
Stefan Hammel (1756-1830) - Messe D-Dur 'Friedensmesse' (1801)
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Composer: Stefan Hammel (1756-1830)
Work: Messe D-Dur 'Friedensmesse' (1801)
Performers: Stephanie Heine Gross (sopran); Christine Hübner-Hart (alt); AIbrecht KIudszuweit (tenor); Sven Fürst (bass); MichaeI Bottenhorn (orgel); Würzburger Dommusik; Siegfried KoesIer (1937-2012)
Painting: Johann August Nahl II (1752-1825) - Der Zug der Aurora
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Further info: https://www.amazon.de/Stefan-Hammel-Dur-W%C3%BCrzburger-Dommusik/dp/3429029163
Listen free: No available
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P. Stefan Hammel OSB
(Gissigheim bei Königheim/Main-Tauber-Kreis, 1756 - Veitshöchheim, 1. Februar 1830)
War Benediktinermönch, katholischer Geistlicher, Ortspfarrer in der katholischen Kirche St. Vitus in Veitshöchheim, Komponist und Musiker. Stefan Hammel trat als Mönch in das Benediktinerkloster St. Stephan in Würzburg ein. Dort wirkte er als Organist und Kantor. Auf Anregung des Fürstbischofs Adam Friedrich von Seinsheim spielte und sang Hammel häufig im Kiliansdom. 1795 wurde er Pfarrer der Pfarrei St. Vitus in Veitshöchheim, wo er bis zu seinem Lebensende 1830 blieb. Er war der letzte Benediktinermönch, der als Seelsorger in Veitshöchheim wirkte. Sein kompositorisches Schaffen umfasst eine deutsche Messe, zwei Orchestermessen in D-Dur und in Es-Dur, ein Te Deum, eine Vesper und 41 Orgelpräludien. Stilistisch steht Hammel der Tonsprache der Wiener Klassik nahe, verbindet diese jedoch mit einer gewissen Volkstümlichkeit. Seine Messe in D-Dur wurde 1801 zum Frieden von Luneville komponiert, der den Abzug der französischen Truppen aus Würzburg, jedoch kurz darauf die Säkularisation und damit auch das Ende des Fürstbistums zur Folge hatte. Im Gloria der Messe werden die Worte „et in terra pax“ („und Frieden auf Erden“) besonders herausgehoben, was ihr den Beinamen „Friedensmesse“ gab. Diese Messe erfreute sich im 19. Jahrhundert großer Beliebtheit; sie ist in zahlreichen Pfarrarchiven zu finden, in Bieberehren wurde sie innerhalb von 11 Jahren sogar 32-mal gesungen. Schon im Jahr 1846 befand sich das Werk im Repertoire der Würzburger Dommusik. 1997 wurde die Messe in Partitur gebracht und im November des gleichen Jahres anlässlich der 900-Jahrfeier von Veitshöchheim von Domchor, Domorchester und Solisten aufgeführt. Weitere Aufführungen folgten 1998 im Kiliansdom und in Hammels Geburtsort Gissigheim. An Weihnachten 2001 erklang die Messe erneut im Dom. #ClassicalMusic
