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Deutschland verliert den Anschluss. Wenn man etwas auf der Welt erreichen will,
dann muss man auch ernst genommen werden. Doch mittlerweile häufen sich die Berichte aus dem
Ausland, dass vor allem auch Deutschland hier nicht mehr wirklich ernst genommen wird und man
teilweise sogar die gegenteiligen Positionen hat, wie auch unsere deutschen Politiker uns versuchen
zu erzählen. Das natürlich nicht nur durch einige CEOs von DAX-Konzernen mittlerweile bestätigt,
die sich hinstellen und sagen, wir investieren überall anders, bloß nicht in Deutschland.
Jetzt haben sich die britischen Medien mal wieder mit der deutschen Wirtschaftspolitik
und vor allem auch der deutschen Wirtschaft auseinandergesetzt und das im Großen und Ganzen
Ergebnis ist erschreckend. Doch jetzt musste selbst Olaf Scholz auch Farbe bekennen und hat
am Mittwoch in einer Bundestagssitzung hier durchaus sehr, sehr knallharte Worte gefunden,
wo er jetzt angeblich sogar Ende Oktober eine neue Initiative starten will. Ob das am Ende etwas
bringt, denn wie heißt es schön, ist der Ruf erstmal ruiniert, dann lebt es sich ganz ungeniert
und man muss nichts mehr machen. Doch für die deutschen Bürger und Steuerzahler könnte dies
zum Verhängnis werden. Und ja, ich habe es ja schon öfter gesagt, wenn man an der Stelle gut
informiert sein will, dann sollte man sich mittlerweile von einigen deutschen Medien
fernhalten. Denn zum Beispiel, wenn man sich überlegt, wie wir auch gestern in dem Video schon
das mit im Grunde Dr. Christian Käser, dem Tax Head of Siemens im Großen und Ganzen hatten,
dann wird es durchaus ein bisschen amüsant. Denn als Dr. Weimar Anfang des Jahres ja in einem
Vortrag gesagt hat, hey liebe Leute, diese ganze Thematik Wirtschaft nicht mehr ganz so cool,
da wurde er auch zum Beispiel von der Staatszeitung, also von der SZ an der Stelle hier, durchaus
kritisch beäugt und dann hat man auch gesagt, ja wir haben jetzt bei allen CEOs von DAX-Konzernen
angefragt, unter anderem waren glaube ich dabei BMW und noch ein paar andere und dort wäre die
Stimmung doch rosig. Ein paar Monate später kam dann die ernüchternde im Grunde Information,
Gewinnwarnung bei BMW, 1,5 Millionen im Grunde Fahrzeuge zurückgerufen. Gewinnwarnung bei
Mercedes, Gewinnwarnung bei Volkswagen und die Garantie, die Jobgarantie soll aufgehoben werden.
BASF verlässt Deutschland zum Teil mit seiner Produktion und und und. Also, man stellt also
fest, keiner in den deutschen Medien spricht mehr das aus, was eigentlich der Realität entspricht,
sondern das, was man gerne hätte. So wie zum Beispiel auch, wie man es diese Woche wieder
gesehen hat mit dem Interview von Kamala Harris, während die Amerikaner sich gerade das Maul,
wie es so schön heißt, darüber zreißen, feiert man sie in Deutschland weiter ab. Doch die
britischen Medien nehmen auch hier kein Blatt vor den Mund und sagen durchaus mittlerweile so weit,
dass Deutschland weiterhin für ein Risiko für die gesamte EU werden könnte. Und da hat vor allem
Horst Lüning beim Interview, ich glaube es war mit Mario Lochner vor kurzem, auch was gesagt und hat
gemeint, wenn du in fünf Jahren, was ist das Einstein-Ergebnis in den nächsten fünf Jahren,
dann hat er gesagt, Deutschland wird nicht mehr Teil der EU sein. Ich habe da sehr viel
darüber nachgedacht und mittlerweile, wenn ich die Auslandspresse so immer wieder verfolge,
kann ich mir auch ganz genau vorstellen, warum. Weil vor allem in anderen Ländern,
mittlerweile ja noch erkannt wird, hey, wir haben hier an der Stelle irgendwelche,
sage ich mal, wirtschaftlichen Interessen und müssen hier natürlich auch für unsere
Steuerzahler da sein. Sei es nicht nur Wirtschaftspolitik, sondern auch zum Beispiel
Migrationspolitik und so weiter. So schreibt zum Beispiel hier an der Stelle Robert Habeck noch
recht, sage ich mal, mit seinen Träumen. Hier, wo er auch gesagt hat, die strukturellen Schwächen
zu Buche kämen. Trotzdem gab er sich optimistisch. Deutschland ist ein Land voller Stärken und
Stärken. Doch auch im Ausland verliert man zunehmend den Glauben an eine schnelle Wende
für die deutsche Wirtschaft. Denn die Wirtschaftswochenzeitung, die britische
Wochenzeitung, The Economist, hat das Ganze ein bisschen mal analysiert und sagt, liebe Leute,
auch wenn ihr jetzt hier noch optimistisch und, seien wir mal ehrlich, diese Zahlen,
die auch das Wirtschaftsministerium vorlegt, die sind nicht mal mehr ansatzweise überhaupt nur
nachvollziehbar. Weil man ganz klar sagen kann, hier zum Beispiel schreibt The Economist,
wie die deutsche Wirtschaft von schlecht zu schlechter wurde. Schon der Titel im Großen
und Ganzen ist hier natürlich relativ sportlich. Denn es geht hier ja direkt um die langfristige
Besserung und die langfristigen Aussichten. Und hier heißt es zum Beispiel auch wörtlich,
natürlich alles auf Deutsch übersetzt, Deutschland ist zu einer Bremse für Europas
Wirtschaft geworden. Und das ist auch was, was ich immer wieder gesagt habe, dass es durchaus
natürlich hier auch dazu geführt hat in den letzten Jahrzehnten, warum Europa so erfolgreich
war und warum alle so zusammengehalten haben, war ja, weil Deutschland als Exportnation alle mit
hochgezogen hat. Jetzt im Grunde kollabiert Deutschland gerade, Deutschland schrumpft,
Deutschland als einziges der EU-Mitgliedstaaten, das übrigens hier an der Stelle nicht mehr im
Großen und Ganzen positive Renditen erwirtschaftet, sondern negative. Der Guardian schreibt zum
Beispiel, Deutschland seiner stagnierenden Wirtschaft ein Eigentor würde es damit schießen.
Financial Times titelte bereits im Juli, habe ich euch auch darüber berichtet,
der kranke Mann Europas ist zurück. Das ist vor allem auch was, wo man sagt, das wird sich am Ende
auch darauf auswirken, wie wir auch in der Welt hier im Grunde als deutsche Wirtschaft agieren
können. Denn wie gesagt, ich will keine Deals machen mit dem Schlechtesten, jeder will das
Beste. Also warum sollte ich doch mit einer Wirtschaft oder mit einem Unternehmen aus einem
Land hier im Grunde was machen, wenn es mir nicht das Beste bietet. Sei es zum Beispiel an der Stelle
wie amerikanische Experten auch schon sagen, was will man denn eigentlich von den Deutschen noch,
die sich, sage ich mal, zwischen Social Security und an der Stelle einer 3-Tage-Woche,
2-Tage-Woche, 1-Tage-Woche nicht mehr wirklich bereit sind, etwas zu leisten. Da ist man schon
so weit und sagt, na ja, dann schauen wir halt in andere Länder und vor allem auch holt sich
mittlerweile das alles nach Amerika. Es sei natürlich auch relativ spannend, wie man hier
über die Dreier-Konstellation hier spricht, von entsprechend hier Friedrich Merz, Robert Habeck,
dann natürlich an der Stelle auch Olaf Scholz und vor allem auch Christian Lindner. Hier heißt es
nämlich auch dann in dem Zusammenhang hinzukommt, dass eine zerstörte Dreier-Koalition die politische
Reaktion erschwert. Das vor allem wie gesagt auch ein dritter Seitenhieb mit Blick auf die deutsche
Wirtschaftspolitik von Robert Habeck. Und auch hier sagt man mittlerweile, Deutschland hat es
einfach nicht verstanden, dass mittlerweile die gute Qualität überall anders geliefert wird. Wo man früher gesagt hat,
ja dieser billige Schrott aus China, dann wissen wir aber heute, dieser billige Schrott aus China
ist mittlerweile auf derselben Qualität, wenn nicht teilweise sogar besser, als der in Deutschland. Das
sieht man vor allem auch in der Automobilindustrie, die ja dort am meisten drunter leidet. Hier vor
allem auch, jetzt ist es relativ spannend, dass man natürlich auch wieder darauf zurückgeht und sagt, naja, was hat uns
denn damals hier auch in den letzten 15 Jahren, in den letzten 20 Jahren sogar dieses Wirtschaftswachstum
gebracht. Es war im Grunde die Liberalisierung des Arbeitsmarktes und natürlich hier die
sogenannte Agenda 2010. Denn hier ist es vor allem auch, die Analyse des Economist führt daher, dass man
sagt, okay, die Entscheidungen von Gerhard Schröder waren damals richtig und das war das, was ich schon
vor Monaten gesagt habe. Mit Blick auf auch die Ankündigung von Olaf Scholz, dass jetzt hier am
29.10. eine neue Wirtschaftspolitik starten will, könnte es sein, dass hier jetzt an dieser Stelle
auch schlicht und ergreifend ein Agenda 2030, 2040, was weiß ich, Moment entstehen könnte, die vielleicht
dazu führt, dass die Koalition gesprengt wird, aber es am Ende hier enormes Wirtschaftswachstum
dann einfach zustande bringt. Denn auch die Economist schreibt nämlich dazu, das ist relativ
spannend, da werden die einigen Experten schon auch wissen, übrigens alles Daten vom Statistischen
Bundesamt, seit 2015 sind die im Großen und Ganzen auch Lohnnebenkosten und auch die wachsenden
Lohnkosten hier extrem angestiegen. Tatsächlich belegen die Zahlen, dass hier auch das Statistische
Bundesamt und so weiter in Deutschland 30 Prozent die Arbeitskosten höher liegen als in Europa im
EU-Durchschnitt. Und das bedeutet auch, wir haben hier immer das Thema, günstig einkaufen, teuer
verkaufen. Was wir aber jetzt mittlerweile das Problem haben, wir verkaufen mittlerweile teurer
und haben im Grunde nicht, wie ich auch sage, mehr zu bieten als einen Moralexport. Und das ist vor
allem auch daran zurückzuführen, dass der Internationale Währungsfonds, geht zumindest
aktuell von jetzigen Daten aus, dass wir im besten Fall ein Wirtschaftswachstum nur noch von 0,7
Prozent in den nächsten Jahren haben werden. Andere Experten rechnen mit weiteren Schrumpfungen.
Und spannend ist auch hier ein Kommentar aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, was z.B. auch
heißt hier, 75 Jahre bisher ist es nur einmal passiert, dass sie eine Rezession nach einem Jahr
nicht hinter sich lässt, sondern die Wirtschaft auch noch ein zweites Jahr zieht. Das im Grunde
mit Blick auf die Vergangenheit. Und spannend finde ich auch hier, das ist ein Artikel, der ist
gestern erschienen, geht es um einen Bericht und zwar zur Wirtschaftskrise und zwar der große
Agendaplan des Kanzlers. Und hier heißt es, jetzt plötzlich, es ist richtig, werden alle erkennen,
dass die Lage ernst war. Das hat Olaf Scholz persönlich gesagt. Denn in dem Zusammenhang heißt
es auch hier, dass am 29. Oktober alle Arbeitgeber eingeladen werden, am Mittwochnachmittag hier ein
entsprechendes Meeting dem teilzunehmen und dementsprechend hier auch weitere Gespräche mit
der Industrie stattfinden. Damit Deutschland und Europa nicht den Anschluss verlieren und
gegenüber Wettbewerbern wie den USA und China bestehen kann. Das ist vor allem auch lustig,
weil selbst Christian Lindner und Robert Habeck erst am Morgen, bevor Olaf Scholz das im Bundestag
gesagt hat, hier das mitbekommen haben. Und Robert Habeck, zumindest nahe Person von Robert Habeck
schreibt die weltwörtlich, von einer großen Sache ging Habeck wohl nicht aus. Denn er leierte
seinerseits keine Vorbereitungen im Wirtschaftsministerium an. Ähnlich ging es dem
dritten starken Mann der Ampel, Christian Lindner. Und da sieht man auch, dass Olaf Scholz vielleicht
das plant, was weit über das hinausgehen könnte, was auch den Grünen gefällt. Plus, und jetzt wird
es wieder spannend, warum ich auch befürchte, dass das ein Rohrkrepierer wird. Denn heißt es hier
auch, tatsächlich scheint Scholz neue industriepolitische Agenda vor allem von der
SPD-Wahlkampfplanung inspiriert. Das heißt ein Wahlkampfmove. Aber ich befürchte, dass das nicht
kommen wird, was jetzt viele hoffen. Ich glaube, dass es diese typischen Themen werden, wie
Industriestrompreis, was weiß ich, wo wir auch schon Kommentare hatten, mit 25 Prozent weniger
Berichtungspflichten und Berichtspflichten und sonstiges. Aber diese richtigen Vorteile hat ja
auch das Seelheimer Kreis, die eigentlich kommen müssten. Weitreichende Steuersenkungen, Bürokratie-Entlastungen
und, und, und werden wahrscheinlich nicht kommen. Also korrigiert mich gerne, merkt euch dieses Video.
Heute haben wir den 19., also in zehn Tagen. Kommentiert gerne, vielleicht habe ich es vergessen,
dass ich das Video hier gemacht habe. Aber kommentiert gerne drunter, habe ich recht und es kommt vielleicht
was ganz anderes. Plant Olaf Scholz vielleicht doch diesen großen Move, um Deutschland wieder
auf Vorderband zu bringen? Oder macht wieder so ein klein, klein mit hier ein Prozent mehr Abschreibung,
da vielleicht noch 0,1 Prozent Entlastung und am Ende kann man hier das Ganze als Milliardenpaket
verkaufen. Aber was viele auch vergessen ist, der größte Arbeitgeber sind nicht die Großkonzerne,
sondern das ist der deutsche Mittelstand und übrigens auch der größte Steuerzahler. Und ich denke,
für die wird es am Ende wieder keine Entlastung geben. Zudem hat ja auch der DGB schon angekündigt,
dass es hier, naja, immer die Frage der entsprechenden Finanzierungsvorschläge ist.
Was bedeutet der DGB, wissen wir. Arbeitnehmerfeindliche Politik könnte hier auch verstärkt aufkommen.