Der Freischütz vom Thüringer Wald

Der Freischütz vom Thüringer Wald

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71 Videoaufrufe·10.09.2023

Die Oper „Der Freischütz“ sei die schönste und märchenhafteste aller Opern, jubelten die Kritiker, als Carl-Maria von Weber (*18. oder 19. November 1786 †5. Juni 1826) am 18. Juni 1821 im Königlichen Schauspielhaus Berlin uraufführte. Neben der Musik brillierte das Werk mit seiner packenden Geschichte, die tief im Böhmerwald spielt. Doch in Wirklichkeit lag die legendäre Wolfsschlucht in Thüringen, genauer gesagt im Hainichwald, wo die Sage vom Freischütz („Elbel“) schon seit dem Dreißigjährigen Krieg kursiert. Das will die Moderatorin Janine Strahl-Oesterreich auf ihren Streifzügen durch Wälder und Flure, durch Rüstkammern und Archive in Mitteldeutschland beweisen.
Am Ende ist klar: Nicht nur der Hainichwald stand für den „Freischütz“ Pate, sondern auch die Jagdwaffen aus Suhl, die Dübener Heide in Sachsen und ein junger Leipziger Ratsherr, der heimlich Spukgeschichten schrieb.


Libretto: Friedrich Kind (*4. März 1768 †24. Juni 1843)
nach „Der Freischütz“ aus Band 1, Gespensterbuch (1810) von Johann August Apel (*17. September 1771 †9. August 1816)



https://www.3sat.de/kultur/kultur-in-3sat/freizschuetz-thueringer-wald-100.html

Studio DD Film- und Fernsehproduktion | MDR, 2018