
Der Stein, der Wahrheit spricht
Der Stein, der Wahrheit spricht
Im Tal von Zhangbu liegt ein Stein,
mit Zeichen, alt und doch so rein.
Kein Meißel ritzte, keine Hand,
doch Worte stehn im Fels gebannt:
„Die Kommunistische Partei Chinas wird zusammenbrechen.“ –
der Himmel ließ es dort geschehn.
Ein Mann im Amt, mit Macht betraut,
verfolgte Dafa, blind, vertraut.
Er sperrte einen Guten ein,
der rief im Kerker: „Falun Dafa ist ein aufrichtiges Fa!“
Und als der Pein den Körper traf,
blieb unversehrt sein Herz im Graf.
Oh Stein im Tal, du stiller Zeuge,
dein Wort durchbricht der Lügen Gehege.
Ein Herz erwacht, erkennt die Spur:
Wahrheit lebt – und Lüge nur
wankt und stürzt im Licht der Zeit.
Gerechtigkeit – du bist bereit.
Der Täter selbst ward bald verhaftet,
von Schuld gedrückt, im Geist erschlaftet.
In Zelle drei – beim Praktizierenden –,
sah er den Weg, den wahren, lichten.
Der Hass verflog, das Herz ward weich,
und Groll verwandelte sich gleich.
Im Park, beim Stein, die Wahrheit klar,
kein Scherz, kein Traum – das Zeichen war
vom Himmel selbst, mit tiefer Kraft.
Der Parteimann spürte die Macht.
Er trat hinaus aus rotem Band,
ein freier Mensch im Vaterland.
Oh Stein im Tal, du stiller Zeuge,
dein Wort durchbricht der Lügen Gehege.
Ein Herz erwacht, erkennt die Spur:
Wahrheit lebt – und Lüge nur
wankt und stürzt im Licht der Zeit.
Gerechtigkeit – du bist bereit.
Er ließ den Titel hinter sich,
gab Gold und Macht für Wahrheit auf – für dich.
„Ich will nicht länger Mittäter sein,
der Himmel zählt, und nichts bleibt geheim.“
Ein neuer Weg, so schlicht, so frei,
ein Mensch tritt aus der Lüge bei.
Der Stein bleibt stumm, doch spricht so laut,
dass selbst ein Mächtiger ihm glaubt.
Wenn Himmel spricht, so höret hin –
der Weg zurück führt tief nach innen.
Und wer sich öffnet, Herz bei Herz,
dem weicht das Dunkel, weicht der Schmerz.
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