
Der friedliche Appell in Peking - eine inszenierte Falle. Gedenkveranstaltung zum 27. Jahrestag des Appells in Bern, Schweiz
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Musik: When All is Said And Done
Andy Scott (APRA)
Der 25.April 1999 in Peking – eine inszenierte Falle
Im Jahr 1992 stellte Meister Li Falun Gong (auch Falun Dafa genannt) erstmals der Öffentlichkeit vor. Auf Einladung der chinesischen Regierung hielt Herr Li Hongzhi in den folgenden Jahren 54 Seminare in ganz China ab (später auch in Europa, Australien und in den USA). Heute wird Falun Gong in mehr als 120 Ländern und Regionen praktiziert.
Millionen Menschen in China begannen Falun Gong zu praktizieren, vor allem in den Jahren 1992–1999, weil sie von der aussergewöhnlichen Wirkung auf die Gesundheit und der Verbesserung der Moral gehört hatten. Chinas Regierungsbehörden, Medien und die staatliche Sportkommission beschleunigten die Verbreitung noch, indem sie die gesundheitliche Wirkung von Falun Gong wiederholt lobten. In den späteren 1990-er Jahren erlangte die Kultivierungsmethode grosse Popularität mit geschätzten 70 bis 100 Millionen Praktizierenden.
Seit dem Beginn seiner Verbreitung in der Öffentlichkeit im Jahr 1992 wurde Falun Gong aufgrund seiner positiven Wirkung zunehmend populärer. Es entstanden Übungsplätze mit mehreren tausend Praktizierenden. Es gab Übungsgruppen, die exklusiv für hochrangige Beamte wie Minister und Vizeminister sowie deren Familienangehörigen eingerichtet wurden. Andere entstanden für das Militär, für die chinesische Akademie sowie Mitarbeiter des Staatsfernsehens, der Nachrichten-Agentur Xinhua sowie des Propagandaministeriums etc.
Die neue spirituelle Massenbewegung war dem damaligen Staatschef Jiang Zemin ein Dorn im Auge. Ein Glaube an höhere Prinzipien wie Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht und der Glaube an die Existenz des Göttlichen war und ist unvereinbar mit der atheistischen Staatsdoktrin. Ausserdem sah Jiang Zemin seine Macht durch die wachsende Popularität von Falun Gong bedroht. Jiang Zemin sorgte bereits im Jahr 1996 dafür, dass die staatlich kontrollierten Medien in China Falun Gong mit gezielten Schmähkampagnen angriffen.
Der friedliche Appell am 25. April 1999 – Eine inszenierte Falle
Im April 1999 veröffentliche eine Jugendzeitung der Universität in Tianjin einen Artikel, der Falun Gong verleumdete. Um diese Falschmeldung richtigzustellen, versammelten sich Praktizierende vor dem Büro des Herausgebers. Sie wurden attackiert und 45 von ihnen wurden verhaftet. Als andere Praktizierende ihre Freilassung forderten, wurden sie von den Beamten an die Zentralregierung in Zhongnanhai, Peking verwiesen. So kam es, dass sich am 25. April 1999 über 10'000 Praktizierende zum Petitionsbüro in Peking begaben, um für die Freilassung der Inhaftierten in Tianjin zu appellieren. Dies entpuppte sich als eine bösartige Falle der der KP Chinas, um Falun Gong weiter zu diffamieren. Laut dem Polizisten und Überläufer Hao Fengjun, der damals im Einsatz war, wurden ein Tag zuvor, also am 22.April, Überwachungskameras installiert. Er sagte:
„Dann benutzten sie das gedrehte Filmmaterial des Vorfalls und schickten es zu Nachforschungszwecken an die verschiedenen Polizeistationen. Sie legten eine Datenbank über Falun-Gong-Praktizierende aufgrund des Filmmaterials an.“
Die Falun-Gong-Praktizierenden standen in geordneten Reihen auf dem Gehsteig, lasen, meditierten oder unterhielten sich ruhig. Es war der friedlichste Protest dieser Grössenordnung in der modernen Geschichte Chinas. Als der damalige Premierminister Zhu Rongji den Praktizierenden versicherte, die Regierung habe nichts gegen Falun Gong, löste sich der Protest friedlich auf. Trotzdem befahl Jiang Zemin dem Propagandaministerium, die Versammlung der Falun-Gong-Praktizierenden als „Belagerung der Zentralregierung“ darzustellen und als Vorwand für eine brutale Verfolgungskampagne auszunutzen. In jener Nacht schrieb Jiang einen Brief, in dem er forderte „Falun Gong besiegt zu sehen.“ Dieser Brief löste unter den Parteimitgliedern wegen der Beliebtheit von Falun Gong grosse Betroffenheit aus, denn auch etliche Familienangehörige der sieben Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros praktizierten Falun Gong. Drei Monate später, am 20. Juli 1999, begann die umfassende landesweite Verfolgung gegen Falun Gong, welche mit unverminderter Brutalität bis heute anhält. de.minghui.org/cc/86
China verstärkt internationalen Kampf gegen Falun Gong
Millionen Menschen in China und weltweit wurden von der Lügen- und Hasspropaganda in den Staatsmedien getäuscht. Mit der Einführung von künstlicher Intelligenz, Gesichtserkennung, der Überwachung der Telekommunikation usw. werden alle ständig überwacht. Das bösartige kommunistische Regime hat das ganze Land in ein grosses Gefängnis verwandelt. Alle Lebensbereiche werden überwacht.
Seit Oktober 2022 hat die KPCh die „Falun-Gong-Bekämpfung“ auf das Ausland ausgeweitet. T1pde/fg230 / de.faluninfo.eu
