
Die Rückkehr der Seele
„Die Rückkehr der Seele“ erzählt in ergreifender, orchestraler Form von der Reinkarnation – vom Übergang aus der geistigen Welt zurück in die physische Existenz.
Die Seele erinnert sich an das Licht, an Liebe, an ihre himmlische Herkunft, doch die Erinnerung verblasst mit der Geburt.
Das Lied trägt die Botschaft: Wir sind ewige Wesen, die auf Erden nur kurz verweilen, um zu lernen, zu lieben und zu wachsen.
Eine hymnische Meditation über den Kreislauf von Leben, Tod und Wiederkehr – getragen von erhabenem Orchester, zarten Stimmen und einem Hauch Unendlichkeit.
Die Rückkehr der Seele
Ein sanfter Wind durchströmt den Raum,
ich spüre Leben – doch war im Traum.
Die Stille flüstert, leise, sacht,
die Seele kehrt zurück zur Nacht.
Ich kam aus Licht, aus reiner Zeit,
aus einer Welt der Ewigkeit.
Ich sah das Meer aus gold’nem Schein,
und wusste: Bald werd ich wieder sein.
Ein Ruf erklang – von fern, so nah,
„Die Erde ruft, es ist schon da.“
Ich fühl den Zug, ich sinke tief,
zurück dorthin, wo Schmerz noch lief.
Ein neuer Körper, warm und klein,
ein erster Atem – ich bin dein.
Vergessen liegt auf meinem Geist,
doch innerlich das Licht noch kreist.
]Ich kehre heim zur Welt aus Stein,
doch meine Wurzeln sind im Sein.
Der Himmel lebt in jedem Ton,
die Erde ruft – und ich bin schon.
Ich trag das Licht, das ewig brennt,
auch wenn die Welt mich nicht erkennt.
Im Herzen schläft Erinnerung sacht –
an jene Zeit, aus Licht gemacht.
Als Kind, so rein, die Träume klar,
wusste ich noch, was Wahrheit war.
Doch Jahre formten Mauern kalt,
die Seele schwieg – der Mensch ward alt.
Doch nachts, wenn Sterne flüstern leis’,
erinner’ ich mich an den Kreis.
An Licht, an Frieden, an das Meer,
an Worte, die von Liebe her.
Ich sah den Plan, ich spürte Pflicht,
die Welt zu lehren – vom ew’gen Licht.
Nicht jeder sieht, was still geschieht,
doch jede Seele irgendwann versteht.
Ich kehre heim zur Welt aus Stein,
doch meine Wurzeln sind im Sein.
Der Himmel lebt in jedem Ton,
die Erde ruft – und ich bin schon.
Ich trag das Licht, das ewig brennt,
auch wenn die Welt mich nicht erkennt.
Im Herzen schläft Erinnerung sacht –
an jene Zeit, aus Licht gemacht.
Und wenn der Tag sich wieder neigt,
die Seele still zum Himmel steigt,
wird sie erkennen: Es war nur Spiel –
ein göttlich großes Lebensziel.
Ich bin zurück, doch nie getrennt,
vom Licht, das über Welten rennt.
Ein Kreis schließt sich, das Rad steht still –
die Seele weiß: Ich bin, ich will.
