
Die Hölle der Scheren
Die Hölle der Scheren erzählt die düstere Legende der zweiten Ebene der chinesisch-buddhistischen Unterwelt. Dort werden jene bestraft, die Ehen zerstören, Untreue fördern oder treue Witwen dazu verleiten, ihre Treue zu brechen. Die Strafe ist grausam: Immer wieder werden alle zehn Finger mit riesigen Scheren abgeschnitten.
Das Lied greift außerdem die berühmte Geschichte von Pan Jinlian und Wang Po aus Die Räuber vom Liang-Schan-Moor auf. Während Pan Jinlian zunächst keine Absicht hatte, ihren Ehemann zu verraten, brachte Wang Po sie durch Intrigen und Gift auf einen verhängnisvollen Weg. Nach der Legende erwartet diejenigen, die solche Taten planen oder fördern, die Hölle der Scheren.
Ein Tag in dieser Hölle entspricht 7.500 Jahren auf der Erde, und die Sünder verbringen dort 20.000 Jahre, was nach der Überlieferung rund 54 Milliarden Erdjahren entspricht.
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Das Lied ist inspiriert von einem Artikel:
2. Ebene: Die Hölle der Scheren
Wenn jemand die Ehe eines anderen zerstört oder eine Witwe, die ihrem verstorbenen Ehemann treu war, dazu drängt, wieder zu heiraten oder einen neuen Mann zu finden, wird er zur Hölle der Scheren verurteilt, wo ihm wiederholt alle zehn Finger abgeschnitten werden.
In der Geschichte „Die Räuber vom Liang-Schan-Moor“ hatte Pan Jinlian, eine verheiratete Schönheit, nicht die Absicht, Ximen Qing, einen reichen Kaufmann, zu verführen. Ihre Nachbarin Wang Po ermutigte sie jedoch, sich bei Ximen einzuschmeicheln. Wang gab Pan dann Gift, um ihren Ehemann zu töten. In dem Moment, als Wang diesen üblen Plan fasste, erwartete sie die Hölle der Scheren.
Ein Tag in der Hölle der Scheren entspricht 7.500 Jahren auf der Erde. Die Sünder müssen 20.000 Jahre auf dieser Ebene verbüßen, was 54 Milliarden Erdjahren entspricht.
Quelle: https://de.minghui.org/html/articles/2026/1/27/189456.html
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Die Hölle der Scheren
Ein falsches Wort... ein dunkler Plan...
Ein gebrochenes Herz... beginnt den Untergang.
Wo Treue verraten wird... wartet das Gericht.
Wer fremde Liebe heimlich bricht,
verbirgt die Wahrheit vor dem Licht.
Ein Flüstern wird zur dunklen Macht,
bis jede Hoffnung still erwacht.
Wer Witwen lockt mit falschem Schein,
sie sollen nicht mehr einsam sein.
Doch jeder Schritt auf diesem Pfad,
führt tiefer in die finstre Saat.
Keine Lüge bleibt verborgen,
keine Schuld vergeht im Wind.
Denn dort, wo kalte Schatten wohnen,
beginnt das Urteil für das Kind der Sünde.
In der Hölle der Scheren,
schneiden Klingen immerzu.
Zehn Finger fallen immer wieder,
keine Gnade, keine Ruh'.
Ein Tag sind siebentausendfünfhundert Jahre,
Zeit wird endlos, Schmerz bleibt klar.
Zwanzigtausend Jahre Strafe,
fünfundfünfzig Milliarden fast auf Erden wahr.
Pan Jinlian war einst gebunden,
ihr Herz war nicht auf Schuld gefunden.
Doch Wang Po säte Gift und List,
bis jedes Mitgefühl vergisst.
Ein Kaufmann voller Gier erschien,
das Schicksal ließ die Schatten zieh'n.
Der tödliche Plan nahm seinen Lauf,
das Urteil hielt sie ewig auf.
Jeder Rat aus Hass geboren,
jeder Mord aus kaltem Sinn.
Schreibt den Namen tief in Feuer,
führt den Sünder dort hinein.
In der Hölle der Scheren,
schneiden Klingen immerzu.
Zehn Finger fallen immer wieder,
keine Gnade, keine Ruh'.
Ein Tag sind siebentausendfünfhundert Jahre,
Zeit wird endlos, Schmerz bleibt klar.
Zwanzigtausend Jahre Strafe,
fünfundfünfzig Milliarden fast auf Erden wahr.
