In diesem Tutorial möchte ich Dir das Geige spielen beibringen.
Ich möchte dir damit ermöglichen kostenlosen Unterricht nehmen zu können. Frag daher gerne in den Kommentaren nach. In folgenden Videos kann ich dann darauf eingehen und deine Fragen nicht nur beantworten, sondern euch auch alles mögliche direkt zeigen.
Thema in diesem Video: - Suzuki Methode - Rhythmus erlernen und trainieren, mit und ohne Geige
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Hallo und herzlich willkommen zur dritten Folge vom Geigen-Tutorial.
Heute möchte ich euch zeigen, wie angekündigt, die Rhythmusübungen.
Und zwar hoffe ich, dass ihr euch mittlerweile schon das Buch von dem Suzuki geholt habt.
Das Buch heißt Suzuki Volume Nr. 1, ich habe euch das auch unten in der Beschreibung verlinkt.
Das kostet 12 Euro ungefähr und ich würde euch sehr empfehlen, das zu holen.
Da gibt es jetzt auch eine Übung, wie man die Rhythmen richtig hat.
Der Rhythmus ist grundsätzlich etwas sehr, sehr Wichtiges beim Geigenspielen.
Ihr müsst nämlich so ein bisschen Takte kennen, z.B. ¾-Takt, ¾-Takt oder ¾-Takt.
Und ihr müsst natürlich auch wissen, was heißt das überhaupt.
Also ¾-Takt bedeutet, dass ihr in einem Takt vier Schläge habt.
Wenn ihr zählen würdet, 1, 2, 3, 4.
Den Rhythmus machen wir erstmal komplett ohne Geige und klatschen erstmal einfach nur.
Und ja, da in dem Buch gibt es eben vier verschiedene Möglichkeiten.
Möglichkeit A ist, dass wir einen ¾-Takt machen und als erstes haben wir sechzehnte
Noten, das sind diese Noten mit den zwei Strichen oben, ich habe euch das jetzt auch eingeblendet.
Und achte Noten, achte Noten sind die, die nur einen Strich haben und da ist es wichtig,
dass immer sechzehnte Noten, da kommen vier Stück auf einen Schlag und bei achte Noten
kommen zwei achte Noten auf einen Schlag.
Das heißt, wenn ich einen ¾-Takt habe und jetzt diesen Rhythmus klatschen möchte,
ist das 1, 2, 3, 4, 1, 2, 1, 2, 3, 4, 1, 2.
Und wenn ich den Takt zähle, ist das 1, 2, 3, 4, 1, 2, 3, 4.
Am besten probiert ihr das mitzuklatschen oder nachzuklatschen.
Macht erstmal ein schön langsames Tempo, kann man es natürlich auch erhöhen, sodass
ihr auch mit dem Klatschen hinterherkommt und das versteht.
Zum Rhythmus B, der ist schon einiges komplizierter, aber das ist auch sehr gut, weil man muss
ja so ein bisschen Multitasking lernen.
Da hat man immer, also hat man generell nur achte Noten und man hat immer die ersten zwei
achte Noten auf einen Schlag, wie man davor schon gelernt hat.
Danach haben wir eine zweite achte Note mit einer achten Pause kombiniert.
Das ist zusammen dann auch ein Schlag.
Und so hat man diese zwei Schläge, die man beim ¾-Takt wiederholen kann, immer und immer
wieder.
Also quasi 1, 2, 3, 4, 1 und immer so weiter.
Da merkt ihr schon, ich komme auch durcheinander.
Also 1, 2, 1, 2, 3, 4, 1, 2, 3, 4, 1, 2, 3, 4 und immer so weiter.
Und das probiert ihr mal durchzuziehen oder es ein bisschen nachzuklatschen.
Bei der Übung C, da ist es einfacher, da habt ihr eine Achtel und zwei Sechzehntel,
die sich immer wiederholen.
Also 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 1, 2, 3, 4 und immer so weiter.
Dann bei Übung D, ganz wichtig, haben wir Triolen.
Bei den Triolen ist es das Besondere, da sind immer drei Noten auf einen Schlag.
Obwohl es achte Noten sind, sind Triolen, die gehören immer zusammen, dann hat man
immer drei Noten auf einen Schlag, also ein bisschen schneller als zwei achte Noten.
Das würde dann so sein, 1, 2, 3, 4.
Man zählt das immer so ein bisschen mit 1-Unte, 2-Unte, 3-Unte, 4-Unte.
Das war jetzt falsch geklatscht, aber 1-Unte, 2-Unte, 3-Unte, 4-Unte.
Also quasi 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 2, 3, 4, 1, 2, 3, 4.
Ich hoffe, man hört das und versteht das gut.
Das war Übung D.
Übung E, da hat man jetzt nur sechzehntel Noten, das bedeutet, man hat immer vier auf
einem Schlag, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8.
Jetzt in Takten, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 1, 2, 3, 4.
Also wenn ich bis 8 zähle, ist das reine Gewohnheit, das sind dann im Grunde zwei Takte.
Ein Takt hat immer vier Schläge, wenn es sich um einen Viervierteltakt handelt.
Ein Viervierteltakt ist auch oft gekennzeichnet durch dieses kleine c vorne.
Manchmal steht 4 durch 4 da, dann weiß man das, oder bei Dreiviertel.
Ansonsten heißt das c auch immer Viervierteltakt.
Ja, und dann kommen wir jetzt zu den Übungen mit der Geige.
Zack, jetzt habe ich die Geige.
Also wenn ihr das auf der Geige spielt, Geigenhaltung, Bogenhaltung, Stimmen nicht vergessen, dann
als erstes auf den leeren Seiten, und zwar würde ich mit der A-Seite oder mit der E-Seite
wie auch immer anfangen.
A-Seite ist diese hier.
Also immer wieder merken, G, D, A, E, G, du alter Esel.
Ihr könnt die Hand auch erstmal hier halten oder wie auch immer da, sodass ihr so ein
bisschen das Gefühl habt.
Stützt euch auf eurer Geige ab, denkt dran, ihr müsst sie so halten können, und dann
ist es angenehm.
So, dann kommen wir jetzt zu den Rhythmusübungen mit der Geige.
Denkt dran, wenn ihr die Geige wieder anlegt, ihr müsst euch schön drauf ablegen können
mit eurem Kinn, und dann müsst ihr die Hand, eure linke Hand auf die rechte Schulter legen
können, und ihr müsst ganz angenehm, ohne verkrampft, ohne dass ihr verkrampft seid,
die Geige so halten können.
Ja, wenn wir jetzt die Rhythmusübungen machen, dann könnt ihr ruhig die Geige halt halten,
und ich würde erstmal natürlich auf dem näheren Bein spielen.
Haltet also die Hand einfach nur dran.
Achtet darauf, dass ihr eine korrekte Geigehaltung habt, ganz wichtig.
Und dann spielen wir das erstmal auf der A-Seite.
Wenn wir den Rhythmus A machen, ist das ja vier Sechzehntelnoten und zwei Achtelnoten
und dann zwei Pausen.
Also, ich probiere jetzt mal dabei mitzuzählen.
1, 3, 4, 1, 3, 4.
3 und 4 sind eben Pausen.
Die Viertelpausen, seht ihr ja in dem Heft, wie die aussehen, sind im Gegensatz zu den
Achtelpausen einen ganzen Schlagteil.
Wenn wir den Rhythmus jetzt auf der E-Seite machen, geht immer so weiter.
Und jetzt machen wir das Ganze ohne Pausen.
So, das könnt ihr im Grunde einfach probieren so nachzuspielen.
Also immer vier Sechzehntel, zwei Achtel, und ihr könnt probieren schon den Bogen dann
anzuhalten, dass der nicht so weit mitschwingt.
Es muss auch nicht unbedingt super sauber klingen.
Erstmal einfach, dass ihr die Technik macht.
Was bei mir oft ein Problem ist, dass mein Bogen so ein bisschen sich so dreht.
Ich zeige das mal so, genau, dass ich den so verdrehe.
Liegt daran, dass ich manchmal den nicht ganz richtig so vernünftig festhalte, sondern
ihn lockerer lasse.
Gewöhnt euch gleich an, den Bogen so zu halten, dass er gerade über die Seiten streicht.
Das Anwinkeln könnt ihr später immer noch machen.
Das hat dann ganz andere Gründe.
So, eine wichtige Sache natürlich noch, die ich noch erwähnen möchte und zwar, wenn
ihr euch die Geige anlegt und euch dann die Hand hier dran legt, immer zuerst den Daumen
entspannt ans Griffbett legen und dann die Finger aufsetzen.
Und wenn ihr die Finger draufsetzt, bei der Tonleiter zum Beispiel, die ja wirklich schon
ganz schön schwer ist für den Anfang, dann macht ihr das bitte so, dass ihr die Finger
immer erst setzt, bevor ihr mit dem Bogen streicht.
Das muss grundsätzlich so in eurem Kopf verankert sein, weil wenn man das anders macht
und probiert es genau gleichzeitig zu machen oder die Hände ein bisschen zu spät sind,
dann klingt es grauenvoll.
Also das ist so ein kleiner Trick, wenn wir dann denken, die Finger müssen erst sitzen
und dann muss der Bogen streichen.
Ja, das war es soweit mit dem dritten Tutorial-Video.
Ich hoffe, euch hat diese Rhythmusübung gefallen.
Ein bisschen was anderes, aber auch sehr wichtig.
Wenn euch das Video gefallen hat, dann könnt ihr mir das gerne zeigen, unterschreiben oder
einfach liken.
Wenn ihr noch irgendwelche Fragen dazu habt oder Anmerkungen oder auch mal Kritik dazu
oder ihr noch spezielle Übungen sucht wollt, dann schreibt es direkt drunter, dann kann
ich darauf auch eingehen im nächsten Video.
Und bis dahin bedanke ich mich ganz herzlich bei euch fürs Zuschauen, wünsche euch viel
Freude beim Ausprobieren und Selbstspielen.
Ich sage tschüss bis zum nächsten Mal.
Tschüss.