
Atombombe zerstörte hier ALLES | German Television in Japan | Hiroshima | Reise Vlog 2025 | Teil 6
Der Itsukushima-Schrein, gelegen auf der Insel Miyajima in der Präfektur Hiroshima, Japan, ist ein herausragendes Beispiel japanischer Kultur und Spiritualität. Gegründet im Jahr 593 und im Jahr 1168 von Taira no Kiyomori neu errichtet, ist der Schrein den Göttinnen des Meeres und der Stürme, Ichikishimahime-no-mikoto und ihren Schwestern, gewidmet. Der Schrein ist besonders für sein ikonisches Torii bekannt, das bei Flut den Eindruck erweckt, im Wasser zu schweben.
Die Architektur des Schreins ist einzigartig, da er auf Pfählen über dem Wasser gebaut wurde, um die heilige Insel vor Entweihung zu schützen. Das große Torii, aus rotem Holz und etwa 16 Meter hoch, steht etwa 200 Meter vor dem Schrein im Wasser und wird nur durch sein eigenes Gewicht und die präzise Anordnung der Teile gehalten.
Der Itsukushima-Schrein zieht jährlich Millionen von Pilgern und Touristen an und ist Schauplatz zahlreicher Feste und Rituale, wie dem Kangen-sai-Fest, bei dem traditionelle Musik auf Booten aufgeführt wird. Der Schrein und sein Torii sind auch beliebte Motive in der japanischen Kunst und Fotografie.
Als UNESCO-Weltkulturerbe und Nationalschatz Japans wird der Schrein sorgfältig geschützt und regelmäßig restauriert, um seine Struktur zu bewahren und seine kulturelle Bedeutung für zukünftige Generationen zu sichern. Der Itsukushima-Schrein bleibt ein strahlendes Beispiel für die Harmonie zwischen Mensch und Natur und ein Symbol der reichen kulturellen Tradition Japans.
Das Hiroshima Peace Memorial Museum in Hiroshima, Japan, erinnert an die Opfer des Atombombenabwurfs vom 6. August 1945. Eröffnet 1955, befindet sich das Museum im Hiroshima Peace Memorial Park und dient als Mahnmal für den Frieden und die nukleare Abrüstung. Entworfen von Kenzo Tange, verbinden die Gebäude Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Die Ausstellungen zeigen die Geschichte des Atombombenabwurfs, seine unmittelbaren und langfristigen Auswirkungen durch persönliche Gegenstände, Fotos und wissenschaftliche Erklärungen. Eindrucksvolle Artefakte, wie verbrannte Kleidung und deformierte Objekte, verdeutlichen die Zerstörungskraft der Bombe und das menschliche Leid.
Das Museum schärft das Bewusstsein für die katastrophalen Auswirkungen von Atomwaffen und betont die Notwendigkeit von Frieden. Bildungsprogramme und Führungen vermitteln die Geschichte der Atombombe sachlich und emotional. Die Halle der Erinnerung bietet einen Ort des stillen Gedenkens.
Das Museum ist ein Symbol des globalen Friedensprozesses, zieht jährlich Millionen Besucher an und fördert die Abschaffung von Atomwaffen. Es bleibt eine kraftvolle Mahnung an die Schrecken des Krieges und ein Plädoyer für eine friedlichere Welt.
