
Die Schwarze Säule im Wind
Dieses Lied ist eine spirituelle Allegorie über innere Prüfungen, Versuchung und die stille Kraft der Aufrichtigkeit.
„Die Schwarze Säule im Wind“ beschreibt keine äußeren Kämpfe – sondern jene, die im Verborgenen stattfinden: in Gedanken, Träumen und unausgesprochenen Neigungen.
Mit sanften Flöten, schwebender Harfe und einer weiblichen Stimme entfaltet sich eine Reise von Dunkelheit zu Klarheit. Das Lied erinnert daran, dass wahre Stärke nicht im Unterdrücken, sondern im Erkennen und Verneinen dessen liegt, was uns von unserem inneren Maß entfernt.
Ein Lied für Stille, Reflexion und bewusste Entscheidung.
Die Schwarze Säule im Wind
Wind trägt Namen aus anderen Räumen
flüstert Prüfungen ohne Gesicht
Ein Schatten steht in mir
größer als Angst, älter als Zeit
In meinem Innern wächst eine Säule
schwarz wie vergessene Sterne
Sie trägt fremde Stimmen
die sagen: Gib nach, es ist nur ein Gedanke
Ich sah sie im Traum
wie sie Welten stützt
Wesen knien vor ihr
und nennen sie Hoffnung
doch sie nährt sich von mir
Was ich sehe, bleibt nicht draußen
Was ich dulde, wird ein Tor
Jeder Blick ein Same
jede Neigung ein Chor
Ich sende Licht in die Dunkelheit
steh auf, auch wenn ich falle
Ich bin nicht meine Versuchung
nicht das Flüstern in der Halle
Die schwarze Säule zerbricht im Klang
wenn Wahrheit in mir spricht
Ich wähle Klarheit, nicht Verlangen
ich bin der Morgen, nicht die Nacht
Schmerz im Hinterkopf
wie eine fremde Hand
sie sagt: Bleib sitzen, bleib still
doch Stille war Verrat
Ich hob die Hand
gegen den Widerstand
Stunde um Stunde
bis der Schleier sich löste
Gedanken wie Rost
alte Bilder aus Glas
sie lebten in mir
doch sie waren nicht ich
Gefühle tragen Gesichter
doch sie sind nicht wahr
Was mich ruft im Traum
ist nur ein Plan ohne Herz
Ich erkenne die Maske
verneine den Schwur
Kein fremdes Arrangement
führt meine Spur
Ich sende Licht in die Dunkelheit
auch wenn sie lauter schreit
Ich trenne mich von falschem Begehren
Schicht um Schicht, Zeit um Zeit
Die schwarze Säule verliert ihr Gewicht
wenn Aufrichtigkeit bleibt
Was vergeht, war nie mein Kern
Ich bin der Weg, der sich reinigt
Träume sind Warnungen
keine Schuld
Spiegel der Tiefe
vor dem Fall
Was ich loslasse
ordnet Welten
Was ich halte
bindet Leid
Wenn das Herz still wird
zeigt sich Maß und Sinn
Die Säule fällt
und Licht zieht ein
Ich bin nicht verloren
ich habe gewählt
Wahrheit, Güte, Nachsicht
tragen mich heim
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