Inhalt 📚 Es geschah im Juni 2009 in Trier. Eine 20-Jährige Biologie-Studentin soll angeblich Selbstmord begangen haben, doch mithilfe der forensischen Wissenschaften, insbesondere der digitalen Forensik, konnte das wahre Verbrechen gelöst werden. Dabei spielte der einst so populäre Messenger-Dienst ICQ eine wichtige Rolle. In diesem Video erfährst du, was sich zugetragen hat und wie der Täter überführt werden konnte. Triggerwarnung
Triggerwarnung: Dieses Video behandelt Themen, die bei einigen Personen oder Menschen mit Trauma-Erfahrung unangenehme Reaktionen hervorrufen können. #ICQ#DigitaleForensik#TrueCrime
00:00 | Einführung 00:27 | Triggerwarnung 00:35 | Die Tat 03:32 | Was ist ICQ? 04:30 | Forensische Analyse
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es geschah im Juni 2009 in tria eine
20-jährige Biologiestudentin soll
angeblich Selbstmord begangen haben doch
mit Hilfe der forensischen
Wissenschaften insbesondere der
digitalen Forensik konnte das wahre
Verbrechen gelöst werden dabei spielte
der eins so populäre messengerdienst ICQ
eine wichtige Rolle in diesem Video
erfährst du was sich zugetragen hat und
wie der Täter überführt werden konnte
trigerwarnung dieses Video Themen die
bei einigen Personen oder Menschen mit
traumaerfahrung unangenehme Reaktionen
hervorrufen können doch was ist
überhaupt passiert in der malerischen
Stadt tria die mit ihrer historischen
Architektur besticht überschattet ein
mysteriöser Vorfall die ansonsten
friedliche Gemeinschaft eine junge
Biologiestudentin aus NRW die gerade
erst frisch in die Stadt gezogen ist
findet sich im Zentrum eines
rätselhaften Kriminalfalls wieder eines
Abends im Juni 2009 soll sie versucht
haben sich durch ein Sprung aus dem
Fenster ihres neuen Zuhauses das Leben
zu nehmen doch ihr Freund soll sie vor
diesem Unglück bewahrt und
zurückgehalten haben die Schwester des
Opfers und andere Zeugen malen das Bild
eines jezeunigen krankhaft
eifersüchtigen Mannes der oft zu
gewealtausbrüchen neigte trotz der
offensichtlichen Angst und der
widersprüchlichen Gefühle gegenüber
ihrem Freund betrachtete die Studentin
ihn als die Liebe ihres Lebens die
Polizei steht vor einem Rätsel hat sie
tatsächlich versucht sich aus verzweif
zu töten weil sie glaubte von ihm
verlassen worden zu sein oder gibt es in
diesem Geflecht aus Liebe Angst und
Aggression etwas dunkleres das noch
aufgedeckt werden muss die Ermittlungen
intensivieren sich als die Polizei
feststellt dass konkrete Beweise für ein
geplanten Selbstmord fehlen stattdessen
stellt die Gerichtsmedizin fest dass das
Opfer an einer Überdosis des
Betäubungsmittels GBL gestorben sein
soll bereits 7 ml dieses gefährlichen
Lösungsmittels gelten als tödlich im
Körper der jungen Frau wurden 20 ml GBL
gefunden der Freund soll dieses
Betäubungsmittel sporadisch jedoch sehr
fein dosiert selbst konsumiert haben um
den Selbstmord seiner Adoptivschwester
zu verarbeiten GBL diente für ihn als
drogenersatz und in der besagten
Tatnacht soll er ein flächchen davon
mitgebracht haben der Tod tritt nach
einer Überdosis GBL nicht sofort ein es
bestand der Verdacht dass der Freund dem
Opfer das Mittel gewaltsam abreicht
haben soll doch auch hierfür gibt es
keine Beweise für die Staatsanwaltschaft
steht jedch fest dass das Opfer von
ihrem Freund hätte gerettet werden
können und deshalb lautet die Anklage
Totschlag durch Unterlassen doch wie
soll sie das beweisen der Angeklagte
soll die Überdosis erkannt und die
Freundin daraufhin zum Erbrechen sowie
in stabile Seitenlage gebracht haben
daraufhin soll er die folgenden Stunden
mit ihr alleine im Zimmer verbracht und
dann das Haus verlassen haben eine mit
wohnerin fand die Frau noch leblos vor
und der von ihr herbeigerufene Notarzt
konnte nun noch ihren Tod feststellen
die Frage ist nun was sich in diesen
Stunden in dem Zimmer zugetragen hatte
möglich wurde die fallaufklärung durch
eine Untersuchung des Computers der in
dem besagten Zimmer stand dabei spielte
die digitalforensik eine wichtige Rolle
mit der die Suchanfragen des Angeklagten
in dem vermuteten Zeitraum des
Todeskampfes des Opfers gefunden und
ausgewertet werden konnten dabei spielte
die die ICQ Toolbar eine wichtige Rolle
Moment was ist ICQ die jüngeren unter
euch werden damit vermutlich nichts
anfangen können nun es handelt sich um
einen messengerdienst aus den 1990er
Jahren einer Zeit in der an WhatsApp und
Co noch lange nicht zu denken war iCQ
ist ein Akronym das für i se you also
ich suche Dich steht der dienstbot eine
einfache Plattform auf der Benutzer in
Echtzeit Nachrichten austauschen Datei
teilen und sogar sprach und
Videogespräche führen konnten zu einer
der wohl innovativsten Funktionen
gehörte dieses benachrichtigungssignal
das ertönte wenn eine neue Nachricht
ankam ICQ war vor allem in den frühen
2000ern beliebt und viele Benutzer
kennen noch heute Ihre ICQ Nummer die so
etwas wie eine Telefonnummer war mit der
man jemanden erreichen konnte kennst du
deine auch noch schreib's gerne unten in
die Kommentare also nicht deine ICQ
Nummer sondern ob du die noch kennst
okay zurück zum eigentlichen
Tatgeschehen es handelte sich um einen
aufwendigen Indizienprozess bei dem es
keine direkten Beweise gegen den
Angeklagten gibt der entscheidende
Hinweis kam am letzten protzestag von
einem Informatiker der den Computer
untersucht hatte der sich in dem Zimmer
befand der Angeklagte habe in der Zeit
in der seine Freundin bereits aufgrund
der Überdosis im Sterben lag
verschiedene Suchanfragen gestartet den
Browser habe er dabei im private Mode
betrieben um seine Spuren bzw
Suchanfragen zu verwischen allerdings
war auf dem Rechner die ICQ toolbar
installiert die Suchbegriffe trotz
Verwendung des private modes intern
abspeichert das wusste der Angeklagte
nicht und das konnte auch nur mit Hilfe
eines it forensikers festgestellt werden
die forensische Auswertung ergab dass
der Angeklagte zwischen 22:35 Uhr und
135 Uhr also in etwa der Zeit in der die
Freundin von ihm Todeskampf lag nach
Begriffen wie starre Pupillen flacher
Pulz blaue Lippen rasselnder Atem rote
Augen Tod und zuletzt Totenstarre
gesucht haben soll so kam das Gericht
zur Überzeugung dass der Angeklagte dem
Todeskampf der jungen Frau in vollen
Bewusstsein beigewohnt und nichts
unternommen hatte er wurde 2011 wegen
totsschlag durch Unterlassung zu einer
siebenjährigen Gefängnisstrafe
verurteilt hier hat offenbar ein
Informatiker bzw itforensiker
entscheidend dazu beigetragen dass man
die Frage über Schuld und Unschuld
klären konnte nur durch tiefgreifende
technische Kentnisse über die
Funktionsweise der ICQ Toolbar konnten
die zur Aufklärung benötigten digitalen
Spuren sichergestellt werden wenn du
wissen möchtest was man unter digitalen
Spuren versteht und wie man allgemein
bei einer digitalforensischen
Untersuchung vorgeht dann schaue gerne
mal in meine Playlist zur it Forensik
rein dort erscheinen regelmäßig neue
Videos aus diesem Gebiet
schreibe gerne in die Kommentare ob dich
solche True Crime Fälle aus der IT
forensic interessieren und ob du dir
weitere Videos dazu wünschtst vielen
Dank fürs zusehen und bis zum nächsten
Video