
Unsichtbare Hände (Schach Lied)
🇩🇪 YellowBlueHarmony – Musik mit Herz und Wahrheit
Willkommen bei YellowBlueHarmony – hier findest du Musik mit spiritueller Tiefe.
Meine Lieder erzählen von innerer Wandlung, Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. Sie berühren die Seele und tragen eine klare Botschaft:
Wenn du dir ein Lied in deiner Sprache wünschst, schreib mir gern – ich setze es mit Freude um.
Bitte beachte: Ich spreche nur 🇩🇪Deutsch und 🇬🇧 Englisch.
🇬🇧 YellowBlueHarmony – Music with Heart and Truth
Welcome to YellowBlueHarmony – here you’ll find cinematic, epic music with spiritual depth.
My songs speak of inner transformation, truthfulness, compassion, and forbearance. They touch the soul and carry a clear message:
If you’d like to hear a song in your language, feel free to reach out – I’d be happy to create it for you.
Please note: I speak only 🇩🇪German and 🇬🇧English.
Unsichtbare Hände (Schach Lied)
Auf dem Feld aus Schwarz und Weiß
steh’n sie still im Morgenkreis.
Schritte müde, Augen leer,
jede Figur ein Mensch so sehr.
König matt und Dame stolz,
Springer tanzt auf blutigem Holz.
Der Läufer schweigt im toten Licht,
doch wer sie zieht – man sieht es nicht.
Wir sind Bauern in dem Spiel,
ohne Namen, ohne Ziel.
Wer bewegt uns, wer entscheidet,
wer uns trennt und wer uns leitet?
Unsichtbare Hände lenken,
was wir glauben, was wir denken.
Doch wer sie sind, bleibt unberührt,
ein Schatten, der das Spiel verführt.
Der Turm fällt mit starrem Klang,
ohne Frage, ohne Drang.
Der König bebt und schaut zurück,
sein Reich zerbricht in Stück für Stück.
Die Dame schweigt, verliert ihr Kleid,
der Springer flieht in letzter Zeit.
Der Läufer zieht diagonal,
doch wer befiehlt? – Es bleibt fatal.
Wir sind Bauern in dem Spiel,
ohne Namen, ohne Ziel.
Wer bewegt uns, wer entscheidet,
wer uns trennt und wer uns leitet?
Unsichtbare Hände lenken,
was wir glauben, was wir denken.
Doch wer sie sind, bleibt unberührt,
ein Schatten, der das Spiel verführt.
Sind wir frei, nur weil wir fallen,
oder Zahlen, die nur wallen?
Ist der Zug schon längst geplant,
bevor man uns ins Leben spannt?
Wer sitzt dort in dunkler Macht,
und zieht bei Tag und zieht bei Nacht?
Sind es Götter? Sind es wir?
Oder Ängste tief in dir?
Ein Bauer schafft es bis ans Ziel,
wird zur Dame – neues Spiel.
Doch selbst im hellsten, klaren Licht
trägt er fremde Pflichten mit.
Die Partie neigt sich dem Ende,
Schach dem König – keine Wende.
Der letzte Zug, der Vorhang fällt,
ein Menschen-Spiel im Schachfeld-Welt.
Wir sind Bauern in dem Spiel,
ohne Namen, ohne Ziel.
Wer bewegt uns, wer entscheidet,
wer uns trennt und wer uns leitet?
Unsichtbare Hände lenken,
was wir fühlen, was wir schenken.
Doch wenn der letzte König bricht,
fragt man: Wer spielt – und wer nicht?
