Auf dem Markt finden sich immer mehr kostenlose Online-Alternativen zu Computerspielen. Hinter den gratis Onlinespielen verbirgt sich das Free2Play Geschäftskonzept. Was sich genau hinter Free2Play verbirgt und welche Vor- und Nachteile es gibt, wird in diesem Erklärfilm erklärt.
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Geschütztes Werk gemäß § 60a und § 60b UrhG, weil für schulische Unterrichtszwecke geeignet und bestimmt.
Free2Play ist ein auf Gratis-Spielen basierendes Geschäftsmodell,
bei dem Spiele kostenlos heruntergeladen und gespielt werden können,
was immer häufiger vorzufinden ist.
Es existiert sowohl im Bereich der Computerspiele
als auch im Bereich der Tablets und Smartphones.
Alle Free2Play-Titel sind Online-Multiplayer-Spiele.
Darunter fallen meist die Kategorien Rollenspiele und Shooter.
Ein Großteil der Spiele finanziert sich über Werbung auf ihrer eigenen Webseite,
anderen Internetseiten oder in Game, zu Deutsch im Spiel.
Dort sieht man zum Beispiel im Chat oder in Pop-Ups Werbung für eine Firma.
Manche Spiele bieten auch die Möglichkeit,
im Spiel Gegenstände wie Rüstungen oder Waffen gegen Echtgeld zu kaufen.
Viele Spiele verkaufen Premium-Mitgliedschaften mit Vorteilen.
Dies kann zum Beispiel ein spezieller Begleiter sein,
der dem Charakter folgt und ihn unterstützt.
Einige Spielfirmen haben vertragliche Bindungen mit Fernsehsendern.
Dadurch können sie günstig Werbung für ihre Spiele ausstrahlen.
Viele Spielehersteller stellen auch Spiele her, die im Laden verkauft werden.
Wenn sie feststellen, dass der Umsatz nicht hoch genug ist,
beenden sie den Verkauf entweder komplett oder stellen auf Free2Play um.
Viele Spiele erreichen dadurch bis zu eine Million weitere Spieler.
Im Bereich Free2Play gibt es noch eine Nebenkategorie, Pay2Win,
also Zahle, um zu gewinnen.
Hier fügen die Spielehersteller gewollte Elemente ins Spiel ein,
die bezahlt werden müssen.
Ohne diese kommt man nur erschwert oder gar nicht weiter.
In vielen Spielen kann man gegen Echtgeld Spielgeld kaufen,
um schneller an teurere Gegenstände zu gelangen.
Bleibt noch die Frage, welche Vorteile Free2Play gegenüber kaufbaren Spielen hat.
Die Vorteile für die Nutzer sind in den meisten Fällen finanzieller Art.
Viele und besonders Gelegenheitsspieler wollen möglichst kein Geld ausgeben.
Deswegen sind Free2Play-Titel auch sehr beliebt.
In gleicher Hinsicht hat der Spielehersteller den Vorteil,
dass mehr Leute sein Spiel spielen.
Außerdem bekommt die Firma laufend Einnahmen von den Leuten,
die für spezielle Gegenstände im Spiel zahlen.
Doch Free2Play-Spiele haben auch Nachteile.
Viele Hersteller ermöglichen es Kindern, an Spiele zu gelangen,
die nicht für sie geeignet sind.
Dies geschieht meist durch Sicherheitsvorkehrungen,
die nicht ausreichend ausgeführt wurden.
Auch das Pay2Win-System wird als großer Nachteil angesehen,
da viele Spieler kein Geld ausgeben wollen,
dadurch die Spiele nicht mehr gespielt werden
und Unternehmen keine Einnahmen machen.
Zusätzlich haben Free2Play-Titel eine hohe Suchtgefahr.
Man sollte also bei Free2Play-Spielen darauf achten,
nicht in eine Geldfalle zu geraten und in Maßen zu spielen.