Vor den Toren Chinas in Düsseldorf anlässlich des 20. Juli 1999:
Herr Generalkonsul YU Yong, beteiligen Sie sich nicht an der Verfolgung von Falun Gong. Setzen Sie sich dafür ein, dass die chinesische Verfassung endlich rechtsgültig umgesetzt und die Verfolgung von Falun Gong beendet wird!
Sehr geehrter Herr Generalkonsul Yu Yong,
seit nun 27 Jahren verfolgt die Kommunistische Partei Chinas Falun Gong, wie Sie wissen, ohne rechtliche Grundlage.
Im Juli 1999 begann eine massive, unerbittliche landesweite Unterdrückung von mindestens 70 Millionen chinesischer Bürger, die Falun Gong praktizieren und an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ glauben.
Seit dem Beginn vor 27 Jahren, als die Verfolgung von Falun Gong ihren verhängnisvollen Lauf nahm, wurde den Falun-Gong-Praktizierenden unsägliches Leid angetan.
Wir Falun-Gong-Praktizierende leben und arbeiten wie alle anderen Menschen auch. Wir sorgen für unsere Familie, tun unsere Arbeit, haben einen Freundeskreis, manche machen Karriere, manche nicht. Was uns auszeichnet, ist nicht, was wir arbeiten oder welcher sozialen Schicht wir in der Gesellschaft angehören, sondern dass wir an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ glauben und nach diesen Prinzipien zu leben versuchen. Ist dies einfach? Nein. Lohnt es sich? Ja, ganz sicher. Denn der Glaube an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ und das Praktizieren von Falun Gong gibt uns Halt in einer turbulenten Welt.
Egal, wo wir uns befinden, wir Falun-Gong-Praktizierende bemühen uns ehrlich, verlässlich, gütig, tolerant und verständnisvoll zu sein. Falun Gong ist etwas sehr Gutes, sehr Reines. Es schenkt uns Praktizierenden und jenen in unserer Umgebung eine Zukunft voller Hoffnung. Anders als es die Kommunistische Partei Chinas befürchtet, interessieren uns weder politische Ambitionen, noch streben wir nach Reichtum, Ruhm oder Macht. Für die Kultivierung, wie wir das Praktizieren von Falun Gong auch nennen, benötigen wir weder Macht, Geld, Status noch Ruhm.
Aus unserer Sicht gibt keine rationale Begründung, warum Jiang Zemin als damaliges Regime-Oberhaupt der Kommunistischen Partei Chinas am 20. Juli 1999 den Zerstörungsbefehl gegen Falun Gong gab:
„Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“
Für die Auslöschung von Falun Gong setzte Jiang Zemin die gesamte ihm zur Verfügung stehende Staatsgewalt ein.
1999 waren die Worte „Falun Gong ist gut“ allen, die Falun-Gong-Praktizierende persönlich kannten, wohl bekannt. Bei 70-100 Millionen Falun-Gong-Praktizierenden sind das nicht wenige.
Um den guten Ruf von Falun Gong zu zerstören, befahl Jiang Zemin groß angelegte Verleumdungskampagnen. Lügen, Verleumdungen und Hass wurden in Dauerschleife über die chinesischen Medien in jeden Haushalt ausgestrahlt.
Die Kommunistische Partei hat schon immer die Menschenrechte mit Füssen getreten. Viele Verfolgungskampagnen gegen Unschuldige hatte sie bereits davor durchgeführt. Jeder innerhalb China weiß, dass es in der Vergangenheit für jene, die die Kommunistischen Partei Chinas ins Visier genommen hatte, kein Entrinnen gab.
Doch Falun Gong ist anders, nicht wahr?
Die Praktizierenden in China selbst beugten und beugen sich der unrechtmäßigen Verfolgung nicht.
Trotz all der Lügen, die über sie verbreitet wurden und werden, trotz all der Schikanen, die sie erleiden, trotz der brutalen Verfolgung, der die Praktizierenden seit 27 Jahren ausgesetzt sind ..., trotz all dem halten die Praktizierenden in China standhaft an ihrem Glauben an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ fest.
Sie erzählen anderen, was Falun Gong ist, dass es die drei Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ und fünf Übungen hat. Dass es kostenlos gelehrt wird und sie erzählen von ihren Erfahrungen, welche Vorteile sie dank Falun Gong erfahren haben. Auf Minghui.org können auch Sie, Herr Generalkonsul, diese Erfahrungen lesen und selbst beurteilen, was Sie über Falun Gong denken möchten.
Die Falun-Gong-Praktizierenden in China decken systematisch all die Lügen der Kommunistischen Partei Chinas und deren Verfolgungsmethoden und Verbrechen gegen Falun Gong auf, wobei sie ihr eigenes Leben riskieren. Denn die Verfolgung dauert noch immer an. Noch immer berichtet Minghui von Folter, Vergewaltigung, willkürlicher Festnahmen und vielem mehr.
Anlässlich des 27. Jahrestages des Beginns der Verfolgung möchte ich Ihnen, Herr Generalkonsul, eine grobe Übersicht geben, was Minghui über die Methoden der Verfolgung von Falun Gong zusammengetragen hat.
Vorneweg ist wichtig zu verstehen, dass die Verfolgung in China Falun-Gong-Praktizierende jeden Alters aus jeder sozialen Schicht und aus allen Lebenslagen betrifft. Weder Kinder, Jugendliche noch ältere Menschen sind ausgenommen. Das jüngste Folteropfer, das Minghui.org dokumentiert hat, war 10 Monate alt.
1. In Listen erfasst und überwacht
Praktizierende werden in „Namenslisten“ von den Behörden registriert. Potenziell wird jeder auf diesen Listen überwacht und verfolgt. Manche Praktizierende werden sehr engmaschig überwacht und rund um die Uhr beschattet, sei es im Privaten, am Arbeitsplatz oder im Internet. Die Behörden benutzen dabei auch Gesichts- und Bewegungserkennung, so wie auch Ortungsgeräte an Fahrzeugen.
2. Wiederholte Schikanen
Regelmäßig wird berichtet, wie die Polizei, die Staatssicherheitsabteilungen und Nachbarschaftskomitees die Praktizierenden „spontan besuchen“, um sie zu schikanieren. Diese Besuche geschehen ohne rechtliche Grundlage. Auch werden Praktizierende ohne rechtliche Grundlage vorgeladen, befragt bzw. verhört und bedroht.
3. Festnahmen und unterschiedliche Formen der Inhaftierung
Minghui berichtet ausgiebig davon, wie Praktizierende widerrechtlich „entführt“ und in Gewahrsam genommen werden, z. B. in Polizeistationen, Haftanstalten und Gefängnissen sowie in sogenannten Rechtserziehungs- oder Gehirnwäsche-Einrichtungen untergebracht und teilweise in psychiatrischen Kliniken und Zwangsarbeitslagern eingesperrt werden.
Die Armee, die paramilitärische Polizei und die Polizei sind direkt an der Entführung und Festnahme von Falun-Gong-Praktizierenden beteiligt.
4. Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen
Minghui berichtet von vielen Fällen, bei denen Wohnung, Haus etc. der Praktizierenden durchsucht wurde, ohne dass die Behörden einen Durchsuchungsbefehl vorgelegt hatten. Praktizierende werden willkürlich beraubt: Polizisten nehmen bei ihren „spontanen Besuchen“ Falun-Gong-Bücher, Informationsmaterialien, Computer, Drucker, Mobiltelefone, Bargeld und Wertgegenstände mit.
5. Erzwungene Mitwirkung bei Ermittlungen
Praktizierende werden verhört, zwangsfotografiert, ihnen werden die Fingerabdrücke abgenommen und sie werden gezwungen, verleumderisches Material zu unterschreiben. Auch werden sie massiv unter Druck gesetzt, damit sie Namen und Kontakte weiterer Praktizierender verraten. Da die Behörden interne Quoten erfüllen müssen, werden, um diese Ziele zu erreichen, grausame Foltermethoden angewandt.
Der Wille der Praktizierenden soll mit allen Mitteln gebrochen werden.
6. Erzwungene Glaubensaufgabe – die sogenannte „Transformation“
In vielen Berichten wird davon erzählt, wie versucht wird, Praktizierende dazu zu zwingen, ihren Glauben an Falun Gong aufzugeben. Auch hier werden alle Methoden angewandt, auch hier wird von „internen Quoten“ gesprochen, die erreicht werden müssen. Die Methoden, mit denen versucht wird, die Praktizierenden von ihrem Glauben abzubringen, gehen von sanft bis sehr brutal; von manipulativ sanftem „verständnisvollem“ Zureden bis hin zu Erpressung und Folter.
Die Praktizierenden werden einer Gehirnwäsche unterzogen und gezwungen sich verleumderische Tonaufnahmen anzuhören, verleumderische Filme und Dokumente anzusehen, welche die Lehre von Falun Gong verdrehen und verleumden. Sie werden von anderen isoliert und mit Schlafentzug und anderen Druckmitteln zur Unterzeichnung von Verzichtserklärungen gedrängt, in denen sie erklären, „nicht mehr weiter zu praktizieren“.
Es wird berichtet, wie sie nach erzwungener Unterschrift trotzdem nicht, wie zuvor versprochen, in Ruhe gelassen werden. Manche werden nach der Unterschrift gezwungen, ihre „Bekenntnisse“ mehrfach zu wiederholen, teils wird dies auf Video aufgenommen, um es anderen als Propaganda oder Umerziehungsmaterial vorzuspielen.
7. Strafverfahren und Gefängnisstrafen
Minghui berichtet darüber, dass Praktizierende willkürlich verhaftet werden, dass sie in nicht öffentlichen oder kurzfristig angesetzten Gerichtsverfahren oft zu hohen Geldstrafen und langen widerrechtlichen Haftstrafen verurteilt werden. In Haft werden Gefangene mit Verkürzung ihrer eigenen Haft belohnt, wenn sie Praktizierende überwachen und verfolgen.
Der Zugang zu einem Anwalt für die eigene Verteidigung wird oft eingeschränkt oder verwehrt. Das gilt auch für den Kontakt zur Familie.
8. Zwangsarbeit
Minghui berichtet, wie Praktizierende zu jahrelanger Zwangsarbeit gezwungen werden und zwar ohne – oder mit sehr geringer Bezahlung, teilweise unter hohem Produktionsdruck und sehr vielen Arbeitsstunden pro Tag. Berichte belegen, dass sie oft trotz gesundheitlicher Beschwerden weiterarbeiten müssen.
9. Körperliche Misshandlung und Folter
Laut Minghui-Berichten werden Praktizierende verprügelt, mit Elektroschocks geschockt, gezwungen, sehr lange zu stehen oder zu kauern, bis dies zur echten Qual wird. Gezielte Folter durch Verletzungen wie Durchstechen von Fingern und empfindlichen Körperteilen mit Bambusspitzen oder Eisendraht, und auch über sexuelle Gewalt und Vergewaltigung wird berichtet. Praktizierende werden in quälenden Positionen über lange Zeit an Betten, Wänden, Decken etc. gefesselt, in sehr kleine Käfige gesperrt, über lange Zeit extremer Hitze oder Kälte ausgesetzt sowie langzeitiger Schlafentzug, sie werden mit nur wenig oder verdorbenem Essen versorgt und es wird davon berichtet, dass den Praktizierenden versagt wurde, die Toilette zu benutzen. Wenn Praktizierende an den Folgen der Misshandlungen und Folter sterben, wird dies fälschlicherweise als Selbstmord dokumentiert.
10. Zwangsernährung und medizinischer Missbrauch
Wenn ein Praktizierender in Haft in den Hungerstreik geht, um gegen die brutale und unrechtmäßige Behandlung bzw. Verfolgung zu protestieren, wird er mit Zwangsernährung (Weizenbrei mit Salz, Alkohol oder teils mit Fäkalien) bestraft. Es wird berichtet, wie durch die viel zu dicken Schläuche, die gewaltsam in den Rachen geschoben werden, Zähne abbrechen, wie die Zwangsernährung zu heftigem Erbrechen und starken Verletzungen des Mundraums und der Speiseröhre geführt hat.
Zudem berichtet Minghui darüber, wie Praktizierende zur Einnahme von unbekannten Medikamenten gezwungen werden und/oder es werden ihnen Injektionen nervenschädigender Substanzen verabreicht. In manchen Berichten wird belegt, wie Praktizierende in psychiatrische Behandlung ohne medizinische Notwendigkeit eingewiesen und dort stark verfolgt wurden.
11. Verweigerung von medizinischer Versorgung und Kontakten in Haft
Minghui berichtet davon, wie Praktizierenden in Haft notwendige medizinische Behandlung nicht gewährt wurde oder diese hinausgeschoben wurde.
Es wird auch davon berichtet: Wenn heftige Folter und Verfolgung einen Praktizierenden an den Rand des Todes geführt haben, entlässt das Gefängnis oder die Haftanstalt den Praktizierenden früher, weil sie die Verantwortung für den Tod des Praktizierenden oder die gesundheitlichen Schäden, die sie verursacht haben, nicht tragen wollen. Zudem werden den Angehörigen der Praktizierenden in Haft häufig Familienbesuche und der Briefverkehr stark eingeschränkt oder untersagt. Oft wissen die Familienangehörigen nichts über den Aufenthaltsort oder den Gesundheitszustand der Praktizierenden.
12. Wirtschaftliche Verfolgung
Praktizierende werden mittels willkürlicher Geldstrafen, Beschlagnahmung oder Erpressung von Geld und Einfrieren von Bankkonten ihres Vermögens beraubt. Zudem riskiert, wer an seinem Glauben an Falun Gong festhält, seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Wer Falun-Gong-Praktizierende anstellt, riskiert selbst ebenfalls Repressalien.
Jeder Zeit können Lohn oder Prämien von Praktizierenden zurückgehalten werden. Jeder Zeit kann die Rente gekürzt oder ausgesetzt werden.
13. Druck auf Angehörige, Arbeitgeber und Ausbildungsstätten
Minghui berichtet, wie Familienangehörige von den Behörden unter Druck gesetzt werden, sie müssten die Praktizierenden zur Glaubensaufgabe bringen. Behörden haben Familienangehörige auch gezwungen, Glaubensverzichts-Erklärungen im Namen der Praktizierenden zu unterschreiben.
Berichtet wurde auch, wie Praktizierenden gedroht wurde, dass sie mit beruflichen oder schulischen Nachteilen bestraft würden, sollten sie das Praktizieren nicht aufgeben. Zudem nutzt die KPCh auch die Festnahme oder das unter Druck setzen von Angehörigen als Erpressungsmittel.
14. Propaganda und gesellschaftliche Ausgrenzung
Um die Verfolgung zu rechtfertigen und Hass gegen die Praktizierenden zu schüren, wurden Hass-Kampagnen und öffentliche Verleumdungen in Medien, Schulen, Betrieben und Wohnvierteln landesweit betrieben. Zudem wurden Belohnungen an jene ausgezahlt, die Praktizierende an die Behörden meldeten. Minghui-Bericht 2026: Kampagne an ca. 2.000 Grund- u. Mittelschulen, Gymnasien und Universitäten
15. Reisebeschränkungen und erzwungenes Leben außerhalb der eigenen Wohnung
Praktizierende werden mit Reise- bzw. Ausreiseverboten belegt. Sie werden an Flughäfen und Bahnhöfen angehalten, festgenommen und werden nach ihrer Freilassung unter Überwachung gestellt. Manche Praktizierende leben laut Minghui daher zeitweise außerhalb ihres Wohnorts, um erneuten Festnahmen zu entgehen – was zu einem Leben auf der Flucht vor weiterer Verfolgung führt.
16. Erzwungene Blutabnahmen, Organuntersuchungen und Organraub
Minghui berichtet über erzwungene Blutabnahmen und Organuntersuchungen in Haft, aber auch Zuhause. Laut Bericht dienen die Untersuchungen der Abklärung für eine mögliche erzwungene Organentnahme für die Organtransplantations-Industrie. Der Organraub soll unter anderem von der Behörde für öffentliche Sicherheit, der Staatsanwaltschaft, den Volksgerichten und medizinischen Einrichtungen ausgeführt werden.
Es ist der blutigste Teil der Verfolgung von Falun Gong, von dem wir heute wissen.
Der Organraub wird als Form der Verfolgung gesondert beschrieben und dokumentiert:
Minghui-Themenseite „Organ Harvesting"
Hier möchte ich dies etwas ausführen:
Die physische Vernichtung für Profit – eine lukrative Organtransplantations-Industrie
Eine der schlimmsten Entwicklungen dieser Verfolgung geschah, als die Kommunistische Partei Chinas begann Jiang’s Befehl „zerstört sie physisch“ lukrativ umzusetzen.
Vorneweg: Wir Falun-Gong-Praktizierenden rauchen nicht, trinken keinen Alkohol und verunreinigen unseren Körper nicht. Viele Praktizierende erleben eine deutlich bessere Gesundheit und sehen jünger aus, als sie sind, seitdem sie Falun Gong praktizieren. Man könnte dies als eine allgemein auftretende Nebenwirkung des gewissenhaften Praktizierens von Falun Gong betrachten. Es ist recht üblich und keine Seltenheit.
Falun-Gong-Praktizierende sind mehrheitlich außergewöhnlich gesund. Sie werden in Listen erfasst, vom Staat massiv verfolgt, in den chinesischen Medien geächtet und durch die Verfolgung entmenschlicht.
Wenn man diese Tatsachen mit dem Ansteigen der Anzahl der Transplantationen ab 1999 in Verbindung bringt, lässt sich daraus schlussfolgern, wie von 1999 bis 2005 die Anzahl der Transplantationszentren in China von 150 auf über 700 ansteigen konnte.
Doch Vermutungen alleine reichen hier nicht:
Die beiden berühmten kanadischen Anwälte Hon. David Kilgour (†) und Menschenrechtsanwalt David Matas wurden gebeten zu überprüfen, von wo die Organe für die zunehmenden Transplantationen in China stammen. Von wem also die Organe stammen, die in vielen Zentren online mit Preisangabe und einer Lieferzeit von circa 14 Tagen angepriesen wurden. Sie veröffentlichten 2006 einen umfassenden Untersuchungsbericht und kamen durch Ausschlussverfahren zum Ergebnis, dass die Mehrheit dieser Organe von lebenden Falun-Gong-Praktizierenden stammen müssen.
2020 kam das unabhängige China-Tribunal ebenfalls zu dem Schluss, dass erzwungene Organentnahmen in China über Jahre hinweg systematisch stattgefunden haben und Falun-Gong-Praktizierende eine wesentliche Quelle gewesen sein müssen.
Laut Minghui wissen wir bis heute nicht, wie viele Praktizierende in den letzten 27 Jahren aufgrund der Verfolgung ihr Leben verloren.
Auch wissen wir nicht, wie viele Praktizierende verschwanden und/oder dauerhafte Gesundheitsschäden davongetragen haben.
Außerhalb Chinas sind es nicht länger nur ausländische Falun-Gong-Praktizierende, Menschenrechtsorganisationen und Private, die sich für Falun Gong in China einsetzen.
Viele Länder haben bereits Gesetze oder Verordnungen erlassen, die dem Organraub entgegenwirken.
In den Vereinigten Staaten befassen sich derzeit zwei Gesetzesinitiativen mit Berichten und Vorwürfen über erzwungene Organentnahmen in der Volksrepublik China.
Der „Falun Gong Protection Act“ zu Deutsch das „Falun-Gong-Schutzgesetz“, liegt als H.R. 1540 sowie als Senatsentwurf S. 817 vor.
Einmal angenommen, wird es den US-Präsidenten verpflichten, Visa- und Vermögenssanktionen gegen ausländische Personen oder Organisationen zu verhängen, die nach seiner Feststellung wissentlich und unmittelbar an unfreiwilligen Organentnahmen beteiligt waren oder diese ermöglichten.
Der 2026 eingebrachte „Falun Gong and Victims of Forced Organ Harvesting Protection Act“ (S. 4009) erfasst ausdrücklich alle Opfergruppen.
Erwähnenswert scheint mir die am 16. Juni 2026 angenommene US-Senat-Resolution S. Res. 444. In ihrer Präambel bezeichnet sie die Kommunistische Partei Chinas als eine „kriminelle Organisation, die eine ernste Gefahr für die weltweite Stabilität und den Frieden darstelle“.
Wer wird künftig für die Verbrechen an Falun Gong zur Rechenschaft gezogen werden?
Die Kommunistische Partei Chinas und somit jeder, der Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas ist!
Solange man Parteimitglied der Kommunistischen Partei Chinas ist, ist man Teil von eben jener Organisation, die fürchterliche unmenschliche Verbrechen gegen Falun Gong begeht und zählt somit als Mittäter.
An alle Mitglieder der Kommunistischen Partei Chinas: Treten Sie aus der Partei aus!
Sehr geehrter Herr Generalkonsul, falls Sie noch Parteimitglied der Kommunistischen Partei Chinas sind, treten Sie schnellstmöglich aus der Kommunistischen Partei Chinas aus. Sollten Sie Parteimitglieder kennen, die Verbrechen gegen Falun Gong getan haben oder immer noch tun, raten Sie diesen, dies nicht weiter zu tun.
Der Austritt aus der Kommunistischen Partei Chinas ist sehr einfach. Besuchen Sie die Webseite www.tuidang.org und registrieren Sie dort Ihren Austritt:
Bis heute, 18.07.2026, wurden 464.046.408 Austritte aus der Kommunistischen Partei Chinas und ihren angegliederten Organisationen registriert.
Die Kommunistische Partei Chinas hat seit ihrer Machtergreifung weder dem chinesischen Volk noch der Welt Vorteile gebracht. Die Partei kann das Land China nicht vertreten, sie kann auch das chinesische Volk nicht vertreten.
Was auch immer Sie tun, und wie auch immer Sie sich entscheiden, beteiligen Sie sich nicht an der Verfolgung von Falun Gong.
Setzen Sie sich dafür ein, dass die chinesische Verfassung endlich rechtsgültig umgesetzt wird und die Verfolgung von Falun Gong beendet wird!
Wir hoffen, dass Sie persönlich den Mut haben, aus dieser bösartigen Partei und den ihr angeschlossenen Organisationen auszutreten. Wählen Sie eine sichere Zukunft für sich, für Ihre Familienangehörigen und Freunde.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Mit den besten Wünschen für Ihre Zukunft grüßen wir Sie freundlich.
Eva-Marie Schiffer im Namen der Falun-Gong-Praktizierenden in Nordrhein-Westfalen




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