Die Reise in den Westen – Kapitel 6 Lied 4: Der Tempel der Erleuchtung

Die Reise in den Westen – Kapitel 6 Lied 4: Der Tempel der Erleuchtung

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14 Videoaufrufe·20.10.2025

„Der Tempel der Erleuchtung“ ist das vierte Lied aus Kapitel 6 der Reise in den Westen. Dieses Werk beschreibt die Rückkehr zum inneren Licht – die stille Vereinigung von Mensch und Himmel. In jedem Ton liegt die Sehnsucht nach Reinheit, in jeder Pause das Erwachen des Herzens. Eine musikalische Pilgerreise in Klang und Stille – zu dem Ort, an dem das Göttliche im Menschen wohnt.

Die Reise in den Westen – Kapitel 6 – Lied 4: Der Tempel der Erleuchtung

Ein Tempel steht im Morgenlicht,
sein Dach berührt den Himmel sacht.
Die Zeit verweilt in goldner Sicht,
die Seele ruht in stiller Macht.

Die Mauern flüstern alte Lieder,
von Meistern, die vorübergingen.
Ihr Wissen lebt in unsrem Atem wieder,
in Klang, in Licht, in heilgen Dingen.

[Strophe 1 – ruhig, ehrfürchtig, Streicher und Dizi begleiten][female]
Ein Tropfen fällt vom Himmelsrand,
berührt den Stein, das Herz, das Land.
Ein Räucherstab, ein stilles Gebet,
ein Ruf, der über Zeiten weht.

Hier endet Stolz, hier ruht das Ich,
hier wird das Kleine ewiglich.
Denn wer sich selbst vergisst im Licht,
der findet, was Unsterblichkeit spricht.

Oh Tempel der Erleuchtung, Ort der Ruh,
du öffnest Himmelstore im Nu.
Kein Wort, kein Klang kann fassen dein Sein,
nur Stille führt ins Herz hinein.

Oh Tempel der Erleuchtung, still und weit,
du lehrst uns Liebe, Barmherzigkeit.
Im Kreis des Lichts, im goldnen Schein,
wird Mensch und Gott vereint sein.

Die Schatten fallen, das Herz wird klar,
kein Schleier trübt, was ewig war.
Die Wahrheit ruht in jedem Klang,
in jedem Atem, zart und lang.

Kein Meister spricht, und doch versteht,
wer einmal tief im Schweigen steht.
Denn Licht ist Sprache, Zeit nur Traum,
im Tempel wächst des Lebens Baum.

Im Kreis der Sterne, weit und sacht,
entfaltet sich des Himmels Macht.
Kein Anfang, kein Ende, nur Sein, nur Ruh,
der Tempel lebt im Jetzt – im Du.

Oh Tempel der Erleuchtung, Lichtgestalt,
du nimmst die Last, du machst uns halt.
Dein stilles Wort, dein leiser Ton,
ist Wahrheit selbst, ist Gottes Thron.

Oh Tempel der Erleuchtung, fern und nah,
du zeigst, was ewig wirklich war.
Und wer dich findet, der erkennt:
das göttliche Licht nie brennt – es brennt.

Der Tempel schweigt, der Geist erwacht,
aus Dunkel wird die Seele sacht.
Und über Zeit und Ewigkeit –
erklingt des Herzens Heiligkeit.