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Ja Leute, heute zeige ich euch mal eine Solaranlage bzw. eine Vodvoltaikanlage auf dem Haustach und meine Erfahrungen dazu.
Das seht ihr jetzt hier, also dieses ganze Haustach hier.
Könnt ihr euch vorstellen, in zwei hier geht ein Strich durch.
Das hier ist ein Feld, bestehend aus diesen 4x6 Modulen, aus diesen 24 Modulen und die anderen,
die ihr im Busch und im Strahlen nicht mehr ganz sehen könnt, das ist das zweite Feld.
Und diese gehen in die zwei Wechselrichter rein.
Ja Leute, wir sind hier direkt auf dem Haustach bzw. wir schauen gerade aus dem Dachfenster raus.
Und ja, jetzt seht ihr mal, wie so etwas aufgebaut ist.
So, also wie sieht es jetzt hier aus? Also hier haben wir das Solarmodul.
Ihr seht das vielleicht noch, ist von der Firma Solan.
Die ist mittlerweile schon pleite, hat 225 Watt.
Und ja, also ich habe damals geachtet darauf, deutsche Module zu kaufen,
weil die erstens vom Rahmen her und vom ganzen Aufbau her irgendwie wesentlich stabiler waren als die asiatischen.
Und was auch noch wichtig ist, Leute, und ganz wichtig, wirklich wichtig, jetzt aufpassen,
ist, es gibt eine sogenannte Produktgarantie und eine Leistungsgarantie.
Und da müsst ihr aufpassen, die Leistungsgarantie, weil viele sagen einfach nur 20 Jahre Garantie, 20 Jahre Garantie.
Ja, das ist alles schön und gut, aber 20 Jahre Leistungsgarantie bedeutet nur, dass das Modul,
falls es noch funktioniert, nochmal, falls es noch funktioniert, 80% der Ausgangsleistung,
also sprich 80% von 225 Watt hätte.
Dann gibt es noch die Produktgarantie und jetzt ist wichtig, die Produktgarantie,
die geht meistens bei den meisten, gerade im asiatischen Bereich, meistens nur zwei Jahre.
Wenn es nach drei Jahren kaputt ist, ja, ist doch egal, weil es ist kaputt, also kann es auch keine Leistung mehr bringen.
Also hier aufpassen und das war damals bei der Firma Solon, glaube ich in Berlin die Firma ansässig,
die hat eine 10 Jahre Produktgarantie gehabt.
Deswegen haben wir gesagt, okay, das machen wir jetzt hier mit dieser Firma Solon.
Ist aber leider aufgrund dieser ganzen Solarboom-Krise da, wie viele deutsche Hersteller, pleite gegangen.
Ist halt so, schade.
Ja, dann was ich euch auch noch sagen möchte ist, ich habe hier mich entschlossen,
einen sogenannten, also diese Aluprofile hier, wie ihr seht, das sind normale Aluprofile,
dass diese Aluprofile, weil manche Einbau, manche Installateure machen es hier nur,
also einfach nur so runter, einmal runter, runter, runter.
Ich hoffe ihr könnt mich so folgen, einfach nur so, wenn das hier das ganze Dach ist,
also statt ein falsches Dach, dann machen die hier nur so den Strich runter.
Und ich wollte aber auch noch diese Querstreben haben,
weil durch diese Querstreben gibt es hier eine extreme Stabilität
und dann ist das echt hier viel stabiler gegen irgendwelchen, ja wie soll man sagen,
Schneelast-Geschichten im Winter.
Aber da habe ich hier eh nicht das große Problem, weil es ein sehr steiles Dach ist,
deswegen steige ich jetzt hier auch nicht rauf mit der Kamera und falle dann noch runter.
Das ist mir auch ein bisschen zu gefährlich.
Gut, dann, wie schon gesagt, ich sage euch heute alles und zwar auch die Probleme.
Es ist ja so, dieses Haus hier ist ja schon ein bisschen ältere Generation,
das ist Ende der 60er gebaut worden und diese Taschen hier, Dachtaschen,
habe ich hier ersetzt, hier unten seht ihr das, durch, ich hoffe ihr könnt es sehen,
durch so Aluminium, so Aluminiumtaschen.
Und das Problem hier bei diesen Aluminiumtaschen ist, die dichten nicht hundertprozentig ab.
Also es macht jetzt hier nichts, weil es eh unter der Solar, also unter dem Pendel drin ist,
aber grundsätzlich ist hier immer noch eine schwierige Situation.
Und ich habe noch ein zweites Problem, was mich im Winter bemerkbar macht, ist Folgendes.
Und zwar unter dem Dach, also diese Haken hier, diese ganzen Halterungen,
sind ja quasi verschraubt auf den sogenannten Längspalken, die es hier drunter gibt.
Und diese Längspalken sind natürlich solche Schrauben drin.
Jetzt habe ich folgendes Problem, im Winter ist es hier draußen auf dem Dach arschkalt.
Also ich habe hier oft Minus 15, Minus 10, Minus 20 Grad, wie auch immer.
Also dieses Eisen hier, was ihr hier seht, ist kalt.
Innen drin ist es warm, weil Heizung und so weiter, dann ist es warm.
Das bedeutet jetzt, da ich jetzt hier diesen Schrauben durch den Balken durch habe,
ist der Balken innen drin kalt.
Was passiert jetzt, Achtung, physikalisch, wenn etwas kalt ist, dann kondensiert da Wasser.
Also sprich, das Wasser, was ich hier unter dem Dach drinnen habe, kondensiert an dem Balken.
Das heißt, der Balken ist nass.
Das bedeutet wiederum, wenn der Balken nass ist, fängt er an zu faulen.
Und das ist eine Problematik, wo ich meines Erachtens irgendwie noch keine Lösung gefunden habe,
wie man sowas besser machen kann.
Also vielleicht wisst ihr was, kommentiert es mal drunter.
Ja und diese beiden Felder kommen dann jeweils einmal hier in den ersten Wechselrichter
und hier in den zweiten Wechselrichter rein.
Das geschieht hier über diese kleinen Leitungen hier unten.
Und ebenso hier kann man extra noch gesondert ausschalten,
hier jeden einzelnen Strom oder jedes Feld, je nachdem wie man es benähren will.
Und ja, wie sieht jetzt aktuell die Leistung aus,
beziehungsweise den Stromaufnahmen und so weiter, das schauen wir uns jetzt an.
So, jetzt hier im Wechselrichter angekommen, können wir uns jetzt hier mal angucken.
Wir sehen hier ein Netz, 3307 Watt aktuell,
332 Volt und 13,97 Ampere.
Das ist aktuell, was wir jetzt gerade hier einspeisen.
So, dann können wir hier noch ein bisschen rumschalten.
So, dann haben wir hier den Solargenerator, das Netz,
dann hier die Tagesspitzenleistung, 3,3 Kilowatt,
die Temperatur im Gerät, 55 Grad,
Statusgerät speist ein, starten Uhrzeit,
und der Ertrag heute sind 7 Kilowattstunden, die wir hier eingespeist haben.
Und jetzt können wir sagen, Ertrag im Jahr,
haben wir 3,5 Kilowattstunden, nee, 3500 Kilowattstunden,
und insgesamt hat dieser Wechselrichter hier in seinen neun Jahren,
wo sind jetzt, 45.000 Kilowattstunden eingespeist.
Was auch noch hier zum Anmerken ist,
diese Wechselrichter sollte man immer irgendwo lagern, wo es kalt ist.
Also direkt unter dem Dach ist schlecht,
ihr seht, ich bin hier im Treppenhaus,
da ist es kälter als in der Wohnung selber drinnen,
aber ist jetzt auch nicht ideal,
aber ich muss halt so einen Zellerkasten,
der ist halt nochmal hier unter dem Dach drinnen,
im ersten Fall irgendwo im Keller, wo es richtig kalt ist,
weil da ist der Wirkungsgrad natürlich dementsprechend wieder höher.
Ja, das hier hinter mir sind zwei Wechselrichter von der Firma Cargo.
Cargo gibt, glaube ich, sechs oder sieben Jahre Garantie,
also sprich, ich bin hier schon überall,
da gibt es Garantie, wenn jetzt was kaputt geht,
muss ich selber zahlen,
aber da sind viele Hersteller gerade,
geben auch nicht mehr Garantie draus,
und ja, mal einfach ein paar Rücklagen grundsätzlich mal machen,
wenn man sich so eine Solaranlage,
eine Motorteiganlage aufs Dach raufhängt,
wenn sowas kaputt geht,
kostet ungefähr ein Tausender,
tausend bis zweitausend Euro so ein Wechselrichter,
sind hier zweimal 4,5 Kilowatt,
das sind hier die 545er,
und ja,
zum generellen Aufbau eines Wechselrichters
kann ich eigentlich nur sagen,
ihr macht hier diese Gleichspannung
von der Solarseite, von der Photovoltaikseite,
kommen ungefähr 400 bis 800 Volt,
je nach Bewölkungsgrad,
und die wandelt ja um in ein Wechselspannungssignal,
also eine Sinus,
mit 50 Hertz,
und,
aber die Spannung ist hier höher als 230 Volt,
weil sonst kann ins Netz nichts reinschieben,
ich muss so schön sagen.
Was man noch sagen sollte,
es gibt das sogenannte,
zwei Sachen noch zu den Wechselrichtern,
der Wirkungsgrad,
ob der jetzt 96, 97, 98, 99 ist,
kann man sich streiten drüber,
also meines Erachtens
das macht das Graut nicht mehr fett,
und,
was mir auf jeden Fall wichtig ist bei Wechselrichtern,
ist eine lange Garantiezeit,
dass wenn in den ersten Jahren was passiert,
wäre schlecht,
deswegen dass das hier auf Garantie gemacht ist,
und,
was mir auch noch wichtig ist,
ist das sogenannte PowerPoint-Matchen,
also da gibt es das PowerPoint,
also kennt ihr hier vielleicht diese Kennlinie,
von euch aus gesehen sieht die ja so aus,
da muss immer das ideale Verhältnis
zwischen Spannung und Strom finden,
sozusagen die maximale Leistung,
weil Spannung und Strom ist ja Leistung,
und da gibt es die Neueren schon,
die haben jetzt irgendwie so,
die finden schon zwei so Maximum PowerPoints,
MPP,
und,
das ist eigentlich eine interessante Technik,
und das wäre nicht schlecht,
wenn ihr sowas sucht,
dass ihr sowas habt.
Gut, dann gibt es noch ein paar so Spielereien,
dieser Wechselrichter,
und zwar,
es gibt hier irgendwie noch so Leute,
die sagen,
okay, ich will hier so eine SD-Karte reinschieben lassen,
oder irgendwie sowas,
der irgendwie ins Netz die Daten analysiert,
Datentracking macht und so weiter,
aber da muss ich ganz ehrlich sagen,
Leute, das braucht es nicht,
also ich habe auch so einen Schnickschnack verzichtet,
weil ich sage, okay,
ich gucke einmal im Monat nach,
wenn hier sich die Werte irgendwie gravierend ändern,
wenn irgendwas ausfällt,
dann muss ich gucken,
aber so Daten, Analyse, Zeug,
ich kann es ja auch nicht ändern,
wenn die Sonne nicht scheint,
ob ich jetzt weiß,
dass die Sonne nicht scheint,
oder ob sie jetzt 5% am 4. August 2018
weniger geschienen hat als 2015,
ja,
also ich will kein Klimatologe werden,
und, ja,
also diesen Schnickschnack könnt ihr
ohne Belanglos weglassen,
es kann sogar sein,
dass das kaputt geht,
und dann lasse ich die ganze Wechselrichte nicht mehr wagen,
aber, naja,
ist eine andere Geschichte.
So, jetzt schauen wir uns das Ganze hier mal im Zeller an,
wie sieht es hier im Zeller aus,
im Zeller sieht es wie folgt aus,
also es gibt hier einen Zeller,
der ist,
hier der normale Hochtarif, Niedertarif,
also Nachtstrom und Tagesstrom,
hier der ganz normale Drehstromzeller,
Kämmer ist ganz normal,
wie in jedem Haus,
die halt diese Unterscheidung haben die meisten von euch
wahrscheinlich nicht,
also wer viel in der Nacht arbeitet zum Beispiel,
hat hier Nachttarif und so weiter,
kann man sich überlegen,
was billiger ist für jeden Einzelnen.
Dann hier, der ist hier neu,
wegen der Photovoltaikanlage gekommen,
dann sieht man hier 88.000 Kilowattstunden,
wenn ihr euch die Zahl von vorher überlegt,
mit dem 45 mal 2 kommt die hier ungefähr auf 90,
das ist hier was letztendlich eingespeist wurde,
ihr seht,
Anfangsstand waren 3,1 Kilowattstunden,
also ihr seht,
das ist ungefähr,
geht da schon in die richtige Richtung hin.
Und ja,
anhand von diesem Zeller läuft dann sozusagen
auch die ganze Abrechnung,
die man dann monatlich sozusagen,
beziehungsweise jährlich einmal im Jahr,
den Stand ermitteln,
beziehungsweise übermitteln
und erhält dann sozusagen das entsprechende Geld
aufgrund der Einspeisung.
Jo.
Jo Leute, ich hoffe dieses Video hat euch gefallen,
falls ja,
würde ich mich über einen Daumen hoch freuen,
oben könnt ihr abonnieren
und hier geht es weiter zu einem weiteren
Video.
Ansonsten würde ich sagen,
genießt das schöne Wetter.