
Erde, ich kehre zurück
„Erde, ich kehre zurück“ ist ein Lied über das Vergessen und das Wiederfinden. In einer Welt, die uns vom Ursprung trennt, erinnert Earthing uns daran, dass Heilung einfach ist – wenn wir wieder barfuß gehen, atmen, fühlen und der Erde zuhören. Dieses Lied feiert die Rückverbindung mit der lebendigen Energie der Erde – mit Liebe, Dankbarkeit und Bewusstsein.
Erde, ich kehre zurück
Barfuß steh’ ich auf dem Tau,
die Sonne küsst die Erde blau.
So still, so nah, so unbeschwert,
hab’ ich vergessen, wem das Herz gehört.
Die Stadt so laut, das Leben schnell,
wir rennen – doch das Ziel ist fern und grell.
Metall und Glas, sie trennen uns sacht,
vom Atem, der einst Leben gemacht.
Wir fliegen hoch in Digitalen Wind,
vergessen, wer wir wirklich sind.
Die Füße kalt vom Asphalt und Stein,
doch tief im Grund ruft sie – die Erde – „Komm heim.“
Der Körper schreit, die Seele müde,
kein Medikament heilt diese Lücke.
Doch wenn du barfuß über Felder gehst,
merkst du, wie ihr Herz dich trägt und versteht.
Die Erde spricht in leisem Ton,
durch jedes Blatt, durch jeden Hohn.
Sie wartet still seit tausend Jahren,
dass wir uns wieder offenbaren.
Erde, ich kehre zurück zu dir,
du warst nie fort, du lebst in mir.
Deine Kraft fließt durch mein Blut,
heilt, was in der Tiefe ruht.
Mit jedem Schritt, mit jedem Sein,
wird dein Puls wieder auch der mein’.
Ich leg’ die Sorgen in dein Kleid –
du gibst mir Ruhe, du gibst mir Zeit.
Wir bauten Mauern, Glas und Draht,
vergaßen, was uns wirklich naht.
Die Erde trägt uns, Tag für Tag,
doch niemand hört, was sie uns sagt.
Elektrische Felder, kaltes Licht,
entfernen uns vom Gleichgewicht.
Doch tritt den Boden, fühl ihn an,
du spürst, dass Heilung kommen kann.
Sie fließt – die Energie der Welt,
durch jeden Grashalm, der dich hält.
Negativ, positiv, ganz vereint,
der Körper lächelt – und er weint.
Dein Herz synchron zum Herz der Erde,
der Schmerz verblasst, so wie Beschwerde.
Du atmest tief – und bist ganz hier,
der Himmel singt, die Erde in dir.
Erde, ich kehre zurück zu dir,
du warst nie fort, du lebst in mir.
Deine Kraft fließt durch mein Blut,
heilt, was in der Tiefe ruht.
Mit jedem Schritt, mit jedem Sein,
wird dein Puls wieder auch der mein’.
Ich leg’ die Sorgen in dein Kleid –
du gibst mir Ruhe, du gibst mir Zeit.
Barfuß steh’ ich auf deinem Herz,
du nimmst mir Krankheit, nimmst mir Schmerz.
Ich spür’ den Strom, so rein, so klar,
der Mensch wird heil – wie er einst war.
Oh Mutter Erde, heil’ge Kraft,
die uns mit Leben wieder schafft.
Ich bin dein Kind, du bist mein Haus –
und Liebe strömt aus dir hinaus.
Im Gras, im Sand, im stillen Stein,
find’ ich zurück – zum reinen Sein.
Erde, du bist mein stilles Glück –
und ich kehr’ Schritt für Schritt zurück.
