerade Kabel, also packen das Schiff quasi an die Steckdose.
Wir haben jetzt gerade keine eigenen Diesel mehr.
Und deswegen gehen wir jetzt hier an den Generator ran, der irgendwo anders steht.
Der Generator gibt halt die Stromleitung bis hier hin frei.
Und hier zappen wir uns quasi an.
Es ist eine relativ schweißtreibende Arbeit, deswegen sind wir jetzt so viele Leute.
Wir kriegen auch immer Hilfe von den anderen Abschnitten.
Und ja, da sind wir jetzt gerade dran.
Nicht nur ja, auch weg.
Manöver habt ihr gesehen.
An die Pier ranfahren hat jetzt ein bisschen länger gedauert aufgrund des Drehmanövers.
Und danach war ich eigentlich sehr zufrieden.
Wir sind sehr schnell dran.
Das sind wir schon fast gar nicht mehr gewohnt, dass es so schnell geht.
Super gearbeitet.
Aufklären.
Wir trinken gleich noch einen kleinen Einlaufport.
Das ist eine Seefahrerkollektion.
Und die wir jetzt hier an Bord dabei behalten,
dass man nach dem Anlegen dann in der Nockt noch einen Port zusammentrinkt.
Und ja, den bereiten wir hier gerade vor.
Alles klar, wenn euch das heute gefallen hat und ihr noch etwas mehr sehen wollt,
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