Mönchengladbach – wo Geschichte auf Leidenschaft trifft

Mönchengladbach gehört nicht zu jenen Städten, die sich dem Besucher schon auf dem Ortsschild mit breiter Brust entgegenwerfen und rufen: „Hier bin ich, bestaune mich!“ Köln hat seinen Dom, Düsseldorf die Kö, Heidelberg sein Schloss. Mönchengladbach hält sich da etwas zurück.
Vielleicht ist genau das sein Charme.
Denn wer sich ein wenig Zeit nimmt, entdeckt eine Stadt, die überraschend viele Geschichten zu erzählen hat. Eine Stadt mit Schlössern und Fabriken, mit einem Klosterberg und einem Fußballberg, der eigentlich gar keiner war. Mit moderner Kunst, alten Bauernhäusern, einer halben Million Jahre Menschheitsgeschichte, zwei Hauptbahnhöfen – und einem Fußballverein, der den Namen der Stadt bis weit über die Grenzen Deutschlands hinausgetragen hat.
Mönchengladbach ist eben keine Stadt aus einem Guss. Und das ist durchaus wörtlich zu verstehen.
Die heutige Großstadt entstand aus Orten, die über Jahrhunderte ganz eigene Wege gegangen waren. Gladbach, Rheydt, Wickrath, Odenkirchen oder Rheindahlen – sie besitzen unterschiedliche Geschichten und bis heute einen eigenen Charakter. Erst 1975 wurden Mönchengladbach, Rheydt und Wickrath zur heutigen Stadt zusammengefügt. Vielleicht erklärt das, warum man hier nicht das eine Zentrum findet, um das sich alles dreht. Mönchengladbach hat mehrere Mittelpunkte, mehrere Geschichten und manchmal vermutlich auch mehrere Meinungen darüber, welcher Stadtteil nun eigentlich der schönste ist.
Man könnte es auch freundlicher formulieren:
Viele Geschichten – eine Stadt.
Und diese Geschichten reichen erstaunlich weit zurück.
Wer in Rheindahlen beginnt, landet nicht etwa im Mittelalter, sondern gleich in der Steinzeit. Archäologische Funde aus der Gegend dokumentieren menschliche Spuren über einen Zeitraum von mindestens 500.000 Jahren. Das kleine Museum im Rheindahlener Wasserturm gehört deshalb zu jenen Orten, an denen man sich plötzlich bewusst wird, dass die Stadtgeschichte schon begonnen hatte, lange bevor irgendjemand daran dachte, einen Ort Mönchengladbach zu nennen.
Das eigentliche Gladbacher Geschichtsbuch schlägt man dann auf dem Abteiberg auf. Im Jahr 974 gründete der Kölner Erzbischof Gero dort eine dem heiligen Vitus geweihte Benediktinerabtei. Sie wurde über Jahrhunderte zum geistlichen und wirtschaftlichen Mittelpunkt des Ortes. Noch heute erinnert das Münster St. Vitus an diese Wurzeln.
Damit besitzt Mönchengladbach zwei Beinamen, zwischen denen ungefähr tausend Jahre Stadtgeschichte liegen:
Vitusstadt und Fohlenstadt.
Mehr Kontrast geht eigentlich kaum.
Und doch funktioniert er.
"Es gibt keinen Menschen, der seine Heimatstadt so gut verkörpert.“ (Uli Hoeneß über Jupp Heynckes)
Überhaupt sind Gegensätze eine Spezialität dieser Stadt. Direkt am historischen Abteiberg wartet beispielsweise mit dem Museum Abteiberg eine Architektur, die mit mittelalterlicher Beschaulichkeit nicht viel anfangen kann. Das 1982 eröffnete Haus des Wiener Architekten Hans Hollein gilt als bedeutender Bau der postmodernen Museumsarchitektur. Innen begegnet man unter anderem Warhol, Richter, Polke oder Yves Klein, draußen dem Skulpturengarten.
Man kann also morgens im Münster über Jahrhunderte alte Geschichte nachdenken und wenig später vor moderner Kunst stehen und sich fragen, was der Künstler einem wohl damit sagen wollte.
Auch das ist Mönchengladbach.
Seinen gewaltigen Wachstumsschub verdankte Gladbach allerdings weniger der Kunst als dem Stoff.
Im 19. Jahrhundert begann es überall zu rattern, zu klappern und zu dampfen. Webereien, Spinnereien und Maschinenfabriken breiteten sich aus. Um 1901 standen im damaligen Handelskammerbezirk mehr als 16.000 mechanische Webstühle. Gladbach und Rheydt wurden zu bedeutenden Zentren der Textilindustrie.
Die Industrialisierung veränderte die Gegend so radikal, dass sie fast wie eine zweite Gründung Mönchengladbachs wirkte. Aus Dörfern und kleinen Siedlungen wurden dicht bebaute Stadtviertel. Menschen kamen, Fabriken entstanden, Arbeiterwohnungen wurden gebaut. Das Stadtbild, das man heute vielerorts noch erkennt, ist ohne diese Epoche nicht zu verstehen.
Besonders schön lässt sich diese Entwicklung in Eicken beobachten.
Mitte des 19. Jahrhunderts war Eicken noch weitgehend ländlich geprägt. Bauernhöfe und einzelne Häuser bestimmten das Bild. Dann erreichte die Industrialisierung den Stadtteil. Fabriken entstanden entlang der Eickener Straße, die Bevölkerung wuchs, Gladbach und Eicken rückten immer näher zusammen.
Heute stehen dort noch Gebäude, die von beiden Welten erzählen. An der Eickener Straße finden sich Überreste des alten Dorfkerns: eine Hofanlage mit einem Kern aus dem 17. Jahrhundert und ein Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert. Nur ein paar Schritte weiter prägen Gründerzeitbauten und Stuckfassaden das Bild.
Wer dort spazieren geht, wandert also gewissermaßen vom alten Dorf direkt in die Industriestadt – ohne dafür eine Zeitmaschine zu benötigen.
„Mönchengladbach ist und bleibt natürlich immer meine Heimat.“ (Marc-André ter Stegen)
Eicken hat allerdings noch eine zweite Karriere hingelegt.
Eine mit Ball.
Ende des 19. Jahrhunderts trafen sich junge Männer zum Fußballspielen. 1899 entstand eine lose Spielgemeinschaft namens FC Borussia. Weil es an einem geeigneten Platz mangelte, schloss man sich Anfang 1900 der Marianischen Jünglingskongregation Eicken an. Die nämlich hatte etwas, was für ehrgeizige junge Fußballer mindestens genauso wertvoll war wie ein Vereinsheim:
einen Fußballplatz.
Am 1. August 1900 folgte die offizielle Vereinsgründung.
Damit hat Borussia Mönchengladbach nicht nur sportliche, sondern ziemlich handfeste katholische Wurzeln.
Ganz reibungslos verlief diese Verbindung allerdings nicht. Fußball wurde gern sonntags gespielt. Sonntags sollte man nach Vorstellung der Kirchengemeinde allerdings auch den Gottesdienst besuchen. Schon damals stellte sich also eine Frage, die Fußballfamilien vermutlich bis heute kennen:
Kirche oder Anpfiff?
Aus diesem kleinen Konflikt entwickelte sich jedenfalls etwas, das später Millionen Menschen beschäftigen sollte.
1919 bekam die Borussia in Eicken eine Heimat, die Fußballgeschichte schreiben sollte. In einer ehemaligen Kiesgrube an der Bökelstraße entstand der Platz, der später als Bökelberg berühmt wurde.
Wobei der Name ein kleines geografisches Problem besitzt.
Die Gladbacher nannten das Gelände ursprünglich „Kull“, also Kuhle. Es lag schließlich in einer Kiesgrube. Später wurde daraus der „Bökelberg“.
Mönchengladbach gehört damit vermutlich zu den wenigen Städten, die es geschafft haben, aus einer Kuhle einen Berg zu machen.
Und was für einen.
Der Bökelberg wurde eng, steil, laut und legendär. Die Zuschauer standen dicht am Spielfeld, Flutlichtabende wurden zu Fußballfesten, und in den sechziger und siebziger Jahren zog von Eicken aus eine Mannschaft los, die den deutschen und europäischen Fußball aufmischte.
Unter Trainer Hennes Weisweiler spielten junge, schnelle, offensive Fußballer so unbekümmert, dass ihnen ein Name blieb:
die Fohlen.
Aus diesen Fohlen wurde eine der erfolgreichsten Mannschaften Deutschlands. Borussia wurde 1970, 1971, 1975, 1976 und 1977 Deutscher Meister, gewann dreimal den DFB-Pokal und zweimal den UEFA-Pokal. 1977 erreichte die Mannschaft zudem das Finale im Europapokal der Landesmeister.
Netzer, Heynckes, Vogts, Bonhof, Kleff, Wimmer und Simonsen wurden zu Namen, die in Mönchengladbach bis heute keiner erklären muss. Später kamen weitere große Spieler hinzu.
Borussia machte aus Mönchengladbach einen Städtenamen, den Fußballfans in Liverpool, Mailand, Madrid oder Amsterdam aussprechen konnten – oder es zumindest versuchten.
Und langweilig war es auf dem Bökelberg selten.
1971 fiel Herbert Laumen bei einem Spiel gegen Werder Bremen ins Tornetz. Ein hölzerner Torpfosten hielt der Begegnung weniger gut stand als die Spieler:
Er brach.
Das Spiel musste abgebrochen werden. Holzpfosten verschwanden anschließend aus der Bundesliga.
Im selben Jahr besiegte Borussia im Europapokal Inter Mailand mit unglaublichen 7:1. Eigentlich ein Abend für die Ewigkeit – wäre da nicht jene Getränkedose gewesen, die Inter-Spieler Roberto Boninsegna traf. Das Spiel wurde später annulliert und ging als „Büchsenwurf vom Bökelberg“ in die Fußballgeschichte ein.
1973 saß Günter Netzer im DFB-Pokalfinale gegen Köln zunächst auf der Bank. In der Verlängerung wechselte er sich praktisch selbst ein.
„Ich spiel' dann jetzt.“
Kurz darauf schoss er das entscheidende Tor.
Und 1978 schlug Borussia Dortmund mit 12:0 – bis heute der höchste Sieg der Bundesligageschichte. Das wirklich Verrückte daran: Trotz zwölf Toren wurde Gladbach an diesem Tag nicht Deutscher Meister.
Wer solche Geschichten im Vereinsarchiv liegen hat, braucht eigentlich keinen Drehbuchautor mehr.
Seit 2004 spielt Borussia im modernen Borussia-Park im Nordpark. Der Bökelberg ist verschwunden – und trotzdem noch da. In Eicken erinnern eine Erinnerungsstätte, ein alter Flutlichtmast und Straßennamen wie „In de Kull“ oder „Auf dem Bökelberg“ an die Vergangenheit. Auch der Borussia-Brunnen und Figuren von Netzer, Vogts und Wimmer zeigen: Dieser Stadtteil vergisst nicht, was hier einmal entstanden ist.
Und Eicken lebt heute keineswegs nur von Erinnerungen. Rund um Eickener Markt, Schillerplatz und Aretz Plätzke hat sich ein buntes Quartier mit Gastronomie, kleinen Kulturprojekten, Ateliers, Märkten und Nachbarschaftsinitiativen entwickelt. Besonders sympathisch ist die „Alte Tanke“: Wo früher Kraftstoff verkauft wurde, stehen heute Sitzgelegenheiten, ein Bücherschrank und Lichterketten; gelegentlich finden Flohmärkte statt.
Vom Benzin zur Begegnung – auch so kann Strukturwandel aussehen.
„Am Niederrhein fühle ich mich zu Hause. Das ist meine Heimat.“ (Heinz-Harald Frentzen früherer Formel-1-Vizeweltmeister)
Wer Mönchengladbach allerdings auf Borussia reduziert, übersieht einiges.
Zum Beispiel Schloss Rheydt. Die vollständig erhaltene Renaissance-Schlossanlage ist eine Besonderheit am Niederrhein. Im 16. Jahrhundert ließ Otto von Bylandt das Schloss nach italienischem Renaissancevorbild umgestalten. Herrenhaus und Festungsanlage verbinden sich zu einem sogenannten palazzo in fortezza. Wasser, Mauern, Innenhöfe und Kasematten sorgen dafür, dass man hier zeitweise vergessen kann, dass wenige Kilometer weiter ganz normal Großstadtverkehr herrscht.
Noch weiter südlich wartet Schloss Wickrath mit seinem weitläufigen Park an der Niers. Und dort haben sich die Landschaftsplaner etwas Besonderes einfallen lassen: Die geometrische Anlage orientiert sich an der Form einer Grafenkrone.
Andere Städte setzen sich eine Krone aufs Stadtwappen.
Wickrath legt sie einfach in den Park.
Auch Rheydt selbst verdient mehr als einen flüchtigen Blick. Rathaus und evangelische Hauptkirche markieren das historische Zentrum, während die Brucknerallee mit ihrer alten Wohnbebauung noch etwas vom Wohlstand der einstigen Industriestadt ahnen lässt.
Rheydt ist dabei keineswegs irgendein angehängter Stadtteil. Es war lange eine selbstständige Stadt und besitzt bis heute eine entsprechend ausgeprägte Identität. Vielleicht ist das auch der Grund dafür, dass Mönchengladbach eine Kuriosität besitzt, die deutschlandweit ihresgleichen sucht:
zwei Hauptbahnhöfe.
Mönchengladbach Hauptbahnhof.
Rheydt Hauptbahnhof.
Beide dürfen sich ganz offiziell so nennen.
Man kann das kompliziert finden.
Oder großzügig.
Mönchengladbach hat eben genug „Haupt“ für zwei Bahnhöfe.
Ein weiteres Wahrzeichen erhebt sich an der Viersener Straße: der 1909 gebaute Jugendstil-Wasserturm. Rund 51 Meter hoch, 234 Stufen – und sogar mit einer kleinen persönlichen Note seines Erbauers. Im Skulpturenschmuck wurden der damalige Oberbürgermeister Hermann Piecq und Mitglieder seiner Familie verewigt.
Man könnte sagen: Andere Leute stellen Familienfotos auf den Kaminsims. In Mönchengladbach bekam die Familie gleich einen Wasserturm.
Wer lieber Grün als Treppen mag, findet reichlich Alternativen. Der Bunte Garten mit Botanischem Garten, der Skulpturengarten am Museum Abteiberg, die Nierslandschaft und die Schlossparks machen verständlich, warum sich Mönchengladbach gern als „Großstadt im Grünen“ bezeichnet.
Das Bild einer grauen Industriestadt passt jedenfalls längst nicht mehr. Mönchengladbach kann erstaunlich grün, ruhig und beinahe ländlich wirken – manchmal nur wenige Minuten von dicht bebauten Quartieren entfernt.
Und dann gibt es noch jene kleinen Orte, die man nicht unbedingt auf dem ersten Stadtplan mit Leuchtstift markiert.
Den Wyenturm etwa, einen Überrest der alten Befestigung des Abteibergs.
Das TextilTechnikum und das Monforts Quartier, wo die industrielle Vergangenheit nicht nur auf Tafeln beschrieben wird, sondern anhand alter Maschinen sichtbar wird.
„Gladbach ist für mich also eine Entscheidung des Herzens – für meine Beziehung und meine Heimatstadt.“ (Modedesignerin Angelika Kammann)
Oder den Hugo-Junkers-Hangar mit einer Ju 52, der an einen der berühmtesten Söhne Rheydts erinnert.
Überhaupt hat Mönchengladbach eine erstaunliche Liste prominenter Kinder hervorgebracht.
Hugo Junkers wurde zu einem der großen Namen der Luftfahrttechnik.
Hans Jonas, 1903 in Mönchengladbach geboren, gehörte zu den bedeutenden Philosophen des 20. Jahrhunderts.
Heinz Sielmann wurde als Tierfilmer bekannt.
Reinhold Ewald flog als Astronaut ins All.
Der Mönchengladbacher Arzt August Müller gehört zu den Pionieren der Kontaktlinse.
Und dann wäre da noch ein Herr namens Joseph Pilates.
Ja. Der Pilates.
Der Mann, nach dessen Trainingsmethode sich heute Menschen von New York bis Tokio auf Matten strecken, rollen und ihre Körpermitte suchen, wurde in Mönchengladbach geboren.
Das sollte man ruhig öfter erzählen. Schon allein, weil sich damit weltweit herrlich angeben lässt:
„Pilates? Kennen wir. Kommt aus Gladbach.“
Auch sprachlich besitzt die Stadt natürlich ihren eigenen Klang.
Mönchengladbach heißt im Gladbacher Platt „Jlabbach“. Erzählt werden Dönekes, gesprochen wird Platt – wobei es dafür keine überall verbindliche Rechtschreibung gibt. Und die alte „Kull“ hat es dank Borussia ohnehin längst aus der Mundart in die Fußballgeschichte geschafft.
Vielleicht beschreibt gerade dieses Wort die Stadt ganz gut.
Denn Mönchengladbach ist keine Stadt, die immer auf Hochglanz poliert sein will. Sie besitzt Ecken, Brüche und Gegensätze.
Kloster und Industrie.
Renaissance und Moderne.
Gladbach und Rheydt.
Schloss und Fabrik.
Webstuhl und Fußball.
Vitus und Borussia.
Bökelberg und Borussia-Park.
Museum und Fankurve.
Großstadt und Dorfgeschichte.
Und erstaunlich viel Grün dazwischen.
All das macht Mönchengladbach vielleicht nicht zu jener Stadt, in die man sich nach drei Minuten anhand eines Postkartenmotivs verliebt.
„Das zeigt, dass das meine Heimat ist.“ (Jupp Heynckes, unter Tränen , bei seinem emotionalen Bundesliga-Abschied 2013 in Mönchengladbach)
Aber möglicherweise zu einer, die mit jedem genaueren Blick interessanter wird.
Und dass die Menschen selbst ihre Stadt offenbar gar nicht so schlecht finden, zeigt ein bemerkenswertes Ergebnis: Im Glücksatlas 2026 lag Mönchengladbach bei der subjektiven Lebenszufriedenheit auf Platz sieben unter 40 untersuchten deutschen Großstädten – obwohl andere objektive Standortwerte deutlich schlechter ausfielen.
Vielleicht überrascht das nur diejenigen, die Mönchengladbach nicht kennen.
Denn wer hier ein wenig herumläuft, merkt irgendwann:
Diese Stadt besitzt nicht die eine große Geschichte.
Sie besitzt viele.
Die Geschichte einer tausend Jahre alten Abtei.
Die Geschichte von Webstühlen und Fabriken.
Die Geschichte von Rheydt, Wickrath und Gladbach.
Die Geschichte eines Dorfes namens Eicken, das zur Industriestadt wurde.
Die Geschichte einiger junger Männer, die einen Fußballplatz suchten und damit unbeabsichtigt einen Weltverein gründeten.
Die Geschichte einer Kiesgrube, aus der ein legendärer Berg wurde.
Und die Geschichte einer Stadt, die vielleicht gerade deshalb sympathisch wirkt, weil sie sich selbst nicht ständig für die schönste der Welt erklären muss.
Mönchengladbach muss nicht schreien.
Mönchengladbach kann erzählen.
Man muss nur ein bisschen zuhören.
Oder, noch einfacher: Komm einfach mal her. Dann wirst du schon sehen.
„Ich bin ja immer wieder nach Mönchengladbach zurückgekommen. Das ist meine Heimat, das ist mein Zuhause.“ (Rainer Bonhof)
Lott jonn!
Onkel A


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