Rundgang um das Sturm- und Flachwasserboot

Österreichs Bundesheer
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Oberstabswachtmeister Johannes Schellander vom Pionierbataillon 1 in Villach nimmt euch mit auf die Drau und erklärt das Sturm- und Flachwasserboot. #Bundesheer #Villacher_Pioniere #PiB1
Grüß euch, ich bin der Obersturzmeister Gelande Johannes.
Ich bin eingesetzt bei den Fila-Pionieren als stellvertretender Zugskommandant
des wasserbeweglichen Pionierzuges und ich zeige euch jetzt das Sturmboot,
welches 2014 beim österreichischen Bundesheer eingesetzt wurde.
Wir besitzen im Filach vier Stück von diesen Bootstypen.
Das Boot selbst hat eine Länge von 9,15 Meter, eine Breite von 2,40 Meter,
ein Gewicht von 2.400 Kilogramm, höchstzulässig sind 1.500 Kilo oder 10 Mann Beladung.
Und ich zeige euch jetzt den Steuerstand.
Jetzt am Steuerstand, ich beginne über links.
Wenn man da schaut, da haben wir die Drehzahlmesser für den Motor, dann haben wir da eine Seerose,
dann in der Mitte das große mit dem riesengroßen Bildschirm ist die Rehmarine,
sprich unser GPS- und Radarsystem, was wir am Boot mitführen.
Dann rechts haben wir den internen Funk, auf der anderen Seite weiter rechts herunten haben wir noch den Donaufunk,
weil es möglich ist, dass wir auf der Wasserstraße auch intern und auch mit anderen Schiffen kommunizieren können.
Und jetzt zeige ich euch noch das Schmuckstück vom Boot, den Motor.
Es ist ein Steuermotor, der 290 PS zusammenbringt, der Multifuel ist
und auf der Backbord- und Steuerbordseite haben wir noch jeweils einen Tank, der jeweils 100 Liter Diesel fährt.
Und im Heckbereich, ganz hinten, sieht man noch den Rolls-Royce-Jet.
So, jetzt sind wir noch beim letzten Teil, das ist der Jet von außen.
Vorteile des Jets sind, wir haben eine geringe Wassertiefe, wo wir überall fahren können
und wir bewegen uns mittels Wasserstrahl voran, das heißt die Verletzungsgefahr ist sehr gering.
Und jetzt zeige ich euch noch die Ausbildung der Filabioniere auf der Drau.
