Heute ist Halloween und deshalb gibt es heute noch eine Gruselgeschichte. Ich finde sie, sie ist nicht so heftig, wie manche andere und deshalb auch etwas zum Einschlafen.
Ein Schiff ist auf dem Meere unterwegs, als plötzlich ein seltsames anderes Schiff seinen Weg kreuzt. Der Steward versucht dem Steuermann die Bedeutung dieses mysteriösen Schiffes zu erklÀren, aber dieser glaubt ihm erst, als die Wahrheit zu offensichtlich ist.
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hallo und schön dass du da bist ich bin
Rico MĂ€rchen sind toll ein Schiff ist
auf dem Meere unterwegs als plötzlich
ein seltsames anderes Schiff seinen Weg
kreuzt der Stuart versucht dem
Steuermann die Bedeutung dieses
misstiösen Schiffes zu erklÀren aber
dieser glaubt ihm erst als die Wahrheit
zu offensichtlich
ist wenn du kein MĂ€rchen mehr verpassen
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[Musik]
zuhören das Totenschiff von Heinrich
Smith was ist die Glocke
Steuermann ein Viertel ĂŒber Mitternacht
KapitÀn ich bitte euch geht hinunter der
kalte Nordwest und der dichte Nebel
taugen nichts fĂŒr euren siechen Körper
morgen wenn die Sonne scheint mögt ihr
euch ein paar Stunden hierheretzen es
ist höchste Zeit eure kohe
aufzusuchen lasst mich noch hier oben da
unten wird mir alles zu eng die Decke
meiner kje senkt sich als ob sie sich
auf mich herabstĂŒrzen wollte das
verdammte gelbe Fieber hat mich arg
mitgenommen und sein scheuĂliches Gift
meinem Körper eingeÀft wir treiben hier
in die Irre vor Land sind umher seht ihr
noch kein
Feuer noch nicht aber vielleicht mit
Tagesanbruch sehen wir Land wenn der
Wind ein wenig mehr rÀumt unsere
amphitrio ist ein
SchnellÀufer ich kenne ihn seit manchem
Jahr aber ich will doch hinuntergehen
das Fieber beginnt mich wieder zu
schĂŒtteln Stuart gibt mir euren Arm
sagte der Treppe zu Kerl bin ich ein
wettrenner von esget den einen FuĂ ĂŒber
die Schwelle den anderen langsam
nachziehen so lasse ich es mir gefallen
halt was husch dort am Spiegel vorĂŒber
Steuermann das Glas vor eure Augen was
seht ihr in der Richtung von Norden nach
SĂŒden ich sehe nichts
KapitÀn sprach furchtsam der Stuart
einfallspinsel ich habe nicht mit dir
gesprochen das Glas vor die Augen
Steuermann was huscht am Spiegel meines
Schiffes vorĂŒber in der Richtung von
Nord nach
SĂŒden der Steuermann legte das nachtrohr
weg das er zum Schein genommen
hatte beruhigt euch KapitÀn es ist
nichts
nichts rief der KapitÀn mit krampfhafter
Heftigkeit nichts was sich so seltsam
aus den Wogen erhebt und von einem
hellen Schein umflossen am Spiegel
vorĂŒberzieht beschaut euch doch den
ĂŒbernatĂŒrlich groĂen Rumpf der fĂŒr ein
Linienschiff vollkommen ausreicht aus
seinen kanonenpfororten Grinsen
totenschÀde weià schimmernd wie frisch
gefallener Schnee seine Masten tragen
eine Last von Segeln auf jedem ist ein
Totenkopf mit schwarzer Kohle gezeichnet
und auf der Galerie steht ein
vollstÀndiges knochengerippe das die
Sense schwingt
we uns das
Totenschiff kreischte der Stuart
unwillkĂŒrlich schweigt mit euren
Dummheiten schrie der
Steuermann heftig erzĂŒrnt aber nicht
imstande ein unwillkĂŒrliches Zittern zu
verbergen fĂŒhrt den KapitĂ€n unter Decke
und haltet euer ungewaschenes
mau das Gerippe hat das Stundenglas
umgekehrt fuhr der KapitÀn fort mit
irren Blick den Lauf verfolgend den das
Geisterschiff zu nehmen schien ich will
nichts mehr sehen ich will gleich
hinunter Stuart deinen Arm gute Nacht
Steuermann gebt wohlcht Herr so ist ist
das Schiff auch wohl
behĂŒtet er verschwand im Eingang der
KajĂŒte das Schiff setzte seinen Lauf
ungestört
fort die Nacht wurde undurchdringlicher
der Nebel verdichtete sich das
zerschellen der wogen die sich am Bug
brachen das Pfeifen des Windes der durch
die laufenden Taue fuhr und das Knarren
der Scheiben in den gegblöcken bildeten
ein grauenerregendes Konzert
der Stuart kehrte nach einer Weile
zurĂŒck und sagte zum
Steuermann der KapitÀn hat sich
niedergelegt und Jack sitzt bei ihm aber
er schlÀft nicht und spricht ohne Ende
von dem Schiff mit den
Totenköpfen er verdient ĂŒber die Kanone
gelegt und geflockt zu werden weil ihr
einem kranken Mann solche Albernheiten
vorschwatzt was zum Teufel habt ihr von
solchen Dingen zu reden wie das
Totenschiff glaubt ihr
daran glaubt ihr nicht nicht daran
fragte der Stuart Ernst ich sehe nichts
gar nichts aber ich glaube doch daran
kommt etwas nÀher her ich habe eine
Flasche Madeira fĂŒr euch herausgebracht
die beste und Àlteste die in das
KapitÀns flaschenvorrat zu finden war er
kann sie doch nicht mehr trinken ich
bitte euch Herr kostet von dem Wein und
hört mir zu was ich von dem Totenschiff
zu sagen
weià der Steuermann war kein VerÀchter
jener goldenen Tropfen die einem
flieĂenden feuerstrom vergleichbar sind
und lehrte Glas um Glas wÀhrend der
Stuart
erzĂ€hlte es war einstmal eine groĂe
Stadt die lag in einem reichen mÀchtigen
Land und das Meer bespĂŒlte ihre Mauern
in dem weiten Hafen lagen zahllose
Schiffe mit seltenen
Kostbarkeiten ĂŒberall herrschte
Wohlhabenheit und
Ăberfluss nun aber hatte der König
dieses Landes einen seiner GĂŒnstlinge in
diese Stadt gesetzt damit er dort die
Gerechtigkeit
Handhabe allein das Herz des GĂŒnstlings
war verhĂ€rtet vom Geiz er kĂŒmmerte sich
wenig um des Königs wohl und noch
weniger um das Wohl der Bewohner der
Stadt sondern trachtete danach seine
ReichtĂŒmer zu
vermehren in der NĂ€he seines Palastes
standen groĂe
magaziner die Waren von ebener Erde bis
unter das Dach mit den seltensten
schĂ€tzen gefĂŒllt
denn der GĂŒnstling verstand es immer
neue Vorschriften und Steuern zu
erfinden und keiner durfte sich der
KĂŒste nahen der ihm nicht seinen Tribut
zahlen musste aber das alles genĂŒgte
seiner unersÀttlichen Habgier nicht er
sah mit Neid auf jeden der etwas fĂŒr
sich behielt und ingrimmig wÀlzte er
sich auf seinem Lager wenn er zufÀllig
von dem GlĂŒck eines seiner Untergebenen
hörte jeden Morgen stand er vor der
Pforte seines Palastes und schaute
giftigen Blicks auf die zu seinen FĂŒĂen
liegende Stadt wo auf den StraĂen ein
lebhafter Verkehr stattfand da rief er
einst grollend aus verflucht seid ihr
die es wagt euren Reichtum so ungescheut
zur Schau zu stellen dies wĂŒnsche ich
mir dass ihr alle nur ein Haupt hÀttet
und ich fĂŒhrte dann ein Schwert breit
und scharf genug um es mit einem Hieb
von dem ungeheuren Körper zu trennen wie
ich dann schwelgen wollte in der FĂŒlle
wenn keiner wÀre der mir das geringste
davon streitig machen
könnte das wird nicht schwer sein
antwortete eine krÀchzende Stimme und
der GĂŒnstling sah erschrocken auf vor
ihm stand ein MĂ€nnchen kaum drei FuĂ
hoch und doch völlig
ausgewachsen das Gesicht war von Furchen
durchschnitten ein langer weiĂer Bart
hing bis auf den GĂŒrtel herab seltsam
stach daran das rote struppige Haupthaar
ab das so borstig emporstand dass keine
Kopfbedeckung darauf haftete zwei
pechschwarze Augen aus denen es
unheimlich hervorblitzte waren fest auf
den GĂŒnstling gerichtet der die
zwergengestalt mit unwillkĂŒrlichem
grauen
betrachtete wer bist du fragte er
zitternd ein Geschöpf das jedem gutes
gönnt sollte ich auch selbst dabei zu
kurz kommen ich bin ein Handelsmann der
in viele LÀnder kommt und GeschÀfte
aller Art zu machen sucht so hörte ich
im vorbeischlendern euren Wunsch und
sage euch nun dass ich euch in den
Besitz eines Mittels setzen will alle
Bewohner der Stadt da unten zu töten und
so unumschrÀnkter Herr ihres Eigentums
zu werden und fĂŒr welchen Preis welchen
Preis könnt ihr fĂŒr eine Sache bieten
die unbezahlbar ist es kostet nur Mut
nur den festen Willen sie erreichen zu
wollen und sie ist schon euer meine
einzige Bedingung ist dass Sie mich auf
einige Zeit zum beg Leiter annehmt und
euch nicht von mir zu trennen versucht
und wann ist das Mittel mein sobald ihr
den Mut habt es zu nehmen den habe ich
stets so kommt sprach der Zwerg und
wandte sich nach dem Hafen
ĂŒberall wich man ihnen aus sie stiegen
in eine schwarze Schaluppe und fuhren
damit an ein Schiff das ĂŒber und ĂŒber
mit nackten SchÀdeln bemalt war auf den
Segeln waren Totenköpfe gemalt die
Stengen die Rahn und anderes Rundholz
bestand aus mondgebleichten Knochen
ĂŒberall waren Gerippe die grinsend die
ZĂ€hne fletschten und die klappernden
knochenhÀnde
ausstreckten der GĂŒnstling schauderte
als er das Schiff betrat der Zwerg aber
sagte lÀchelnd dies ist das Schiff des
Todes unsichtbar jedem menschenblick und
nur dem sichtbar der sterben muss es
fehlt diesem Schiff ein KapitÀn aber wir
sind nah daran diese Stelle wieder zu
besetzen alle die du hier Dienste
verrichten siehst waren in ihrem Leben
hart gesottene SĂŒnder wer zum Dienst auf
diesem Schiff gepresst wird muss fĂŒrs
erste alle niedrigen Handreichungen tun
und seine Dienstzeit Wert ein
Jahrhundert dann rĂŒckt er höher hinauf
und sofort durch alle 20 grade und
jedesm fĂŒr die Dauer eines Jahrhunderts
zuletzt wird er zum KapitÀn befördert
und steht mÀh mit der Sense hoch auf der
Galerie gestern standen wir an der
Scheide eines Jahrhunderts und das
erlöste Skelett das hier bisher
befehligte brach zusammen und stĂŒrzte
ins Meer nun ist die Besatzung
unvollstÀndig und das Schiff kann seiner
eigentlichen Bestimmung nicht folgen bis
dies wieder geschieht steht es zu
unseren
Diensten damit ergriff der Zwerg das
Steuer und bald flog das Schiff des
Todes durch die Scheu zurĂŒckweichen
Wellen nach einiger Zeit erreichten sie
eine hohe FelsenkĂŒste und das Schiff lag
plötzlich still wie angekettet der Zwerg
ging mit seinem Begleiter an Land und
beide Schritten nebeneinander ĂŒber enge
seltsam gekrĂŒmmte Pfade der Weg wurde
immer schauerlicher aufgescheuchte
Nachtvögel streiften vorĂŒber seltsames
Getier huschte am Gestein vorbei es
knarrte und prasselte es barst und
krachte in den alten BĂ€umen ringsumher
vernahm man lautes gekrÀchts und Gestöhn
aber plötzlich hörte alles Leben auf die
Wanderer standen vor einer nackten öde
kein Laut unterbrach die grabestille den
GĂŒnstling Ă€ngstigte dies dumpfe
Schweigen er wollte es brechen aber
seine Zunge war wie gefesselt
entsetzt horchte er auf seine Schritte
er vernahm ihren Schall nicht er griff
nach dem Arm seines Begleiters aber er
fasste in die leere Luft da stieg eine
nebelgestalt aus dem Boden herauf und
fragte mit dumpfen Ton wer seid
ihr dein namenloser aber treuster Diener
der einen Sterblichen zu deinen FĂŒĂen
fĂŒhrt was will er von mir Sat die dem
Tode entgegengreift in derselben Minute
da sie ausgesÀtt wurde er hasst alle die
auf Erden besitzen und will sie
vernichtet sehen gib ihm das Mittel
Engel des
Todes welchen Lohn bietet
er fordere du unersÀttlicher vom
unersĂ€ttlichen er ĂŒbernehme das Amt das
heute in meinem reiche erledigt
ward er wird
gehorchen so geb ihm dieses KĂ€stchen
alle dĂŒnste der Hölle sind darin
verborgen öffnet es in der NÀhe der
Menschen und sie sinken erbleichend hin
der Engel des Todes versank und der
Zwerg trat mit seinem Begleiter den
RĂŒckweg an erst als sie das
gespenstische Schiff wieder betraten und
es durch die Flut zurĂŒckraste fand der
GĂŒnstling seine Sprache wieder seine
ZĂŒge hatte die Angst verzehrt sein Auge
blickte Stier und er rief mit bebenden
Lippen scheuĂliches ungeheuer der du
durch verfluchten Zauberspruch meine
Zunge gefesselt hieltest Rede was
gelobtest du in meinem Namen welches Amt
soll ich ĂŒbernehmen
den untersten Dienst auf dem Totenschiff
eine Lumperei von 20 Jahrhunderten hast
du doch das Mittel in deinen HĂ€nden der
reichste Mann auf Erden zu heiĂen
heimtĂŒkischer Satan ich will dein
Geschenk nicht es ist eitelgaukelei und
zu nichts nĂŒtze du kennst den Teufel und
weiĂt dass er zu klug ist um fĂŒr eine so
verlorene Seele wie die deinige noch
etwas zu
geben betrug nichts als Betrug bringt
mich an den Ort zurĂŒck woher wir
gekommen sind undmt euer teufelsgeschenk
wieder er warf das KĂ€stchen mit solcher
Heftigkeit zu den FĂŒĂen des Zwerges
nieder dass es klirrend in tausend
StĂŒcke zersprang die weit umher flogen
aber in demselben Augenblick stieg ein
fĂŒrchterlicher pestgeruch von unten
herauf und verbreitete sich ĂŒber das
ganze Schiff wehe mirief der GĂŒnstling
das ist der Tod ich bin hin Rettung
Erbarmen Gnade wehe mir
er stĂŒrzte tot zu Boden sofort schmolz
das Fleisch von seinen Knochen und er
stand als Gerippe wieder auf da eilten
die ĂŒbrigen Gerippe herbei stellten ihn
an den untersten Platz rĂŒckten jeder
einen Grad höher hinauf und der Àlteste
von ihnen sprang auf die Galerie und
schwang die schreckvolle hippe es war
auf diesem furchtbaren Schiff der
einzige freudenmoment in dem Lauf eines
Jahrhunderts das ist eine grauenhafte
Geschichte Meister
Stuart sagte der Steuermann als er das
letzte Glas lehrte in welcher Spinnstube
habt ihr wÀhrend eures Treibens auf dem
festen Lande diese Dummheiten
gehört
Dummheiten sprach der Stuart und sah den
Steuermann groĂ an hab die GĂŒte Herr und
sagt mir ob das dort ostwÀrts von uns
nicht derselbe feurige Schein ist den
der KapitÀn vorhin bemerkte als er euch
den seltsamen Segler beschrieb gebt acht
er kommt nÀher und wir haben binnen
einer Stunde eine Leiche an
Bord und aus dem formlosen Dunkel der
Nacht trat mit scharfen Umrissen der
gewaltige Rumpf des geisterhaften
Schiffes das seine kanonenpfororten mit
Totenköpfen geziert hatte die weiĂen
Segel blÀten sich und
rarenschwarz glÀnzte das Symbol des
Todes in ihrer
Mitte auf der Galerie stand ein
gigantisches Skelett mit der hippe und
holte zu einem furchtbaren sch aus in
demselben Augenblick tönte die Glocke in
der KajĂŒte lang und hell
erschreckt stĂŒrzten der Steuermann und
der Stuart die Treppe
hinab Jack kam ihnen trauernd entgegen
er kommt zu spÀt ein plötzlicher
schlagfluss hat seinem Leben ein Ende
gemacht in dem Augenblick als er seinen
letzten Atemzug Tat hörte ich die Worte
der FĂŒhrer des totenschiffes lĂ€sst die
Sense fallen es ist aus mit
mir und mit dir und mit euch sagte der
Stuart Ernst zum Steuermann denn wir
haben gesehen was der ganzen Mannschaft
unsichtbar blieb gute Nacht KapitÀn ich
komme bald nach er sah ruhig vor sich
hin der Steuermann flog zur Treppe
zurĂŒck sein Haar strĂ€ubte sich als er
das Deck erreichte und scheu
umherblickte war das
Totenschiff
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verschwunden danke fĂŒrs zuhören wenn dir
das MĂ€rchen gefallen hat und du noch
nicht schlĂ€fst wĂŒrde ich mich ĂŒber einen
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freuen und falls du noch nicht schlafen
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MĂ€rchen bis bald