Die Globalisierung ist ein vielseitig und heiß diskutiertes Thema. Sie betrifft jeden von uns, doch was ist die Globalisierung eigentlich und was hat sie mit jedem Einzelnen von uns zu tun? explainity geht genau diesen Fragen nach und gibt in größtmöglicher Kürze ein paar Antworten.
Dieses Erklärvideo wurde produziert von explainity GmbH Homepage: www.explainity.com E-Mail: [email protected]
Wenn Sie Interesse an einem eigenen explainity Erklärvideo haben, besuchen Sie unsere Website www.explainity.com oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.
Dieser Erklärfilm wurde für die private, nicht-kommerzielle Nutzung produziert und veröffentlicht und ist in diesem Rahmen ohne Rücksprache oder schriftlicher Genehmigung für private Zwecke kostenfrei zu verwenden. Bitte beachten Sie jedoch, dass der Erklärfilm weder inhaltlich noch grafisch verändert werden darf. Geben Sie bei einer Verwendung bitte stets explainity als Quelle an und verweisen Sie bei Veröffentlichungen im Internet auf www.explainity.de.
Für die kommerzielle Nutzung sowie die Nutzung zu Bildungszwecken, wie Filmvorführungen bei Bildungsveranstaltungen (z.B. Vorführungen im Schulunterricht oder im Bereich der Erwachsenenpädagogik) ist eine Lizenzierung erforderlich. Weitere Infos hierzu finden Sie hier: https://www.explainity.de/education-project/
Geschütztes Werk gemäß § 60a und § 60b UrhG, weil für schulische Unterrichtszwecke geeignet und bestimmt.
Globalisierung ist ein viel diskutiertes Thema.
Deshalb ist es auch gar nicht so leicht,
diesen komplexen Begriff in einfachen Worten zu erklären.
Beginnen wir bei den Anfängen,
dem Hintergründen der Globalisierung.
Technische Neuerungen wie Handys, Flugzeuge, Telefone und das Internet
haben die Ausbreitung der Transport- und Kommunikationsnetze ermöglicht.
Unter anderem können Menschen und Länder
Dieser Prozess wird Globalisierung genannt.
Globalisierung kommt von Globus
und bedeutet die weltweite Annäherung von Nationen.
Zur Verdeutlichung mal ein Beispiel.
Früher haben Unternehmen die Produkte in ihrem Herkunftsland produziert,
wie die Firmen Profi TV und Supercolor,
die beide Fernseher im Land knetenreich herstellen.
Ihre Produkte stehen zwar in Konkurrenz zueinander,
jedoch müssen sie beide die gleichen Lohn- und Lohnnebenkosten für die Produktion bezahlen,
haben die gleichen Kunden, ähnliche Zulieferer
und verkaufen ihre Fernseher zu vergleichbaren Preisen.
Kurzum, für beide gelten die gleichen Rahmenbedingungen.
So weit, so gut.
Durch die technische, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung im Zuge der Globalisierung
können nun auch andere Firmen,
die unter anderen Rahmenbedingungen produzieren,
ihre Produkte in knetenreich anbieten.
So kann ein Unternehmen aus dem Land Rezensionien
hier Fernseher verkaufen, die preiswerter sind,
da sie günstiger produziert werden.
Die dort ansässigen Firmen Supercolor und Profi TV
müssen reagieren, um den Wettbewerb standhalten zu können.
Somit wächst die Welt weiter zusammen
und es herrscht ein reger Warenaustausch zwischen den Ländern.
Mehr Produkte werden für mehr Menschen verfügbar und bezahlbar.
Doch nicht nur Produkte und Wirtschaftsgüter werden ausgetauscht,
sondern auch Dienstleistung, Wissen, kulturelle Güter und sogar Sprachen.
Und diese einzelnen Punkte hängen alle stark zusammen
und beeinflussen sich gegenseitig.
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten.
Durch die Globalisierung und den intensiven Austausch
geht dies häufig zu Lasten der Menschen oder der Umwelt.
Wenn ein Unternehmen die Produktion in ein wirtschaftsschwaches Land verlagert,
so verlieren die Menschen in einer Industrienation ihre Beschäftigung.
Gleichzeitig bekommen viele Menschen in der wirtschaftsschwachen Nation Arbeit.
Im Vergleich zu den Industrienationen arbeiten die Menschen hier für sehr wenig Geld,
weshalb sie häufig arm bleiben.
Ausreichende Versicherungen wie Sozialversicherung oder Krankenversicherung
haben sie meist so gar nicht.
Ein weiterer Nachteil der Globalisierung sind ökologische Probleme,
wie zum Beispiel die Klimaerwärmung.
Die Nutzung von Flugzeugen, Schiffen und Lastwagen
zum Transport über die Landesgrenzen hinweg nimmt immer mehr zu.
Dadurch wird vermehrt Kohlendioxid freigesetzt,
das wiederum die Hauptursache der Erderwärmung ist.
Und auch die nationalen Umweltauflagen werden in einigen Ländern übergangen.
Im weltweiten Standortwettbewerb ist dies ein weiterer Kostenfaktor,
der möglichst gering gehalten werden soll, um attraktiv für Unternehmen zu sein.
Globalisierung ist also vielschichtig und auf nahezu alle Lebensbereiche übertragbar.
Deshalb lässt sich die Kette von positiven und negativen Auswirkungen immer weiter fortführen.
Wichtig ist das Bewusstsein, dass die Globalisierung von sich aus weder gut noch böse ist.
Es kommt darauf an, was wir Menschen in Zukunft mit den neuen Möglichkeiten machen.