Die wahren Gründe für triebige Pferde und die Lösung, damit die Pferde unter dem Reiter wieder fein auf die Reiterhilfen reagieren können. Dieses Wissen über die Reiterhilfen unterstützt dich beim pferdefreundlichen Reiten und beim Ausbilden deines Pferdes. Reiter die Wissen und Können haben reiten ihre Pferde genau aus diesen Gründen mit dem Schenkeldruck. Wir betrachten unter anderem auch... - den Ausdruck "Schmieden". - Reiterfehler die unbewusst entstehen - Folgeerscheinungen durch verspannte Reiter - den genauen Ablauf der Reiterhilfen - die Kommunikation Reitlehrer und Reitschüler uvm.
Jeder Reiter muss Wissen über Pferde, reiterliche Einwirkung und das passende Können haben, damit die in diesem Video gezeigten Fehler nicht passieren und die Lösungen erreicht werden.
Ihr bekommt hier Tipps wie ihr eure Pferde mit System aufbauen und richtig ausbilden könnt. In den Ergänzungen für Mitglieder findet ihr viele weitere Tipps.
Seht euch die Videos unserer Online-Reitschule WR-ride your life Riding Academy by Wolfgang Rust immer wieder an, dann könnt ihr das Wissen verinnerlichen und ihr werdet eine positive Veränderung eurer Pferde beim Reiten spüren.
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-------------------ANGESPROCHENE VIDEOEMPFEHLUNGEN------------------------------------------------ F102 Guckige Pferde korrigieren lernen. Reiterhilfen genau erklärt! Mentale Einstellung für Reiter! https://youtu.be/PHRIfkyZWag F102 Mitglieder: Guckige Pferde korrigieren lernen. Reiterhilfen genau erklärt! Mentale Einstellung! https://youtu.be/H1I3JGWxcLI Podcast: Guckige Pferde mit mentaler Stärke und Selbstvertrauen reiten lernen. Mere-Exposure-Effekt https://youtu.be/ECCVwi0E7ao F27: Anlehnung- die feine Zügelhilfe! Pferde in Anlehnung am Zügel reiten lernen, Kriterien, Fehler. https://youtu.be/2PSmoFq2RSE F9: "Biegender Sitz"! Stellung und Biegung! Dein Pferd stellen und biegen! online Reiten lernen! https://youtu.be/KRhU4srWwYU F45: Reiterfehler! Ecken und Wendungen reiten- Falsch und Richtig, Stellung, Biegung, Pferde Reiten https://youtu.be/NCezMPro1iU F97: Tempo vs. Schwungvoll Reiten! In die Hand vs. An die Hand Reiten, Pferde maulig reiten https://youtu.be/mGY0IlxB63Q F98 Soll ich am Pferd nach außen oder innen Sitzen?! Nachteile für Reiter und Pferd. Reiterhilfen https://youtu.be/GXbup7qeN2A
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Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg beim Lernen durch die Videos und dann beim Umsetzen und Üben. Euer online Reitlehrer Wolfgang 😉
Hallo Reiter-Kollegen, es freut mich euch auf unserer Online-Reitschule Riding Academy
bei Wolfgang Rust begrüßen zu dürfen.
Heute mit einer Stute, Leila, sie ist sechs Jahre alt.
Und zwar mit dem Thema, nicht das Treiben macht Pferde stumpf, sondern Mangelndes Wissen
und Mangelndes Können.
Das ist ein ganz wichtiger Punkt und ich mache dieses Video noch einmal, wir haben ja schon
sehr gute Videos über das Treiben, Schenkeldruck.
Ihr braucht nur Wolfgang Rust und Schenkeldruck googeln und ihr bekommt diese Videos vorgeschlagen.
Warum nehme ich dieses Thema noch einmal?
Weil hier sehr, sehr viele Nachrichten kommen, mein Trainer sagt, ich darf nicht ständig
treiben, ich soll mit der Wade gar nichts tun.
Und hier sind natürlich einige Fehler und leider, ein Trainer, der das so nicht umsetzen
kann, wird natürlich dann sagen, ich darf gar nicht treiben.
Wir sprechen hier vom klassischen Reiten, also wenn jetzt Westernreiter sagen, sie treiben
nicht, das ist ganz eine andere Art zu reiten.
Oder wenn jemand Islampferde reitet und sagt, er treibt nicht, wobei ich wiederum welche
kenne, die auch treiben.
Also bei uns geht es jetzt um das Klassische, warum müssen wir treiben?
Das ist jetzt ein ganz wichtiger, grundsätzlicher Punkt.
Wir haben hierzu schon sehr, sehr viele Videos, warum wir treiben müssen, sollten ganz kurz
angesprochen.
Punkt 1, meine Wade hat immer die Aufgabe, die Hinterbeine einzurahmen.
Punkt 2, wenn ich mit der Wade die Hinterbeine einrahme, dann ist es wichtig, dass ich, wenn
ich rechts herum reite, mit der rechten Wade am Gurt das Pferd auch biegen kann.
Würde ich links herum reiten, muss ich mit der linken Wade biegen können.
Das ist ganz wichtig aus der Anatomie.
Jetzt stellt euch mal das Pferd von hinten nach vorne so vor.
Hinterbeine, eingerahmt durch beide Waden.
Dann der Schenkeldruck, biegt das Pferd, ums rechte Bein gebogen oder links gebogen.
Hier geht es um die Biegung in der Rippe.
Und in dem Moment, wo ich hier mit der Wade rechts zum Beispiel einen Druck mache, bekomme
ich rechts die Muskulatur leicht angespannt und sie gibt rechts nach.
Würde ich den gleichen Impuls links geben, mache ich das mit der linken Wade, jetzt dreht
sie den Kopf nach links und jetzt kann ich sie links lockern.
Und ihr seht sofort, das geht mit ganz feinen Zügelhilfen.
Warum?
Weil ich es über die Wade mache.
Also, einrahmen der Hinterhand brauchen wir fürs gerade richten.
Punkt 2, Biegung, immer um das Bein.
Punkt 3, aktivieren der Hinterhand.
Ich muss immer das abfußende Hinterbein mehr unter den Körper reiten können, damit sich
das Pferd drüber schieben kann.
Weil, und jetzt sind wir beim nächsten Punkt, der Motor des Pferdes ja immer hinten ist.
Die Hinterhand ist knöchern mit dem Rest der Wirbelsäule verbunden, im Gegensatz zur Vorhand.
Und in dem Moment, wo die Hinterhand arbeitet, kann sich das Pferd nach vorne schieben, Schubkraft,
und später tragen, Tragkraft.
Und das funktioniert aber nur, wenn die Hinterhand unter Kontrolle ist.
Und jetzt mal für alle zum Nachdenken, mit welchen Hilfen soll ich die Hinterbeine und
die Hinterhand, alles was hinter mir ist, kontrollieren, wenn ich sage, ja mit dem Bein
mache ich jetzt mal nichts, mein Bein ist weg, ich sitze hier im Rücken und habe da die Zügel.
So, mit welchen Hilfen soll ich die Hinterbeine kontrollieren?
Das ist unmöglich, darum brauchen wir die Wade.
Und auf die Wade, und das ist jetzt ein Satz, den müsst ihr euch merken, jeder der unsere
Videos kennt, weiß was jetzt kommt, immer nur so viel wie notwendig und immer so wenig
wie möglich einwirken.
Wichtig ist dabei jedoch, die Pferde müssen immer wissen, was wir Reiter mit unseren Hilfen
wollen.
Leila ist hierzu ein geeignetes Pferd.
Warum?
Weil hier bei der Ausbildung, warum auch immer, sehr wenig auf den Schub nach vorne geachtet wurde.
Das heißt, als ich sie bekommen habe, gingen die gar nicht vorwärts, nicht wenig, nicht
ein bisschen, sondern gar nicht.
Und das ist im Endeffekt, wenn ich hier am Reiten bin, der Schub nach vorne bedeutet,
ich kann, und jetzt wirklich genau darauf achten, denn darauf geht es jetzt hin, mit
der Wade das Hinterbein aktivieren und wenn das Hinterbein aktiv ist, nach vorne unter
den Körper tritt, habe ich die Möglichkeit, mit meinem Kreuz über das Standbein, das
ist das Bein, das am Boden ist, nach vorne drüber zu reiten.
Also nochmal, die Wade aktiviert die Hinterhand und mit dem Kreuz kann ich vorreiten.
Fehler wäre, wenn der Reiter auf die Wade keine Reaktion hat, das Bein ganz weg hat
und sie würde dann so gehen und dann beginnt der Reiter hier so zu arbeiten, dann wird
das Pferd den Rücken immer mehr wegschieben, immer mehr wegdrücken und das Pferd versteht
die Welt nicht mehr.
Im Vergleich zu, ich lege die Beine jetzt nur leicht an, Rahmen ein und schon kann sie
wieder durch den Körper fleißig nach vorne gehen und ich habe die Möglichkeit, mit dem
Kreuz über das Standbein vorzureiten.
Hangbein, Standbein haben wir auch bereits, Hangbein ist immer, wenn das Bein abfußt,
es hängt in der Luft, da habe ich mit der Wade Einfluss, Standbein, das Pferd fußt
auf, steht am Boden, da habe ich nur mit dem Kreuz den Einfluss.
Falls sich jemand von euch fragen sollte, was das für ein Fleck ist hier, das ist durch
die Winterdecke, bei uns sind die Pferde ja auch draußen und bewegen sich draußen und
gehen und dennoch, wenn sie geschoren sind, dann gibt es Pferde, die sind hier ein bisschen
empfindlicher.
Wir haben hier, damit das wieder ganz zugeht, damit ihr Fell drüber wächst, so einen Schoner
für die Schulter, manche von euch werden es kennen, mit dem haben wir dann die Möglichkeit,
das Pferd hier vor diesem Reiben, das ist ja durch das Reiben von der Decke in der Bewegung,
ein bisschen zu schützen.
Wir gehen jetzt weiter, warum werden Pferde triebig, wenn der Reiter kein Wissen und auch
kein Können, oder wenig Wissen und wenig Können hat, und zwar aus dem Grund, es geht
nicht darum, dass ich jetzt drauf sitze und mit dem Bein drücke und drücke und ich kann
schon gar nicht mehr, weil ich so drücke, das Können bedeutet, ich bin fähig gelassen
zu sitzen, tief zu sitzen, in der Bewegung des Pferdes zu sitzen, dann mitzugehen mit
der Bewegung, mit der Wade locker an die Hand zu reiten.
Das ist hier mal der erste Punkt, also tiefes Sitzen und mit der Wade aktivieren und drunter
reiten, kreuz reitet vor.
Das ist einmal das eine.
Wie stark ich das machen muss, hängt immer davon ab, wie das Pferd gerade reagiert.
Bedeutet jetzt, auf einer Skala von 0 bis 10 möchte ich gerne mit einer 0,5 bis 1
meiner Stärke reiten, dann bekomme ich aber keine Reaktion.
So, jetzt mache ich das mit 1, 2, ach dann drücke ich schon mit 4, irgendwann mit 6
und dann irgendwann sitze ich da oben und drücke mit 10 und sage, mein Pferd ist stumpf.
Und da ist der Fehler bereits passiert.
Das Können ist das Sitzen, das richtige Einwirken mit der Wade.
Das Wissen bedeutet, welche Reaktion möchte ich als Reiter auf meine Hilfen haben.
Und das ist jetzt das Wissen, wo ich sage, wenn jemand sagt, du darfst dein Pferd nicht
ständig treiben, sonst wird dein Pferd triebig, da fehlt Wissen.
Für uns wichtig, wir müssen die Hinterbeine einrahmen, wir müssen das Hinterbein unter
den Körper bringen und wann ist es richtig, wenn ich auf meine Wade eine Reaktion bekomme?
Bekomme ich hier keine Reaktion, kann ich auch mal mit der Gerte, da kann ich mich auch
auf den Stiefel klopfen, einfach mal, dass das Pferd reagiert, aktiv wird, dann lasse
ich mich mitnehmen.
Würde das Pferd jetzt wieder aufhören aktiv zu gehen, dann ersetze nicht ich wieder dieses
mangelnde Vorwärtsgehen, denn hier, und das ist jetzt ganz wichtig, darf es nie so
weit kommen, dass ich schon so stark treibe, dass das Pferd nur nicht langsamer wird, das
ist ein Fehler.
Ich treibe nicht, dass das Pferd nicht langsamer wird, sondern das Pferd bewegt sich und ich
unterstütze das Pferd, dass es einen besseren Schritt geht, fleißig geht, durch den Körper
geht.
Meine Kräfte, meine Einwirkung ist dann im Endeffekt nur für das Formen der Pferde da
und niemals für das, die muss doch nach vorne, nein, wenn ich jetzt merke, sie wird wieder
träger, dann komme ich einfach nur Bein, reagiert sie nicht, dann Gerte, noch einmal
zu, Wade, Gerte und schon ist sie wieder fleißig, nimmt mich mit und das ist eben das Wissen,
wenn ich heute sage, ich muss die Hinterbeine unter Kontrolle haben, dann habe ich durch
das Wissen auch die Möglichkeit zu sagen, ja, ich mache die Wade dran, jetzt habe ich
den Druck, mit dem ich arbeiten möchte, ach, die reagiert aber nicht, dann sage ich nicht
mehr, mehr, sondern hey, pass mal selber auf, geh mal selbst, so, jetzt geht sie selbst
und ich kann um das Vielfache weniger machen und das ist das Ziel.
Einmal energisch, hey, aufpassen und dann weniger machen und das Pferd nimmt mich mit.
Wie gesagt, bei Leila war es leider so, dass sie komplett ohne Schub nach vorne geritten
wurde oder wie auch immer sie vorwärts geritten wurde, ist auch vollkommen egal, ihr kennt
ja meine Einstellung, wir arbeiten mit dem, was wir jetzt haben und von dem gehen wir
weiter, ist auch unsere Aufgabe beim Ausbilden, immer einen Ist-Zustand festzustellen und
darauf zu achten, wie bekommen wir das Pferd hin, dass wir weiterkommen und auch hier ist
wiederum Wissen und Können wichtig, denn ich kann, wenn ich das Können habe und Wissen
zuordnen, welche Reaktion hat das Pferd auf Hilfen gelernt, was hat es konditioniert und
dann kann ich damit arbeiten, wo hat es positive Emotionen gespeichert, wo negative und das
ist ja das Gefühl für ein Pferd.
Betrachten wir das Ganze nun im Trab, noch einmal, Ruhe, brav, also auch hier, wenn ein
Pferd dann gerade solche triebigen Pferde, die hinten gar nicht reagieren oder ganz wenig
reagieren, nicht antraben, Ruhe reinbringen, neu beginnen.
Die Aufgabe, die ich jetzt habe, ist einfach mal lockeres Vorreden und ihr hört bei ihr
immer wieder das Klappern mit den Eisen, auch sehr interessant, das nennt man Schmieden
und dieses Schmieden ist ein Zeichen der Balance, genau betrachtet, mangelnde Balance, warum?
Weil das Pferd, eben weil sie zu wenig untergetreten hat früher, das Problem hatte, dass sie die
Beine nicht wirklich sortieren konnte.
Jetzt tritt sie mit dem Hinterbein mehr und jetzt muss sie das auch zuordnen lernen im
Verhältnis Hinterbein-Vorderbein.
Die Zeit muss man dem Pferd geben, wie gibt man sie dem Pferd, indem man locker gleichmäßig
reitet, an der Durchlässigkeit arbeitet und dem Pferd die Chance gibt, locker, hintendran,
über den Rücken, nach vorne zu gehen.
Worauf achte ich jetzt weiter, ich mache ja beim Hinsetzen den Druck mit dem Bein, wenn
ich jetzt merke, dass das Pferd ganz, ich sage mal, festgehalten trabt, so gegen die
Hilfen oder jetzt beim Antraben, ich möchte antraben, sie reagiert gar nicht, dann komme
ich mal kurz, Wartegärte, bis sie hinten beginnt und das ist wichtig, ihr dürft hier
beim Antraben nie Panik bekommen und das Pferd so richtig reinhüpfen lassen, sprich
ihr steht schon auf, trabt schon los, nein, ihr bleibt ganz ruhig, aktiviert hinten bis
das Pferd auf Wade, mit Gärte leicht unterstützt, vorwärts geht und durch dieses Vorwärts
habt ihr dann die Möglichkeit, das Pferd über den Rücken an die Hand zu reiten.
Ganz, ganz, ganz wichtig, ich mache das noch einmal, aufnehmen, weiter reiten an die Hand,
bis zum Schritt, schreiten, jetzt vom Links-Rechts treiben, beide Beine gegenhalten am Zügel,
sie trabt von hinten an und ich kann sie vorreiten.
Auch hier zählt die Reaktion auf die Wade, wenn ich hier sage, gar nicht treiben, dann
wird das Pferd nicht gehen lernen, wenn ich aber sage, ich treibe mit einer bestimmten
Stärke und jetzt möchte ich auch die passende Reaktion und das ist Wissen, wann ist die
Reaktion passend, das Können, dass ich mit der Wade Druck mache, mit meinem Kreuz nach
vorne reite und dann auch zum Arbeiten komme und hierzu haben wir schon sehr viele Videos.
Also ihr merkt, das ist wirklich Basisarbeit, wir betrachten nun auch den Galopp aus dem
Lockeren nach vorne, ihr könnt hier an der langen Seite oder hier in der Wendung angaloppieren
und wichtig, gerade bei Pferden, die wenig Schub haben, immer schön in der Bewegung
mitgehen.
Die Wade aktiviert, aber das Kreuz reitet vor, spanne ich mit meinem Sitz an, dann treibe
ich mit meinem Bein gegen meine Verspannung und deshalb mangelndes Können macht Pferdetrieb.
Ich muss als Reiter immer wissen, welche Reaktion möchte ich und ich zeige euch jetzt die Reaktion
auf die Gärte, so wie sie ist und erzähle dir, wie die Galoppierung beginnt, jetzt kann
ich sie loben.
Da brauche ich gar nicht viel mehr treiben, einfach nur so wie sie ist, leicht touchieren,
sie galoppiert, ich lasse mich mitnehmen und ich habe aber meine Beine so dran, dass ich
sie einrahmen kann, die Sprunglänge diktieren kann, das Pferd auch biegen kann und das ist
ja die Aufgabe der Wade und des biegenden Sitzes.
Hier wechseln mit Trapparade, Ruhe reinbringen, Gärte will nach innen, aussitzen, vorbereiten,
galopp, mitgehen in der Bewegung und wieder rausreiten, leicht touchieren und ihr seht,
sie galoppiert schon wieder los, brav, das ist das Um und Auf, Pferde tatsächlich locker
galoppieren.
Natürlich kommt hier auch, dazu bin ich ja ängstlich, ein bisschen angespannt, hat
das Pferd keine Chance nach vorne zu gehen, weil durch meine Anspannung das Pferd ja festgehalten
wäre.
Wenn ich aber hier locker am galoppieren bin, dann kann mich das Pferd mitnehmen und merkt
euch immer, Wade rahmt die Hinterbeine ein, diktiert das Abfußen, bringt das Hinterbein
mehr unter den Körper und ihr merkt dann, jetzt nimmt mich das Pferd schön auf der
Linie mit und ich muss fähig sein, jederzeit vorzureiten und wieder rausreiten, beim Aufnehmen
kürzere Sprünge vorreiten und das ist jetzt das Wichtige, ihr könnt kein Pferd versammeln,
aufnehmen, wenn ihr mit der Wade die Hinterbeine nicht kontrollieren könnt, rausreiten, an
die Hand, verkürzen, kurze Sprünge vorreiten und dann habt ihr auch die Möglichkeit mehr
verkürzen, mehr äußeres Bein vor und das ist der Traum.
Ich hoffe es ist jetzt klarer, warum Treiben wichtig ist und wenn jemand sagt, du brauchst
dein Pferd gar nicht treiben, wenn diese Person meint, mich gar nicht treiben, natürlich
treiben, aber nicht so stark, redet mit eurem Trainer, wie genau meinst du das denn?
Viele sagen ja dann, gar nicht treiben, meinen das aber gar nicht so und wenn ihr denen zuseht,
dann seht ihr, dass die die Beine zuhaben, dass die die Pferde diktieren und dann wisst
ihr auch, okay, da muss man mit der Kommunikation ein bisschen besser arbeiten, also nicht gleich
sagen, mein Trainer hat keine Ahnung, weil er das sagt, sondern es ist ihm vielleicht
gar nicht bewusst, wenn der sagt, gar nicht treiben und er selber treibt daran.
Also das eine, achtet darauf, wirklich kommunizieren, geht an die Trainer und die Schüler und das
zweite, Wissen ist immer die Voraussetzung, um eine Reaktion des Pferdes zuordnen zu können.
Einerseits, wenn ich auf einem Pferd sitze, das ich nicht kenne, das Zuordnen, welche
Reaktionen hat das Pferd auf die Hilfen gespeichert und dann kann ich damit arbeiten.
Andererseits, wann bin ich denn zufrieden, wenn ich jetzt so reite und das Pferd wieder
langsamer werden, ich würde immer mehr machen, das wäre falsch.
Wenn ich so wie jetzt reite und ich merke, die würde jetzt ein bisschen zäher werden,
dann muss ich dann touchieren, wenn sie abfußt und plötzlich habe ich ein fleißiges Pferd
und alles andere wird locker und hier bekommen nun die Mitglieder noch einmal eine Ergänzung.
Wenn ihr die Videos sehen möchtet, abonniert den Kanal, wir freuen uns, wenn ihr Mitglieder
hier auf YouTube oder bei uns auf der Website www.wr-rideyourlife.com werdet.
Bis zum nächsten Mal.