
Teaser - Carla Cederbaum: "Bedeutung und Grenzen des Relativen"
„Alles ist relativ“ sagte Albert Einstein dem Volksmund zufolge. In Wahrheit ist es natürlich etwas komplizierter: Seinen Relativitätstheorien (der Speziellen wie der Allgemeinen) liegt zwar die Idee zugrunde, dass die Beschreibung von Raum und Zeit mit den ihnen innewohnenden Phänomenen abhängig vom Beobachter – also relativ – ist. Allerdings ist eben doch nicht alles relativ: Manche physikalischen Größen und Eigenschaften sind vom Beobachter unabhängig.
Die Mathematikerin und Physikerin Carla Cederbaum stellt einige Beispiele aus beiden Relativitätstheorien und ihrer eigenen Forschung vor, die uns (auch ohne Kenntnisse in Mathematik oder Physik) die Grenzen des Relativen verdeutlichen.
Prof. Dr. Carla Cederbaum studierte in Freiburg und Cambridge Mathematik, Physik und Informatik und promovierte in Berlin. Neben ihrer Forschung und Lehre in Mathematik ist sie auch in der Wissenschaftskommunikation aktiv (z.B. mit ihrem Sachbuch „Wie man einen Schokoladendieb entlarvt“) und wurde hierfür mehrfach ausgezeichnet. Seit 2016 ist sie Professorin für Mathematik in Tübingen und erhielt dort 2017 den Lehrpreis der Universität. Sie ist Kollegiatin der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
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