Püppchen über den Wolken. Teil 1 meines My Watercolor Journey's. Diesmal erkunden wir einen neuen Artstyle und ich teste meine liebsten Mission Gold Class Aquarellfarben. Was denkt ihr? Ist das eine schöne neue Serie für den Kanal? :) Aquarell Malerei in ihren vielen Fasetten, das erunden wir auf dieser Reise.
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Wie immer, nicht vergessen: Zeichnen, Malen, Kunst ist Ausdruck. Aber Perfektion erreicht man nur durch Übung. Wie Mathematik, Sprache, Physik, Musik und das Leben: Um das zu können was ich kann, müsst ihr es lernen. Zeichnen ist auch nur Motorik und Wissen. Wissen wie man etwas darstellt und das Motorische Können mit einem Stift dies darzustellen. Wissen wie man eine Linie ansetzt, wo man sie ansetzt und warum man das tut.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Serie hier auf meinem Kanal Kritzelpixel.
My Watercolor Journey, meine Wasserfarbenreise, endlich ist das Swatchen und Ausprobieren vorbei.
Wir werden in dem heutigen Video ein Bild malen.
Es ist unglaublich, ich male mal ein Bild.
Und zwar diesen Charakter inspiriert durch einen Gaia Online Charakter, den ich mal gestaltet habe.
Wie ihr sehen könnt, experimentiere ich gerade an einem neuen Artstyle herum.
Und da werden wir in dem heutigen Video auch drüber sprechen.
Wie kommt man zu der Inspiration eines Artstyles und wie setzt man diesen um?
Tja, das kann ich euch natürlich auch nochmal in gesonderten Videos erklären.
Aber das passt eigentlich ganz gut dazu, denn wir sehen hier die erste Version meiner Puppencharaktere.
Die kennt ihr vielleicht aus meinem Sims 4 Let's Play.
Da habe ich in Staffel 6 angefangen, bei den Thumbnails so Puppen-ähnliche Charaktere zu gestalten.
Und jetzt kann ich euch erklären, woher diese Inspiration kommt.
Ich schaffte mal eine Puppe.
Überraschung, Überraschung, das hatte wahrscheinlich jeder.
Das war eigentlich mehr so eine Art Stofftierpuppe.
Naja, sie bestand aus Stoff.
Und die Arme und Beine waren am Körper direkt mit dran genäht.
Also das war so schlauchähnlich.
Die Arme waren Schläuche und die Beine waren Schläuche.
Und dann war sie gefüllt mit einem Füllmaterial, das sich so ein bisschen knautschen ließ.
Wie so eine Mischung aus Sand und Wolle.
Ich weiß nicht, was drin war, aber der ein oder andere, der sich auskennt mit solchen Materialien, wird gleich sagen
Ah, ich weiß nicht, was das ist.
Dann schreibt es bitte in die Kommentare.
Auf jeden Fall hatte sie als Skelett innen einen Drahtkörper.
Das bedeutet, ich konnte die Arme und die Beine biegen.
Aber ich konnte sie biegen, wie ich wollte, denn es gab keine Gelenke.
Also die Arme und Beine waren mehr Schläuche.
Und das Ganze war eine Mischung wie aus Puppe und Stofftier.
Und es hat mir so viel Spaß gemacht, mit dieser Puppe zu spielen, die eine aufgenähte Nase hatte.
Weswegen meine Charaktere auch alle so eine knubbelige Knubbelnase bekommen.
Die aussieht wie halt eben draufgeklebt.
Und sie hatte Knopfaugen.
So richtig der Klassiker einer günstig hergestellten Puppe, mit der man eigentlich nicht so gerne spielen sollte.
Wie mit diesen ganzen teuren Puppen, die es heutzutage gibt trotzdem.
Immer noch mein absoluter Liebling.
Und ich mochte diese schlauchähnlichen Arme und die schlauchähnlichen Beine.
Und dass das Ganze so einen Knautschcharakter hatte.
Und ich damit machen konnte, was ich wollte.
Ich konnte sie verformen und biegen.
Und es war völlig egal, ob da die Gelenke nun richtig gesessen haben oder nicht.
Es hatte sowas Leichtes und sowas Besonderes einfach.
Und ich mochte diese Puppe sehr gerne.
Und deswegen habe ich mich bei diesem Artstyle obviously davon inspirieren lassen.
So kann ein Artstyle entstehen.
Wenn ich wollte etwas Kindliches, Universelles haben.
Eine Sprache, die meine Figuren sprechen.
Welche für jeden verständlich ist.
Auf den ersten Blick sofort kindlich und naiv und simpel und schlicht.
Und ein bisschen fern der Realität.
Denn Arme und Beine sind nun mal keine Schläuche, sie haben Gelenke.
Das setzt sich hier immer halb um.
Natürlich achte ich ja hier auf Anatomie.
Zum Teil.
Aber ich mische das Ganze.
Ich mische die unrealistischen Bewegungen dieser Puppe mit realistischen Bewegungen eines Menschen.
Und so entsteht natürlich ein ganz besonderes Bild.
Beziehungsweise ein ganz besonderer Eindruck.
Wenn man sich anguckt, was ich dort zeichnerisch und charakteristisch umgesetzt habe.
Jetzt gehe ich noch mit meinen Glitzerstiften hier drüber.
Denn der Umhang beinhaltet ja innen eine Galaxie.
Ich nehme auch einen Gelstift, um noch ein paar Sterne zu malen und ein paar Highlights zu setzen.
Und dann ist das Ganze auch schon fast fertig.
Ein Aquarellbild kann mal sehr vektorgrafisch illustrativ sein.
Und das macht mir aktuell sehr viel Spaß.
Meinen digitalen Art-Style und Coloration-Style in die traditionellen Medien einfließen zu lassen.
Und dann langsam die traditionellen Techniken mit diesen digitalen zu verbinden.
Das ist dann mein Ziel. Letzten Endes.
Aber ja, das hier war die Inspiration.
Gaia Online Avatar meets New Art-Style meets Watercolor Journey.
Und ich finde, das Bild ist ganz süß geworden.
Klar, wir haben jetzt keine große Aussage. Es ist einfach nur ein süßes Bild von Cutigkeit her.
Ich habe keine großartige Geschichte. Ich weiß nicht, warum sie da rumfliegt.
Vielleicht ist sie eine Elfe und wenn sie pupst, dann kommen regenbogenfarbige Wolken und auf denen kann sie in den Himmel schweben.
Wow, das war awkward. Aber ihr wisst, meine Story ist immer ein bisschen awkward.
Vielleicht werden wir in Zukunft ein paar mehr Geschichten mit diesem Art-Style sehen.
Denn ich glaube, ich kann damit sehr viele Geschichten umsetzen.
Aber jetzt bin ich erstmal sehr zufrieden.
Gemalt wurde das Ganze mit meinen Mission Gold Watercolors.
Die haben ein wunderschönes mattes Finish auf meinem Taiga-Aquarell-Block,
den man im Taiga-Store kaufen kann, der sehr günstig ist und nicht sehr langlebig.
Aber ich scanne das Ganze eh ein, von daher...
Ich mag einfach, wie diese beiden Medien miteinander sprechen.
Wie die beiden Medien miteinander arbeiten.
Wir werden natürlich meine anderen Aquarellfarben in den zukünftigen Videos auch sehen.
Ich werde sehr viel Charakterdesign machen und natürlich auch sehr viele Geschichten erzählen.
Aber dazu brauche ich ein bisschen Inspiration.
Also wenn ihr mir ein paar Ideen in die Kommentare schreibt,
zu Szenen, einfach nur Wörter, Dinge, die man miteinander kombinieren kann
oder die man eigentlich auch nicht miteinander kombinieren kann,
dann auf in die Kommentare damit und ich werde mal gucken,
ob ich sie in meine Bilder geschichtlich einfließen lassen kann.
Denn letzten Endes kann man aus allem eine Geschichte machen.
Das hat mir sehr viel Freude bereitet. Ich hoffe, euch auch.
Ich hoffe, ihr habt einen besseren Einblick in die Welt der Gestaltung eines Artstyles bekommen.
Dieses Bild gibt es auch auf meinem Instagram-Account freigestellt zum genaue Betrachten.
Und jetzt wünsche ich euch noch ein wunderschönes Wochenende.
Bis zum nächsten Mal bei Kritzelpixel.
Und falls ihr noch nicht genug von Wasserfarben habt,
gibt es hier meine beiden ultimativen Testvideos.
Unangenehme Stille.
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