Die Spitzmorcheln sind nun ja schon seit ein paar Wochen zu finden, doch nun können wir auch endlich Speisemorcheln sammeln. Das Suchen dieser Delikatesspilze ist immer so eine Sache. Wer diese Pilze jetzt im April sammeln möchte, muss sich auf weite Fußwege einstellen, denn die Fruchtkörper dieser Art kommen nicht unter jedem Baum vor. Gerade schauen wir insbesondere unter Apfelbäumen, denn wir haben festgestellt, dass wir auf Streuobstwiesen gut fündig werden. Aber auch die Weißtannen mit ihren Spitzmorcheln bleiben uns treu und sorgen für unverhoffte Funde. Außerdem lösen wir mit dem Schuppigen Porling das Quiz von letzter Woche auf und erfreuen uns am Hopfenspargel, den wir auch jetzt sammeln. Viel Spaß mit diesem Video. Eine kulinarische Naturdoku.
#pilze #natur #morcheln
Wie immer seid ihr, wenn ihr Pilze, Wildpflanzen, Wurzeln und Beeren sammelt, selbst verantwortlich, was da in euren Magen wandert. Die Konsequenzen tragt ja auch ihr. Also sammelt nur, was ihr sicher bestimmen könnt. Unsere Videos sollen zum Entdecken inspirieren und sind nicht als Bestimmungsleitfaden zu verstehen.
Jetzt bestellen! Unser neues Buch „Fast zu wild, um wahr zu sein“:
https://amzn.to/3RAnb5w (Affiliate Link)
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1069862866
https://www.hugendubel.de/de/buch_kartoniert/norman_glatzer_vanessa_braun-fast_zu_wild_um_wahr_zu_sein-46917252-produkt-details.html
Und überall, wo es sonst Bücher gibt.
Holt euch auch unser erstes Buch - „Mittendrin im Draußen“:
https://amzn.to/33o6WOu
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID151484635.html
Außerdem freuen wir uns riesig über finanzielle Unterstützung:
PayPal: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=XUPV6N3VJBB2A
Patreon: https://www.patreon.com/buschfunkistan
Bitcoin (Mindestbetrag 0,0005 BTC): 37txg5TJVpi8AguXeUPBBNzifvsohk27N9
Banküberweisung: Buschfunkistan GbR, DE71 1001 0010 0942 5441 03, Verwendungszweck: Unterstützung
Hier findet ihr unsere vollständige Merchandise-Kollektion: https://buschfunkistan.myspreadshop.de/
Wenn ihr gerade sowieso was bei Amazon bestellen möchtet, könnt ihr uns untersützen, indem ihr unseren Affiliate Link benutzt, um Amazon zu öffnen. Wir erhalten dafür eine kleine Provision und für euch kostet euer Einkauf nicht mehr: https://amzn.to/36flLTo
Tipp: Ihr könnt den Link auch in eurem Browser verankern, dann müsst ihr nicht jedes mal daran denken, ihn hier aufzurufen, und unterstützt uns automatisch bei jedem Einkauf bei Amazon.
In diesem Shop haben wir einige unserer Empfehlungen rund ums Pilze und Wildkräuter sammeln, suchen, bestimmen und kochen zusammengetragen: https://www.amazon.de/shop/buschfunkistan
Vielen Dank für eure Unterstützung!
00:00 Schuppiger Porling (Polyporus squamosus)
05:08 Spitzmorchel (Morchella elata)
10:33 Gemeiner Anemonenbecherling (Dumontinia tuberosa)
12:44 Wilder Hopfen (Humulus lupulus)
15:50 Große Brennnessel (Urtica dioica)
17:14 Speise-Morchel (Morchella esculenta)
21:35 Quiz
aus jedem Regentropfen kann eine Morchel
werden also los geht's das Schönste am
Sterben sind die Wassermelonen zumindest
in der Welt des Waldes unter gewissen
Umständen denn hier ist ein Baum
gestorben sieht man hier ist schon
ziemlich ziemlich ja verrottetes toholz
aber nichtsdestotrotz da ist immer noch
das Leben richtig am Tanzen drauf denn
wir sehen es hier wir sind Pilze am
weiter verdauen und das sind schuppige
porlinge richtig schöne Pilze die
typischerweise schon ziemlich zeitig im
schin ebenso im Frühling also jetzt
sowas März April Mai Juni in der Zeit
ist so der Schwerpunkt von dieser
Pilzart und die können ziemlich
auffällig sein ne denn sie können
wirklich gigantisch sein also riesengroß
wie Pizzateller können die Fruchtkörper
teilweise werden also ein Durchmesser
von 30 cm ist da auf jeden Fall gut
möglich hier ist es jetzt noch nicht so
die sind noch ein bisschen jünger haben
wir noch ganz ganz junge und welche die
haben vielleicht so 10 cm oder so 20 25
cm vielleicht in dem Bereich sind wir
jetzt gerade unterwegs aber die können
auf jeden Fall noch viel viel größer
werden die verdauen eben Totholz von
verschiedensten Laubbäumen und jetzt
schauen wir uns die mal noch mal ein
bisschen genauer an die Hüte sind von
der Grundfarbe her so ein bisschen
weißlich hellbräunlich aber da drauf
finden wir typischerweise dunkelbraune
Schuppen und der Pilz wird im englischen
auch fasant back genannt also sowas wie
ja das Hinterteil vom Fasan weil eben
der Hut so ein bisschen eben auch an den
Fasan durchaus erinnern kann sonst heißt
übrigens auch dret sadle was so viel
heißt wie
daden Sattel ist so ein bisschen
Anspielung auf die griechische
Mythologie wonach dann eben so ein
bisschen die draden also baumnympfen auf
diesen Pilzen ganz gerne mal ein
bisschen abhängen und ein bisschen drauf
sitzen so als Bank ja also daher so ein
paar andere Namen noch aus dem
Englischen Raum die sind besonders schön
im deutschen heißt halt einfach nur
schuppiger porling ist jetzt nicht ganz
so kreativ ne aber jetzt schauen wir uns
mal weiter an denn wir haben ja auch
noch eine Unterseite da finden wir bei
dem Pilz keine Lamellen sondern Poren ja
es ist ja ein porling und die
porenschicht ist ziemlich weiß und dann
wächst so seitlich vom Hut ab in den
meisten Fällen der Stil der ist auch
meist relativ kurz also hier haben wir
so ja so 3 cm 2 cm sowas in der Art von
der Grundfarbe her ist ja auch erstmal
ähnlich wie der Hut also so weißlich
hellbraun cremefarbig sowas zum alterhin
wird aber gerade die stilbasis ganz
gerne dann auch schwarz und dann haben
wir noch ein ganz wichtiges Merkmal der
Pilz duftet eben nach Melone und
deswegen die ganze Geschichte mit der
Melone und dem Sterben ja ein
wunderbarer Duft so riecht so ein
bisschen wie Wassermelone wird teilweise
aber auch so ein bisschen als mählig
gurkig beschrieben also in solchen
duftgefäen sind wir da unterwegs den
Pilz kann man durchaus auch essen man
sollte ihn aber nur dann essen wenn er
noch ganz gut ist das heißt er muss sich
relativ leicht schneiden lassen also
wirklich ganz weich noch sein denn er
wird zum Alter hin ziemlich zäh und dann
ist es kein Vergnügen mehr aber wenn er
noch jung ist ist er noch relativ weich
und dann kann man ihn ganz gut schneiden
und dann auch verspeisen durchaus muss
ich natürlich gut erhitzen und dann ist
der geschmacklich aber schon sehr
speziell also schmeckt wirklich ganz
anders als die meisten anderen Pilze wir
mögen es am liebsten in der Tomatensoße
ja dass wir so ein bisschen Suppengrün
anbraten das dann vielleicht noch mit
Weißwein ablöschen und da eben auch den
Pilz mit anbraten und dann kann
hinterher noch ein bisschen Tomate ran
und so also sowas in der Richtung so
mögen wir den am allerliebsten anders
als andere pze die wir jetzt
klassischerweise meistens einfach so in
Olivenöl anbraten und nur mit Salz und
Pfeffer würzen also so minimalistisch
machen wir um den hier schon so ein
bisschen mehr Gedöns drumherum noch ja
das ist also tut dem ganz gut
geschmacklich und dann tut er wiederum
auch diesem ganzen tomatensoßengericht
ziemlich gut er ist wahrscheinlich auch
recht gesund es gibt auch so ein paar
Studien die so vitalpilzgeschichten sind
ne wo so zeigen ja ist wahrscheinlich
auch gut fürs immunsyst them und vieles
vieles mehr sind natürlich wie immer
leider bei den Pilzen nur
tierversuchsstudien und in vitroostudien
also kann man jetzt nicht so auf
Menschen übertragen aber Potenzial hat
er auf jeden Fall und wer weiß man tut
sich da bestimmt was Gutes ne und wir
werden jetzt hier auch ja mal gucken
vielleicht nehmen wir den mit hier
vielleicht auch noch den da ja mal
schauen der bleibt auf jeden Fall hier
weil der ist schon tendenziell zu alt
das merkt man irgendwie auch schon der
fühlt sich schon sehr sehr fest an und
dann sind hier noch ganz junge die sind
wiederum zu jung die bleiben auf jeden
Fall auch da und noch ein kleiner funf
am Rande vor ein paar Jahren erst hat
man eine neue Milbenart entdeckt die
anscheint ganz spezialisiert ist auf
diesen Pilz die hat man bisher noch gar
nicht so richtig auf dem Schirm gehabt
und jetzt festgestellt Mensch da lebt ja
so eine ganz kleine Milbenart in dem
Pilz bisweilen und die scheint von
diesem Pilz wiederum abhängig zu sein so
wie dieser Pilz des Totholz braucht
braucht die Milbenart den Pilz und wenn
ihr solche Beziehungen in der Natur
faszinierend findet dann bestellt euch
auf jeden Fall unser Buch fast zu wild
um war sein denn darin geht's um genau
solche
Geschichten ja okay der nächste luciano
Pavarotti werde ich vielleicht nicht
schade eigentlich aber guckt mal hier
wir haben mcheln gefunden spitzmcheln
und das ist immer wieder ein Grund zur
Freude und gleich schlage ich noch
höhere Töne an denn wir haben noch mehr
mchen gefunden hier ist mal wieder alles
voll und was soll man sagen wir sind
hier vorhin an der Stelle vorbeigelaufen
und haben nach mcheln gesucht und keine
mcheln gesehen dabei steht hier alles
voll und wir haben sie erst beim zweiten
Mal entdeckt also so kann es laufen und
was wir hier haben sind natürlich die
guten alten spitzmorchen und es tut mir
fast ein bisschen leid das zu sagen aber
wir sind hier wirklich in Wäldern
unterwegs wo die spitzmorche zur Zeit
massenpilz ist also wahrscheinlich schon
immer aber wir haben jetzt auch erst
über die Jahre wirklich unseren Blick
noch mal so viel verfeinert dass wir die
zumindest jetzt in dem Fall beim zweiten
Versuch dann entdecken und was wir hier
haben ist wieder das typische Habitat wo
wir die spitzmächen meistens halte
finden wir haben hier jetzt vor allen
Dingen weißtann also wirklich die
Weißtanne ist ein ganz wichtiger Baum
für die spitzmchen zumindest in den
Orten wo wir sie finden es können ja
auch andere Baumarten sein z.B
Zitterpappeln ja oder und wieder auch
mal Kiefern oder sowas aber hier sind es
eigentlich immer die Weißtannen und in
dem Fall sind es jetzt hier so ein paar
hier stehen so zwei mittelalte und
direkt hinter mir sind noch relativ
junge und wir sind aber jetzt nicht ganz
da drunter unter den Bäumen sondern wir
sind am Wegesrand ne und hier ist der
Weg wie immer auch so ein bisschen
geschottert so ein Forstweg und hier
wachsen die mcheln prächtig richtig
prächtig hier ist alles voll und
da ist auch noch ein bisschen was zu zu
sagen zu den spitzmchel ne man muss sie
ja auf jeden Fall wenn man sie
zubereitet gut erhitzen also generell
Morcheln ja alle Morcheln am besten man
macht es sowieso mit allen Wildpilzen
die man so findet immer erhitzen und
zwar gut erhitzen weil es gab jetzt
kürzlich neuen Bericht da ging es um so
ein paar Fallanalysen aus den USA die
sich so in den letzten Jahren zugetragen
haben gewisse Fälle Vorfälle und zwar
spielten die sich in Restaurants
ab teilweise sogar in sehr gehobenen
Restaurants auch und da wurden halt
mcheln serviert Spitzmorcheln und da ist
es dann plötzlich dazu gekommen dass da
wirklich Leute im großer Zahl also
teilweise über 50 Leute plötzlich
Vergiftungssymptome hatten was natürlich
ein bisschen komisch ist ne bei
Speisepilzen aber man hat dann eben
herausgefunden dass die mcheln
roh serviert worden sind oder sie waren
roh und wurden dann nur mit einer heißen
Marinade kurz übergossen aber sind
dadurch natürlich nicht richtig
durcherhitzt und wenn das passiert dann
kann man halt Vergiftungssymptome von
mchen bekommen ziemliche
magendarmschwierigkeiten und in den USA
war es dann tatsächlich leider auch so
dass auch dann wirklich Menschen
gestorben sind die hatten dann zwar
schon gewisse
Vorerkrankungen aber diese
Vorerkrankungen haben dann halt dafür
gesorgt dass die Leute diese
magendarmvergiftungssymptomatiken von
den Morcheln nicht mehr richtig
verkraftet haben also da waren dann die
Durchfälle die Übelkeit dieser
Flüssigkeitsverlust all das halt so
schlimm dass der eh schon geschwächte
Körper dann leider aufgegeben hat ja
also deswegen man und da ist gar nicht
meh zu Spaß und da muss man echt gut
aufpassen dass man mchn gut durcherhitzt
generell Wildpilze ja klar da gehen
vielleicht ein paar Hitze instabile
Vitamine kaputt aber ganz ehrlich das
ist völlig egal man will sich ja nicht
vergiften und viele Inhaltsstoffe
wiederum in Pilzen die man will die
polysacharide die betaglucade haben wir
schon mal ein Video drüber gemacht die
Stoffe die gut fürs Immunsystem sind und
noch vieles mehr die Macht man dadurch
auch viel Bio verfügbarer wenn man die
Pilze erhitzt wenn man die Pilze jetzt
einfach roh essen würde dann kann der
Körper so gut wie gar nicht an diese
Stoffe ran weil Pilze sind schon
ziemlich stabil ne die sind aus Chitin
und ja da hilft Kochen wirklich sehr
sehr gut um viele Inhaltsstoffe erstmal
dem Körper überhaupt zur Verfügung zu
stellen und hier haben wir jetzt auf
jeden Fall gerade wunderschöne
spitzmchen gefunden und ja wir sammeln
natürlich auch nicht alle hier stehen
noch viele ganz kleine und das ist auch
sowas was wir generell beim Pilz sammeln
immer nur empfehlen können auch einfach
mal ein paar Pilze stehen lassen ja man
muss nicht alle mitnehmen machen das
gerne wir lassen noch einfach welche
zurück für Insekten die mögen z.B die
mchen auch ganz gerne um da so ein
bisschen reinzukriegchen oder natürlich
auch für die mchchen an sich dass die
Sporen hier schön sich im Habitat weiter
verteilen können oder vielleicht auch
für andere Leute falls Sie die noch
entdecken was wir nicht glauben aber wer
weiß
jetzt im Frühling gibt's nicht unbedingt
mehr so viel Wurzelgemüse was jetzt
gerade Hauptsaison hat aber bei den
Pilzen da sieht ein bisschen anders aus
die bedienen sich immer noch am
Wurzelgemüse zumindest was für sie
essbar ist hier haben wir einen schönen
becherling der ist ganz klein und dem
begegnet man jetzt aber im Frühling sehr
häufig durchaus das ist wahrscheinlich
der anemonenbecherling ne der ist so V
Hut dururchmesser od vom
becherdurchmesser besser gesagt meistens
ein Zentimeter so ungefähr mal ein
bisschen mehr mal ein bisschen weniger
und das Braun und mittig haben wir dann
auch so ein kleinen winzigen kurzen
dünnen Stil der dann nach unten geht und
der Pilz wächst auch gerne in größeren
Gruppen und er parasitiert eben auf den
Wurzeln von Buschwindröschen ja die
wachsen hier auch die blühen jetzt auch
zur Zeit so weißlich und buschwindrüßen
sind ja auch eine recht häufige Pflanze
und der Pilz ist durchaus je nach dem wo
man unterwegs ist auch recht häufig
gerade so an Störstellen an Wegesrändern
wo also vielleicht auch die Busch und
röstchen nicht so ganz 100% immer gesund
sind da hat er dann eine gute Chance und
kann D ein bisschen parasitieren und die
Pflanze ja irgendwie auch Schwächen aber
großes aber gibt's da auch noch denn es
gibt ja auch noch den scharbox
krautbecherling der macht genau das
gleiche der parasitiert auch aber eben
auf dem scharbox Kraut das wächst hier
jetzt leider auch leider in
Anführungsstrichen und dementsprechend
kann man es jetzt gar nicht so mit rein
makroskopischen Merkmalen einfach sagen
welche Art es ist also es könnte sowohl
als auch sein es ist etwas
wahrscheinlich dass es schon der
anemonenbecherling ist weil hier viel
mehr Anemonen sind als hier
scharboxkraut ist an der Stelle aber mit
absoluter Sicherheit kann man es
eigentlich so nach unserem Wissen nur
herausfinden wenn man die Sporen
mikroskopiert was wir jetzt hier aber
nicht tun werden also ja das ist ein
kleines Rätsel was jetzt offen bleibt
und apropos scharbox Kraut ne das sollte
man jetzt nicht mehr sammeln denn das
steht jetzt eigentlich so gut wie
überall in der Blüte und das heißt der
Giftgehalt in der Pflanze ist zu groß um
sie jetzt noch zu verspeisen aber man
kann es natürlich trotz im kenn denn
nächstes Jahr wird das scharboxkraut ja
wieder den Frühling
einleiten auch wenn Bier trinken jetzt
nicht gerade so unser größtes Hobby ist
lieben wir trotzdem den Hopfen und wir
sind jetzt hier gerade an einem richtig
schönen Standort wo sehr sehr viel
hopfen wächst nämlich auf ganz
natürliche Art und Weise es ist hier so
eine Art Auwald das ist hier eher so ein
feuchterer Bereich auch von dem Auwald
also das Wasser ist ja auch nicht sehr
fern der Boden ist sehr nerstoffreich
was aber an solchen Stellen tatsächlich
auch normal ist oft weil durch das
Wasser alles mögliche angespült wird ja
auch was sich auch ablagert ne so
pflanzliches Substanz alles mögliche
eben was eben für viele Nährstoffe auch
im Boden durchaus dann sorgen kann und
hier sprießt jetzt der Hopfen ne das
sind so die Sprösslinge vom Hopfen die
klettern halt in solchen stand Orten
durch die Gegend ja am liebsten eben an
so Büschen auch hoch und sowas also man
sieht hier richtig so wie so Lianen
hängt es hier noch vom letzten Jahr das
ist der alte Hopfen und an diesen
vertrockneten Überresten da klettert
dann auch schon wieder der Frische von
diesem Jahr teilweise hoch aber er
wächst auch an ganz vielen anderen
Stellen wo er auch guckt wo könnte ich
denn jetzt mich dran festankern und
klettern ne dann wenn man den Hopfen mal
so anfest hier so ein Sprössling dann
merkt man das aber man sieht es auch da
sind überall wie so kleine kletterhaare
dran und man merkt schon okay der hat
eine ganz gute Haftung definitiv und
dann windet er sich ja auch so um alles
mögliche dann drumherum aber man kann
ihn durchaus auch verspeisen es
empfiehlt sich schon diese Sprösslinge
zu erhitzen so ein bisschen anzudünsten
anzubraten in Olivenöl leicht weil dann
stören auch diese kletterhaare
eigentlich nicht mehr so und man nimmt
so die oberen Teile der Sprösslinge ja
man muss einfach mal ein bisschen
probieren ne tendenziell nach unten hin
werden sie vielleicht auch dann
irgendwann zu holzig im unteren Bereich
also wir haben jetzt hier so vielleicht
20 cm oder so mehr sollte man dann
vielleicht auch nicht nehmen manchmal
vielleicht auch nur ein bisschen weniger
muss man austesten ja die sind oft auch
so ein bisschen rötlich tatsächlich
diese stänge ne also wir haben so ein
rötliches purpurartiges von der Farbe
her Grüntöne sind aber auch da vor allen
Dingen oben an den Spitzen und die
Blätter sind eigentlich noch so gut wie
gar nicht ausgeprägt also so manche kann
man schon so ein bisschen erahnen die
sind schon ganz klein und öffnen sich so
ein bisschen aber das ist eben
eigentlich auch genau das richtige Alter
und dann kann man den eben wunderbar
auch so ein bisschen als
spargelalternative Essen ne schmeckt
wirklich ganz ganz köstlich und wir
mögen es auf jeden Fall sehr sehr gerne
den Hopfen ansonsten Hopfen ist ja auch
eine alte Heilpflanze mit einer
beruhigenden Wirkung ne aber da
verwendet man ja vor allen Dingen die
Blüten ob jetzt hier so ein
Hopfenspargel unbedingt ein so schläfrig
macht das sei mal dahingestellt also da
sind schon eher die Blüten was da
wirklich die Wirkstoffe hat aber es ist
auf jeden Fall sehr sehr feines
Wildgemüse man sollte natürlich gucken
wo man sammelt ne an Standorten wo viel
wächst also hier ist es so hier kann man
auch ganz viel übrig lassen weil das ist
eh was wir sehr gerne machen wenn wir
irgendwas sammeln ob nun Pilze oder
Pflanzen man hinterlässt am besten die
Orte mehr oder weniger so dass sie so
sind als wenn man gar nicht da gewesen
ne das also wirklich immer auch noch
viel übrig bleibt für die Natur und für
die anderen Arten denn die mögen das ja
auch alle ja ja und hier im Hintergrund
wächst übrigens auch sehr sehr viel
brennel gerade kann man wunderbar sehen
kann man natürlich auch immer noch
sammeln ne als Spinat oder auch zum
Trocknen um Mehl zu strecken solche
Sachen also wir sammeln die brennissel
jetzt immer noch sehr gerne auch steckt
ja auch wirklich voller Mineralstoffe
und Vitamine ist eins der besten
Wildkräuter überhaupt was das angeht
wenn man Histamin verträgt da sollte man
natürlich drauf aufpassen es hat schon
ein bisschen viel Histamin auch aber
sonst wirklich eine super Wildpflanze
aber jetzt muss man auch noch auf eine
Sache achten und das kann man jetzt auch
schon sehen bei den brennisseln denn die
Brennessel ist ja auch eine super
beliebte Pflanze bei Schmetterling ne
die Raupen von den Schmetterling die
fressen ja auch sehr sehr gerne die
brennisseblätter also von vielen
Schmetterlingsarten und man sieht jetzt
auch schon überall so kleine Löcher in
den Brennnesselblättern das heißt wenn
man jetzt brennessisseln sammelt dann
kann man vielleicht schon mal vorher
gucken so ein bisschen mal ein Blick
runterwerfen vorsichtig ob da Raupen
dran sind dann die vielleicht gar nicht
sammeln und wenn man versehentlich doch
Raupen mitsammelt dann sollte man die
vielleicht gleich vor Ort dann umsiedeln
auf eine andere brennissel die noch da
ist ne dass man die jetzt nicht
unbedingt die ganzen
Schmetterlingsraupen mitsammelt und die
dann zu Hause im Waschbecken dann
ertränkt oder wie auch immer im Kochtopf
röstet oder so will man auch nicht ne
sollte man auf jeden Fall drauf achten
denn da ist jetzt auch einiges schon
los ich bin nicht Edward mit den
Scherenhänden sondern natürlich Norman
mit den
morchelhänden jawohl das ist
Swag wunderbare speisemorcheln hier
unter einem Apfelbaum gefunden und es
sind wirklich einige worden wir haben
eine schöne kleine Streuobstwiese ja so
klein ist er vielleicht gar nicht
ziemlich verwildert auch schon die
meisten Bäume sind recht alt der Boden
ist hier so zumindest was Du unser
leinhafter Blick so ein bisschen sagt
wahrscheinlich eher nicht gedüngt auch
tatsächlich und nicht gedüngte Böden
sind sowieso natürlich immer pures Gold
auch für die atenvielfalt und ja da
hängen jetzt hier die speisemurchen rum
ne denn die mögen so die die Bedingungen
unter Apfelbäumen schon ganz gerne
durchaus auch vielleicht mal unter
Kirschbäumen das müssen nicht immer
Apfelbäume sein od oder natürlich auch
unter den Klassikern sowas wie Che und
Ulme schöne speisemorchenchen die Hüte
ganz typisch ne wir haben so wben
überallem Hut das ist auch ein sehr sehr
wichtiges Merkmal ne um die Jahreszeit
wachsen jetzt natürlich auch die
Frühjahrs giiftlcheln und auch durchaus
noch andere luchelarten die auch giftig
sind die aber dann eben so hirnartig
gewundene Hüte haben und keine warben
deswegen warben immer drauf achten ne
bei mchen müssen wen da sein dann sind
die Pilze von innen auch hohl kann man
hier schon W erkennen die passen
wunderbar auf die Finger drauf als
Fingerpuppen auch wenn das
wahrscheinlich nicht so in deren Sinne
ist unbedingt ne so aber ja und dann
haben wir natürlich noch Stiele die sind
so weißlich bis cremefarbig sind so in
dem meisten Fällen so 3 4 5 cm lang aber
morchen können auch riesig werden also
letztes Jahr haben wir auch mal welche
gefunden da waren die Stiele bestimmt
mindestens Zeh wahrscheinlich eher sowas
wie 15 wenn ich sogar noch mehr
Zentimeter lang die waren schon wie
Pokale also ihr könnt ja mal das Video
vom letzten Mal sehen vom letzten ja es
waren wirklich unglaublich große mchel
die wir da gefunden haben auch übrigens
unter Apfelbäumen was machen die mchel
die sind super lecker einerseits ne
haben sehr starke geschmacksverstärkende
Stoffe auch in sich deswegen also die
haben eine richtig richtig intensive
umami Note schmeckt also wie eine
richtig schön würzige Brühe oder sowas
ja ist deswegen auch einer der
begehrtesten Speisepilze eigentlich auf
der ganzen Welt und glücklicherweise
eben auch unter Apfelbäumen zu finden
was wir viele Jahre auch nie so richtig
probiert haben wir haben immer uns sehr
auf chen fokussiert und andere so
typische auwaldbäume aber Apfelbäume
sind eben auch gar nicht mal so schlecht
aber auch nicht immer also wir waren
jetzt auch unter vielen Apfelbäumen
schon unterwegs und nicht unter allen
gapfmchel ne also wahrscheinlich ist es
war jetzt auch so einer von hunder dann
wo es dann mal geklappt hat oder so ne
also es ist auf jeden Fall auch trotzdem
viel Laufarbeit ja und sonst sind mchen
auch wunderbar natürlich auch so ne für
den Boden man hat mal so Experimente
gemacht man kann jetzt speisemäel nicht
so richtig gut kultivieren also
zumindest nicht so dass sie Fruchtkörper
produzieren aber zumindest soweit dass
sie Myzel produzieren ne und das hat
eben so einiges gemacht das Myzel hat
man herausgefunden dadurch dass die
speisemächen im Boden waren wurde z.B
der Gehalt von Kalium erhöht oder aber
auch der Gehalt von Phosphor und auch
die Bakterien die so im Boden zu finden
waren waren dann auch plötzlich mehr
vielfältig noch also es waren
verschiedenere Bakterien da also alles
im allem auf jeden Fall auch eine gute
Leistung die die mchen so für den Boden
machen ne das freut dann die Gräser die
Kräuter vielleicht auch die Bäume
wunderbar und wir freuen uns über die
leckeren Fruchtkörper ne das Myzel im
Boden wird ja jetzt auch nicht dadurch
beschädigt dass wir die mitnehmen und
man kann natürlich auch immer ein paar
zurücklassen ne auch eine gute Sache und
dann ganz wichtig wir sind jetzt hier
schon einige und hab wir noch ein paar
mehr tatsächlich gefunden wenn man jetzt
z.B alleine wäre so eine große Menge da
ist man dann auch schon möglicherweise
auf dem Weg zum morcheller Syndrom ne
das ist dann also wenn man zumindest
unsere Erfahrung nach zu viele mcheln
auf einmal ist dann dauert viele viele
Stunden also eine Nacht so wenn man die
abends ist und man wacht morgens auf ne
und man hat irgendwie so das Gefühl man
wurde von der Seele verlassen und man
ist nur noch so ein
umherwandernder Körper so ein bisschen
zombieartig fühlt man klingt jetzt
vielleicht fast abenteuerlicher als es
dann wirklich auch ist also man sollte
mit morchen auch vorsichtig sein nicht
zu viel auf einmal essen und sie
natürlich unbedingt auch ganz wichtig
immer gut erhitzen niemals rohess we roh
sind sie sowieso noch viel
giftiger ja was soll man sagen
mittlerweile ist unser Buch fast zu wild
um wahr zu sein schon erschienen und ihr
habt uns ja auch schon so das erste
Feedback gegeben und wir haben schon
richtig tolle nette Worte von euch
bekommen vielen lieben Dank dafür auch
für die schöne Rezension die ihr schon
geschrieben habt und wenn ihr das noch
nicht getan habt dann macht's gerne und
wenn ihr das Buch überhaupt noch gar
nicht habt na dann solltet ihr es euch
schnell besorgen fast zu wild um wahr zu
sein ist wirklich jetzt der genau der
richtige Zeitpunkt weil die Vegetation
ist jetzt überall voll am durchstarten
und alles was man da drin so erfährt
kann man jetzt dann auch in der Natur
dann direkt danach selber erfahren also
schnell noch bestellen wenn das noch
nicht habt und natürlich auch vielen
lieben Dank an alle die uns sonst immer
wieder so schön fleißig unterstützen z.B
mit einer kanalmitgliedschaft dann
werdet ihr jetzt hier unten auch
angezeigt und dann könnt ihr ja mal noch
was in die Kommentare schreiben nämlich
was wird denn hier gerade eingeblendet
was könnte das sein sieht ein bisschen
alienhaft aus ne schreibt me in die
Kommentare was es ist im nächsten
sammelvideo werdet ihr es dann erfahren
und wenn ihr jetzt auch so Morchel
verrückt seid wie wir dann schaut euch
unbedingt diese Playlist hier an rund um
Morchel und wer jetzt auch mittlerweile
am Start ist ist die Gundelrebe die
blüht gerade wunderschön und ist ein
ganz ganz tolle Wildpflanze also das
portraät solltet ihr euch auf keinen
Fall entgehen lassen und dann bis bald
im Wald