Genieße einen entspannenden Abend mit diesem wunderbaren Hörbuch-Märchen, das dir eine sanfte Einschlafbegleitung ist.
Eine ärmliche Frau kauft sich bei einem Krämer eine gebrauchte Lampe. Als sie diese am Abend mit ihrem Sohne erstmalig in Betrieb nimmt, stellen sie fest, dass sie ganz besondere Kräfte besitzt. Der Sohn nutzt diese wenig später, ohne das Wissen seiner Mutter, für eine sträfliche Handlung und scheint vom rechten Pfade abzukommen. Wird er doch noch auf sein Gewissen hören?
Entdecke die herrliche Welt dieses Märchen Hörbuches und genieße am Abend eine zauberhafte Entspannung - lasse dich von der Erzählung in eine magische Traumwelt führen!
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Rico Märchen sind toll eine ärmliche
Frau kauft sich bei einem Crämer eine
gebrauchte Lampe als sie diese am Abend
mit ihrem Sohn erstmalig in Betrieb
nimmt stellen sie fest dass sie ganz
besondere Kräfte besetzt der Sohn nutzt
diese wenig später ohne das Wissen
seiner Mutter für eine sträfliche
Handlung und scheint vom rechten Pfade
abzukommen wird er doch noch auf sein
Gewissen hören
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Spaß beim
[Musik]
zuhören die zauberlampe von Emy
Hennings es war einmal eine arme Frau
die sich beim benachbarten Crämer eine
Lampe kaufte es war eine alte gebrauchte
Lampe aus Eisen und da sie schon recht
unansehnlich war gab der Kaufmann sie um
wenige
soldi die Frau ging zufrieden mit ihrer
Lampe nach Hause putzte die drei
verrosteten Schnäbel und den Fuß Gos Öl
in die Lampe zündete sie am Abend an und
stellte sie mit auf den Tisch wo sie für
sich und ihren Sohn zwei Teller mit
Suppe
aufstellte ja die Suppe war mager genug
bestand aus gekochtem Wasser Salz ein
wenig Öl Zwiebel und Brot aber die Lampe
gab ein freundliches Licht das sowohl
der Mutter als dem Sohne recht gut
gefiel so verzehrten die beiden denn in
Frieden ihr Abendbrot und bewunderten
dann neben ihre nette
Lampe ja das war ein guter
Einkauf sagte die Mutter und indem sie
die Teller vom Tische räumte fragte sie
noch bist du auch satt geworden mein
Junge oh ja danke Mutter es hat gut
geschmeckt wenn es dir recht ist will
ich dir heute Abend eine Geschichte
vorlesen hast du Lust sie zu
hören das will ich gerne dann habe ich
eine hübsche Unterhaltung während ich
stricke die Nachbarin hat ein Paar
Strümpfe bei mir bestellt recht so dann
will ich das Buch aus der Truhe holen
und eine schöne Geschichte auswählen
während du die Teller wäscht als Silvio
so hieß der Junge sich zur Truhe wandte
blieb er plötzlich verwundert stehen und
rief Mutter komm doch rasch mal her was
ist das hier du hast eine Truhe aus
Glas da sah die Mutter mit großem
Erstaunen dass die Holztruhe
durchsichtig war sass man Kleider Bücher
kleine Kästchen kurz alles was ich in
der Truhe befand von außen sehen konnte
man sah durch das Holz wie durch Luft
hindurch ja was ist denn das nur fragten
die beiden einander verwundert und als
Silvius Blick zufällig auf sein Bett
fiel sah er durch die Matratze hindurch
einen alten vergessenen Rappen dort
liegen von dem er keine Ahnung hatte wie
er dorthin geraten
war Mutter ich will dir was sagen du
hast eine Wunderlampe gekauft und nichts
anderes ja gibt es denn
das du siehst es
ja ja ja ich sehe es das ist merkwürdig
genug wer hätte das heute früh gedacht
wie denkst du darüber Silvio
wahrhaftig das ist eine richtige
Wunderlampe ich meine das beste wird
sein wir sprechen zu niemandem davon
vielleicht kann die Lampe uns einmal
Nutzen bringen ich wäre aber dafür dass
wir Sie nicht im Gebrauch behalten für
alle Tage sondern eine andere Lampe
kaufen da ich für einige Wochen
holzfälerarbeit im Walde habe werden wir
uns wohl eine neue Lampe leisten können
die du morgen kaufen musst während wir
diese in die Truhe stellen
könnten mit diesem Vorschlag war die
Mutter einverstanden und schon am
nächsten Abend stand ein lämplein auf
dem Tisch das wie alle anderen auch war
es machte nichts durchsichtig gab auch
weniger hell aber das Geheimnis blieb
dadurch bewahrt und das war sehr gut
denn schon am nächsten Abend kam Fatima
die Nachbarin zur Mutter um ein wenig zu
plaudern Fatima brachte einen Steinkrug
der mit Pergamentpapier oben geschlossen
und mit einer Schnur zugebunden war sie
setzte den Krug auf den Tisch und sagte
zu Silvius Mutter Anna willst du mir den
Gefallen tun und diesen Krug für mich
aufbewahren es sind Oliven darin die man
mir aus Mitleid geschenkt hat denn du
weißt ja ich bin ebenso wie du eine arme
Frau und besitze augenblicklich nicht
viel mehr als diese Oliven da wäre ich
dir dankbar wenn du sie für mich ein
paar Wochen aufheben wolltest meine
Tochter Lia die in der Lombardei
verheiratet ist hat ein Kindchen
bekommen und da sie sich etwas schwach
fühlt hat sie mich gebeten für eine
Zeitl zu ihr zu kommen ich denke in 14
Tagen werde ich wieder zurück sein und
da wäre ich froh wenn ich mir die Oliven
wieder bei dir abholen
dürfte aber gewiss doch antwortete Anna
ich will dir die Oliven schon aufheben
und du brauchst nicht zu besorgen dass
wir davon essen werden mein Silvio und
ich sind nicht die Leute die Unrechtes
gut anrühren also kannst du ruhig
reisen meine gute Anna wem sagst du das
hätte ich nicht so großes Vertrauen zu
euch würde ich euch doch die Oliven
nicht ins Haus bringen man ist ja
heutzutage froh um jede Olive wenn man
so knapp dran ist wie wir zwei aber
sollte ich mich in 14 Tagen willst Gott
etwas besser stehen wird es mir nicht
darauf ankommen euch ein paar Oliven
abzulassen bei meiner Rückkehr wenn ihr
gerade Oliven dringend nötig habt es ist
ja eine Gottesgabe die man nicht hoch
genug einschätzen kann so jetzt muss ich
aber gehen weil ich mir noch eine
Reisetasche bei Lande ausborgen will ach
Gott ja wenn man reisen muss und keine
Reisetasche hat dann ist man auf die
mildherzigkeit der Nachbarn angewiesen
nun also leb wohl gute Anna leb wohl
guter Silvio bleibt gesund und auf
Wiedersehen auf Wiedersehen und recht
gute Reise Fatima grüß auch deine
Tochter vielmals wir wünschen ihr gute
Besserung danke danke und nochmals
versorgt meine Oliven gut wir werden an
nichts anderes mehr denken rief ihr
Silvio lachend nach als ich endlich die
Tür hinter Fatima geschlossen hatte
sagte er zu seiner Mutter was Fatima nur
mit ihren Oliven hatte seit Jahren war
die Olivenernte nicht so reichlich als
heuer man bekommt sie geschenkt und sie
sind in diesem Jahre lächerlich billig
Oliven aufheben das ist ja zum Lachen
nun ja sie wird im Winter keine Oliven
kaufen können und will ein bisschen
vorsorgen das wird es sein freilich
glaube ich nicht dass jemand ihr die
Oliven im eigenen Hause gestohlen hätte
zumal sie die Türe gut verschließt aber
das geht uns nichts an wir heben die
Oliven auf und damit
fertig für Silvio war es damit nicht
ganz fertig Fatima selbst hatte durch
ihr breites Geschwätz die Neugierde in
ihm ckt die Frau galt bei manchen
Dorfbewohnern als geizige die gar nicht
arm sondern eher vermögend war doch
wusste man nichts
Sicheres um sich nun Gewisheit darüber
zu verschaffen ob und was eigentlich
sich im Steinkrug befand wartete Silvio
eines Abends ab bis seine Mutter sich
schlafen gelegt er die Wunderlampe
anzünden und den Steinkrug durchleuchten
konnte
es befanden sich tatsächlich Oliven im
Krug doch unter den Oliven am Boden des
Kruges schimmerten eine Anzahl
Goldmünzen durch solchen Anblick
verführt begann Silvio den Steinkrug zu
entlehren um sich die Goldstücke einmal
genauer
anzusehen ja es stimmte es waren echte
grundhrliche Goldstücke die aber doch
den Oliven nicht gut tun konnten dar
hatte er ja schon recht wer Goldstücke
hat legt sie in einen Strumpf so viel
ich weiß und mir bekannt ist wenn auch
nicht aus persönlicher Erfahrung Oliven
in Öl gut das mag stimmen aber Oliven
und Goldstücke zusammen das kann weder
dem einen noch dem anderen gut tun so
dachte wohl auch Silvio und legte zuerst
die Oliven wieder in den
Steinkrug nun hätte er freilich die
Goldstücke oben auf die Oliven legen
können wodurch Fatima es bequemer gehabt
hätte falls Sie ein Goldstück brauchen
würde aber unser Silvio machte es noch
anders er ließ sämtliche Oliven einsam
für sich Band den Krug mit dem
Pergamentpapier darüber zu und stellte
ihn in den
Küchenschrank die Goldstücke aber
steckte er in die eigene Tasche in der
Platz genug war doch sagte er seiner
Mutter selbstverständlich kein
Sterbenswörtchen von dem was er
angerichtet hatte während wir uns unser
Teil darüber denken jeder für
sich die Tochter der Fatima schien sich
indessen sehr rasch wieder erholt zu
haben denn wenige Tage nach Silvius
Diebstahl stellte Fatima sich ein und
verlangte ihre Oliven zurück sie nahm
den Steinkrug gleich fest in ihre Arme
blieb aber doch noch ein halbstündchen
schwatzend und sagte nebenbei so jetzt
habe ich meine Oliven wieder
jawohl sagte Anna lachend und nicht eine
einzige fehlt und wenn du diese Oliven
verzehrt hast kannst du dir bei uns neue
holen wir haben keine angerührt das
darfst du mir glauben das weiß ich ja
gute Anna sonst hätte ich dir niemals
meine Oliven
anvertraut und dann ging sie nach
freundlichem Gruß und
Dank Silvio aber fühlte sich nicht
gerade wohl wünschte noch ein wenig an
die die frische Luft zu gehen versprach
aber bald
zurückzukommen während seine Mutter ihn
auf einem Spaziergang wähnte hatte er
nichts Eiligeres zu tun als die
Goldstücke im Hof unter einem Stein zu
verbergen dann lief er noch zwei bis
dreimal ums Haus herum und kam wieder
zurück er hatte sich kaum hingesetzt als
auch Fatima aufgeregt angestürmt
kam wo sind meine zwölf Goldstücke du
Anne hast sie mir gestohlen oder dein
Sohn
was fällt dir ein bist du verrückt
geworden wie können wir deine Goldstücke
gestohlen haben da wir nicht einmal
wissen ob du je ein Goldstück in deinem
Leben besessen hast das ist ja empörend
du hast uns einen Krug Oliven anvertraut
aber keine
Goldstücke aber die Goldstücke lagen ja
unter den Oliven schrie
Fatima das wissen wir nicht hättest Du
uns einen Sack mit Goldstücken zur
Aufbewahrung gegeben würdest du ihn
unversehrt und unangerührt
zurückerhalten wir sind nicht die Leute
die fremdes Eigentum anrühren habe ich
recht
Silvio du hast schon recht
Mutter da ist die Tür sieh zu dass du
weiterkommst oder mein Sohn wird dich
hinauswerfen wir werden dich vor Gericht
wegen Beleidigung
verklagen da ging Fatima schelton fort
und lief von Haus zu Haus um die
aufregende Angelegenheit zu
erzählen am nächsten Tag wurden Anna und
ihr Sohn vor den Richter geführt beide
beteuerten hoch und ihre Unschuld dem
Richter kam es mit der Fatima mit ihren
Goldstücken und Oliven etwas verdächtig
vor dazu kam noch dass im Hause Annas
nicht ein einziges Goldstück gefunden
wurde kurz um Anna und ihr Sohn wurden
freigesprochen und durften
heimgehen Anna beruhigte sich wieder
aber ihr Sohn der ein schlechtes
Gewissen hatte wurde immer unruhiger bis
die Mutter ihm eines Tages sagte
hör mein Sohn du solltest ein wenig in
die Fremde gehen du findest auch
anderswo Arbeit und wenn du gut
verdienst kannst du mir etwas Geld
senden und wenn nicht werde ich mich
schon allein
durchbringen das war dem Silvio Recht
und er nahm sogleich von seiner Mutter
Abschied verließ das Haus aber nicht
ohne die zwölf Goldstücke die er in
seine Tasche
steckte als er nun so über Land ging die
Blumen auf den Wiesen blühen sah und die
Vögel sorglos singen hörte wurde er
recht traurig weil er seine junge Seele
mit einer Sünde befleckt hatte gegen
Abend kam er an einen Fluss über welchen
eine Brücke führte es kam ihm vor als
würde ihm das Gehen etwas schwer und als
er bis zur Mitte der Brücke kam wurden
ihm Füße und Beine so schwer dass er
sich nicht mehr vorwärts bewegen
konnte da stand ein alter Mann der die
Brücke bewachte der sah wie wacklich
Silvio auf den Beinen stand und rief ihm
zu höre junger Mann ich sehe du bist
nicht gut auf den Beinen diese Brücke
hier ist nämlich verzaubert und solltest
du etwas bei dir tragen das dir von
Rechtswegen nicht gehört möchte ich dir
raten umzukehren und einmal zu bedenken
dass Unrecht gut niemals Gedeih
kann Silvio wurde rot bis über die Ohren
und sagte
stotternd das habe ich mir gleich
gedacht und ich sage euch vielen Dank
für den guten
Rat dann machte Silvio keht und gelangte
noch am selben Abend nach
Hause die Mutter sagte das war aber eine
kurze Wanderschaft mein
Sohn Silvio aber warf sich ihr Weinen zu
Füßen und gestand seine schlechte
Tat verzeih mir Mutter ich will es
gewiss nie wie
un gut mein Sohn ich will dir nicht böse
sein doch bringe das Geld sofort zur
Fatima zurück sie wird wohl noch nicht
zu Bett gegangen sein Silvio ging sofort
fand aber Fatimas Tür verschlossen doch
sah er durchs Küchenfenster Fatima saß
beim Schein einer Kerze am Tisch und
zählte ihr
Geld Silvio klopfte ans
Fenster Fatima mach mir die Tür auf ich
bringe dir deine stü
zurü rasch versorgte die Fatima das Geld
das sie auf dem Tisch liegen hatte kam
an die Tür und ließvio
eintreten wo ist das Geld wo
wo ich werde es auf den Tisch legen
damit du nachzählen kannst meine Mutter
hat das Geld nicht gestohlen und nichts
davonusst ich hab es allein getan du
siehst ich bin ein
Dieb der ehrliche Dieb kam kaum Recht
dazu diestücke einzeln auf den Tisch zu
legen Fatima ergriff eilens einen Besen
und bearbeitete damit den armen Jungen
so kräftig sie es nur vermochte doch
hatte Silvio gegen die Prügel nicht viel
einzuwenden sondern fühlte sich
bedeutend erleichtert wenn er sich auch
schleunigst auf und davon
machte dann kam er vergnügt bei seiner
Mutter an die ihn nochmals ermahnte doch
ja ehrlich zu bleiben das will ich
antwortete Silvio
treuherzig aber wenn es dir recht ist
möch ich mich noch ein wenig in der
Fremde in der Ehrlichkeit
üben mach wie du willst mein Sohn seh
dich nur ein bisschen um in der
Welt aber nicht ohne die zauberlampe
wenn du so gut sein wolltest mir diese
mitzugeben
meinetwgen doch richte nur keinen Unfug
damit an mein Sohn vergiss nicht wie es
Dir einmal damit gegangen ist ich will
nicht mehr darauf zu sprechen kommen
lass dir nur ein für alle mal gesagt
sein ehrlich werd am
längsten nun ging Silvio in die weite
Welt und kam an die Brücke wo ihm der
Wächter schon von weitem
zuwinkte er sah wohl wie flott und
frisch Silvio ausschritt die beiden
grüßten einander als gute Bekannte und
der alte Mann
sagte jetzt sehe ich dass du ein braver
Bursche bist dem was rechtes schon aus
den Augen leuchtet hast du Mut und ich
traue dir den zu kannst du ein gutes
Werk
ausführen sieh mal dort jenseits der
Brück wo du ein Licht funkeln siehst
befindet sich ein Schloss das von einem
Werwolf bewacht wird und in dem Schloss
selbst wird eine Prinzessin gefangen
gehalten der Werwolf wird dich nicht
eintreten lassen hier jedoch gebe ich
dir ein paar Fleischbrocken und wirfst
du ihm diese hin wird er sie fressen und
danach Einschlafen dann musst du die
Schlüssel fürs Schloss suchen und
zusehen ob es Dir gelingt die Prinzessin
zu befreien du musst wissen dass sie die
Tochter eines mächtigen kön KIG ist und
er wird sie demjenigen zur Frau geben
dem es gelingt sie der Macht des
Werwolfs zu
entreißen ich will mein möglichstes tun
versprach Silvio und ging mit kühnen
Schritten über die
Brücke das Schloss lag einsam auf dem
Vorsprung eines Berges während Silvio
hinansstieg hörte er schon von weitem
ein schweres Schnarchen
aha dachte sich Silvio
das wird wohl der Werwolf sein nun wir
werden es mit dem Bürschchen schon
aufnehmen da er aber nur wenige Schritte
entfernt vom Schlosseingang war sah er
das gewaltige und Wüste Tier auf die
Füße springen es brummte
bedrohlich Hunger Hunger tut nicht gut
riecht man Menschen Fleisch und Blut
komm nur her du kleiner Christ wenn du
nicht zu mager
bist oha die Einladung Klang bedenklich
schon wollte sich der Werwolf auf Silvio
stürzen der aber nicht faul warf ihm
eilens die drei fleischbissen hin über
die sich der Werwolf sofort hermachte
sie verschluckte schläfrig wurde und
sich dann
hinwarf Silvio wartete noch ein Weilchen
um sich zu überzeugen dass der Werwolf
auch gründlich eingeschlafen war ja ja
es war gut so er begann zu
schneichen Silvio bedauerte keine Waffen
bei sich zu haben sass er die
Gelegenheit den Werwolf auf der Stelle
zu töten nicht ausnutzen konnte denn
sein winziges Taschenmesser hätte ja
längst nicht genügt einem solch
mächtigen ungeheuer den Gar
auszumachen es war zwar kein angenehmer
Augenblick als Silvio genötigt war über
das schlafende Tier hinwegzusteigen doch
zum Glück für Silvio erwachte es nicht
und so konnte er ungehindert durch das
große Tor ins Schloss
gelangen er kam in einen geschlossenen
Hof blickte sich um und bemerkte ein
erleuchtetes Fenster zu ebener
Erde das Fenster war aber vergittert
durch armdicke Eisenstäbe die so nah
aneinander gesetzt waren dass ein
schmales Kind nicht hätte
hindurchgelangen
können Silvio legte was zu machen sei
und pfiff nachdenklich vor sich hin da
zeigte sich plötzlich ein wunderschönes
mächengesicht am Fenster das so gleich
geöffnet
wurde bitte erschrick nicht ich bin's
nur Silvio und bist du vielleicht die
Prinzessin die hier gefangen
ist ja ich bin die Prinzessin Amanda und
was willst Du hier sie lächelte ihn mit
einer gewissen Wehmut doch zugleich sehr
freundlich an
ich bin gekommen dich vom Werwolf zu
befreien oh das wäre herrlich aber das
Schloss hat nur eine Tür und nur ein
Fenster die Querstangen am Fenster
lassen sich ausheben doch bedarf es hier
zuu eines kleinen Schlüssels der
irgendwo im Hause verborgen sein muss
ich weiß nicht wo und wie kann ich einen
solch kleinen Schlüssel finden nimm
diese Lampe zünde sie an und gehe damit
durch alle Räume es ist eine zauberlampe
die alle festen Gegenstände
durchleuchtet die Prinzessin nahm die
Lampe durch das Gitter in Empfang und
ging den Schlüssel
suchen es dauerte eine geraume Zeit bis
sie wiederkam und währenddessen
schnearichte der Wolf nicht mehr so fest
wie
vorher ich finde ihn nicht ich finde den
Schlüssel nicht hörte Silvio die
Prinzessin klagen während er in höchster
Ungeduld und Unruhe
wartete lich stieß sie einen
Freudenschrei aus sie hatte den
Schlüssel der nicht größer war als ihr
kleiner Finger unter einem Haufen
kichchererbsen entdeckt und ohne die
Wunderlampe würde sie ihn sicherlich
niemals gefunden
haben sie reichte den Schlüssel Silvio
durchs Fenster er schloss auf öffnete
das Gitter und reichte der Prinzessin
die Hand damit sie leicht vom Gesims
herabspringen konnte jetzt hieß es
nochmals über den Werwolf hinwegsteigen
er brummte unwillig als fühle er sich im
Schlafe gestört doch zum großen Glück
der beiden Flüchtlinge erwachte er
nicht Hand in Hand eilten sie jetzt dem
Flusse
zu Silvio trug in der rechten Hand die
brennende Lampe die ihm auf dem Wege ein
wahrer Segen war denn die Nacht war
schon
angebrochen kaum waren sie bei der
Brücke angelangt als der Werwolf ihnen
nachgesetzt kam
oh der kam rascher vorwärts als Amanda
und
Silvio sie liefen so rasch sie nur
konnten und der Wächter sah dass Silvio
nicht allein kam die weißen Kleider der
Prinzessin leuchteten im Licht der Lampe
und im Haar schimmerte ein
Diadem der Wächter rief ihnen mit lauter
Stimme
entgegen fürchtet euch nicht der Werwolf
wird euch nicht mehr
erreichen und wahrhaftig sobald er sich
auf der verzauberten Brücke befand
vermochte er sich nur schwerfällig
vorwärts zu bewegen weil er die
Prinzessin geraubt hatte und als er
schnaubend und keuchend bis zur Mitte
der Brücke gekommen war konnte er nicht
weiter und warf sich vor Ärger in den
Fluss indem er sogleich
versank Silvie und die Prinzessin aber
hatten gleich wohl noch Angst und liefen
so sehr dass dem die Lampe aus der Hand
glitt und in den Fluss
fiel der Wächter lachte und sagte du
muss der Lampe nicht nachspringen sie
hat dir genug gedient und jetzt kommt
mit mir ich will euch zu dem König Mayo
führen der König war überglücklich als
er seine Tochter wieder hatte und fragte
sofort Silvio den Retter ob er sie zur
Frau haben
wolle ja wenn sie mich haben will
antwortete schüchtern und sah fragend
auf die
Prinzessin sie lächelte gab ihm beide
Hände und sagte ich will
Silvio nun sollte sofort die Hochzeit
gefeiert werden der König ließ auf
Silvius wunschenin durch zwölf Grafen
die Mutter Silvius holen zu gleicher
Zeit schickte Silvio 100 Goldstücke an
Fatima damit auch Sie eine Freude
habe Fatima durch die noble Gabe schämt
eilte an den Hof um sich Silvio zu Füßen
zu werfen sie bat ihn inständig um
Entschuldigung weil sie ihn doch einmal
verprügelt hatte er aber lachte nein das
hast du gut gemacht ich habe an deinen
Schlägen leichter getragen als an meinem
bösen
Gewissen als Silvius später König wurde
verstand er das Regieren
ausgezeichnet er stellte recht
vernünftige Gesetze auf und man sagt es
habe während Herrschaft nur sehr wenig
Diebe
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gegeben danke fürs zuhören wenn dir das
Märchen gefallen hat und du noch nicht
schläfst würde ich mich über einen
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Märchen bis bald