Der letzte Bus zum neuen Kosmos

Der letzte Bus zum neuen Kosmos

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73 Videoaufrufe·29.07.2025

Der letzte Bus zum neuen Kosmos

Juli, tiefe Nacht…
Der Himmel sprach in Bildern.
Ein Weg, ein Bus,
ein Ziel: die Rückkehr…
nach Hause.

Ich ging allein durch Prüfung und Zeit,
ein langer Pfad durch Dunkelheit.
Die Luft war schwer, das Herz gespannt,
doch irgendwo – ein Licht im Land.

Dann sah ich ihn, mein treuer Gefährte,
gemeinsam stiegen wir ein in die letzte Kutsche.
Ein Bus, alt wie die Welten selbst,
doch leise schimmernd im verborgenen Feld.

Da öffnete sich mein Himmelsblick,
und ich sah, was jenseits liegt:
Ein Kosmos neu, rein wie Licht,
voll Kraft und Leben – doch nicht für mich…
…noch nicht.

Das ist der letzte Bus – ins neue Sein,
die letzte Fahrt – durch Raum und Zeit.
Wer zurückbleibt, verliert sich bald,
im alten Staub, im Weltenfall.

Oh, Brüder, Schwestern, wacht nun auf –
die Tore schließen, die Prüfung läuft!
Der neue Kosmos ruft nach Licht,
doch wer nicht passt… der geht nicht mit.

Alles war grau, trotz Sonne im Schein,
das Alte zerfiel – doch niemand schrie.
Ich sah die Materie lautlos vergehn,
während draußen noch Blumen stehn.

Die Nahrung knapp, die Zeit verrinnt,
und wer noch schläft, der kaum gewinnt.
Der Bus, er fährt – kein Halt, kein Schild.
Der Wille zählt, der Wunsch, das Bild.

Ich wollte rufen, schreien, warnen –
doch Lachen schallte aus digitalen Garnen.
Musik, Tanz, Serienflut –
sie tranken Illusion wie süßen Mut.

Einige sagten: „Später vielleicht.“
Doch später, das gibt’s hier nicht mehr leicht.
Die Uhr, sie tickt – das Tor wird eng.
Der Bus – er fährt… und nimmt wen?

Der letzte Bus… er zögert nicht,
kennt keinen Aufschub, kein Gericht.
Bist du bereit – dann steig nun ein,
sonst bleibst du hier – im Weltenstein.

Kultivier dein Herz aus Gold,
lass los, was dich in Schatten holt.
Nur reiner Geist, mit festem Mut,
findet Heimkehr, findet Gut.

Mein Mann und ich, wir flüsterten leise,
einzeln, von Seele zu Seele – auf unsere Weise.
Einige weinten, viele schliefen.
Ein letzter Blick – wir mussten ziehen.

Der Bus fuhr los – in stiller Kraft.
Kein Lärm, kein Staub, nur reine Macht.
Wie viele mitfuhren, blieb verborgen,
doch eines war klar: Es gibt kein Morgen…

für die,
die nicht erkennen,
dass jetzt…
die Zeit ist.

Zeitstempel