𝐒𝐩𝐚𝐡𝐧 𝐬𝐭𝐢𝐦𝐦𝐭 𝐛𝐞𝐢𝐦 𝐈𝐦𝐩𝐟𝐞𝐧 𝐰𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫 𝐚𝐮𝐟 „𝐡𝐚𝐫𝐭𝐞 𝐖𝐨𝐜𝐡𝐞𝐧“ 𝐞𝐢𝐧

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Spahn stimmt beim Impfen weiter auf, harte Wochen ein
Bisher 69 Menschen nach Corona-Impfung verstorben
Ein Artikel von Corona-Impfung vom 30. Januar 2021
Angesichts der anhaltenden Knappheit bei den Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus
hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Bevölkerung weiter auf, harte Wochen eingestimmt.
Gleichwohl sei die Impfkampagne aber auf einem guten Weg, betonte Spahn am Freitag in Berlin.
Er bekräftigte das Ziel, dass bis Mitte Februar alle Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen
ein Impfangebot erhalten sollten, bis Ende März auch alle über 80-Jährigen.
Die Bundesregierung dämpfte die Erwartungen an den für Montag geplanten
Corona-Impfgipfel von Bund und Ländern.
Es sei kein Gespräch, an dessen Ende konkrete Beschlüsse zu erwarten seien,
sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.
In die Beratungen sollen auch die Impfstoffhersteller eingebunden werden.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder forderte im ZDF eine Offenlegung sämtlicher Verträge
zwischen der EU und Herstellern von Corona-Impfstoff.
Die aktuellen Lieferverzögerungen kritisierte er als mehr als unbefriedigend
und gab daran der EU eine Mitschuld.
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer forderte in den Zeitungen der
Funke Mediengruppe einen nationalen Impfplan, um allen Impfwilligen bis Ende September
eine Impfung zu ermöglichen.
Der linken Gesundheitsexperte Achim Kessler rief Spahn auf, Hersteller zur Freigabe ihrer
Lizenzen zu zwingen, damit weitere Firmen die Impfstoffe herstellen könnten.
Spahn sagte zur Verfügbarkeit der Impfstoffe, die Regierung rechne damit, dass bis Ende
des ersten Quartals insgesamt 12 Millionen Dosen der Produkte von BioNTech und Moderna
geliefert würden.
Zusätzlich könnte Deutschland im nächsten Monat mit etwa 3 Millionen Impfdosen von
AstraZeneca rechnen.
Kanzleramtschef Helge Braun sagte dem Portal t-online.de, er rechne bis Ende März mit
insgesamt gut 20 Millionen Impfdosen, sofern bis dahin weitere Impfstoffe zugelassen
würden. Spahn begrüßte, dass die neue Produktionsstätte des Impfstoffherstellers BioNTech
in Marburg am Donnerstag genehmigt wurde.
Positiv wertete er auch die Zusage von AstraZeneca, der EU jetzt doch mehr Impfdosen
liefern zu wollen als zwischenzeitlich angekündigt.
Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhard, sprach sich im SWR dafür aus,
Lehrkräfte und Erzieher beim Impfen vorzuziehen.
Dies verlangte in den Funke-Zeitungen auch der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes,
Heinz-Peter Meidinger.
Diese Berufe seien «ultrasystemrelevant», sagte auch FDP-Chef Christian Lindner den
RND-Zeitungen.
Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cicutek, wies erneut darauf hin, dass
die Wirksamkeit des AstraZeneca-Impfstoffs etwas geringer sein dürfte als bei den mRNA-
Impfstoffen von BioNTech, Pfizer und Moderna.
Gleichwohl habe auch das neue Produkt eine «sehr gute Wirksamkeit».
Bislang seien nur wenige gravierendere Nebenwirkungen bei den Corona-Impfungen
aufgetreten, sagte Cicutek weiter.
Dazu gehöre in seltenen Fällen eine vorübergehende Gesichtslähmung.
69 Menschen seien nach einer Impfung verstorben, Hinweise, dass diese Todesfälle mit den
Impfungen in Zusammenhang stehen, gäbe es aber nicht.
Katastrophen und seltsame Naturereignisse machen den Menschen aufmerksam.
Etwas läuft schief.
Es läuft tatsächlich etwas sehr schief.
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