Vergiss nie deinen Meister

Vergiss nie deinen Meister

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9 Videoaufrufe·20.10.2025

„Vergiss nie deinen Meister“ ist ein spirituelles, traditionell-episches Lied über Demut, Dankbarkeit und Rückkehr zu den Wurzeln. Inspiriert von alten chinesischen Geschichten erzählt es, wie ein Schüler durch Stolz fällt und durch Ehrfurcht vor seinem Lehrer wieder zur Wahrheit findet. Die Musik verbindet fernöstliche Instrumente mit westlicher Orchestrierung, um die Brücke zwischen Weisheit und moderner Sehnsucht zu schlagen – ein stilles Gebet in Tönen über den ewigen Weg der Seele.

Vergiss nie deinen Meister

Ein alter Wind weht durch die Zeit,
trägt Lehren still von Ewigkeit.
Im Flüstern liegt ein goldner Klang,
vom Meister, der dich lehrte lang.
Die Worte wehen, sanft und klar,
wie Licht, das durch den Nebel war.
Wer sich verneigt vor seinem Lehrer,
empfängt den Segen – immer mehrer.

Ein Schüler ging den Weg allein,
vergaß den Quell, den Ursprungs-Schein.
Er glaubte stark, und voller Macht,
doch stolperte – die Nacht erwacht.
Im Hellen Banner, weit und groß,
sah er die Wesen grenzenlos.
Doch als sie sprachen, klein und fern,
erkannte er: Er ist nur Stern.

Da rief der Meister mild und klar:
„Vergiss nicht, wer dein Ursprung war!
Sprich meinen Namen, still und rein,
dann kehrst du heim – zum Lichter-Schein.“

Vergiss nie deinen Meister,
sein Wort ist Weg und Licht.
Vergiss nie deine Quelle,
sie führt dich heim zur Sicht.
Wenn du im Dunkel suchst und irrst,
und deine Kraft verlierst,
dann sprich den Namen deines Lehrers –
und alles wird zu dir.

Ein anderer ließ sein Gelübde los,
trug weltlich Kleid, die Hände bloß.
Er aß das Fleisch, vergaß den Schwur,
sein Pfad verlor die rechte Spur.
Doch selbst im Fall, im tiefsten Schmerz,
blieb Hoffnung still in seinem Herz.
Denn wer den Ursprung wieder sucht,
findet das, was ihn einst trug.

Wie Wasser ohne Quelle fließt,
wie Baum, der seine Wurzeln misst,
so ist der Mensch, der sich verliert,
wenn er den Geist, den Meister, ziert.
Kein Wissen trägt, wenn Stolz regiert,
kein Segen, wenn Demut friert.
Doch wer sich neigt, in stiller Ruh,
dem öffnet Himmel seine Tür.

Vergiss nie deinen Meister,
sein Herz ist dein Zuhause.
Vergiss nie seine Güte,
sie trägt dich jede Pause.
Wenn Welt dich ruft mit falschem Glanz,
und Stolz dir blind das Herz verrennt,
dann denk an ihn, in Dank und still –
der dich zurück ins Licht entsendet.

Vergiss nie deinen Meister,
sein Licht ist immer da.
Es lehrt dich, was wahr bleiben soll,
in Zeiten fern und nah.
Und wenn dein Weg im Dunkel schweigt,
der Himmel still dich neigt –
dann flüstert er: „Mein Kind, erwach!“
und Liebe wird erneut entfacht.

Ein Herz, das dankbar bleibt, versteht:
Die Wurzel trägt, was ewig weht.
Vergiss nie deinen Meister.
Denn durch ihn – der Himmel geht.