Traumgarten mit hunderten Rosen: Hier ist kein Gießen nötig | SWR Treffpunkt

Flower Growing Profession
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17 Videoaufrufe·11.09.2026
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Videozusammenfassung
KI-generiertWolfgang Jurisch, a professional gardener, has transformed eight meadow orchards in Wendlingen into a sprawling rose paradise over 40 years. His garden features approximately 2,000 roses of over 200 varieties, including climbing, shrub, and bed roses, as well as peonies. This self-created sanctuary is designed for year-round bloom and is sustained by the unique natural properties of the local soil.
Am Ortsrand von Wendlingen, mitten in den Streuobstwiesen, blühen im Juni unzählige Rosen.
Der Rosengarten von Wolfgang Jurisch. Der gelernte Gärtner hat hier etwas Einzigartiges geschaffen.
Eine Blühinsel voller Rosen. In allen Farben und Formen.
Vor 40 Jahren hat der heute 65-Jährige damit angefangen.
Mittlerweile hat er aus acht Streuobstwiesen ein Rosenparadies geschaffen.
Also circa 2000 werden es sein. Es sind so Rembler-Rosen, Blätter-Rosen, Strauch-Rosen, Edel- und Beet-Rosen.
Alles miteinander. Und auch über 300 Pfingstrosen bald. Es blüht also das ganze Jahr über etwas.
Selbst im Dezember blühen dann die Christrosen. Also man kommt nie ohne Blüte von hier fort.
Ich habe angefangen 1986 mit einem Ahr. Da habe ich gedacht, das baue ich weiter aus.
Und so habe ich dann Stück für Stück dazugekauft, bis es so ungefähr 60 Ahr jetzt sind.
Mit den ganzen Sitzecken und so weiter habe ich nach und nach alles selber hergestellt.
Auch die Wege, Hochstand, alles im Garten selber geschaffen.
Und so ist das mein klares Paradies. Bis auf mein Lebensende wahrscheinlich.
Über 200 verschiedene Rosensorten hat er angepflanzt. Einige sind mittlerweile riesige Büsche, oft meterhoch.
Und hier sieht man meine vielen einmal blühenden Strauch-Rosen.
Die hatte ich auch schon vor ca. 20 Jahren gepflanzt. Und immer jedes Jahr um die Hälfte zurückgeschnitten.
Und sie blühen dann wieder überbordend. Man kann sie natürlich auch kleiner halten.
Man muss sie nur immer tiefer zurückschneiden.
Natürlich, wenn man viel Platz hat, so wie ich, dann kann man sie auch mal 4-5 Meter hoch wachsen lassen.
Auch der Duft der einmal blühenden Rosen ist unvergleichlich gegenüber den anderen, die viel gezüchtet werden.
Gerade die offenen Blüten haben nicht mehr so viel Duft wie die gefüllten.
Die duftet auch hervorragend. Ist halt viel kleiner in der Blüte.
Man kann also wunderbar auch einen Brotstrauß draus machen.
Wenn man da 5-6 Triebe miteinander nimmt, dann hat man einen wunderschönen Strauß schon beieinander.
Da braucht man bloß ein bisschen Inhalt dazu. Ein bisschen Frauenmantel, ein bisschen Fern.
Und schon hat man seinen fertigen Brotstrauß.
Und hier sehen wir eine Rembler-Rose. Das ist die Albertine.
Und so kann man in einem alten Apfelbaum den wunderschön eine zweite Blüte kreieren.
Und nicht nur im Frühjahr im April, auch im Juni hat man da eine Blüte am Apfelbaum.
Man pflanzt sie immer auf die Nordseite und bindet sie dann zweimal am Baum an.
Und dann lässt man sie hinaufwachsen in den Baum.
Und braucht dann die ersten 7-8 Jahre nichts mehr dran rumschneiden.
Erst wenn sie mal zu alt wird und die Äste von oben runterkommen,
dann muss man natürlich unten schneiden oder die Äste wieder nach oben hinaufbinden.
Dann hat man weitere Freude an diesem Gewächs.
Sehen Sie, sie entwickelt dann ganz dicke Stämme.
Auch auf dem Nachbargrundstück hat er schon Rosen gepflanzt.
Auf der anderen Seite drüben sehen Sie die Rembler-Rose Wildfly.
Die habe ich vor 15 Jahren da hingepflanzt an den Apfelbaum.
Der ist dann vor vier Jahren umgestürzt.
Dann hat der Nachbar ein Klettergerüst hingebaut.
Und jetzt blüht sie praktisch über dem Klettergerüst wieder und umspielt so das Kreuz.
Es steckt unglaublich viel Liebe und Arbeit in dem Rosengarten.
Als Profigärtner hat er sofort erkannt, dass man aus dem Grundstück was machen kann.
Ich habe den Garten ja nur angefangen, weil es der Boden ein hunderter Lössel im Boden ist.
Wie auf den Filtern oder der Magdeburger Porte.
Der hat eine wunderbare Wasserführung.
Es kann regnen und nach einer halben Stunde kann man schon wieder drüberlaufen.
Und es ist schon wieder trocken, ohne dass man dreckige Schuhe bekommt.
Und wenn es vier Wochen trocken sein kann, dann ist es nur 5 cm trocken und drunter ist es immer noch feucht.
Deswegen brauche ich auch kein Wasser hier zum Gießen im Garten.
Alles was fest eingewurzelt ist, versorgt sich selber mit Wasser.
Es ist noch nie was vertrocknet hier drin.
Das ist meine Lieblingsrose, eine Judy of Skur, eine englische.
Überbordend blüht sie.
Natürlich muss man alles auch wieder zurückschneiden, wenn es verblüht ist.
Und zwar mindestens 25-30 cm.
Umso buschiger wird dann der ganze Strauch.
Und umso mehr Blüten kriegt man in der zweiten Blüte dann.
Und schauen Sie, immer so 5 mm oberhalb von einem Blatt.
Hinter jedem Blatt sitzt nämlich ein Auge, wo der Trieb wieder austreiben kann.
Hier ist das Auge.
Auf Anfrage kann man den Rosengarten besuchen.
Der Rosenmeister führt gerne durch sein Paradies.
